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Heizkörperthermostat mit Siri-Unterstützung

Hands-on: Ein Blick auf das HomeKit-Thermostat von Meross

15 Kommentare 15

Der Anbieter Meross hat seit vergangener Woche mit HomeKit kompatible Heizkörperthermostate im Programm. Wir haben einen Blick auf die preislich attraktive Alternative zu Tado & Co. geworfen.

Meross Thermostat Starter Kit

Meross setzt bei seinen Heizkörperthermostaten auf 433MHz-Funk – eine reichweitenstarke und stromsparende Lösung, die allerdings einen zusätzlichen Hub erfordert. Dementsprechend liegt dem von Meross zum Preis von 79,99 Euro angebotenen Starterset ein kleiner WLAN-Hub bei, der über 2,4 GHz die Verbindung zum Heimnetz und damit HomeKit herstellt. Anschließend können bis zu 16 Meross-Thermostate mit einem einzelnen Hub verbunden werden.

Meross Thermostat Details

Um den Hub in HomeKit einzubinden, scannt ihr einfach den aufgeklebten HomeKit-Code mithilfe von Apples Home-App. Damit ist die Basis für die Integration der Thermostate geschaffen. Diese müssen für sich allerdings über die App des Herstellers hinzugefügt werden. Dazu tippt ihr, nachdem ihr den Hub mit HomeKit verbunden habt, zunächst auf das +-Symbol in der Meross-App, um den Hub als „ungebundenes Gerät“ zur Meross-App hinzuzufügen. Anschließend könnt ihr ebenfalls über die +-Taste in der App eure Thermostate hinzufügen. Dieser Vorgang wird in der Meross-App Schritt für Schritt erklärt. Danach erscheinen die Thermostate automatisch in HomeKit, und zwar zunächst im gleichen Raum, zu dem ihr auch den Hub hinzugefügt habt. Wie bei allen HomeKit-Produkten lässt sich die Raumzuweisung anschließend ändern beziehungsweise korrigieren.

Die Heizungsteuerung kann dann wahlweise über HomeKit oder die Meross-App erfolgen. In HomeKit seht ihr die Standardansicht für Thermostate inklusive der aktuellen Raumtemperatur und könnt den gewünschten Wert in der App oder auch per Siri vorgeben. Die Meross-App bietet hier auch in den Screenshots unten zu sehen ein paar mehr Optionen, darunter auch die Möglichkeit zum Erstellen von detaillierten Zeitplänen sowie eine Lüftungserkennung.

Meross Thermostat Homekit App

Wenn ihr die Temperatur direkt am Heizkörper ändern wollt, werdet ihr vermutlich zunächst vergeblich versuchen, am Thermostat zu drehen. Fehlanzeige – die Temperaturregelung ist ausschließlich über den Touch-Bildschirm am Thermostat möglich und hier muss man wissen, dass man um diesen zu aktivieren, die richtigen Punkte antippen muss. Das Display reagiert bei Berührung im Bereich des Kringels unten oder der seitlichen Tasten für Plus und Minus. Sobald die Anzeige leuchtet, könnt das Thermostat über diese Tasten auch bedienen. Je nach Montageort kann dies allerdings auch ungeschickt sein. An der Funktionsweise gibt es ansonsten jedoch nichts zu meckern. Mit etwas Zeitversatz reagiert der integrierte Motor auf die Änderungen, die Geräuschentwicklung ist dabei angenehm dezent.

Den Preis für das Starterkit haben wir mit 79,99 Euro bereits erwähnt. Einzelne weitere Thermostate sind zum Preis von 45 Euro erhältlich, aktuell gibt es hier im Rahmen einer Einführungsaktion die Möglichkeit, einen 20-Prozent-Rabattgutschein zu aktivieren.

Produkthinweis
Meross Smart WLAN Heizkörperthermostat kompatibel mit HomeKit, Fernsteuerung Heizungsthermostat Kompatibel mit Siri,... 79,99 EUR
Produkthinweis
meross Smart Heizkörperthermostat kompatibel mit HomeKit, Fenstererkennungsfunktion Heizungsthermostat, Kompatibel mit... 44,99 EUR 46,99 EUR
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20. Apr 2021 um 18:01 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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    Slidy
    23 Tage zuvor

    Ich habe bei der Anbindung von meross Produkten im Zusammenspiel mit eero massive Probleme. Selbst wenn ich 5ghz ausschalte, funktioniert die Anbindung einfach nicht. Hat jemand dafür eine Lösung oder mache ich einfach etwas falsch?

    Oliver
    23 Tage zuvor
    Reply to  Slidy

    Die Probleme habe ich auch, und auch bei Kogeek. Ich kann es nicht mehr beweisen, glaube aber das es bei mir mit dem Einschalten der WPA3 Beta zusammenängt

    beershare
    23 Tage zuvor

    Sehr schade ist, dass man den für einen Thermostat erstellten Zeitplan nicht einfach auf beliebige andere Thermostate übernehmen kann.
    So muss für jeden Thermostat einzeln ein Plan erstellt werden.
    Ansonsten haben sie jetzt meine Eve Thermo Gen1 ersetzt. Endlich kein Bluetooth mehr.

