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Händler dürfen Nutzer bald gezielt anschreiben

Kleinanzeigen PRO: Preiserhöhungen und Spam-Erlaubnis ab 2026

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Der Online-Marktplatz Kleinanzeigen.de erweitert sein PRO-Angebot für gewerbliche Nutzer um mehrere neue Funktionen und passt zugleich die Preise für größere Pakete an. Während ein Teil der Neuerungen bereits verfügbar ist, greifen die neuen Konditionen für Bestandskunden ab Februar 2026.

Basic 2 Hochschieben

Neue PRO-Funktionen

Mit den neuen PRO-Funktionen richtet sich Kleinanzeigen vor allem an Händler, die ihre Reichweite erhöhen und den Kontakt zu potenziellen Käufern gezielter steuern möchten. Ab dem Tarif PRO Basic erhalten gewerbliche Anbieter die Möglichkeit, ihre Anzeigen auf den Kategorieseiten der iPhone-App prominent zu platzieren.

Neu sind außerdem sogenannte Verkaufslabels. Händler können damit direkt in ihren Anzeigen auf zusätzliche Serviceleistungen hinweisen. Zum Start lassen sich eine freiwillige Verkäufergarantie sowie ein besonders schneller Versand mit kurzer Lieferzeit kennzeichnen. Käufer sollen so schneller erkennen können, welche Serviceangebote mit einem Kauf verbunden sind.

Kleinanzeigen Pro Preise

Ab „Pro Power“ dürfen Händler potenzielle Kunden künftig anschreiben

Ab dem Tarif PRO Power kommt eine weitere Funktion zur direkten Kundenansprache hinzu. Händler können Nutzer gezielt benachrichtigen, die eine Anzeige auf ihre Merkliste gesetzt haben. Diese kurzen Mitteilungen können bis zu einer bestimmten Länge verfasst und monatlich mehrfach verschickt werden. Für Händler gut, für Kunden Spam.

Preiserhöhungen ab Februar 2026

Parallel zur Einführung der neuen Funktionen passt Kleinanzeigen die Preisstruktur seiner PRO-Pakete an. Für Neukunden gelten die neuen Preise bereits. Bestandskunden werden ab Februar 2026 automatisch auf die aktualisierten Tarife umgestellt. Nach Angaben des Unternehmens bleiben die Preise für die kleinsten Pakete mit ein oder fünf Anzeigen unverändert. Die Erhöhungen betreffen vor allem größere Pakete mit höherem Anzeigenvolumen.

Basic 4 Unbegrenzte Laufzeit

Die Umstellung erfolgt automatisch. Händler sollen vorab individuell über ihre neuen Konditionen informiert werden. Ein zusätzlicher Verwaltungsaufwand entsteht dadurch nicht. Mit der Anpassung der Preise will Kleinanzeigen nach eigenen Angaben die technische Weiterentwicklung der Plattform sowie den Ausbau der PRO-Funktionen finanzieren. Konkrete Preisangaben sind über die PRO-Informationsseiten des Anbieters abrufbar.

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10. Dez. 2025 um 12:54 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    61 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Dann wird mit Klejnanzeigen das gleiche passieren wie mit EBay:
    Es werden immer mehr Händler verkaufen und so auch diese Plattform mehr und mehr uninteressant werden lassen.

    • Man kann doch entsprechende Filter in der Suche nutzen. Wo ist denn da das Problem?

      • Ich verstehe vollkommen den Punkt. Kann man übrigens auch heute noch bei eBay machen. Trotzdem ist eBay genau deswegen uninteressant geworden.

    • Wie soll EBay uninteressant oder unattraktiv sein? Ich als Privatmensch kann dort gebührenfrei Dinge verkaufen, während Amazon immer irrere Vorgaben macht. z. B. soll ich die Adresse eines DVD-Labels selbst ergänzen. Und dann auch noch abartige Gebühren verlangt.

  • *Ganz dezente Preiserhöhung*
    Toll wäre wenn ich von heute auf morgen auch so viel mehr verdienen würde….

    War aber zu erwarten das Ebay da stark anpasst

    • Ist ja nicht mehr eBay. Macht jetzt wer anders Geld mit.

    • ist ja nicht erst vor 2 Jahren eine quasi 50% Aufschlag Regelung in Kraft getreten, indem man die Preise erhöht, aber die Pakete im Pro Bereich massiv zusammengekürzt hat.
      Ich erinnere mich, dass wir 10 Anzeigenslots hatten zu einem wirklich attraktiven Preis.
      Dann Preiserhöhung und die Hälfte der Slots, aber dafür Hervorhebungsoptionen for free an Board. Eine Änderung, die wir so nicht brauchten. Ab nächstem Jahr wird wieder an den Preisen/Paketen zu Ungunsten der Kunden rumgeorgelt…

  • Gibt es eine nutzerstarke Alternative für Kleinanzeigen auf dem Lande?
    Diese ganze Werbung ist ja mittlerweile so penetrant.

