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iTunes Match: Upgrade für gerippte Songs zum Pauschalpreis

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Im Trubel der Ankündigungen im Rahmen der heutigen Apple-Keynote ging ein ziemlich cooles neues iTunes-Feature beinahe unter: iTunes Match.

Laut Apple ersetzt der Dienst gegen eine Jahresgebühr von 25 Dollar die Musiktitel des Anwenders durch eine DRM-freien Version im AAC-Format mit 256 KBit/s Datenrate. Voraussetzung dafür ist lediglich, dass der aktuell über 18 Millionen Songs umfassende iTunes Store ein entsprechendes Pendant bereithält. Apple will so sicherstellen, dass die Musik innerhalb kürzester Zeit über iCloud verfügbar ist und nicht erst mühsam hochgeladen werden muss.

Angenehmer Nebeneffekt: Auf diese Weise kann man seine Musiksammlung qualitativ ordentlich aufpolieren. Apple-Boss Steve Jobs hat bei der Präsentation ausdrücklich erwähnt, dass auch schlechter codierte Titel automatisch durch die Version mit 256 KBit/s ersetzt werden.

iTunes Match wird zusammen mit der finalen „iTunes in the Cloud“-Version für iOS 5 im Herbst verfügbar sein – vorerst laut der Apple-Pressemitteilung nur in den USA. Die für heute angekündigte Beta von Apples Cloud-Diensten wird diese Funktion nicht beinhalten.

Dienstag, 07. Jun 2011, 0:15 Uhr — Chris
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  • Was ist, wenn die jemand „anderes“ gerippt hat?

  • Toll. Meine Musik ist größtenteils eh nicht im
    Appstore vertreten und was sind schon 256kb, wenn man 360 haben kann? :D

  • Die Frage die sich mir stellt, was passiert mit meiner ganzen Sammlung an Musik? Auch die welche es nicht im iTunes Store gibt, und das ist ne Masse,,,

  • bin ja gespannt, wer als erster seine 10k musiksammlung komplett aufgebessert hat :D

  • Wie sieht’s denn aus wenn man die iTunes Match Mitgliedschaft nach einem Jahr nicht verlängert, kann man die Songs dann immernoch Nutzen?

  • Und man sollte erwähnenn das diese Funktion NUR in den USA verfügbar ist!

    • Jep, jetzt hab ichs auch gefunden. Stand etwas versteckt am Ende der Pressemitteilung. Wäre schön wenn sich da bis Herbst noch was ändert, aber vermutlich wird das genau so ätzend wie Youtubes „Dieses Video ist in deinem Land leider…“

      • Das wird wohl wiederso laufen wie bei den Filmen im iTunes-Store: Die Musikindustrie will natürlich für die ‚Musikwäsche‘ auch Kohle sehen und die Verträge, die Apple jetzt abgeschlossen hat gelten nur für Amiland. Für alle anderen Länder werden dann fein säuberlich separate Verträge abgeschlossen werden müssen. …und wir Schweizer folgen dann irgendwann im Jahre 2015, oder so. Obwohl wir weltweit denn höchaten Mac-/iPhone-/iPad-Anteil haben.

      • Mag sein, dass die Schweizer die höchste Produktdichte haben (vom iPhone weiß ich selber) aber die Schweiz ist einfach zu klein dafür. Schließlich ist Deutschland viel Einwohnerreicher und eines der wichtigsten Abnehmerländer. Ich frage mich wieso dass immer solange dauern muss. Aber jetzt mal ehrlich: Ihr Schweiter könnt doch einfach direkt Steuern hinterziehen und die Musik direkt bei iTunes laden und müsst nicht gerippte Titel ersetzen lassen :D

  • Würde mich auch interessieren , man könnte dann auch statt „Geldwäsche“ Musikwäsche“ sagen .

  • Zensur!!! Oder übertragungsfehler ;)

  • Coole Sache, jetzt stellt sich mir nur noch die Frage, ob meine mühsam eingepflegten Tags und eigenes Genre System dann mit dem Mist von Apple ersetzt wird oder ob nur der Titel ersetzt wird, die Tags/Genre/Album aber gleich bleiben….