    Timminger
    23 Tage zuvor

    Ich habe die Thermostate seit Samstag im Einsatz und bin begeistert!

    Das Einzige, was mich stört, ist die Tatsache, dass das mit der Watch App nicht funktioniert, denn die Thermostate lassen sich dort (in der Meross App) nicht hinzufügen…

    Oliver
    23 Tage zuvor

    Ich habe mittlerweile etliche Heizungssteuerung ausprobiert, und bin jetzt im Endeffekt aber bei Homematic – IP hängen geblieben. Hier bekommt man für sein Geld eine qualitativ sehr hochwertige Steuerung unter anderem mit Fensterkontakten, die mir bei jedem bisher ausprobierten Produkt gefehlt haben. Auch die Regelung an sich, die einen sauberen Temperaturverlauf bietet, und nicht wie bei HomeKit kompatiblen Geräten ein auf und ab. Erst brüllend heiß dann wieder a….kalt. Dies war zum Beispiel bei den Eve Thermostaten in der Fall.

    loverz
    23 Tage zuvor
    Reply to  Oliver

    Hab die HmIP auch im Einsatz, aber als Adapter über iobroker, welcher dann über YAKHA wieder Homekit ermöglicht. Somit habe ich gute Thermostate mit endlos mächtigen Automatisierungsoptionen und die gute Home-App zum Bedienen und Anzeigen.

    Pino
    23 Tage zuvor
    Reply to  Oliver

    … und vorallem ein Thermostat was den Namen verdient hat, welches du quasi überall im Raum anbringen/ aufstellen kannst. Nicht wie das Mereros mit einem Temp.fühler direkt am Heizkörper. In meinem Szenario, ein Heizkörper im Wohnzimmer, unter einer Fensterbank in einem Verschlag, würde das Thermostat immer abdrehen, während es im Raum noch nicht die eingestellte Temperatur hat. Mit dem Homekit bin ich immer im +-0,1 Grad Bereich meiner Wohlfühltemperatur.

    Clinnt
    23 Tage zuvor
    Reply to  Oliver

    @Oliver: Du findest Homatic IP gut?
    Dann schau mal zu Bosch Smart Home, die haben bei Homatic IP eingekauft, ihre eigene Basisstation entwickelt und HomeKit integriert!

    Oliver
    23 Tage zuvor
    Reply to  Clinnt

    Danke für den Hinweis!

    boehser enkel
    23 Tage zuvor
    Reply to  Oliver

    Klobige Teile…
    Fenstererkennung ist auch in HK kein Problem

    Dan
    23 Tage zuvor

    Echt jetzt? Keiner Probleme mit den Meross Dingern? Mich haben die fast zur Weißglut gebracht.
    Die Bridge war schnell im WLAN aber die Thermostate ließen sich nur nach mehreren versuchen pairen. Eines ist dann auch nicht in HomeKit aufgetaucht so dass ich es noch mal neu einrichten musste.

    Leider übernimmt er auch die Einstellungen, die ich in der Home App mache nicht. Wenn ich in Home das Thermostat ausschalte bleibt es einfach an. Das kann ich 10x machen und es funktioniert nicht. Nur wenn ich es über die Meross App mache geht es.

    Alles in allem sehr frustrierend

    surferjo
    21 Tage zuvor
    Reply to  Dan

    Hi
    Das nur 3 von 10 Thermostaten in Home Kit auftauchen und diese sich nicht darüber steuern lassen, habe ich auch.
    In der Meross App geht es.
    Leider geht die Einbindung der Apple Watch nicht, obwohl mir die Watch meldet das ein Fenster geöffnet wurde ?,alles in allem aber funktioniert es besser als alles was ich bisher hatte.

    Luki
    23 Tage zuvor

    Ich nutze Fritzbox + Comet DECT + Homebridge…

    Verrückt was ein madiges Thermostat sonst kostet…

    Apfelkern
    22 Tage zuvor

    ketzerisch gefragt: Was ist den der Vorteil von „smarten“ Thermostaten zu herkömmlichen?
    – an der Heizung im Keller wird global „das Heizen“ eingestellt,
    – in den jeweiligen Räumen dann jeweils „wärmer / kälter“ gedreht?

    Boris
    22 Tage zuvor
    Reply to  Apfelkern

    Der Vorteil der „smarten“:
    – Wenn alle das Haus verlassen haben, können sie heruntergeregelt werden
    – sie können automatisch hochregeln wenn man nach Hause kommt
    – sie können nach Zeitplan wärmer machen… z.B. um Morgens ein besonders warmes Badezimmer zu haben ohne die Nacht durch oder, je nach Therme, schon Stunden vorm Aufstehen zu heizen
    – dito für bestimmte Einsätze in bestimmten Räumen (mein Studio ist z.B. automatisch etwas wärmer wenn ich podcaste und ansonsten etwas kühler weil ich den Raum derzeit kaum nutze)
    – wenn Fenster geöffnet werden können sie komplett abschalten um nicht volle Pulle aufzuheizen … für draußen :)

    … das KANN also sinnvoll sein – mindestens kann es bequem sein

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