Neue 360°-Kamera zur IFA
DJI Osmo 360 II startet: Mehr Tempo und austauschbare Linsen
DJI legt seine erst im vergangenen Jahr gestartete 360-Grad-Kamera neu auf. Die Osmo 360 II ist ab heute in Deutschland erhältlich und kostet einzeln 589 Euro. Für das sogenannte Adventure Combo werden 739 Euro aufgerufen. Zum Vergleich: Der Vorgänger kostet nur noch 309 Euro.
Die erste Osmo 360 setzte auf einen quadratischen 1-Zoll-Sensor. Bei der zweiten Generation erhöht DJI nun die maximale 360-Grad-Videoauflösung auf 8K mit 60 Bildern pro Sekunde. Der Dynamikumfang soll 14,5 Blendenstufen erreichen. Für Aufnahmen bei wenig Licht kommt zusätzlich die Rauschunterdrückung AI SuperNight 2.0 zum Einsatz.
Austauschbare Linsen und mehr Tempo
Eine praktische Änderung betrifft die beiden Objektive. DJI versieht sie mit einer härteren Beschichtung und macht sie austauschbar. Das Dual-Linsen-Set kostet separat 39 Euro. Gerade bei einer 360-Grad-Kamera, deren Gläser weit aus dem Gehäuse ragen, dürfte das im Alltag wichtiger sein als manche Softwarefunktion.
Die Kamera wiegt weiterhin 183 Gramm und bringt 105 GB internen Speicher mit. In 8K mit 30 Bildern pro Sekunde nennt DJI eine Laufzeit von 100 Minuten. Nach 22 Minuten Ladezeit soll der Akku wieder 80 Prozent erreichen. Ein optionaler Verlängerungsstab für 99 Euro soll die Laufzeit um weitere 180 Minuten erhöhen.
Neben 120-Megapixel-HDR-Fotos unterstützt die Osmo 360 II 16K-Zeitraffer, einen Vortex-Modus mit 8K und 120 Bildern pro Sekunde sowie Zeitlupen, die DJI Studio per KI-Interpolation erzeugt. Videos lassen sich in 10 Bit und mit D-Log M aufzeichnen.
NFC, Motivverfolgung und DJI-Zubehör
Neu hinzu kommen „Spotlight Follow“ für die Motivverfolgung und NFC zur schnellen Verbindung mit der DJI-Mimo-App. Zudem lassen sich aus DJI Studio exportierte 360-Grad-Dateien über ein Plugin direkt in DaVinci Resolve importieren. DJI nennt darüber hinaus ein Vier-Mikrofon-System mit Windgeräuschunterdrückung und die direkte Anbindung verschiedener DJI-Mikrofone.
Für den Einsatz unterwegs ist die Kamera bis zehn Meter wasserdicht und für Temperaturen bis minus 20 Grad ausgelegt. Mit einem separaten Gehäuse sollen Tauchgänge bis 50 Meter möglich sein. Ein Schwerlastklemmen-Set kostet 49 Euro, Preis und Verfügbarkeit des Unterwassergehäuses sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen.
Die Osmo 360 II geht heute offiziell in den Verkauf. Neben der Einzelversion für 589 Euro bietet DJI das umfangreicher ausgestattete Adventure Combo für 739 Euro an.




Deutlich günstiger als die Insta360 X6. Mal schauen ob es noch einen Weihnachtsdeal geben wird
Wie ist die Software für die Videoverarbeitung im Vergleich zu Insta360? Dort gibt es ja mehr oder weniger gute vollautomatische Schnitte und Effekte.
Wäre auch mein Hauptargument zur Entscheidung. Das muss einfach sein sonst nutzt man es eh kaum…
Bei Software und Bearbeitung (vor allem automatisch) ist Insta360 leider meilenweit vorne. Wollte auch auf die OSMO 360 II wechseln, vor allem auch wegen der guten Kompatibilität mit den DJI Mics etc. und ich hatte auch die x6. Aber da ich nicht so viel Zeit in die Nachbearbeitung stecken will, werde ich wohl doch wieder zur x6 greifen. Man merkt halt einfach den Vorsprung, den Insta360 hat.
Die Schnitte bei insta360 finde ich leider völlig Random und für mich leider in keinem Fall zu gebrauchen.
Ja kommt immer auf die eigenen Bedürfnisse an. Wenn ich beim Motorradfahren oder im Urlaub aufnehme, will ich halt nicht noch stundenlang reframen müssen, sondern bin froh, wenn es die automatische Bearbeitung gibt. Und anpassen kann man es ja immer noch.
Ja, deshalb wäre ich einem Wechsel nicht abgeneigt. Vielleicht habe ich es auch nur noch nicht gefunden, aber es gibt keine Presets, die primär die Landschaft / Umgebung zeigen – der Haupfokus liegt oft auf dem Filmenden, was beim Schnorcheln, Paddeln, Wandern usw. einfach unsinnig ist.
Insta ist MEILENWEIT voraus, weshalb ich lieber den Aufpreis bezahle. Die haben ihre Hausaufgaben in der Software mit der x6 mal wieder gemacht. Gefühlt tut sich bei dji garnichts…
Ja, genau so siehts aus!
Ist die nicht wasserdicht? Im Video nur mit case gesehen! Das ist bei den instas schon sehr praktisch.
Für ein brauchbare Bildqualität ist immer ein extra wasserdichtes Gehäuse zu empfehlen. Egal welche der Kameras.
Doch, OSMO 360 II 10m wasserdicht und die x6 20m. Allerdings bringen 360° Kameras unter Wasser nichts ohne Case, da die Lichtbrechung unter Wasser anders ist. Du kannst sie ohne Case höchstens im Einzellinsen-Modus nutzen.
Für die erste osmo Variante gab es noch kein Unterwasser Gehäuse. Wird das Gehäuse für das neue Modell auch für die alte Version geeignet sein?