Mac mini und Mac Studio
Neue Macs im Test: Mehr Leistung und hohe Preise
Morgen beginnt Apple mit der Auslieferung des neuen Mac mini und Mac Studio. Rechtzeitig vor dem Verkaufsstart liegen nun auch die ersten Tests der beiden Desktop-Rechner vor. Bei Tom’s Hardware hat man sich sowohl den Mac mini mit M6 als auch den Mac Studio mit M5 Ultra besonders ausführlich angeschaut.
Mac mini verliert seinen Preisvorteil
Der Mac mini bleibt das Modell für Nutzer, die einen kompakten Desktop-Mac für alltägliche Aufgaben und anspruchsvollere Anwendungen suchen. Der neue M6 zeigt im Test deutliche Leistungssteigerungen gegenüber dem M4. Auch die SSD arbeitet im getesteten Modell deutlich schneller.
Äußerlich hat Apple den Mac mini nicht verändert. Bei der Ausstattung kommen jetzt unter anderem Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 sowie standardmäßig Ethernet mit 2,5 Gbit/s hinzu.
Die Verbesserungen werden allerdings von einer deutlichen Preissteigerung begleitet. Das mit 16 GB Arbeitsspeicher und einer 256-GB-SSD ausgestattete Basismodell kostet 1.049 Euro. Der Vorgänger war noch für 699 Euro zu haben. Arbeitsspeicher und interner Speicher des Rechners lassen sich nach dem Kauf weiterhin nicht erweitern.
Mac Studio rückt an die Stelle des Mac Pro
Nachdem Apple den Mac Pro eingestellt hat, übernimmt der Mac Studio dessen Rolle als leistungsfähigster Desktop-Mac. Dies bestätigt der Rechner auch in den ersten Praxistests. So kann der M5 Ultra vor allem bei rechenintensiven Aufgaben und der Verarbeitung großer Datenmengen überzeugen. Mit einer Speicherbandbreite von bis zu 1,2 TB/s und bis zu 256 GB RAM eignet sich der Rechner beispielsweise für die lokale Ausführung großer KI-Modelle.
Bei spezialisierten Anwendungen zeigen die Tests allerdings auch Grenzen. So schneiden leistungsfähige Threadripper-Systeme beim CPU-basierten Rendering in Blender besser ab. Für Spiele bleibt ein PC mit einer schnellen separaten Grafikkarte den Testern zufolge ebenfalls die bessere Wahl.
Der neue Mac Studio richtet sich vor allem an professionelle Anwender mit hohen Leistungsanforderungen. Das zeigt sich allerdings auch beim Preis: Die von Tom’s Hardware getestete Konfiguration mit M5 Ultra, 256 GB Arbeitsspeicher und 4 TB SSD kostet bei Apple 14.079 Euro. In der Basisvariante mit einem M5 Max ist der Mac Studio ab 2.999 Euro erhältlich.


Die RAM und Speicherpreise von Apple waren immer massiv überzogen. Sie wollen einfach nichts von ihrer enormen Gewinnmarge abgeben.
Die Marge, die man aus Quartalsberichten einfach rauslesen kann und ca. ähnlich hoch ist wie bei allen anderen Computer-Herstellern?
„interner Speicher des Rechners lassen sich nach dem Kauf weiterhin nicht erweitern.„
Das stimmt so aber nicht. Beim M4 und M4 Pro lässt sich ganz wunderbar die SSD austauschen.
Naja … das untertreibt den Aufwand schon um Einiges!!
„Aufwand“ ? 5 Minuten um eine gesteckte SSD zu tauschen ?
Ich bin gespannt, ob Apple irgendwann die Preisgestaltung überspannt.
Haben sie mMn schon erheblich. Ich kauf da nix mehr.
Jap schließe mich an.
Unverschämtheit mit den Preisen! Aber nächstes Jahr wieder ein Quartalsgewinn nach dem anderen verkünden. Die Kunden machen es ja mit.
Also du machst mit.
Beim Mac Studio konnte man beim M2 Max, M2 Ultra, M4 Max und M4 Ultra auch die NVME wechseln.