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Codename "Yukon"

iPad: Großes Produktiv-Update soll nächstes Jahr mit iOS 13 kommen

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Wenn es nach Apple geht, soll das iPad einen Computer ersetzen. Dies mag hier und da auch funktionieren, für den Großteil der produktiven Computer-Anwendungen gibt es bis heute allerdings keine brauchbare iPad-Alternative. Apple hat jedoch weiterhin die Vision, dies auf lange Sicht zu ändern. Im kommenden Jahr soll mit iOS 13 ein großer Schritt in diese Richtung getan werden.

Ipad Multitasking Ios 11

Der seit Jahren gut vernetzte Blogger Mark Gurman lässt entsprechendes auf Twitter verlauten. Demnach soll sich das unter dem Codename „Yukon“ entwickelte iOS 13 auf Funktionserweiterungen für das iPad fokussieren. Unter anderem soll die Dateien-App überarbeitet werden. Apps sollen die Möglichkeit erhalten, wie unter macOS mehrere Dokumente in Tabs zu öffnen, dazu soll es dann auch eine Splitview-Ansicht mit zwei Fenstern der gleichen App geben. Auch Erweiterungen mit Blick auf die Unterstützung des Apple Pencil seien geplant und zu guter letzt soll Apple bei der angepeilten Überarbeitung des Startbildschirms besonders die iPad-Nutzer im Auge haben.

Alles in allem klingt diese Ansammlung von Funktionen danach, als würde Apple einen Teil der Wünsche jener Nutzer berücksichtigen, die das iPad liebend gerne etwas produktiver verwenden würden. Leider ist es bis da noch ein ganzes Stück hin, zuvor steht uns erstmal iOS 12 ins Haus, auf dessen Vorstellung im Rahmen der Entwicklerkonferenz WWDC 2018 wir nur noch exakt vier Wochen warten müssen.

Montag, 07. Mai 2018, 10:05 Uhr — Chris
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Rede mit!
  • Wäre schön wenn mal iMessage Cloud und deutsch für den HomePod käme endlich

  • Eine globale unterstützung für Bluetoothmäuse wäre das was mir sofort einfallen würde. Dann könnte man auch mal ernsthaft via VNC/RDP arbeiten ….

  • Wie und wohin ladete Ihr Software herunter? Damit meine ich auch Windows Dateien?

  • Die sollen endlich mehrere Benutzer an einem iPad ermöglichen. Für Schulen geht es ja auch…

  • Zu spät. Das iPad Pro taugt derzeit überhaupt nicht als ComputerErsatz. Bye-bye iOS-Gerümpel.

  • Ohne Mausunterstützung wird das Ipad im Büro keine Chancen haben die herkömmlichen Computer zu ersetzen. Mit Finger und Pencil ist die Bedienung viel zu aufwändig und im produktiven Einsatz unbrauchbar. Weiterhin ist die Unterstützung eines Zweitbildschirms dringend erforderlich. Ich glaube wir reden eher von iOS 16 oder so.

  • Ich arbeite mit Pornosüchtigen. Mehr Schutz vor sich selber. Mehr Schutz für Kids sowieso. Bin gespannt, was Apple wie umsetzt.

  • Mir sind die Visionen von Apple vergangen! Steckte über CHFr. 500.- in Apps für iOS. Etwa 60% sind verschwunden. Die System-Bedienung wird nicht besser sondern komplizierter und Zeitraubender. Die täglichen Updates lassen auf schludrige Programmierung schliessen und den ganzen Update-Zirkus bei 3 iPhones und 5 iPads auf jedem Gerät einzeln auslösen müssen frisst nur Zeit.

    • Naja da kann Apple ja nichts für sondern eher App-Entwickler, oder?

      • Ein bisserl blauäugig, Tim. Schon mal was von Abwärtskompatibilität gehört? Natürlich kann Apple was dafür. Für Apple lohnt es sich ja auch: Geräte werden bei guter Hardware dann eben durch Betriebssystem und Software obsolet.

    • Die Updates kannst du doch nachts automatisch aufspielen lassen!

      Manche Leute haben irgendwie immer was zu meckern, oder?

    • Wer Visionen hat sollte eh zum Arzt… ;)

    • Wo bitte hast du „tägliche Updates“? Und was gür Apps nutzt du bzw. hast du genutzt von denen es 60% nicht mehr gibt??? Da will sich aber jemand aufregen…

      • da will sich nicht jemand aufregen, da hat jemand – bedingt – recht.
        Viele sehr gute Apps, aus dem Preissegment 20.– bis 50.– Euro sind unter iOs 11 nicht mehr lauffähig und zum Teil auch unter iOs 10 nicht mehr im Store.
        Und automatische updates für alle Apps würde ich auf einem Produktivsystem auch nicht aktivieren.
        Von daher ist es nicht unrichtig, dass täglich einlaufende App-updates auf mehreren Geräten ziemlich nervig sind…

  • Warum ist eine Adaption von MacOS keine Alternative? Für mich wäre es die eierlegende Wollmilchsau.
    Ja gut, MBAir und Co. könnten sie dann wahrscheinlich einstampfen.

    • Wäre ich auch für – aber soweit ich das verstanden habe ist das nicht möglich solange beide Geräte mit verschiedenen Prozessoren arbeiten. Das eine System ist Intel-basiert und das andere ist für die Prozessoren von Apple geschrieben. Das macht das Ganze leider nicht kompatibel.

