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iTunes Store: Ab 7. April neue Preise für Musik

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Vor knapp drei Monaten angekündigt und inzwischen beinahe schon wieder vergessen, stehen nun die Preisänderungen im iTunes Store vor der Tür. Voraussichtlich ab 7. April (Gizmodo/L.A. Times) gilt die Einteilung in drei von der Popularität der Titel abhängige Preisklassen.

Während ein Teil der Titel bei den jetzigen 99 Cent bleiben wird, sollen „populäre“ Songs für 1,29 Euro und weniger bekannte Titel im Gegenzug für 69 Cent angeboten werden. „Populär“ bezieht sich dabei nicht unbedingt auf das Erscheinungsdatum, sondern hängt auch von der Beliebtheit der Songs ab. Die L.A. Times nennt als Beispiel für die 1,29 Dollar/Euro-Preisgruppe den 25 Jahre alten aber in den USA stets gerne gehörten Springsteen-Klassiker „Born in the U.S.A.“.

Hier der Wortlaut aus der Apple-Pressemeldung vom Januar: „Und ab April, abhängig von den Forderungen der Musiklabels, werden die Songs im iTunes Musik Store zu drei Preispunkten angeboten: 69 Cent, 99 Cent und 1,29 Euro, wobei die Mehrheit der Songs 69 Cent und nicht 1,29 Euro kosten werden“.

Donnerstag, 26. Mrz 2009, 15:47 Uhr — Nicolas
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  • Was ist mit Coke-Titelguthaben?
    50 Titel bleiben 50 Titel?
    Oder bekommt man die teueren Songs
    nicht mehr für einen Code Guthaben?

  • ziemlich blödes timing für die partielle preiserhöhung jetzt wo amazons mp3store vor der tür steht.

  • Amazon wird aber auch nur mit Wasser kochen, glaube kaum das die 4 Großen (Plattenlabels) bei denen keine Rolle spielen werden, das ist bei iTunes schließlich auch so…aber mal gucken ne…

  • Wieso sollen beliebte Songs teurer sein. Nachfrage = höherer Preis ist ja wohl ein unsinniger Grund. Ich versteh das nicht.

  • der iTunes Store ist halt keine freie Marktwirtschaft.
    Die Preis“anpassungen“ sind der Preis für die DRM-freien Songs.

  • Wenn alle Öl wollen werden es die netten
    Scheichs bestimmt nicht billiger machen.

  • @spaceglider
    „Wenn alle Öl wollen werden es die netten
    Scheichs bestimmt nicht billiger machen.“

    Wenn du mir jetzt noch erklärst, wie ein Song, oder eine mp3 zu einer knappen, nicht vervielfachbaren Resource werden kann. Dann stimme ich dir zu.
    Ansonsten sieht man darin wieder einmal nur das unvermögen der MI. Wie kann man einen sich entwickelden Markt, der laut Angaben der MI zurzeit zwar noch wenig gewinn abwirft,aber wohl wichtiger Teil der Zukunft der MI sein wird, mit einer Preissteigerungen einen Knüppel zwischen die beine werfen.

    Denn in meinen Augen ist das nur eine Preiserhöhung und zwar um 30%. Was bringt es mir denn wenn einzelne Songs, sei es auch die Mehreheit, auf 0,69? gesenkt werden diese aber kein interessieren. Wahrscheinlich haben diese Songs vor der Preiserhöhung kein Umsatz erzielt und werden es danach sicherlich auch nicht, aber die beliebten schon und nach der Erhöhung sogar nochmal 30% mehr.

    Ich finds ne Frechheit.

  • Ich finds auch ne Frechheit. Zumal immer härter gegen Musik Piraterie vorgegangen wird. Klar respektiere ich jeden Künstler und diese sollten auch zu Geld kommen, aber fand die 0,99 Cent für einen Song schon viel. Dann heisst es überall das sich der Musik einkauf schon mehr ins Internet verschlägt. Jedoch die Preispolitik keine bessere wird, sondern eine schlechtere, deshalb wird die Piraterie noch mehr zunehmen, statt weniger werden, ein song um 50 cent würde ich gerechtfertigt finden, jedoch keine knappen 1,50 euro. Wie schon Bier-Spinne gesagt hat, diese Lieder sind kein knappes Gut, sondern man kann diese Milliardenfach vervielfältigen. Deshalb braucht man hier den Vergleich mit dem Öl absolut nicht bringen…

    Die Piraterie wird zunehmen wenn man die Menschheit beraubt, dass macht nicht nur Apple in letzter Zeit, sondern auch viele andere und ich glaube das sich viele bald anschauen werden, denn irgendwann reicht es der Menschheit ständig ausgebeutet zu werden!

  • ABER: Man kriegt ja auch mehr für sein Geld. Seit Januar sind (fast) alle Songs DRM – Frei und in höherer Qualität (256 kb/s oder so).

    Daher rühren die Preissteigerungen.

    Man kann des Weiteren wieder die Schizophrenie des Kunden erkennen:
    er will weniger bezahlen, höhere Qualität und kein DRM….

  • man kann auch im US store kaufen^^
    Wegen des guten Dollar–Euro kurses ist das eine recht gute alternative. Und man hat da eine größere auswahl…

  • Kein Mensch kann mit bloßem Gehör 192kbps von 256 unterscheiden. Mich würde es schon wundern, wenn einer das bei 160kbps auf 192 schaffen würde, warum also Musik auf 256kbps hochjubeln, wenns eh keiner hört und das nur Traffic und unnötigen Platzbedarf verursacht?
    Aber in diesem Artikel steht doch auch drin, dass die Mehrheit bei 69Cent liegen wird, was doch ein guter Preis ist. Ich versteh allerdings nicht, warum beliebte Titel teurer werden sollen. Das klingt als wollten die Plattenfirmen die Verkaufszahlen von unbeliebter und beliebter Musik angleichen.

  • @Duff-Man1991? Was für ein guter Dollarkus? Hast du dir mal den Wechselkurs in den Vergangenen Monaten angeschaut?

  • $ 0.69 = 0,52 ?
    $ 0.99 = 0,74 ?
    $ 1.29 = 0,97 ?

    (Wechselkurs vom 27.3.2009 – 14 Uhr)

  • Wird sich auch an den Preisen für komplette Alben etwas ändern? Wenn z.B. bei einem Album alle Titel für 69 cent zu haben sind könnte das Album ja dann evtl. 7,99 kosten. Oder ist das Wunschdenken und Apple denkt nicht dran an Albumpreisen etwas zu ändern?

  • Man muss immer beide Seiten Angebotsseite (Hersteller)und Nachfrageseite (=Konsumenten) betrachten.
    Bei Songs ändert sich das Angebot nicht(man kann soviel von einem Song „herstellen“ wie man will); Die Nachfrage nach Songs ist unterschiedlich hoch je nach Beliebtheit mehr oder auch weniger.
    Wenn etwas stark nachgefragt wird (z.B. sehr beliebte Songs, kann man auch etwas höhere Preise verlangen, da die meisten Leute für Ihre Lieblingssongs auch mehr Geld ausgeben. Dann macht man auch einen etwas höheren Gewinn. Abzüglich natürlich derjenigen, die dann nicht mehr kaufen, weil es denen zu teuer ist.

    Das ist der Grund warum beleibte Songs etwas teurer sind. Natürlich darf man es nicht übertreiben, sonst geht der Gewinn zu stark zurück.

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