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Apple-Chips für den Bildungsbereich

MacBook SE statt Chromebook: Günstiges Bildungsgerät ab 2024?

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30 Kommentare 30

Zwar positioniert Apple seine iPads schon länger als Lösung für den Bildungsbereich – an dieser Stelle senden wir Grüße nach Bremen – in den Vereinigten Staaten wird dieser jedoch vor allem von den günstigen Chromebooks dominiert.

Apple Bildung

Apple setzt im Bildungsbereich auf das iPad

Jeder zweite US-Schulrechner ist ein Chromebook

Die eng mit Googles Ökosystem verzahnten Laptops punkten mit echten Tastaturen, günstigen Reparatur-Preisen, einer hervorragenden Mehrbenutzer-Verwaltung und nahezu unschlagbaren Preisen, die die Einkäufer an immer mehr Schulen von sich überzeugen können. Über 70 Prozent der verkauften Chromebooks sollen inzwischen direkt in den Bildungssektor wandern.

In den USA konnten sich Chromebooks zuletzt einen Anteil von 51 Prozent am Bildungsmarkt sichern, während Apples Produkte hier nur 24 Prozent für sich beanspruchen können. Was liegt also näher, als das erfolgreiche Chromebook mit einem günstigen MacBook auszustechen, oder zumindest den Versuch zu wagen, dessen Dominanz durch eine Alternative mit Apple-Logo von zwei Seiten anzugreifen?

Vielleicht schon ab 2024

Offenbar nicht viel. So will die DigiTimes aus Taiwan in Erfahrung gebracht haben, dass Apple genau hier aktiv werden will und schon im kommenden Jahr ein günstiges MacBook für den Bildungsbereich anbieten könnte. Mit günstigeren Materialien und einem Prozessor aus eigener Fertigung.

Apple könnte sich hier am iPhone SE orientieren und etwas ältere Komponenten wie etwa den Apple M1 in einem vergleichsweise günstigen Gesamtpaket anbieten, das dennoch nicht auf die Apple-typische Marge verzichten muss. Fraglich ist ob Apple entsprechende Geräte mit einer vollwertigen Version des Mac-Betriebssystems ausliefern oder sich für die Bereitstellung einer abgespeckten und auf die Bedürfnisse von Bildungseinrichtungen hin optimierten Version von macOS einlassen wird.

Apple-Gründer Steve Jobs hatte sich stets gegen die Nutzung von NetBooks ausgesprochen, wie die Kategorie der Chromebooks zum Marktstart des iPads noch genannt wurde.

06. Sep 2023 um 19:31 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Eher gefriert die Hölle als das Tim etwas unter Wert verkauft.
    Und alte Hardware für den Bildungsbereich hat schon mit den eMac nicht funktioniert.

    • Denk ich auch. Ein Macbook Netbook im dreistelligen Bereich halte ich für höchst unwahrscheinlich. Finde ich total schade, aber das wird dem Premium-Maximalen-Melkmaschine-Anspruch nicht gerecht.

      • MacBook White Anno 2009/2010 = 999 Euro.
        MacBook Pro Anno 2009/2010 = 1149 Euro

        Ich kann mir durchaus ein günstiges (wieder beispielsweise 12“ großes) Einsteiger MacBook vorstellen.

    • @Brille @ Krümel
      Welchen Preis stellt ihr euch für eine Chromebook Alternative denn vor? Und welche Spezifikationen soll es denn haben?

      Was mich auch interessiert ist: weshalb soll Apple so etwas überhaupt anbieten?
      Insbesondere im Hinblick auf das wenig erfolgreiche „Experiment“ mit dem eMac.

      • Das warum ist einfach: bringe die Kunden der nächsten Generation so früh wie möglich mit seinen Produkten in Verbindung um idealerweise bereits im Kindesalter eine lange währende Kundenbeziehung aufzubauen.

        Kinder die MacBooks an der Schule benutzen, verwenden vermutlich mit höherer Wahrscheinlichkeit im Erwachsenenalter ebenfalls Apple Produkte.

        D.h. es ist eine Invesition in zukünftige Umsätze.

      • Apple kann nicht guenstig, weil man sich selbst im Weg steht. Man hat klare Vorstellungen wie viel ein Produkt an Gewinn abwerfen soll. Zumindest ist das meine Wahrnehmung der letzten Jahre. Und hieran wird auch nicht gerüttelt. Deswegen wird es auch ein „guenstiges“ Book für die Schule nicht geben, weil es schlicht nicht genug abwirft. Niemand will alte Hardware. Der Mensch ist halt so und daran wird sich auch nichts ändern. Schau dir an was jedes Jahr mit Vorstellung neuer iPhones und Pads los ist. Und sei es nur 10% die das Teil schneller ist, es muß gekauft werden. Der Herdentrieb halt.
        Apple hat ein Air im Programm, dass man nur 400,-€ guenstiger anbieten muß, dann hat man was für den Bildungsbereich.

  • Waren die sogenannten Netbook nicht Geräte die ursprünglich mit Linux und später auch mit Window ausgestattet waren?

    Netbook in Zusammenhang mit dem Chromebook,hab ich noch nie gehört.

