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Walking Pad fürs Homeoffice

FlexiSpot PortaGo ausprobiert: Kompakt, leise und schnell verstaut

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40 Kommentare 40

Mit dem PortaGo bietet FlexiSpot ein Walking Pad an, das sich vor allem an Nutzer richtet, die mehr Bewegung in ihren Arbeitsalltag bringen möchten. Dank seines klappbaren Designs soll sich das Laufband nach der Nutzung platzsparend verstauen lassen und auch im Homeoffice nicht dauerhaft im Weg stehen. Im Praxistest zeigt sich, dass dieses Konzept aufgeht. Gleichzeitig wird aber auch deutlich, dass das PortaGo bewusst auf den Einsatz als Walking Pad ausgelegt ist und kein Ersatz für ein klassisches Laufband sein kann.

Kompakt verstaut, schnell einsatzbereit

Das wichtigste Merkmal des PortaGo beim Einsatz zu Hause oder im Büro ist aus unserer Sicht der Klappmechanismus. Zusammengeklappt benötigt das Walking Pad tatsächlich ausgesprochen wenig Platz. Dank integrierter Transportrollen lässt sich das rund 23 Kilogramm schwere Gerät problemlos zur Seite schieben oder unter einem Möbelstück verstauen.

Flexispot Portago Wegeraeumt

Der federunterstützte Klappmechanismus funktioniert einfach und zuverlässig. Auch die Inbetriebnahme ist unkompliziert. Das Walking Pad wird aufgeklappt, mit der Steckdose verbunden und ist innerhalb weniger Sekunden einsatzbereit.

Angenehm leise im Arbeitsalltag

FlexiSpot setzt beim PortaGo auf einen bürstenlosen Motor und gibt eine maximale Lautstärke von weniger als 55 dB an. Im Alltag arbeitet das Gerät vergleichsweise leise.

Flexispot Portago Aufgeklappt

Wir haben das PortaGo an einem höhenverstellbaren Schreibtisch ausprobiert. Nach etwas Eingewöhnung kann man auch bei Geschwindigkeiten von bis zu 3 oder 4 km/h problemlos arbeiten, schreiben und auch telefonieren. Für den typischen Einsatz im Homeoffice bewegt sich das Walking Pad jedoch auf einem angenehm niedrigen Geräuschniveau.

Für Gehen statt Joggen konzipiert

Der Geschwindigkeitsbereich reicht von 1 bis 6 km/h. Damit eignet sich das PortaGo sowohl für gemütliches Gehen als auch für ein zügigeres Tempo. Wer allerdings ein Laufband zum Joggen sucht, sollte eher zu einem klassischen Modell greifen. Hier macht sich die mit 100 Zentimetern vergleichsweise kurze Lauffläche bemerkbar. Für Nutzer ab etwa 1,80 Meter Körpergröße ist dies insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten spürbar knapp.

Als Walking Pad erfüllt das PortaGo seinen Einsatzzweck sehr gut. Für höhere Geschwindigkeiten empfiehlt sich dagegen ein größeres, reguläres Laufband. Auch die Dämpfung passt gut zum vorgesehenen Einsatzzweck und vermittelt selbst bei längeren Gehphasen ein angenehmes Laufgefühl.

Fernbedienung statt Smartphone-App

Die Steuerung erfolgt vollständig über die mitgelieferte Fernbedienung. Neben einer frei wählbaren Geschwindigkeit stehen Programme mit Zielvorgaben für Zeit, Strecke oder Kalorienverbrauch zur Verfügung. Die Geschwindigkeit lässt sich dabei in Schritten von 0,5 km/h anpassen.

Flexispot Portago Fernbedienung

Ein sehr gut ablesbares Display informiert während des Trainings über Geschwindigkeit, Zeit, Distanz und Kalorienverbrauch. Die jeweiligen Werte wechseln automatisch, sodass alle wichtigen Informationen jederzeit im Blick bleiben.

Flexispot Portago Detail

Auf eine Smartphone-App verzichtet FlexiSpot allerdings vollständig. Für viele Nutzer dürfte das kein Nachteil sein, da sich das Walking Pad bewusst unkompliziert bedienen lässt. Wer seine Trainingseinheiten dokumentieren möchte, muss allerdings auf externe Lösungen zurückgreifen. Smartwatches oder smarte Ringe erfassen Schritte während der Arbeit am Schreibtisch oft nur eingeschränkt. Stattdessen muss die Uhr beispielsweise in der Hosentasche getragen oder ein Fitness-Tracker am Fußgelenk befestigt werden.