    • So wie ich das verstanden habe, werden die Daten auf deinem Rechner nicht überschrieben, wenn du es nicht ausdrücklich willst.
      Vielmehr wird deine Bibliothek gescannt und Titel die du besitzt werden dann auf den Apple Servern zum Download freigeschaltet

  • Verstehe, das ist natürlich noch besser!! So bleibt meine Bibliothek sauber und ich kann trotzdem auf alle Titel zugreifen wenn ich nicht am Rechner bin….

  • was mich wunder nimmt ist; was passiert mit den titeln die eine bessere quali haben als 256kbps? habe das meiste in 320kbps.. wird das jetzt durch eine schlechtere version auch ersetzt? wahrscheinlich eine blöde frage, habe aber bisher noch nirgends eine ausführliche antwort darauf gefunden.

  • Hört sich Klasse an! Aber wie bereits von jemanden erwähnt sieht das nach „Musikwäsche“ aus und da wird Deutschland sicherlich nicht mitspielen.

  • bin ja mal gespannt, wie Apple sich hier positioniert in Bezug auf Datenschutz…
    Urheberrechtsverletzungen durch Raupkopien werden hier ja nicht zwangsweise als Kavaliersdelikt angesehen. Wenn man sich nun mit 25$/€ im Jahr „freikaufen“ kann ist das für einige sicher interessant. Genauso lustig dürfte die Abmahnwelle der Musikindustrie sein, die im Zweifelsfall ja nun nicht nur die gesamte Mediathek kennt, sondern auch noch alle anderen persönlichen Daten des Anwenders^^
    Aber vielleicht sehe ich das momentan auch nur etwas zu kritisch -.-

  • Ich sehe das ganze nicht so ernst.
    Das ist doch für die ganzen Musiklabels ein deutlicher Mehrgewinn, wenn jeder, der bisher nur illegal geladen hat, nun immerhin 25 US Dollar/Jahr dafür zahlt.
    Das würde sie normalerweie nicht bekommen. Zusätzlich kann das auch noch Synergieeffekte erzeugen, die dazu führen, dass man vieleicht doch einmal ein Album bzw. einen Song über Itunes lädt.

  • Bekommt man eigentlich auch die cover zu den Liedern dazu?

  • Da sind aber einige falsch informiert (aber meckern wie die Weltmeister). In die iCloud bzw. iTunes Match werden keine Songs oder Apps hochgeladen. die sind ja alle schon auf dem Apple-Server. wie sollten dann in paar Minuten mehrere Gigabyte an Daten hochladen können? Es wird nur die Mediathek ausgelesen und im iCloud-Account eine art Playlist angelegt. Die 5GB sind nur für E-Mails, Backups und Einstellungen vom iPhone, iPod touch und iPad und Dokumente. Songs, iBooks und Apps werden nicht mitgezählt. Bei iTunes Match werden auch keine Songs hochgeladen, nur freigegeben, und Songs die im iTunes nicht vorhanden sind, werden dann im iCloud nicht zur verfügung stehen.

    • Was iTunes Match erkennt, wird nicht hochgeladen. Was nicht erkannt wird, kann hochgeladen werden. Dann greift aber das 5-GB-Kontingent. In iOS 5 gibt es sogar schon einen extra Button fürs „Mehr Speicher kaufen“.

  • Allein durch Genius kennt Apple doch schon die eigene Mediathek – sollte man es denn nutzen (Playlisten erstellen, Alben vervollständigen..)!
    Auch die Funktion, von iTunes Cover suchen zu lassen, schlägt in diese Bresche.

    PS: Angeblich wird – bei gekaufter – digitaler Musik eine Signatur vom Verkäufer (z.B. Amazon, iTunes usw.) und vom Käufer eingebettet; nur zu entfernen durch umkodieren. Somit sollte „geklaute“ und „gematchte“ Musik ziemlich leicht – von Apple oder sonstwem – zu erkennen sein.
    Weiß da vielleicht jemand mehr drüber?

  • Was wird bei Match mit den Tags? Ohne die Tags funktionieren die intelligenten Playlists nicht mehr. Werden also meinemKommentare („instrumental“, „Party“) bei iTunes Match in die Cloud Titel kopiert?

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