  • Cool. Dann verkaufe ich halt einfach Nix mehr. So wichtig ist Kleinanzeigen dann nun doch nicht.

  • Hurra! Eine neue Verkaufsplattform, Amazon und TEMU werden zittern und weiche Knie bekommen. Echte Privatverkäufer wenden sich schon lange mit Schaudern ab. In letzter Konsequenz aber richtig, es sind jetzt schon jede Menge getarnte professionelle Händler unterwegs.
    Einst war Kleinanzeigen, die Erlösung vom eBay KommerzWahn
    Bin gespannt, wie der Nachfolger heißt.

  • KLeinanzeigen ist neuerdings voll von gehackten Account, die Paypal Freunde Zahlungen verlangen…habe bereit 4 solcher Fälle in einer Woche gehabt.

  • Meistens eh nur noch Fake Konten oder gehackte Konten und Betrug.
    Mach da schon lange nix mehr.

  • Die sollen erstmal die ganzen Betrüger Accounts entfernen, das Hacken erschweren und ein Authentifizierungslabel (mit Perso) einführen.

    • Da widerspreche ich:
      das Wesen von kleinanzeigen.de ist das anonyme anbieten von Waren und Dienstleistungen. Nur bei einem erfolgreichen Verkauf der Kauf tauschen die beiden Partner ihre Daten aus.
      Wenn aber eine Authentifizierung per Personalausweis eingeführt wird, hast du einen dritten, der an diesem Geschäften sehr interessiert ist:
      das Finanzamt!
      Und damit wäre der bisherige Flohmarktcharakter nicht mehr gegeben!

  • Ich benutze Kleinanzeigen gar nicht mehr. Es ist der Horror was ,an da für Zuschriften oder Dreistigkeiten bekommt. Habe ich inzwischen gelöscht.

  • Also wenn ich einen Artikel auf der Merkliste hab, bin ich wohl grundsätzlich in der einen oder anderen Art dran interessiert. Und wenn mich ein Händler diesbezüglich kontaktiert ist das schon mal per Definition kein Spam. Und ich finde es auch praktisch.

    • Sehe ich anders. Manchmal stöbert man und merkt sich Dinge, um dann später aus der Merkliste heraus zu vergleichen. Dann merkt man sich vielleicht 30 Deckenlampen und fragt dann seinen Favoriten an. Ich würde wahnsinnig werden, wenn mich 20 davon nerven, ohne dass ich angefragt habe. Das kenne ich schon von vinted – führt dazu, dass ich weniger nutze und mir dreimal überlege, was ich auf die Merkliste packe.

  • Würde eine Gebühr zahlen wenn man dadurch die „Was ist letzte Preis!?“-Accounts sperren könnte

  • Kann man die gewerblichen Anbieter irgendwie per Filter ausschließen? Mich interessieren da eigentlich nur lokale „Anbieter“ wo ich mir das Zeug Vorort anschauen kann und dann bar bezahle. Auf Anzeigen klicke ich nur gelegentlich und ausversehen, aber nie vorsätzlich :-)
    Wenn ich bestellen will, dann gibt eine Internetsuche ausreichend Treffer mit größerer Trefferwahrscheinlichkeit

  • Hoffentlich rufen wegen der Preiserhöhung viele Händler bei Kleinanzeigen an und fragen „was ist letztes Preis“?

  • Seit dem eBay die Kleinanzeigensparte verkauft hat, ist sie nur schlechter geworden. Etliche Bugs, Software-Probleme, Werbung und nun auch noch Spam!!
    Macht keinen Spaß mehr!!

  • Ich fahre mittlerweile auch viel mehr zu zu Gebrauchtwarenläden und gebe es lieber gratis ab bevor ich mich nur einmal mehr als nötig mit den mittlerweile typischen Kleinanzeigen Käufern runter ärgere…. Hab die App mittlerweile deinstalliert.

  • Extrem viele Betrugsinserate auf der Platform, völlig inakzeptabel.

  • Kleinanzeigen ist mittlerweile so von Werbung verseucht, dass das Nutzungserlebnis sich stark verschlechtert hat. Ich halte es meist max 5 min aus, bevor ich entnervt wieder rausgehe. Schade eigentlich.

  • Ich sehe schon die Pro-Pushmeldung auf meinem Sperrbildschirm: „letzte Preis?“

  • Schon schade wie es der Raffgier-Kapitalismus konsequent hinbekommt, früher oder später jede coole Plattform kaputt zu machen…ich bin großer Fan von Kleinanzeigen und finde es total praktisch, gerade sperrigere Güter in der Region anzubieten oder auch zu erwerben. Aber umso mehr professionelles Gesocks die Listen zuspammt, desto weiter entfernt sich das von seiner ursprünglichen Idee.

    • Bei Kleinanzeigen arbeiten viele Mitarbeiter. Die Gehälter und Büroräume und Steuern werden von eben diesen Gebühren bezahlt. Das hat nichts mit kapitalismus zu tun, sondern mit Fairness. Menschen möchten für ihre Arbeit bezahlt werden und sollen davon gut leben können.

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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