Pausezeiten beachten

Laut Hersteller sollte das PortaGo pro Nutzung nicht länger als 100 Minuten ohne Pause betrieben werden. Anschließend wird eine Abkühlphase von etwa 20 Minuten empfohlen. Bei der Verwendung im Homeoffice dürfte diese Vorgabe kaum ins Gewicht fallen. Wer das Walking Pad dagegen über längere Zeit am Stück einsetzen möchte, sollte diesen Hinweis berücksichtigen.

Kompakte Ergänzung zum Stehschreibtisch

Das neue Walking Pad richtet sich insbesondere an Menschen, die sich an langen Bürotagen mehr bewegen möchten. Das Gerät arbeitet angenehm leise, lässt sich schnell auf- und zusammenklappen und verschwindet nach der Nutzung platzsparend aus dem Blickfeld.

Flexispot Portago Zugeklappt

FlexiSpot bietet das PortaGo zur Vorbestellung für 269,99 Euro an. Mit dem Aktionscode FS7A8 lässt sich der Preis für begrenzte Zeit auf 248,39 Euro senken. Die Auslieferung soll Anfang August erfolgen. Als unverbindliche Preisempfehlung werden 299,99 Euro angegeben.

24. Juli 2026 um 19:33 Uhr von Chris Fehler gefunden?


    40 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • interessantes Teil, wieviel Kilo Gewicht verträgt das Gerät denn?

  • Und vor allem wie laut sind die Schritte für den Nachbarn unter mir?

  • @ifun Gibt es denn aus eurer Sicht wesentliche Vor- oder Nachteile ggü. anderen Anbietern aus diesem Segment? Nur allein von den Rahmenbedingungen (120 kg Belastung, 6 km/h, klappbar, leise) gibt es ja gefühlt drölfzig Angebote in allen Preiskategorien.

  • Früher ist man raus und dort gelaufen. Bessere Luft, völlig kostenlos und entspannender fürs Gehirn.

    • recht hast du, aber mit Arbeitsplatz und Schreibtisch zusammen schwierig ;-)

    • Erst nachdenken, dann posten. Früher bist du auch nicht während du im Büro sitzt einfach mal rausgegangen und hast nen gemütlichen Spaziergang gemacht.
      Aber schön, dass du dich gemeldet hast

      • Jetzt habe ich noch mal nachgedacht und habe deinen Beitrag immer noch nicht verstanden.

    • Ach Leute, man kann auch erst arbeiten und dann spazieren gehen oder auch davor. Dann muss man den Schreibtisch auch nicht mitnehmen. Alles gleichzeitig zu machen ist aber leider offenbar das Ziel, dabei macht man halt nichts mehr bewusst.

      • Ach DP70 früher haben viele Menschen nicht viel Zeit im HomeOffice verbracht, es soll ja nur die Zeit hinterm Schreibtisch etwas gesünder machen. Man kann ja nach Feierabend noch laufen, Bogenschießen oder Gewichte heben gehen. Das Wien schließt das andere nicht aus

      • Kann man… Man kann auch auf Rauchen verzichten und dennoch machen es welche. Man kann auf Alkohol verzichten und dennoch trinken ihn welche. Und es ist allgemein bekannt, dass sich ein Großteil einfach zu wenig bewegt. Faulheit, vermeintlich fehlende Zeit, alles egal. Wenn die nun meinen, so ein Laufband wäre die Lösung, dann kann es die sein.

        Hört doch endlich mal auf euer Leben, eure Ansichten immer für allgemeingültig zu erklären!

      • Erste Frage: Warum äffst du mich nach? Zweite Frage: Natürlich kann man beides machen aber ich halte eines davon eben für nicht nötig. Ich… andere mögen das anders sehen. Es ist auch nicht schöner zuhause auf einem Band zu spazieren als draußen an der Luft zu sein und die ganzen Nebeneffekte eines Spaziergangs draußen mitzunehmen.

      • Macht doch keiner. Dachte hier werden Meinungen ausgetauscht. Für manche Leute überwiegen vielleicht die Vorteile eines solchen Geräts. Ich persönlich aber bin der Meinung es ist nicht das selbe auf so einem Band zu laufen wie draußen. Wer aber meint dann nebenher noch das Kind schaukeln zu müssen, ne Serie zu schauen oder ähnliches hat halt nicht den gleichen Effekt wie bei einem Spaziergang.

  • Ein Hinweis aus eigener Erfahrung:
    Ich war nach einer Zeit relativ gut da drin, selbst PowerPoint Slide bei dreieinhalb KMH zu machen. Das Problem ist, dass man dadurch die natürliche Drehung in der Wirbelsäule vernachlässigt. Dies hat zu ziemlichen Schmerzen im ISG geführt.
    Seitdem nehme ich es eigentlich nur noch, wenn ich Videos schau.

