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Healthbook: Apples Gesundheits- und Fitnesszentrale in Bildern

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52 Kommentare 52

Unsere Vorstellung dessen, was sich hinter der angeblich von Apple entwickelten Gesundheits-App Healthbook verbirgt, haben wir bereits ausführlich dargelegt. Neu veröffentlichte Screenshots lassen nun ein wenig tiefer blicken und bestätigen unsere Einschätzung im Wesentlichen: Healthbook sammelt die unterschiedlichsten Informationen rund um die Gesundheit und das körperliche Wohlbefinden seines Nutzers.

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Zunächst zur Herkunft der Grafiken. Die US-Webseite 9to5Mac gibt an, diese basierend auf Original-Screenshots erstellt zu haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass entsprechende Screenshots im Umlauf sind, ist mittlerweile durchaus hoch. Laut unseren Informationen testen inzwischen mehrere Tausend zum Stillschweigen verpflichtete Apple-Mitarbeiter eine frühe Vorabversion von iOS 8. Allgemein wird vermutet, dass die Healtbook-App im Sommer mit iOS 8 veröffentlicht wird.

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Wie ihr den Beispielbildern entnehmen könnt, versammeln sich in der Healthbook-App dann alle erdenklichen Werte rund um das Thema Gesundheit. Allerdings solltet ihr beim Betrachten stets im Kopf behalten, dass es sich hier um Anwendungsbeispiele handelt und man keinesfalls aus diesen Bildern ableiten kann, dass sich die genannten Werte mit existierenden oder zukünftigen Apple-Produkten erfassen lassen. Wie bereits erwähnt gehen wir eher davon aus, dass sich in Healthbook die Daten aus verschiedenen Quellen versammeln.

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Apples M7-Coprozessor und der damit verbundene Schrittzähler im iPhone spielen bei der Erfassung der Werte sicher eine Rolle. Ob Apple allerdings soweit geht, und eigene Lösungen für die Erfassung hochsensibler Daten wie beispielsweise Herzfrequenz oder Blutdruck anbieten wird, bleibt abzuwarten. Möglich ist natürlich ein noch nicht angekündigtes Produkt mit erweiterten Messfunktionen jederzeit, sei es eine iWatch, ein einfacheres Fitnessarmband oder sonst etwas in dieser Richtung. Von Vielen vergessen, jedoch auch einen Gedanken wert: Auch Apples aktueller iPod nano hat bereits einen Schrittzähler integriert und könnte seinerseits zumindest diese, wenn nicht künftig gar mehr Daten für Healthbook beisteuern.

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Um das persönliche „Gesundheitsbuch“ zu füllen, wird Apple so gut wie sicher aber auch auf den Input anderer Anbieter setzen. Es wäre vermessen, all die in den Screenshots erkennbaren Daten aus eigener Hand liefern zu wollen, vielmehr dürfte Apple eine entsprechende Schnittstelle definieren, über die Drittanbieter ihre Statistiken mit einfließen lassen können.

Auch wenn weiterhin alles sehr spekulativ und längst noch nichts bestätigt ist. Apples Healthbook nimmt Gesicht an und könnte richtig umgesetzt in der Tat dafür sorgen, dass wir als Nutzer künftig die vielfältigsten Daten rund um unsere Gesundheit und Fitness gut sortiert und attraktiv präsentiert zur Hand haben.

Grafiken: Michael Steeber / 9to5Mac

Montag, 17. Mrz 2014, 18:23 Uhr — Chris
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    • ey, voll bunt hier alles … die Welt und so! 8-)

      • Ohja, hier ist auch alles Pink und Babyblau…
        Für eine bessere usability würde ich noch den dunkelblauen Edit Button in schwarz ändern. Der sticht so furchtbar zwischen den grellen Farben hervor, das lenkt ja nur ab… Wer zum #%$!! baut sowas ein?! -.-

      • Hört sich immer fast ein „wenig“ phobisch an, wenn etwas bunt ist, aber dann nur „Tussi“-pink und „Baby“-blau wahr genommen werden, ;)

        Immer diese Grufties und schwarz/weiß Fanatiker. ;)

  • Wird es auch für das IPhone 4 kommen

  • Bin mal gespannt… ich bezweifle jedoch, auch wenn durchaus wünschenswert, dass Apple eine Blutzuckerkomponente (iSugar ;-) auf den Markt bringen wird…

  • Also ich finds toll: möglicherweise alles mit Option, in die Cloud zu schieben. Und natürlich interessiert es niemanden.

    Facebook das Psychoprofil, Apple das Gesundheitsprofil= 1984 at its best!

  • und somit kann Apple in ferner Zukunft auch den Status von unserem Gesundheit weiter verkaufen. GPS-Daten, Soziales Umfeld und nun auch die Gesundheit… was fehlt da denn noch?

    • Musst du ja nicht mitmachen. Wann wird endlich einmal begriffen, dass jeder kann aber nicht muss.

      • Das Problem ist doch, das es so schön geredet wird von der Industrie. Und Apple kann das ganz gut, wie wir wissen, uns zu sagen, das hätte uns bisher gefehlt. Und die meisten User machen sich keine Gedanken darüber, was mit den Daten passiert. Gerade der Generation Facebook ist das doch sowas von egal.

    • Kauf dir einen Notitzblock!
      Als ob jeder Hersteller alles immer nur weiter verkaufen wollte.
      Hat Apple schon mal Daten weiter verkauft und dadurch 3$ mehr verdient?

