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Metallica schlecht, der iPod ist schuld

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21 Kommentare 21

Das aktuelle Album der Altrocker Metallica Death Magnetic fährt unabhängig von der musikalischen Beurteilung schlechte Kritiken bezüglich der Soundqualität ein.
Wie auf Gawker zu lesen ist, hat der verantwortliche Toningenieur nun auf die Kritik reagiert: Er sei bei weitem nicht stolz darauf, mit dieser Produktion in Verbindung gebracht zu werden. Das Problem läge darin, dass Musik heute vor allem auf iPods gehört werde und man mit Hinblick darauf produziere: Hauptsache laut, auf Kosten von Volumen und Dynamik.
Na dann…

Freitag, 26. Sep 2008, 9:47 Uhr — Nicolas
21 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Billiger gehts wohl garnicht mehr..mit meinen Sennheisern hört man sehr wohl ob die Quali gut ist oder nicht!!

  • naja da haben sie schon irgendwie recht, kein Ipod der Welt kommt mit einer guten Anlage + Lautsprecher mit und damit meine ich nicht diese katastrophalen Dolby 5.1 oder irgendwas, sondern etwas mit Volumen.

  • Aber das ist doch keine Ausrede. Die CD kann doch nicht auf mp3 ausgerichtet abgemischt werden!!! Die CD muss wie eine CD klingen und mp3s kann man entweder extra abmischen oder es halt bleiben lassen – alle anderen Künstler bekommen das doch auch hin. So ein Murx…

  • Der Mann hat nicht ganz unrecht!
    Profis manipulieren den Sound im Tonstudio
    http://www.welt.de/webwelt/art.....k_aus.html

    Die modernen Musikproduktionen haben keine Dynamik mehr. Ich dachte, dass das eher den Mainstream betrifft. Die Schuld dem iPod zu geben ist auch falsch. Es gibt genug Konsumenten die gute Musikqualität zu schätzen wissen. Die sollten mit einer CD auch ordentlich bedient werden.

  • zitat ted jensen:
    „I?m certainly sympathetic to your reaction, I get to slam my head against that brick wall every day. In this case the mixes were already brick walled before they arrived at my place. Suffice it to say I would never be pushed to overdrive things as far as they are here. Believe me I?m not proud to be associated with this one, and we can only hope that some good will come from this in some form of backlash against volume above all else.“

    wo steht, dass der ipod schuld ist?

  • bei dieser entarteten musik ist es eh egal, wie die tonquali ist.

  • Dieser unqualifizierte Kommentar gehört jawohl nicht hierhin. Sollte das wirklich Mode werden, sind schließlich alle Genre betroffen diesem Qualitätsverlust. Wozu investiere ich gutes Geld in eine vernünftige Anlage und bekomme dann sogar von Haus aus schon nur Klangbrei. Das ist nicht im Sinne des Erfinders.

  • So ein Schwachsinn… Hab das Album zwar noch nicht gehört, aber was solle denn diese Begründung? Wenn das wirklich der Fall ist, wäre das ein weiteres trauriges Zeugnis des Untergangs der Musikindustrie, wie sie wir kennen (oder sollte ich schon kannten sagen?)

    Bezüglich der Dynamik und Produktion von heutigen Alben: Hört euch mal das Album „Blackbird“ der Band „Alter Bridge“ an. Da könnt ihr mal hören, was man derzeit noch alles aus einer silbernen Scheibe rausholen kann!!!

  • Das Phänomen „Hauptsache Laut“ stammt ursprünglich aus dem Bereich Rundfunk.
    Bedingt durch psychoakkustische Effekte gilt: je lauter der Sender, desto einfacher wir er im Hörsystem verarbeitet. Viel Dynamik = viele Details = mehr arbeit fürs Hirn. Hinzu kommt, je lauter der Schall beim Hörer ankommt, desto mehr Bässe und Höhen (=Loudness) sind wahrnehmbar.
    Zudem darf man nicht vergessen, dass Lautheit und Lautstärke zwei paar Stiefel sind, d.h. bei gleichbleibender Lautstärke z.B 80dB wird die Musik als lauter empfunden.
    Und was soll mir das jetz sagen?
    In den letzten Dekaden wurde von den Plattenfirmen immer mehr der Nutzen dieses Prinzips erkannt und wird immmer näher an die Grenzen des Machbaren getrieben.
    Allenfalls ist die Metallica-Scheibe für mich nur momentaner Gipfel des Eisbergs, der labelseitigen Sound-Vergewaltigung zum Zwecke der Gewinnmaximierung.

