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Von der GO Ultra bis zur Systemkamera

Insta360 wird größer: Gemini für die GO Ultra, Smart Glasses in Arbeit

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Insta360 ist längst nicht mehr nur bei 360-Grad-Kameras aktiv. Mit Gimbal-Kameras, Actioncams und besonders kleinen Wearables wächst das Sortiment kontinuierlich. Jetzt geht der Hersteller gleich an zwei Stellen weiter: Die Insta360 GO Ultra bekommt einen KI-Sprachassistenten auf Gemini-Basis, während das Unternehmen bereits mit Smart Glasses und eigenen spiegellosen Kameras experimentiert.

Insta360 Go Ultra Standalone Camera

Kira übersetzt und beantwortet Fragen

Der neue Assistent hört auf den Namen „Kira“ und lässt sich per „Hey Kira“, über die Auslösetaste oder den Action Pod starten. Grundlage für die Frage-und-Antwort-Funktionen ist Google Gemini. Die nur 53 Gramm schwere Kamera kann damit beispielsweise Fragen zu einer Sehenswürdigkeit beantworten, Schilder analysieren oder Gespräche in Echtzeit übersetzen.

Besonders interessant ist „Ask with Photo“. Dabei nimmt die Kamera das gerade betrachtete Motiv auf und bezieht das Bild direkt in die Antwort ein. Auf Reisen lassen sich so etwa Gebäude identifizieren oder fremdsprachige Hinweise erklären. Eine Stimmerkennung soll den Besitzer auch in lauteren Umgebungen zuverlässig von anderen Personen unterscheiden.

Vorausgesetzt werden mindestens Firmware 1.8.91 und Version 2.30.0 der Insta360-App. Bei iPhones unter iOS 16 stehen die KI-Funktionen nur eingeschränkt zur Verfügung. Aktuell bleibt der Assistent der GO Ultra vorbehalten. Die kleine 4K-Kamera hatten wir euch bereits zur Markteinführung vorgestellt.

Smart Glasses sollen vor allem filmen

Langfristig will Insta360 noch deutlich breiter aufgestellt sein. Im Gespräch mit The Verge bestätigt Mitgründer Max Richter, dass das Unternehmen mit eigenen Smart Glasses experimentiert. Anders als bei den Ray-Ban Meta soll dabei jedoch nicht der KI-Assistent im Mittelpunkt stehen. Insta360 interessiert sich vor allem dafür, hochwertige Aufnahmen möglichst unkompliziert aus der Ich-Perspektive zu erstellen.

Dass diese Überlegungen ernst zu nehmen sind, zeigt die Entwicklung des Unternehmens. Insta360 hat nach Angaben von IDC inzwischen 73 Prozent des weltweiten Marktes für 360-Grad-Kameras erobert und gerade seine zehnmillionste Kamera verkauft. Gleichzeitig dringt man mit Produkten wie den Luna-Gimbal-Kameras zunehmend in Segmente vor, die bislang etwa DJI besetzt.

Insta360 Ultra Fahrrad

Zwei Systemkameras in Entwicklung

Noch weiter geht Insta360 bei klassischen Kameras. Firmengründer JK Liu hatte bereits bestätigt, dass zwei spiegellose Modelle entwickelt werden. Eine davon soll sogar eine bislang ungewöhnliche Bauform bekommen. Richter beschreibt die Zielgruppe nicht als klassische Profifotografen, sondern als neue Generation von Content-Erstellern, denen traditionelle Systemkameras oftmals zu kompliziert oder unhandlich sind.

Bis solche Produkte tatsächlich im Handel landen, bleiben die aktuellen Kameras das Kerngeschäft. Die GO Ultra kostet regulär 429 Euro und nimmt mit ihrem 1/1,28-Zoll-Sensor Videos mit bis zu 4K und 60 Bildern pro Sekunde auf. Wer vor allem Rundum-Aufnahmen sucht, findet mit der Insta360 X6 weiterhin eine 8K-Alternative mit zwei großen Sensoren und austauschbaren Objektiven.

Produkthinweis
Insta360 GO Ultra Polarweiß - Freihändige 4K Vlogging-Kamera 429,00 EUR

Produkthinweis
Insta360 X6 – 8K 360 Grad Kamera mit 1/1,1"-Sensoren 699,00 EUR

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25. Sep. 2026 um 18:05 Uhr von Ben Fehler gefunden?


    3 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Ich habe den Eindruck, dass diese Wearables und Smartglasses zukünftig, in der Rückschau sehr stümperhafte Versuche gewesen sein werden, AI Support in den Alltag zu integrieren. Bin aber gespannt was noch kommt. Ein „Muss ich haben“ stellt sich da aktuell bei mir noch nicht ein.

  • Eine schöne Anzeige für Insta. Habe mich für DJIs Osmo Nano entschieden und finde den Formfaktor angenehmer. KI für die Auswahl von Video Zusammenschnitten (Insta360 X5) ist leider zu sehr auf Personen und nicht Landschaft ausgerichtet.

  • Wenn mir solche Brillen doch nur Informationen in Textform einblenden könnten, und einen wirklich guten KI Agenten hätten, dann würde ich sie längst gekauft haben und tragen…Mit Kamera für mich aber überall unzulässig.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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