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Erstellt eigene Blocklisten

Google Hit Hider: Browser-Erweiterung blendet Spam-Ergebnisse aus

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Je nachdem, mit welchem Thema man sich gerade auseinandersetzt, können die hochoptimierten Suchtreffer in Googles Ergebnislisten gründliche Recherchen eher behindern als befördern.

Es mag Tage geben, an denen die von SEO-Experten rundgeschliffenen Ergebnis-Treffer zu Portalen wie chefkoch.de, gutefrage.net, quora.com und pinterest.com sogar hilfreich ausfallen können, im Regelfall behindern uns die Suchmaschinen-optimierten Treffer jedoch eher.

Sollte es euch ähnlich gehen, dann empfehlen wir einen genaueren Blick auf den „Google Hit Hider“ von Jefferson Scher zu werfen.

Blockliste

Ein Script für Greasemonkey und Tampermonkey

Der „Google Hit Hider“ ist ein Script, das in die Chrome-Erweiterung Tampermonkey bzw. das Firefox-Pendant eingefügt werden kann und hier immer dann aktiv wird, wenn ihr bei Google, DuckDuckGo, Bing, Starpage und Ecosia sucht – um nur einige der unterstützten Suchportale zu nennen.

Das Script platziert neben allen Suchergebnissen einen Knopf, mit dessen Hilfe sich das angezeigte Ergebnis schnell blocken lässt. Im dann zusätzlich eingeblendeten Kontextmenü, kann bei Bedarf die ganze Ergebnis-Domain blockiert werden, zudem lässt sich eine erneute Suche absetzen, die die ausgewählte Seite nur temporär ausblendet aber nicht für immer blockt.

Geblockte Domains tauchen als ausgegrauter Einzeiler auf, Suchergebnisse von gebannten Domains werden vollständig ausgeblendet.

Gerade wenn ihr Google häufiger in spezifischen Bereichen nutzt und euch hier über immer wieder auftauchende Spam-Ergebnisse aus identischen Quellen ärgert – unser Alltag beim Beobachten des Apple-Universums – dann ist der „Google Hit Hider“ Gold wert.

Jefferson Scher beschreibt sein regelmäßig aktualisiertes Projekt auf seiner persönlichen Webseite. Hier schreibt Scher auch:

Wenn Sie feststellen, dass zwei Klicks ein Klick zu viel sind, können Sie die Blockierung mit einem Klick im Dialogfeld Block (letztes Kontrollkästchen) oder auf der Registerkarte Start des Verwaltungsbereichs aktivieren (siehe Skriptoptionen verwalten).

Montag, 02. Dez 2019, 17:09 Uhr — Nicolas
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  • Resultate zu Pinterest sind nie gut, das ist das Krebsgeschwür des Internets. Sucht man Bilder, findet man tausende und abertausende Resultate von Pinterest, die allesamt ihrerseits Verlinkungen zu Pinterest sind und das kann sich gut und gern über Dutzende Ebenen ziehen, wenn es sich nicht gar gegenseitig verlinkt und somit einen endlos-loop schafft. Die Originalquelle zu finden ist dadurch zu echter Arbeit geworden…

  • Tampermonkey gibt es auch für Safari. Die Version für Safari 13+ findet man im Store und kostet einmalig 2,69 € oder so.

  • Wer Google nutzt ist auch selber Schuld. Nutze seit Jahren duckduckgo und bin froh gewechselt zu haben. Diese ganzen Datenkraken die alles und jeden ausspionieren und ihre eigenen Ergebnisse manipulieren um Werbeclicks zu generieren. Eine Suchmaschine sollte helfen die passenden Ergebnisse zu finden und einen nicht zu manipulieren

    • Wie oben notiert, funktioniert die Erweiterung auch in Kombination mit DuckDuckGo. Ich würde mal behaupten: Vor SEO-Spam ist auch die beste Suchmaschine nicht gefeit.

    • Du hast echt nix verstanden Keno OG. Und machst andere wofür verantwortlich?
      Die Suchmaschine hat keinen Einfluss auf das SEO einer Webseite. Der Bot nimmt die angebotenen SEO Infos um ein bestmögliches Suchresultat zu bieten. Übertreibt der SEO Mensch dahinter oder missbraucht das Werkzeug, kann auch Google nichts dafür – oder Bing – oder Duckduckgo – oder …
      Das Ausspionieren hat auch nichts mit SEO zu tun – so ganz grob gesagt. Jedoch ist man fürs SEO angewiesen, gute Daten zu bekommen. Und wenn wieder grosse schwarze Schafe die Datensammelmöglichkeiten voll ausschöpfen und missbrauchen …
      Datenkraken und Daten missbrauchen sind halt wirklich zwei paar Schuhe. Ich kann dir ein Messer geben und du kannst es missbrauchen. Man kann viele Daten sammeln und vernünftig einsetzen, oder eben nicht.
      Mit dem letzten Satz bin ich einverstanden. Sag mir aber, wo Manipulation beginnt bzw. wer das definiert. Selbst ein Säugling manipuliert dich – wieviel Schuld hat das Baby? Du Manipulierst alleine schon mit deinem Kommentar – und ich mit meinem. Deshalb ist immer die Frage, was wird mit Manipulation bezweckt und was wird als das angesehen bzw. definiert? Darüber schreiben viel o Sophen Bibliotheken voll. Ist eine andere Baustelle.

      Fazit: Tönt toll mit dem Skript, werde ich ausprobieren und du solltest es auch.

  • Diese ganzen Scripte sind ja ne gute Sache, ansich…
    Wenn sie auch noch nach 3 Monaten noch funktionieren und gewartet werden würden.
    Habe im Laufe der letzten Jahre so an die 20 Scripte für diverse Monkeys ausprobiert, die alle vielversprechend waren und einige davon liefen auch über ein Jahr oder so, doch die Mehrheit kann man nach der ersten Änderung auf Seiten von Google (layoutänderungen oder internes) leider direkt wieder deaktivieren, weil es die Erebnisseite leider noch unbrauchbarer macht, als wie mit ohne Script ;-)

    • Installiert, getestet und ich behalt es. Vielen Dank, Jefferson Scher. Und ifun :)
      Ja, ich hoffe auch, das es lange läuft. Die paar Suchanfragen die ich machte waren schnell aufgeräumt. auch auf hinteren Seiten.

    • Berechtigte Sorge. Allerdings: Im aktuellen Fall zählt das Changelog so viele Aktualisierungen, dass das Script wohl noch eine Weile gepflegt werden dürfte.

  • Nur der Vollständigkeit halber: wenn man weiß, was man nicht sehen möchte (s. Beispiel Pinterest), dann kann man natürlich wie seit vielen Jahren üblich den Begriff aus der Suche bei den meisten Suchmaschinen ausschließen, also dem Suchbegriff “ -Pinterest “ anfügen. Ganz ohne Browsererweiterungen ;-)

    Die meisten werden das natürlich wissen – aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade solche selbstverständlichen „Basics“ durchaus nicht mehr jedem Netzbenutzer bekannt sind.

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