Höhere Auflösung und mehr
macOS 27 verbessert Unterstützung für Ultrawide-Monitore
Apple widmet sich mit macOS 27 Golden Gate einem Thema, das viele Mac-Nutzer mit externen Monitoren seit Jahren beschäftigt. Ultrawide-Displays sollen mit dem kommenden Systemupdate besser unterstützt werden. Auf der macOS-27-Vorschauseite spricht Apple ausdrücklich von höheren Auflösungen auf Ultrawide-Monitoren, etwa 5K bei 120 Hz.
Mehrere Displays oder doch nur ein großes?
Die Änderung klingt zunächst unspektakulär, dürfte aber im Alltag aber für viele Schreibtisch-Setups relevant sein. Gerade breite 21:9- oder 32:9-Monitore waren am Mac bislang nicht immer so unkompliziert wie an Windows-Rechnern. Je nach Modell, Kabel, Dock und Anschluss standen nicht alle Auflösungen oder Bildwiederholraten zuverlässig zur Verfügung.
Mit macOS 27 will Apple hier nachbessern. Das Unternehmen nennt als Beispiel höhere Auflösungen auf Ultrawide-Displays, darunter 5K bei 120 Hz. Damit könnten besonders breite Monitore künftig schärfer und flüssiger angesteuert werden, sofern auch der jeweilige Mac, das Display und die verwendete Verbindung mitspielen.
5K bei 120 Hz als Beispiel
Ultrawide-Monitore ersetzen häufig zwei nebeneinanderstehende Displays und bieten entsprechend viel Platz für Browser, Mail, Schnittprogramme, Tabellen oder mehrere App-Fenster. Wunder sollte man dennoch nicht erwarten. Apple verspricht keine pauschale Lösung für jedes exotische Display.
Beispielsweise das Samsung Odyssey G9 ist ein 49-Zoll-Display mit 5K-Auflösung.
Dennoch bleiben weiterhin die technischen Grenzen von Monitor, Mac, HDMI, Thunderbolt, USB-C-Dock oder Adapter. Wer heute schon mit einem bestimmten Ultrawide-Setup kämpft, sollte also abwarten, ob die gewünschte Kombination in der Praxis tatsächlich besser funktioniert.
Auch Display-Anordnungen bleiben erhalten
Eine zweite kleine, aber praktische Verbesserung betrifft die Display-Anordnung. Apple schreibt, dass sich macOS 27 merken soll, wie angeschlossene Monitore angeordnet waren. Wer das MacBook regelmäßig vom Schreibtisch trennt und später wieder an Dock oder Monitor anschließt, muss die Bildschirmpositionen also im besten Fall nicht mehr neu sortieren. macOS 27 Golden Gate erscheint im Herbst.


Schon irgendwie peinlich, dass Apple so lange für so was braucht.
Nur für Leute wie dich die sich an Apple abarbeiten als Hobby :)
Haha ^^
Es ist wirklich schwach, dass man bei einem Macbook Pro M5 und einem 40″ Ultra Wide Display mit 5120er Auflösung keine hidpi Auflösung über 3800 hinbekommt, weil die Mac GPUs so geringe horizontale Breite darstellen können. Das geht halt mit Intel Rechnern von 2018. Das ist seit die M Prozessoren auf dem Markt sind ein Problem. Wer halt nur auf der Couch mit seinem Macbook Air bisschen Mails schreibt etc. versteht es halt weniger.
Anstatt sich zu freuen wird gleich wieder Häme verbreitet. Musste mal raus, oder?
Nun ja, es ist gut, dass sie sowas hinbekommen, aber es uns als das neueste seit geschnitten Brot zu verkaufen, etwas übertrieben.
Vielleicht steht im Kleingedruckten auch noch, dass sich MacOS jetzt endlich merkt welches App-Fenster beim letzten Mal wo lag, das wäre ein Träumchen.
Oh bitte
Das funktioniert doch jetzt schon
Ähm – nö, nicht unbedingt. Oft genug wird eine App, deren Fenster ich auf dem Ultrawide-Monitor geschlossen habe, beim nächsten Mal auf dem integrierten Display geöffnet.
Das nervt mich auch. Nach dem Ruhemodus sind die Fenster oft wahllos verteilt. Gibt es da eine Lösung?
Ja, Windows 11 ;-)
Das scheint dann aber nur MacBooks zu betreffen. Von meinem Mini kenne ich das nicht.
Dann bin ich mal gespannt, ob mein Mac nicht mehr wahllos die Fenster durcheinander wirft nach dem Sleepmode.
Wenn die das dann fertig haben 2029 können sie ja mal HDR ins Auge fassen. Hab gehört soll der neuste Schrei sein.
Gibt es eigentlich irgendeine sinnvolle Begründung wieso der Mac Mini 2018 mehr per HDMI geschissen bekommt wie der M1?
Ist mir schleierhaft wieso dort ein Downgrade stattgefunden hat.
Schade dass das wahrscheinlich keine Verbesserung für andere Skalierungen bedeutet. Echt Schade das Windows einen 24“ 2540 Monitor mit 125 % Skalierung gestochen scharf betreiben kann, und in macOS alles entweder winzig oder unscharf ist
Das ist so nicht ganz richtig. macOS kann das schon. Als HiDPI. Wird aber alles etwas stiefmütterlich betreut. Genauso wie das oben genannt HDR. Apple hat seine XDR Displays und danach die Sintflut.
Da scheine ich mit meinem Dell U4025QW Glück zu haben, weil ich damit 5K bei 120 Hz ansteuern kann. Auch bei dem zweiten Punkt kann ich nicht klagen, weil sich mein MBP M2 Max nicht nur die Position der Monitore merkt, sondern auch die Auflösung des MBP Displays, die je nach Dock und Monitor unterschiedlich eingestellt ist.
Was mich bei meinem UltraWide frustriert, ist die Menubar von macOS, die immer oben links angeklebt ist und bei der man manchmal lange Wege zurücklegen muss. Da ist Windows deutlich besser, bei der das Menu zum Applikationsfenster gehört. Dafür gibt es zwar Workarounds, die aber das Kernproblem nicht beheben. Gibt es eine Lösung, die das Apfelmenu zentriert?