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Kräftemessen auf Kosten der Nutzer

KPop-Exodus: Spotify verliert etliche Songs und Künstler

26 Kommentare 26

Freunde der auch hierzulande immer beliebteren, koreanischsprachigen Popmusik werden ihre Premium-Mitgliedschaft beim Musik-Streaming-Dienst Spotify überdenken müssen. Dieser hat sich zum Monatswechsel von zahlreichen Songs und Alben der KPop-Kategorie verabschiedet und reagiert damit auf das Auslaufen einer Verwertungslizenz.

Spotify Kpop Unsplash

Diese gestattete Spotify das Ausspielen zahlreicher Bands, die beim Label Kakao M unter Vertrag standen und wurde von beiden Vertragsparteien nicht erneuert.

Bei Spotify hat man die Entfernung der Interpreten zu denen auch SEVENTEEN, NU’EST, MAMAMOO, Epik High, CL, GFRIEND, MONSTA X, Apink, THE BOYZ, Sunmi, LOONA, SF9, HyunA, 4Minute, VIXX, INFINITE, Dreamcatcher, MOMOLAND, ASTRO und viele andere zählten inzwischen bestätigt und betont, dass diese Eingriffe vollkommen unabhängig vom kürzlichen Korea-Start des Musik-Streaming-Dienstes erfolgt seien.

Unabhängig von Spotifys Korea-Start

Welche Interpreten genau von dem Konflikt zwischen Spotify und Kakao M betroffen sind, ist aktuell unklar. Auf dem Kurznachrichten-Portal Twitter kursieren Listen, die mehr als 200 in der Szene bekannte Interpreten als betroffen kennzeichnen.

Von der massiven Beschneidung des von Spotify angebotenen KPop-Kataloges sind alle Nutzer weltweit betroffen. Die Interpreten wurden zum 1. März aus dem Angebot des Musik-Streamers entfernt und damit genau einen Monat nachdem Spotify am 1. Februar nach Südkorea expandierte.

Gespräche über neuen Vertrag sollen laufen

Nach Angaben eines Kakao M-Sprechers sollen aktuell Gespräche zwischen beiden Unternehmen laufen, zu welchen Konditionen der Katalog wieder um die KPop-Interpreten erweitert werden kann. Unklar ist allerdings wie lange die musikalische Auszeit andauern wird. Zuvor sollen beide Unternehmen bereits über ein Jahr über die Verlängerung der bestehenden Verträge verhandelt haben.

Künstler sollen von den beiden Kontrahenten nicht über die Umstellung informiert worden sein und haben häufig erst aus den sozialen Netzen erfahren, dass ihre Songs nicht mehr über Spotify verfügbar sind.

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02. Mrz 2021 um 15:02 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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    John Appleseed
    2 Monate zuvor

    Aus dem Bild ist zu entnehmen: Schön, dass sie langsam auch in den neunzigern ankommen :D süß

    Stan
    2 Monate zuvor
    Reply to  John Appleseed

    Das verstehst du falsch, die 90er sind bald wieder im Heute angekommen ;-)

    iChef
    2 Monate zuvor

    Denke mal wenn es genug Interessenten geben würde die es regelmäßig hören hätten sie die Lizenz verlängert

    iDau
    2 Monate zuvor
    Reply to  iChef

    Wenn Kakao M ein Interesse daran hat, seine Interpreten exklusiv über diesen koreanischen Streamingdienst zu vermarkten – eher nicht!

    Erik Hoffmann
    2 Monate zuvor

    Tja, da wird zeigen, wer mehr vom anderen abhängig ist.

    Ob nun die Künstler KakaoM ordentlich Druck machen, wieder einen Deal einzugehen (sind ja aufgrund des K-Pop Trends doch sicherlich einige Gelder, die da an die Künstler fließen) oder die Nutzer Spotify Druck machen, indem sie zur Konkurrenz wechseln und für wen von beiden Parteien das schlimmer ist, den jetzigen Zustand beizubehalten.

    Fred Bertelmann
    2 Monate zuvor

    Echt? Sowas gibts? Nie gehört. Werde es wohl nicht vermissen…

    Jack68
    2 Monate zuvor

    ok boomer

    Hechicero175
    2 Monate zuvor

    Also dass das niemand hört, ist Quatsch. Das ist die große Nummer bei den Teenies. Und wenn man sich die Zahl der Follower auf Spotify anschaut (Monsta X alleine schon 2,5 Mio) kann ich es nicht nachvollziehen und werde mein Familienabo wohl auf internen Druck hin kündigen müssen.
    Kann mir jemand sagen, wie die Situation bei Apple Music ist bzgl. K-Pop ?

    Josef
    2 Monate zuvor
    Reply to  Hechicero175

    Sorge besser dafür dass deine Kinder richtige Musik hören. Wo soll das hinführen in diesem Land? Echt jetzt!

    Kahless
    2 Monate zuvor
    Reply to  Josef

    Wohl nen Clown gefrühstückt?