      • Genau.
        Du pinkelst auf dein iPhone und es sagt dir, ob du schwanger bist oder eine saubere Urinprobe für den Dopingtest brauchst.

    • Eine kleine Software-Modifikation am Schrittzähler, könnte sicherlich noch die Häufigkeit, wie auch die Geschwindigkeit der autonomen, genitalen Selbserleichterung protokolieren. ;D
      iPhone am Mann oder Frau zwingend voraus gesetzt! Ich nenne diese Erweiterung „iAmkurbeln“. ;)

    • Wie wär’s mit ner Speichelprobe für die DNA? Dann könnte man sehen, ob die geplanten Kinder gesund werden und später ideal als Vaterschaftstest. Und die Behörden könnten viel schneller die bösen Buben ausfindig machen. Und man könnte es nutzen um das iPhone zu Entsperren. Zum Entsperren bitte einmal spucken :D

  • Und später Fragen sich die Nutzer, warum sie keine BU- oder Lebensversicherung mehr bekommen.

  • Erinnert mich ein wenig an windows 8 mit diesen vielen bunten Farben

  • Eine weitere App, die in einem Ordner auf der letzten Seite verstaut wird.

  • Wozu soll denn die Emergency Card denn gut sein?
    Im Notfall wird sie nichts bringen, ist doch das iPhone meist mit einem Code oder Fingerabdruck gesichert.
    Besser ist da eine sog. ICE oder IN Nummer auf dem Sperrbildschirm zu hinterlassen.
    Da wissen die Retter genau, wen sie anrufen müssen.

    Allerdings möchte ich auch hier wieder darauf hinweisen, das in dem Artikel kritische Datenschutzrechtliche Aspekte fehlen!
    Will man wirklich die außerordentlich persönlichsten Infos auch noch an ein privates Unternehmen senden, wo man nicht weiß, was mit den Daten gemacht wird?
    Nicht auszudenken, was mit solchen Daten alles angestellt werden kann.
    Vielleicht verlangt irgendwann mal eine Krankenkasse solche Daten von Euch? Und was macht ihr dann, wenn die Kostenübernahme verweigert wird.

    Ich erinnere an einen Artikel bei Heise.de, wo es darum geht, was man aus den Telefon Metadaten alles herauslesen kann. Und das noch mit diesen Daten verknüpfen!

    Muss das wirklich sein? Wollen wir uns wirklich so überwachen lassen und unsere persönlichen Daten so einfach preisgeben?

    • Zugriff auf die Emergency Card ist doch kein Problem, wenn du einen Unfall hast, bist du (und damit auch deine Fingerabdrücke) ja in der Regel anwesend ;-)

      • Den Rettungshelfer will ich sehen der zuerst das iPhone an die Bewusstlose Person hält ;-)

        Aber zum Beispiel in der Notruf-Seite einblenden lassen, wäre fast am besten.

  • das ist sofort gekauft.

    herzfrequenz
    gewicht
    activity

    waeren geil

    blutzucker fuer viele ein segen

  • Als Schnittstelle zum Mensch 2.0 kann ich mir das gut vorstellen.
    Blutzucker zu hoch? Kein Problem, eben meine Gesundheitsapp öffnen und in den Einstellungen den Werte runterdrehen.
    Gewicht zu hoch? Kein Problem, wir sind eh schonin den Einstellungen – eine Zeile tiefer lässt sich sofort das eigene Gewicht reduzieren.
    :-)

  • Healthbook ist nicht an iOS 8 gebunden, sondern es wird eine nachinstallierbare App sein, die mit der iWatch released wird…

  • Etwas Überflüssigeres als das kann ich mir für iOS 8 nicht vorstellen. Die letzte Seite am iPhone füllt sich weiter.
    Und wenn sich z. B. ein Diabetes-Kranker auf solche Daten verlässt, kann ich ihm auch nicht mehr helfen.

    • Wieso sollte man sich nicht darauf verlassen können? Nur weil es im iOS angezeigt wird, weißt du doch nicht von welche Hardware es stammt.
      Aber ein Rettungshelfer wird sich sicher nicht darauf verlassen, da hast du recht.

  • Das EKG ist schwer pathologisch…!

  • Hoffentlich orientiert sich das finale Design nicht an Passbook, find’s so wie oben dargestellt extrem unschön.

  • Ist ja geil: Noch mehr sensible Daten für NSA, BND, AOK, TKK, ETC

  • Überflüssiger Quatsch. Hoffentlich verlässt sich da kein richtig Kranker auf diese Daten

    • Wieso nicht? Die Nadel deines Blutdruckmessgerät kann auch kaputt sein ohne das du es merkst. Und wenn du entsprechende Hardware mit iPhone Anbindung hast, kann man sich auch auf diese Werte verlassen.

  • Ich finde es naheliegend das Apple hier eine Sammelstelle für solche Daten erfasst. Ich habe einiges an Gesundheitshardware. Wenn man nicht alles vom selben Hersteller hat, sammeln sich schnell mal einige Apps an.

    Ich denke der Name verrät bereits schon, das es ähnlich wie für Passbook eine Schnittstelle zum beladen des Healthbook geben wird.

    Und wieso nicht unter dem Notruf-Menü die EmergencyCard einblenden lassen?

    • Genau! Und unter dem Button „Krankenkasse“ kann man die Daten an die AOK weiterleiten, die dann die Mitgliedsbeiträge erhöht oder senkt. Tolle Zukunft!

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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