Drei Treiber und Studio-Modus
Nothing Headphone (1) Pro trifft für 349 Euro auf die neuen Beats 360
Nothing baut sein noch junges Kopfhörerangebot weiter aus. Der neue Headphone (1) Pro übernimmt das auffällige Design des bisherigen Over-Ears, legt technisch aber deutlich nach. Pro Ohrmuschel kommen erstmals drei getrennte Treiber zum Einsatz. Der Preis liegt in Deutschland bei 349 Euro.
Die ungewöhnliche Treiberbestückung soll verschiedene Frequenzbereiche stärker voneinander trennen. Ein 40-Millimeter-Treiber kümmert sich um den Bass, ein weiterer dynamischer Treiber übernimmt vor allem Stimmen und Mitten. Für die hohen Frequenzen verbaut Nothing zusätzlich einen xMEMS-Treiber mit Siliziummembran.
Drei Treiber pro Ohr
Die aktive Geräuschunterdrückung nutzt insgesamt zehn Mikrofone und soll Außengeräusche um bis zu 46 dB reduzieren. Ein adaptiver Modus passt die Intensität automatisch an Umgebung und Sitz des Kopfhörers an. Ein Transparenzmodus sowie dynamisches Spatial Audio mit Headtracking gehören ebenfalls zur Ausstattung.
Bei den Audioformaten zeigt sich Nothing vergleichsweise offen. Neben Bluetooth 6.1 werden LDAC und Auracast unterstützt. Musik lässt sich außerdem über USB-C mit bis zu 24 Bit und 192 kHz verlustfrei übertragen. Wer lieber klassisch verkabelt hört, findet weiterhin einen 3,5-mm-Anschluss.
Flat EQ für neutraleren Klang
Eine Besonderheit ist ein zusätzlicher Schiebeschalter an der Ohrmuschel. Damit lässt sich ein gemeinsam mit den Londoner Metropolis Studios abgestimmter „Flat EQ“ aktivieren. Dieser soll die normale Klangbearbeitung weitgehend zurücknehmen und eine neutralere Wiedergabe für Abhören, Mischen oder Produzieren ermöglichen.
Bei der Bedienung setzt Nothing weiterhin auf physische Elemente. Ein Roller verändert die Lautstärke, ein Wippschalter steuert die Wiedergabe. Eine zusätzliche Taste lässt sich in der Nothing-X-App unter anderem mit ChatGPT oder dem Kameraauslöser belegen.
Die Akkulaufzeit gibt der Hersteller mit bis zu 68 Stunden ohne aktive Geräuschunterdrückung an. Mit aktiviertem ANC sollen bis zu 30 Stunden möglich sein. Fünf Minuten Ladezeit reichen laut Nothing für bis zu vier weitere Stunden Wiedergabe. Das Gewicht liegt bei 327 Gramm, das Gehäuse ist nach IP52 gegen Staub und Spritzwasser geschützt.
Preislich direkt neben den Beats 360
Interessant ist nicht zuletzt die Preisgestaltung. Mit 349 Euro landet Nothing praktisch exakt dort, wo Apple gerade die neuen Beats 360 platziert hat. Diese kosten 349,95 Euro und setzen stärker auf Sport, austauschbare Polster und die enge Integration ins Apple-Ökosystem. Nothing versucht sich dagegen stärker über die Drei-Treiber-Technik, Hi-Res-Audio, Auracast und den Studio-Modus abzugrenzen.
Der Nothing Headphone (1) Pro ist ab sofort in Schwarz und Weiß erhältlich.



Auf dem ersten Blick sah es aus wie ein MagSafe Ladegerät .
Nice
Ich mag Qualität und mal was Neues. Auch beim Design. Aber sorry: das sieht aus als hätte jemand aufm Schrottplatz versucht, einen Mad Max-Kopfhörer zu basteln.
Ich finde das Design wirklich klasse. Nicht so ein Einheitsbrei.
Design gefällt mir auch überhaupt nicht. Die Beats sehen deutlich besser aus.
Immerhin mal was anderes!
Schön ist anders