      • Vielleicht wird das ja noch. Wollte Apple nicht eigene Prozessoren für die Mac’s entwickeln?

    • Weil MacOs und Touchbedienung nicht funktioniert…

      • Lustig das sie das nicht hinkriegen denn so ulkig es ist… Windows auf dem Surface im Tabletmode funktioniert ganz ok… für den Rest eben ne Maus

  • Das dauert alles einfach zu lange. Ich kann nicht auf der einen Seite dieses Jahr ein produktives Gerät für Schule, Uni und Arbeit bewerben und die Software erst frühestens in einem Jahr anpassen.

  • Schön wäre es wenn man mal zwischen 2 Benutzern wechseln könnte. Da könnte ich das IPad mal mit meiner Frau gemeinsam nutzen.

      • Klar. Wäre ja auf der Arbeit zu gut…einfach ein iPad nehmen und über FaceID sich anmelden…schwups habe ich meine Daten und meine Oberfläche…Mehrbenutzerfunktion…ein Traum.

      • Man muss immer zwischen Arbeiten und arbeiten differenzieren: wer in einer festen Struktur arbeiten muss und somit nur Anwendungsfunktionen braucht, wird mit einem iPad klarkommen. Wer aber gewisse Freiheiten benötigt, beispielsweise als Entwickler oder in anderen Bereichen, dem wird das iPad nicht reichen. Beispielsweise eine Musikproduktion mit 100 Dateien, eine Filmproduktion mit Riesen großen Clips, jenseits der 200 GB. Da wird man mit einem iPad nicht klarkommen.

  • Fürs richtige Arbeiten brauche ICH eine echte Tastatur und mehr Bildschirmgröße und ein offenes Datei System. Siehe da: all das kann ein Macbook Pro :)

  • ich empfinde die neue Multitaskting Funktion über das Dock schon viel schlechter als vorher. Unter iO10 konnte man noch von Rechts reinwischen um zum Beispiel neben Documents Mail zu öffnen. Jetzt muss ich von unten hochwischen um das Dock zu sehen. Habe ich Mail dort nicht hinterlegt ist Splitview für Drag and Drop nicht möglich. Das ist einfach nur umständlich erst wieder Mail zu öffnen, schließen, Documents öffnen um dann wieder von unten wischen zu können für das Dock um dann ENDLICH Mail zum Multitasking zu bewegen…

  • Man müsste den Artikel andersherum aufziehen: das iPad hätte vielleicht einen Ersatz für einen Computer sein können, wenn Apple nicht auf sinnfreie und einschränkende Kastrationen verzichtet hätte. Keine Speicherkarten Steckplätze, kein Daten Austausch per USB, eingeschränktes CoreAudio, nur einen Anschluss für Zubehör, keine Interoperabilität zwischen Apps. Was glaubt ihr wie mich das beim iPhone immer nervt, wenn ich damit Audio oder Video aufzeichnen und später unter iTunes die Dateien aus der App heraus ziehen muss, um sie in andere Apps zu laden, weil die Entwickler nicht die Funktion Dateien benutzen. Das ist alles ein Zustand, Den Toshiba bereits 1990 mit dem T 1000 erfolgreich umgangen hat, einschließlich Schnittstellen. Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, diese Werbung ist eine arglistige Täuschung und nervt mich jedes Mal, wenn ich sie auf Facebook sehe. Man hätte das konsequent alles schon vor zehn Jahren in die richtige Richtung leiten können, man darf aber nicht vergessen, dass das iPad ja eigentlich einen ganz anderen Zweck haben sollte. Ein Betrachter von Medieninhalten auf größeren Displays, darum ging es eigentlich. Alleine, dass man über den einen Lightning Anschluss sich entscheiden muss, ob man das Gerät lädt, ein Audio Gerät anschließt oder eine Kamera oder Mikrofon, beziehungsweise auch einen Speicherkarten Leser…

    • >kein Daten Austausch per USB
      Das fehlt mir auch extrem, gebe Dir recht!

      >eingeschränktes CoreAudio
      Was fehlt Dir da?

      >keine Interoperabilität zwischen Apps
      Doch, it dem Teilen-Knopf kannst Du Dateien hin und her tauschen.

      > […] um sie in andere Apps zu laden, weil die Entwickler nicht die Funktion Dateien benutzen.
      Siehe oben, bevor es „Dateien“ als die Files-App gab, konnte und kann man Dateien per Teilen-Knopf verschieben/kopieren.

      Laden und Audiogerät anschließen geht seit dem es den Lightning auf USB3-Adapter gibt auch endlich, also schon eine Weile.

  • Hallo zusammen,
    das grösste Problem sehe ich immer noch darin, dass es keinen zemtralen Speicher für Dateien gibt.
    Das verletzt m.E. eine Grundregel in der EDV: Jede Datei ist immer nur an genau einer Stelle zu finden.
    Solange sie das nicht realisieren, kann das iPad aus meiner Sicht nicht wirklich als vollwertiges produktives Gerät angesehen werden. (Die ganzen Cloud-Lösungen können dafür niemals ein Ersatz sein)
    Gruss Bene

  • Wenn ich sehe wie mies die Dateien-App auf dem iPad funktioniert, dann kann ich nur sagen: Das wird nie was.

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