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Belichtungen bis fünf Minuten

DwarfLab Draco: Neues Smart-Teleskop mit 90 Millimetern Öffnung

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Von DwarfLab haben wir uns zuletzt das kompakte Dwarf Mini angeschaut. Mit der Neuvorstellung Draco hat der Hersteller nun ein weiteres Smart-Teleskop im Programm, das sich mit einer größeren Optik und einem größeren Bildsensor deutlich von den bisherigen Modellen Dwarf Mini und Dwarf 3 unterscheidet.

Das Teleskop arbeitet mit einer Öffnung von 90 Millimetern und einer Brennweite von 340 Millimetern. Zum Vergleich: Die beiden anderen Modelle kommen lediglich auf 30 beziehungsweise 35 Millimeter Öffnung. Die größere Optik soll insbesondere bei lichtschwachen Motiven wie Nebeln, Galaxien und Sternhaufen Vorteile bringen.

Dwarflab Draco Zusammengeklappt

50-Megapixel-Sensor für Deep-Sky und Planeten

Für die Aufnahmen verwendet Draco einen 1/1,3 Zoll großen Sensor mit 50 Megapixeln. Bei Deep-Sky-Aufnahmen werden jeweils vier Bildpunkte zusammengefasst. So entstehen Bilder mit rund 12 Megapixeln und einer effektiven Pixelgröße von 2,4 Mikrometern, was das Bildrauschen bei lichtschwachen Motiven reduzieren soll l. Bei Aufnahmen von Sonne, Mond und Planeten kann dagegen die vollständige Auflösung von 50 Megapixeln genutzt werden.

Dwarflab Draco 300S

Auch bei der möglichen Dauer von Einzelbelichtungen setzt sich Draco von den kleineren Modellen ab, hier sind jetzt bis zu 300 Sekunden möglich. Eine integrierte Nachführung soll dabei Bewegungen der Sterne erkennen und korrigieren.

Aktive Kühlung und fünf Stunden Akkulaufzeit

Für längere Aufnahmeserien verfügt das neue Modell über eine aktive Sensorkühlung. Die Abwärme aus dem Gerät wird laut DwarfLab zugleich genutzt, um ein Beschlagen der Optik zu verhindern. Der integrierte Akku soll abhängig von Betriebsart und Umgebungsbedingungen bis zu fünf Stunden durchhalten.

Dwarflab Draco Kuehlung

Wie beim Dwarf Mini und dem Dwarf 3 kann die zugehörige App einen Großteil der Arbeit übernehmen. Dazu gehören die Auswahl und automatische Ansteuerung von Himmelsobjekten, Fokussierung und Nachführung. Erfahrene Anwender können Belichtungszeit, Verstärkung und Filter auch manuell einstellen.

Zwei Versionen mit unterschiedlichen Filtern

Das Teleskop misst 385,85 × 196,28 × 133,25 Millimeter und hat ein Gewicht von 5,5 Kilogramm. Im Lieferumfang ist ein Stativ enthalten. Die Standardversion besitzt integrierte Filter für Nebelaufnahmen sowie einen automatisch einschwenkenden ND-Filter für Sonnenbeobachtungen. Bei der teureren SHO-Version sind zusätzlich SII- und OIII-Filter für Schmalbandaufnahmen von Nebeln integriert.

Die SHO-Version lässt sich aktuell noch zum Einführungspreis von 1.569 Euro statt 1.669 Euro vorbestellen. Der Preis für die Standardversion wird mit 1.399 Euro angegeben.

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14. Sep. 2026 um 08:16 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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  • Ein tolles Teil, ich habe bereits den Dwarf 3 und bin so begeistert. Es wurde letzte Woche vorgestellt und ich habe ihn direkt bestellt, unschlagbar in Preis Leistung.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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