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Kartellamt gibt grünes Licht

Glasfaser Nordwest: Telekom und EWE kooperieren bei Netzausbau

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Die Telekom und das in Oldenburg ansäßige Versorgungsunternehmen EWE werden beim Ausbau des Glasfasernetzes im Norden Deutschlands kooperieren. Das Bundeskartellamt hat ein Joint Venture der beiden Unternehmen mit Namen „Glasfaser Nordwest“ genehmigt.

Glasfaser Ausbau Ewe

Bilder: Umberto & EWE

Die Glasfaser Nordwest GmbH soll in den nächsten Tagen gegründet werden und zukünftig bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit schnellem Internet versorgen. Im Fokus stehen bisher unterversorgte ländliche Gebiete in Teilen Niedersachsens, Nordrhein-Westfalens und Bremens ebenso wie städtische Bereiche in diesen Regionen.

Die Zusammenarbeit ist zeitlich nicht begrenzt, erste Planungen sprechen von einer Investitionshöhe von bis zu zwei Milliarden Euro über einen Zeitraum von zunächst zehn Jahren. Dabei wolle man schnellstmöglich zur Tat schreiten, es wird erwartet, dass erste Kunden in den Ausbaugebieten bereits 2020 die neuen Glasfaseranschlüsse nutzen können.

Montag, 30. Dez 2019, 11:12 Uhr — Chris
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  • Kann ich bestätigen. Meine Oma in Ostfriesland, mitten im nichts, hat jetzt FTTH bekommen.

  • HutchinsonHatch

    Freue mich! Fortschritt! EWE ist sicher der beste Partner dafür in der Region.

    • Ja das wäre super wenn wir im Moor auch mal was bekommen und nicht über Funk wie das im Moment ist.
      Hauptsache die setzten sich unseren Bürgermeister durch , der meinte tatsächlich auf der jahreshauptversammlung vom obv das nicht Bis zur letzten Milchkanne Internet ankommt. Echt unverschämt.

  • Und ich quäle mich hier in Frankfurt mit 25mbits… Gebt mir doch Hauptsache 50, damit ich wenigstens 4K streamen kann

  • Super, dass endlich die ländlichen Gebiete ausgebaut werden!
    Ich warte dann mal weiter ab, wann bei mir, mitten im Ruhrgebiet, mal Kabelgebunden über 16K ankommen. Bis dahin gehen jeden Monat meine 5-7 TB über den Flat LTE der Telekom. Kostet ja nur 200 im Monat.

    • Warum machst du keinen Hybrid Tarif? Den habe ich quasi seit es ihn gibt. Anfangs mit 80-90 Mbps, aktuell leider nur noch mit ca. 20 Mbps. Doch FTTH kommt bei mir dank geförderten Breitband im nächsten Jahr. Leider soll wir Westbindung November angeschlossen und freigeschaltet werden. Aber das Licht am Ende des Tunnels ist zu sehen.

  • Eigentlich ja gute Sache, aber mir fehlt bei dem Thema einfach ein übergeordneter Plan. Entweder soll die Telekom den Ausbau im Auftrag des Staats machen oder alle lokalen Stadtwerke (in München SWM bzw. m-net) sollen das übernehmen. Aktuell wird einfach überall etwas gebuddelt ohne irgendeinen Plan. Am Ende gibt es Gebiete die vllt. schon die zweite Generation der Glasfasertechnik haben während in anderen es nichts gibt. Gleichzeitig muss Mobilfunk als Alternative zur Glasfaser in entfernen Gebieten gesehen werden.

  • Das passive Netz gehört in die Hand der Gemeinde bzw. der Stadt – andernfalls geschehen genau solche Sachen und der Wettbewerb bleibt auf der Strecke. Bei den Vermessungsämtern sollte es eigentlich sog. Breitbandpaten geben, welche die regionalen Entscheidungsträger beraten sollten. Leider geschieht dies meist nicht.

    • Weil Menschen, die die Kosten sehen oft vergessen vergessen, was das Wort „Subvention“ bedeuted. Oder es eben wissen, und sie sich die Preise selbst kaputtmachen. Deshalb setzt die Telekom gerne auf ihr VDSL.. was ich nicht gutheiße.

    • Dann bedank dich bei Union, FDP und SPD, die haben damals alles privatisiert. Dabei war abzusehen was mit einem passiven Netz passiert welches nur kosten verursacht und durch die Regulierung weit unter Wert verkauft werden muss. Wo halt kein Gewinn gefahren wird muss halt gespart werden. Alles andere würde gegen den Sinn und Zweck einer GmbH verstoßen. Die FDP treibt diese Bankrotterklärung ja noch weiter indem sie bei jeder Bundestagswahl noch fordert die Aktien der neuen Unternehmen komplett zu veräußern um so noch die letzten Handlungsmöglichkeiten aufzugeben.
      Da können wir froh sein, dass aktuell doch so viel investiert wird. Bis auch dort die Regulierung den Kahlschlag probt.

  • Hier baut zum Glück jemand anderes aus. Wir können gerade 10 GBit/s buchen, wenn’s das denn sein soll.

  • Ich wohne in einem 400 Seelen Dorf in Niedersachsen und habe bereits seit Anfang Februar 2019 FTTH durch EWE erhalten – von Start des Ausbaus bis zur Inbetriebnahme hat es knapp 1 Jahr gedauert… schön wenn Deutschland endlich in Glasfaser Zeitalter ankommt.

  • Also ich wohne in Stade mitten in der Altstadt und habe leider nur 16 MBits von der Telekom und KabelD mit 1000 MBits liegen. Woanders in Stade dominiert die Telekom – aber nicht in der Altstadt. Totale scheisse ist das.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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