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Auf Chromium-Basis

Ecosia: Grüne Suchmaschine jetzt mit eigenem Browser

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Der deutsche Suchmaschinen-Anbieter Ecosia, der seine Überschüsse in die Finanzierung von Baumpflanz- und anderen Umweltprojekten investiert, hat einen neuen Webbrowser vorgestellt, der mit Chrome, Safari und Firefox konkurrieren soll.

Ecosia Browser Energy 2000

Dabei setzt der Ecosia Browser auf den von Google gepflegten Chromium-Unterbau und ist entsprechend mit Brave und Edge vergleichbar. Besonderheit des Ecosia Browsers: Dieser soll eure Surf-Ausflüge ins Netz direkt in eine finanzielle Unterstützung für Klimaschutzprojekte umwandeln.

Ecosia möchte mitverdienen

Dafür Sorge tragen sollen gesponserte Links und Affiliate-Programme, die die Ecosia-Macher mit einer Umsatzbeteiligung vergüten, wenn über die im Browser angezeigten Links eingekauft wird.

Nach Angaben des Suchmaschinen-Anbieters produziert Ecosia während eurer Nutzung des neuen Browsers so täglich 25 Wattstunden erneuerbarer Energie. Dabei gibt das Unternehmen an, bereits ausreichend erneuerbare Energie zu erzeugen, um alle Suchanfragen doppelt auszugleichen.

Zusätzlich zur Energieerzeugung im Hintergrund bietet der Browser umweltfreundliche Suchergebnisse und ein Bewertungssystem für die Klimaversprechen angesteuerter Unternehmen.

Ecosia Browser

Mit Tracking- und Werbeblocker

Der Ecosia Browser soll auf Geschwindigkeit optimiert sein, lädt Seiten angeblich bis zu dreimal schneller als gängige Alternativen und verfügt über einen integrierten Werbeblocker. Dieser soll seinerseits ebenfalls dazu beitragen, dass euer Daten- und Energieverbrauch reduziert wird. Zudem schützt der Browser die Privatsphäre der Nutzer durch das automatische Blockieren von Trackern.

Klingt alles etwas konstruiert und scheint auch die Entwicklungsarbeit der Chromium-Macher nicht wirklich zu berücksichtigen, bietet aber dennoch eine Alternative zu den Angeboten der großen Technologiefirmen und dürfte den hier mitlesenden Ecosia-Fans ja vielleicht einen Testlauf wert sein. Zum Download geht es hier entlang.

24. Apr 2024 um 12:48 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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    13 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
    • Vielleicht klickst du mal den Link und liest dir durch worum es geht.
      So blöd ist das Konzept gar nicht.

      Und wenn die Ergebnisse von ähnlicher Qualität sind, warum sollte mensch dann nicht von der einen Suchmaschine auf die andere oder von dem einen favorisierten Browser auf den anderen umsteigen?

      Oder ist „grünes Wasauchimmer“ automatisch für Dich bekloppt?

      • Ist die GLS Bank dann auch „grünes Banking“? Ich jedenfalls merke langsam, wie viele Unternehmen anfangen, mit diesen Buzzwörtern auf Kundenjagd gehen, indem sie die Nutzung des eigenen Services zu moralisieren versuchen. Und am Ende ist es nichts anderes als gutes Marketing für ein gewinnorientiertes Unternehmen.

      • Was hat den Ecosia mit der GLS-Bank zu tun?

        Ich nutze die Suchmaschine seit Jahren, weil sie für jede Suchanfrage in anderen Teilen der Welt im großen Stil Wälder aufforsten und das ist alles andere als Greenwashing!

      • Natürlich ist die GLS Bank „grünes Banking“ weil es immer entscheidend ist, wie man Gewinne verwendet und welche Ziele man damit verfolgt. Ich kann die GLS auch sehr empfehlen.

  • Ist das nicht irgendwie widersprüchlich: Werbeblocker etc aber afffiliate Links und gesponserte Werbeinhalte zur Finanzierung?

    Webseiten, welche sich über Werbung refinanzieren, entgeht Umsatz durch die Blokckierung und selbst will man daran verdienen?

    Benutze auch Blocker aber das liest sich unaufrichtig.

  • Antworten moderated
  • Für mich ist das nichts.

    Für meine Bedürfnisse ist momentan ein eingestellter Bravebrowser und PiHole am vorteilhaftesten; Suchmaschine Startpage.

    DDG ist nur noch im Safari – notgedrungen – als Suchmaschine eingestellt. DDGs für mich merkwürdige Vereinbarungen mit Bing.com ist für mich eine Zumutung.

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