  • Im Homeoffice sicherlich super. In größeren Unternehmen sollte man vor der Anschaffung klären, ob die Sicherheitsbeauftragten und / oder die BG die Geräte ohne Handlauf genehmigen. Ist bei uns leider nicht der Fall.

  • So ganz verstehe ich den Sinn nicht…
    entweder ich arbeite – oder ich mache Sport, körperliche Ertüchtigung als Gegenprogramm des Arbeitens im Sitzen…
    Warum jetzt beides kombinieren?
    im stehen laufen und tippen? telefonieren und tippen?

    man kann sich auch künstlich Stresss aussetzen oder gucken, wieviel simultan-tasking man hinbekommt, wenn man neben der Arbeit auch noch darauf achtet, den richtigen Puls zum Laufen zu haben, damit man die Bewegung auch sinnvoll umsetzt…

    Was ist hier der Antrieb? Zeitersparnis? weil man sich eigentlich ja doch nicht bewegen will und daher Dinge simultan machen muss, um seine freie Zeit nicht für richtigen Sport zu „opfern“?

    Ich erkenne hier den Mehrwert nicht

    • Naja, wenn man Kleinkinder hat und sonst wenig Freizeit, dann ist es schon eine Überlegung wert. Denn abends hat man entweder gar keine Zeit für Sport oder man ist energielos.

      • Kobra, willst du damit sagen, dass wenn man Kleinkinder hat, man keinen Sport mehr machen kann? Mitnehmen, in den Kinderwagen, Joggen, Fahrradfahren, Inliner laufen…. Soll ich weiter machen?

    • Naja, ein Mehrwert ist schon da wenn du es auf diese Weise schaffst, auf zwischen sechs und 10.000 Schritte zu kommen, Das ist alle mal besser in dieser Form, als mit unter 1000 Schritten den Tag zu beenden.

    • Liegt aber hier nicht das Kernproblem?
      Statt aus Überzeugung sportliche Aktivitäten in den Tagesablauf gezielt einzubauen, ballert man irgendwie eine Anzahl Schritte runter, nur weil die teure Apfeluhr den Selbstoptimierungsdrang spielerisch mit Gamification Gelöt einfordert… das hat doch aber mit Überzeugung nix zu tun, auch nicht mit sinnvoller Planung, wie man am besten Sport macht, wie man den Kopf frei kriegt, stat ihn simultan mit ARbeitsprozessen zu belasten während man rumhampelt, bis die Apfeluhr quäkt, dass man das Tagesziel bei Schritten, dem Stehziel (das gibts bei mir nur im Schlafzimmer) und beim trinken geschafft hat…

      man hat schon irgendwie das Gefühl, dass die Leute verlernen auf ihr inneres selbst zu hören… sie verblöden, aber wenigstens digital :-)

      • Rikibu, gebe ich Dir völlig! Genauso ist es. Und die andere Fraktion sitzt im Sportdress an der Theke und schlürft Prosecco. Wenn man Pech hat, ist während der Zeit noch ein Fitnessgerät mit einem Handtuch reserviert.

      • Ja, sehe ich auch so. Da wird ein teures Gerät angeschafft anstatt draußen die Natur zu genießen und nicht nur für den Körper sondern auch für den Kopf und die Seele für Entspannung zu sorgen.

    • Es baut Stress ab und man kann sich nach kurzer Eingewöhnung besser konzentrieren.
      Ich würde das aber nicht ohne ein Einzelbüro empfehlen.

    • Weil du mit deiner Stunde Training abends nicht das über den Tag Versäumte an „Alltagsbewegung“ nicht aufholen kannst. Ganz einfach.

  • Ich habe mir letztes Jahr ein ähnliches Modell (allerdings nicht klappbar) zugelegt und bin sehr zufrieden. Hat 169,- gekostet. Pflegehinweis: Mein Walk-Pad hat eine Öffnung, in die man ab und zu ein paar Tropfen des mitgelieferten Öls einträufelt. Senkt Reibungsgeräusche und schont die beweglichen Teile.
    Im Endeffekt war das Pad sogar kostenlos. Da meine Krankenkasse Punkte vergibt, wenn man Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen, Kurse etc. macht, habe ich die Rechnung über die DAK App eingereicht und es wurde die gesamte Kaufsumme erstattet. Schau doch mal, was Ihr mit Euren inzwischen gesammelten Punkten alles erstattet bekommt.

  • Mich würde interessieren, ob man dabei vernünftig arbeiten kann oder ob das klatsche irgendwie beeinträchtigt

  • Das Band scheint umgelabelt zu sein! Ich hab ein beliebiges von Amazon „UREVO“ das sieht sehr ähnlich aus und hat die gleiche Fernbedienung.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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