    P.S. Alter Bridge „Blackbird“ : tolle Scheibe, leidet genauso unter gequetschter Dynamik, allerdings ein sehr gekonnt durchdachtes Arrangement. Hier macht diese Technik für mich absolut Sinn.

  • Diese Phänomen gibt es schon eine ganze Zeit! Hört euch mal „Californication“ von den Red Hot Cili Peppers an, die CD zerrt auch ganz ordentlich. Die Scheibe ist von 1999 :)

  • Blöderweise ist bei der Metallica-LP der Sound auch im Eimer – wie oben steht, waren die Songs schon VOR dem Mastern bis zum Umfallen gelimited…

  • Immer auf andere schieben, wenn man selbst zu blöd ist was gescheites zu bringen!!!

  • :-D gut, dass die Musikindustrie schwache Verkaufszahlen auf Raubkopierer abwälzt und andererseits den Anreiz, eine CD zu kaufen, so schmälert. PERVERS!

  • rummelbuden_rudi

    Aus dem Grund sollte man Musik nicht laut, permanent, unkonzentriert, als Hintergrundberieselung hören. Nichts gegen MP3. Für unterwegs, zum schnellen Anhören etc. klasse, nutze MP3 ja selbst seit Jahren. Aber man sollte seine Ohren schon ab und an fordern/ sensibilisieren. Das ist wie mit dem Essen bzw. Gaumen: Wer nur zu McDonalds geht oder Industrie-Essen zu sich nimmt statt mit hochwertigen frischen reinen Zutaten ohne Aromen, Weichmacher und Farbe kocht, kennt keinen Unterschied bzw. kein Basic, Standard & Premium ;-)

    Ich höre seit 3 Jahren weniger, dafür aber bewusster, mit Genuss. Also meist unter sehr guten geschlossenen Kopfhörern, via Stereoanalge, von CD oder Vinyl. Da hört man schon deutlich, dass MP3 nun mal Komprimierung bedeutet.

    Und solche mies abgemischten Sachen wie Metallica würde ich nicht kaufen. Höchstens als MP3 für ipod, bis dann eine besser abgemischte CD/ LP erscheint.

  • Ich hab die CD und kann nur jedem davon abraten, die Scheibe in eine anständige Anlage zu legen. Man hält sie danach nämlich für kaputt (und wenn man mal richtig aufdrehen würde, wäre sie’s vielleicht sogar vor lauter Dröhn, Schepper und extremem Clipping). Musikalisch wäre das Ganze sogar noch annehmbar – auf jeden Fall das beste, was Metallica in den letzten 10 Jahren abgeliefert haben – wobei das nicht viel heißt…
    Aber der Sound ist unter aller Kanone. Man könnte meinen, denen wäre aus Versehen der Jamba-Klingelton-Mix auf die CD geraten, aber die sind sogar noch stolz drauf (Zitat aus dem iTunes-Store: „der intensive, auf Hochglanz polierte neue Sound“). Schon toll, wenn eine ausgewachsene, teure Stereoanlage plötzlich klingt wie ein Küchenradio…

  • Wenn man das Album mit vernünftigem Klang haben will, ist derzeit leider die einzige Option, einen Rip aus Guitar Hero III runterzuladen. Dieser Mix hat nämlich Dynamik und kein nennenswertes Clipping.

  • Ich hab das mit eine Extraequalizer einigermaßen in den Griff gekriegt, aber das Abspielen auf einer hochwertigen Anlage wird trotzdem nicht grad zum Hochgenuss. Dabei find ich die Platte echt gut :-(

  • Das ist ja grad das schlimme: Wenn es musikalisch gut ist aber Plattenfirma, Budget oder besoffener Tonmeister vermiesen das dann das Endwerk. Und so siehts bei der Metallica-Scheibe leider aus :-(

  • Ich denke nicht, dass das in diesem Fall irgendwas mit dem Budget oder unfähigem Leuten zu tun hat. Jemand muss da die bewusste Entscheidung getroffen haben, die Platte zu Tode zu komprimieren. Vielleicht hätte die Band beim Mixing besser dabei sein sollen.

  • @ Chillvie: Ach was, da hat man als standesbewußte Stadionrock-Firma seine Leute für und kann in der Zeit stattdessen lieber Elche schießen gehen… „Ey Alter, mach ma laut. Ich.. muss weg.“ ;-)

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