KI-Suche und Alexa-Anbindung
Kindle Scribe: Neue KI-Erweiterungen für die Notizfunktion
Amazon entwickelt den Kindle Scribe schrittweise weiter und ergänzt den E-Reader um zusätzliche KI-gestützte Funktionen für handschriftliche Notizen. Dabei ist die Abgrenzung zwischen bereits verfügbaren und neu angekündigten Funktionen wichtig. Während einige Werkzeuge in Deutschland schon nutzbar sind, starten andere zunächst ausschließlich in den USA.
Der Kindle Scribe ist hierzulande bereits seit Längerem erhältlich und kombiniert E-Book-Reader und digitales Notizbuch. Auch die zuletzt überarbeitete Gerätegeneration ist bereits verfügbar. Noch ausstehend ist hingegen der Marktstart der Farbvariante Kindle Scribe Colorsoft, der laut Amazon in Kürze erfolgen soll.
Zusammenfassen und Verfeinern bereits verfügbar
Bereits in Deutschland nutzbar sind die KI-basierten Notizbuchfunktionen zur Zusammenfassung und Überarbeitung handschriftlicher Inhalte. Nutzer können längere Aufzeichnungen automatisch verdichten lassen, sodass zentrale Aussagen in kompakter Form dargestellt werden. Diese Zusammenfassungen erleichtern das Wiederfinden von Inhalten und eignen sich auch zur Weitergabe an andere.
Ebenfalls verfügbar ist die Funktion zur Handschriftverfeinerung. Dabei wird handschriftlicher Text in eine gut lesbare, gedruckte Schreibschrift umgewandelt. Inhalt und Struktur bleiben erhalten, die Darstellung wird jedoch vereinheitlicht. Die bearbeiteten Notizen lassen sich zudem weiterhin manuell ergänzen oder korrigieren.
KI-Suche und Alexa-Anbindung
Neu angekündigt wurden zwei weitere Funktionen, die zunächst nur in den USA eingeführt werden. Dazu gehört eine KI-gestützte Suche innerhalb aller Notizbücher. Sie erlaubt es, Inhalte in natürlicher Sprache zu suchen und auf dieser Basis automatisch Zusammenfassungen zu erhalten. Rückfragen sollen helfen, Ergebnisse weiter einzugrenzen.
Ebenfalls neu ist das Teilen von Notizen über Alexa. Notizbücher und Dokumente lassen sich vom Kindle Scribe an Alexa senden und anschließend auf unterstützten Geräten oder in der App weiterverarbeiten. Dort können Inhalte unter anderem in Aufgaben, Termine oder Erinnerungen überführt werden. Wann diese Funktionen außerhalb der USA verfügbar sein werden, ist derzeit noch offen.


Es soll doch noch ein „neuer“ neuer Scribe kommen, oder nicht? Zumindest wurde letztes Jahr noch etwas angekündigt. Meine nicht den Colorsoft..