Powerstation mit biobasiertem Gehäuse
Nachhaltig und blau: Sonderedition der Bluetti Elite 100 V2
Im vergangenen Sommer hat Bluetti seine kompakte Powerstation Elite 100 in der zweiten Generation auf den Markt gebracht. Wir haben das Gerät zum Verkaufsstart ausführlich vorgestellt. Begleitend zum Standardmodell bietet der Hersteller mit der Elite 100 V2 Bio-Based eine Variante des portablen Akkus an, für deren Gehäuse nachhaltige Rohstoffe und Recycling-Materialien verwendet werden.
Bluetti ist damit eigenen Aussagen zufolge erneut branchenweit ein Vorreiter. Bislang bietet kein anderer Hersteller eine Powerstation an, deren Gehäuse derart nachhaltig gefertigt wird. Erst vor wenigen Wochen haben wir mit der Bluetti Pioneer Na die erste Powerstation vorgestellt, die auf einen nachhaltigen Natrium-Ionen-Akku setzt.
Gehäuse aus biobasierten Materialien
Die neue Bio-Based-Powerstation von Bluetti ist entsprechend dem Standard ISCC Plus für Nachhaltigkeit zertifiziert. Konkret besteht das für das Gehäuse verwendete Material zu Teilen aus landwirtschaftlichen Rückständen, Nebenprodukten der Lebensmittelindustrie und Pflanzenölabfällen. Dadurch wird der CO2-Ausstoß im Vergleich zu herkömmlichen Kunststoffen um bis zu 25 Prozent reduziert.
Unabhängig von den Umweltaspekten spricht uns auch die Farbgebung der biobasierten Elite 100 an. Das Gehäuse kommt in angenehmen dunklen Blautönen. Die mit diesen neuen Bluetti-Modellen verbundene optische Abwechslung hat uns schon bei der eisblauen Pioneer Na sehr gut gefallen.
Technische Ausstattung wie beim Standardmodell
Technisch ist die neue Variante der Elite 100 V2 absolut identisch mit dem hier bereits im Detail von uns vorgestellten Modell. Die Powerstation hat eine Kapazität von 1.024 Wattstunden und liefert standardmäßig bis zu 1.800 Watt Leistung über die beiden integrierten AC-Steckdosen. Kurzzeitige Spitzenlasten sind bis 3.600 Watt möglich.
Zusätzlich stehen noch jeweils zwei USB-C- und zwei USB-A-Anschlüsse zur Verfügung. Über USB-C können bis zu 140 Watt bezogen werden und über USB-A verbundene Geräte werden mit bis zu 15 Watt versorgt. Ergänzend dazu stehen noch eine Autosteckdose und zwei DC-5521-Anschlüsse für die Stromausgabe zur Verfügung.
Anschlüsse und Lademöglichkeiten
Aufladen kann man die Powerstation entweder an einer gewöhnlichen Steckdose oder über einen XT60-Eingang, an den man beispielsweise Solarpanels oder mit entsprechendem Adapter andere Erzeuger wie beispielsweise ein Auto anschließen kann.
Die Konfiguration ist mithilfe der App von Bluetti am einfachsten. Die Anwendung kann ohne Account über Bluetooth oder mit einem Benutzerkonto beim Hersteller auch ortsunabhängig über WLAN mit der Powerstation kommunizieren. Alternativ wird im beiliegenden Handbuch erklärt, wie man die am Gerät vorhandenen Tasten für die erweiterte Konfiguration verwendet.
Bio-Based mit 10 Euro Aufschlag
Bluetti bietet das Standardmodell der Elite 100 V2 derzeit mit deutlichem Preisnachlass für 499 Euro an. Für die dunkelblaue Bio-Based-Variante bezahlt man mit 509 Euro geringfügig mehr.



Weil ja auch 25% sparen auf das Gehäuse soviel ausmacht bei so nem fetten Akku. 25% insgesamt wäre ein Argument, aber da kann man ja gleich sagen, 100% recyceltes Gummi bei den Füßen….
Kleinvieh macht in Summe auch Mist.
Ich weiß nicht, warum man kleine Erfolge schlecht reden muss. Es ist doch löblich, dass sich der Hersteller überhaupt Gedanken darüber macht.
Das Gerät ist ja auch ein bisschen größer als eine AppleWatch oder ein iPhone … da kommt schon was zusammen.
Vielleicht muss auch nicht alles irgendwie nachhaltig sein. Stromspeicher sind einfach kleine Umweltferkel, da machste nix.
Wie der Hersteller zeigt, kann man ja doch bisschen was machen. Bei Fahrzeugen mit Verbrennermotor optimiert man ja auch den Schadstoffausstoß und belässt es nicht bei „egal, ist halt umweltschädlich“. Die Salz-Akkus sind ja auch ein entsprechender Schritt.
Aber gerade dann ist es doch gut, hier aktiv den negativen umwelt impact anzugehen!