    NoOne
    2 Monate zuvor
    Reply to  Josef

    Frag bitte bei Josef nach was richtige Musik ist, der weiß das.
    Folg ihm auf seinem Blog für weitere Erziehungstipps.

    Sebo069
    2 Monate zuvor
    Reply to  Josef

    So eine Quatsch haben schon meine Großeltern zu meinen Eltern gesagt und die dann zu mir. Jede Generation hat ihre eigene Musik und Genres. Zumal aus meiner Sicht ja eh fraglich ist „richtige Musik“ ist?! Oder hast du die Ironie Tags nur sehr gut versteckt?

    Dennis
    2 Monate zuvor
    Reply to  Josef

    Ugh, jede Generation hält sich und ihre Musik am besten.

    Das wir Menschen uns auch nie weiter entwickeln, seit Jahrtausenden der gleiche shit…

    Hechicero175
    2 Monate zuvor
    Reply to  Josef

    Jetzt bin ich aber gespannt auf Vorschläge :)

    Diskutant
    2 Monate zuvor
    Reply to  Josef

    Armer Joses, sein ironisch bis sarkastischer Kommentar wird hier vollkommen ernst genommen. -_-

    Alex
    2 Monate zuvor
    Reply to  Hechicero175
    Yrr
    2 Monate zuvor

    Weniger kostenintensive Rechte, bedeutet weniger Kosten, geringer Kosten bedeuten geringere Wahrscheinlichkeit einer Preiserhöhung, bedeutet stabile Preise, heißt auch mehr Kapital zur Verfügung zu haben, um andere Rechte zu erwerben ect.
    .
    Außerdem erscheint es nur eine Frage der Zeit zu sein. Die Inhaber des Labels wissen sehr genau, dass ihre Zielgruppe keine Platten oder ähnliches hört, sondern über Streaming die Ware konsumiert. Eine zu einseitige Verlagerung der Lizenzen auf einen neuen Dienst geht auch zulasten der Hörer, sodass auch sie ein vitales Interesse an der Verbreitung und Erreichbarkeit der Ware haben. Anders kann man diese Musik nicht betiteln, sorry.

    cuuc
    2 Monate zuvor
    Reply to  Yrr

    Tja, Spotify lohnt sich nur für Spotify selbst und ein paar wenigen Majors.

    Hechicero175
    2 Monate zuvor
    Reply to  Yrr

    Das ist nicht wahr. Das Zimmer meiner Tochter ist angefüllt mit nicht gerade billigen Sondereditionen, die sehr aufwändig gemacht sind und ohne Ende Krimskrams enthalten. Also reine Streaming-Junkies ist so nicht richtig ! Gerade im Herbst ist ein reiner K-Pop-Store hier eröffnet worden. Da war es nie leer bis zum Lockdown. Also Streaming ja, natürlich, aber nicht nur. Es ist alles eine gigantische Marketingmaschine.

    Marcus
    2 Monate zuvor

    Auch wenn ich mich unbeliebt mache: Leute, kauft Eure Medien! Dieses Streaming-Kram hat extrem negative Auswirkungen auf die Branche und benachteiligt den Kunden über Gebühr. Der Anreiz qualitativ gute neue Künstler zu entwickeln schwindet, und eingesessene Künstler(bzw. deren Rechteverwerter)
    sahnen ab.

    itunes ist und bleibt der beste Deal für Kunden und Künstler!

    H iNz
    2 Monate zuvor
    Reply to  Marcus

    sign!

    H
    2 Monate zuvor

    so Liste durch:

    Woo!ah!
    dreamcatcher
    momoland
    purple kiss

    mehr davon vermisse ich auf den ersten Blick nicht.

    Aber wegen sowas ist halt die gute alte CD doch daseinsberechtigt.
    (Oder eine MP3 Sammlung.)

    Scheltinga
    2 Monate zuvor

    So.
    Ich lege mir jetzt mal ’ne Coltrane LP auf.

    H iNz
    2 Monate zuvor
    Reply to  Scheltinga

    Und ich die Lockdown Holiday von T.V.Smith!

    neoME
    2 Monate zuvor

    Wie wir es schon häufiger gehört haben: Spotify drückt die Preise und will am liebsten alles kostenlos.
    Sowohl Appel music als auch Tidal haben die K-Pop Artists in deren DB. Und wir wissen ja aus den Medien dass zb Apple fast doppelt so viel zahlt pro Stream.

    John Do
    2 Monate zuvor
    Reply to  neoME

    Ja Apple kann es sich ja auch leisten. Spotify hat gerade erst angefangen Gewinn zu machen. Für Apple ist der Streaming Dienst nur ein Taschengeld. Spotify musste von null anfangen, und bezahlt viel Geld. Nur das Problem ist das sich die Rechte Inhaber und die Verlage das meiste Geld unter den Nagel Reißen beim Künstler kommt fast nichts an.

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