    • Netbooks waren kleinlaptops mit meist 11″ leistungsschwach da sie selten über 400€ kosten sollten

    • Auch das Video ist schon Jahre alt, da waren Netbooks noch im Format 11,5×23 cm und mit erbärmlich langsamen CPUs ausgestattet. Insofern hatte Steve schon recht.

      ABER, ich mag iPad OS nicht so, es ist einfach kein vollwertiges Betriebssystem.

      Also wenn wirklich etwas gut und günstiges von Apple kommen sollte, dann bitte nicht mit einem so beschränkten OS das es keinen Sinn mehr macht etwas damit machen zu können.

  • So ein reiches Bundesland wie Bremen kann sich das halt leisten statt einer günstigen Alternative.

    • iPads sind mit weitem Abstand die günstige Alternative. Da findest Du im Netz hunderte Berechnungen dazu, die alle zum gleichen Ergebnis kommen.
      Was die meisten nicht verstehen, man muss auch die Administration der Geräte mit berechnen – das ist beim iPad für die Schulen inklusive.

      • was für ein Quatsch. In einer deutschen Großstadt gibt es jamf pro und die Lehrer dürfen über 1000 Geräte verwalten und warten – ohne nennenswerte Entlastung (1 St.) oder Vergütung. Chromebooks oder einfache MacBook als Chromebookclone würden Schulen entlasten.

        sich dafür Zeit zu nehmen ist ein krankes Hobby und Reiner Idealismus.

  • Muss ja nicht unbedingt für den Bildungsbereich sein. Ein etwa 500€ MacBook ohne Zusatz 13″ oder sogar 12″
    Vielleicht nur mit M1, ohne Kamera, ohne Hintergrundbeleuchtung ohne Thunderbolt, ohne neues Design, dafür aber macOS, Aluminium und TouchID?!

    • Ohne Hintergrundbeleuchtung? Bleibt das Display dann Dunkel?

      Für was Touch ID? Zugangsdaten und Passwort reicht doch.

      • Hintergrundbeleuchtung der Tastatur, TouchID wäre einfach schön.

      • Alles SchnickSchnack, braucht kein Mensch und kostet bei Lenovo fast nichts.

        Eine Marke mit der Marktdominanz wie Apple sollte im EDU Sektor spendabel sein, immerhin ziehen sie die Kunden von Morgen an.

  • Das bezweifle ich abgesehen stark und macht auch keinen Sinn. Ein Chromebook ist mehr ein iPad mit Tastatur als ein Mac. Ich vermute eher, dass es ein günstigeres iPad 10 mit Magic Keyboard Folio wird.

    • Naja, günstige iPads veralten leider viel zu schnell und es gibt dann kaum mehr gute Software wo drauf läuft bzw. die Softwareinstallation wird direkt verweigert.

      Hier sollte Bremen überlegen, ob ein Leasing nicht günstiger kommt auf lange Sicht.

      • Naja, mein sechs Jahre altes iPad 2017 lebt immer noch. So schnell veralten iPads, im Vergleich zu z. B. Windows Rechnern, also nicht. Wie kommst du darauf?

      • iPads werden mindestens 6 Jahre mit Updates versorgt. Die werden tatsächlich nur alle 5 Jahre ausgetauscht.
        Was glaubst Du denn, wie lange ein Chromebook oder ein billiges Windows Netbook zum Schuleinsatz taugt, von einem Android Tablet mal ganz zu schweigen.

  • würde mich wundern, das hat nach Apples Selbst Warnehung in seinem Portfolio, nennt sich iPad Pro, was dem fehlt ist ein vollwertiges Betriebssystem mit Datei Browser usw. was eher sein kann ist das man aus dem Pro ein Surface likes Geräte Gruppe macht und sich vom iPad Ansatz weiter entfernt

  • Ich denke mal so wie ich Apple kenne werden Pro und Air wieder einmal teurer werden und als cleveren Schachzug entwickelt/ vermarktet man dann ein MacBook SE und bekommt damit gleich seine alten Komponenten der Vorjahre in diesen MacBook verkauft.

  • Mit einem günstigen Laptop für Schulen würde Apple den Umsatz von relativ anspruchslosen Kunden kanibalisieren, die aktuell mangels günstigerer Alternativen zu einem, für deren Verhältnisse, noch zu leistungsstarkem MacBook Air greifen.

    Für Apples Marke ist es außerdem schwierig bis unmöglich, ein billiges Kunststoffgehäuse zu verwenden. Das widerspräche allen Umweltzielen.

    Es wäre schwierig, diesem Gerät Einschränkungen aufzuerlegen, die im Bildungsbereich keine Rolle spielen, aber Privatkunden vom Kauf abhalten und doch zum nächst teureren Einsteiger-Laptop greifen lassen.

    Vielleicht setzt Apple aber auch eher darauf, die Langlebigkeit und Umweltverträglichkeit der eigenen Produkte in den Vordergrund zu stellen und Verantwortlichen klar zu machen, dass wir im Bildungsbereich vielleicht nicht das billigste vom billigen Kaufen sollten.

  • Ein Problem bleibt jedoch weiterhin bestehen, das passende iPhone ist zu teuer. Nur einen günstigen Mac anzubieten wird nicht reichen. Die Kompatibilität bei Macs ist auch nicht wirklich die beste. Kein Wunder, das Chromebooks den Markt beherrschen.

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