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Günstige Alternative mit Einschränkungen

DIY: Philips Hue GU10-Lampe im 20-Euro-Gartenspot

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Weil hier gerade Hinweise auf ein günstiges Dreierpack Philips Hue GU10-Lampen reinkommen, in Kürze ein paar Sätze zu einem Philips-Hue-Gartenstrahler im Eigenbau. Der Hersteller bietet ja auch eigene Gartenstrahler an, der Preis fällt hier mit 120 Euro allerdings doch recht üppig aus. Ich habe statt dessen eine Hue-GU10-Lampe in einen 20-Euro-Spot eingebaut.

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Grundsätzlich muss man aber darauf hinweisen, dass die von Philips Hue angebotene Lösung zwar deutlich teurer, aber dann auch um einiges lichtstärker und komfortabler ist. Während die Lichtleistung der normalen GU10-Lampen mit 250 Lumen angegeben wird, haben die teuren Gartenstrahler satte 640 Lumen. Zudem bleibt offen, wie sich die eigentlich nur für Innenräume gedachte GU10-Lampe bei frostigen Temperaturen im Winter schlägt. Falls hier jemand von euch schon über Erfahrungswerte verfügt, her damit. Anlass für meine Suche nach einer Strahler-Fassung war die Tatsache, dass ich die GU10-Lampe nach dem Kauf eines günstigen Dreierpacks mehr oder weniger „übrig“ hatte.

Ich habe den Nautilus-Strahler mit Erdspieß in der günstigeren Version ohne Stecker gekauft (hier lag noch ein Außenstecker rum). Daher konnte ich mich auch davon überzeugen, dass die allgemein hochwertig wirkende Verarbeitung auch beim Kabel nicht halt macht. Die Kabelenden waren ordentlich mit Ader-Endhülsen versiegelt. Beim Kabel selbst handelt es sich um ein dickes Außenkabel, das bereits im Strahlergehäuse angeschlossen ist.

Gu10 Aussen Spot Fuer Hue

Der Strahler selbst ist aus Aluminium, lediglich der Erdspieß ist aus Kunststoff. Wenn ihr darauf achtet, die passenden Schraubenzieher zu verwenden, lassen sich die vier Schrauben, die das Abdeckglas halten gut lösen und wieder verschließen. Der GU10-Spot selbst wird in eine Keramikfassung eingedreht, hier geht es seitlich eng her, mit entsprechend Druck von oben lässt sich dies allerdings gut bewerkstelligen. Zwischen Spot und Abdeckglas bleiben dann noch ein paar Millimeter Platz. Ich habe einen White-Ambiance-Strahler verbaut, die Farbversion ist meines Wissens aber gleich groß.

Unterm Strich sieht das trotz der oben erwähnten Einschränlkungen erstmal nach einer günstigen Option für eine Hue-Gartenbeleuchtung aus – zumindest für den Sommer, wenn es kühler wird kann man den Spot ja auch fürs nächste Jahr im Keller einlagern.

Dienstag, 14. Mai 2019, 13:18 Uhr — Chris
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  • Ich habe diese Spots seit zwei Jahren bei uns im Garten im Einsatz. Sie sind Wind und Wetter ausgesetzt. Bislang alles ohne Probleme. Die Spots sind sehr robust und wasserdicht. Die GU 10 Lampen laufen ohne Probleme. Auch bei extremen Minuswerten. Also eine sehr gute Alternative zu den teuren Philips Outdoor Spots.

  • Reicht das WLAN aus dem Haus bei dir bis in den Garten?

  • Habe auf meiner Terrase ebenfalls 3 Spots draussen in einer Lampenfassung. Habe eigentlich keine lange Lebensdauer erwartet aufgrund der tiefen Temperaturen, halten aber seit 5 Jahren bis jetzt problemlos durch.

  • Ist leider alles Mist außer den hue Lily Spots. Hatte es auch zuerst mit solchen GU10 hue’s probiert.

    Das größte Problem sind die kurzen Kabel. An jedem Spot hängt ein Netzstecker mit 1,20m Länge oder wenn man Glück hat 2m. Wenn man drei Stück davon hat geht es los die Dinger zu verbinden. Da GU10 mit 230V läuft, hat man dann 230V Kabel und Steckerleisten im Regen rumliegen. Auch diese IP44 Kapseln die es gibt machen es nicht besser.

    Die hue Lily Spots laufen mit 24V sprich Berührungsspannung und das Stecksystem der Kabel ist genial und sicher.

    Nach meiner Erfahrung sind sie ihr Geld voll und ganz wert.

    • Ich hab an die Spots längere Kabel gemacht. N bissel Basteln ist halt dabei.

      • Finde trotzdem 230V im Garten offen rumliegend nicht gut. Reicht das mal jemand mit einem Spaten da rein sticht oder ein Kabel beschädigt ist.

    • Unser Elektriker schwört daher bei solchen Konstellation aus Epoxidharz, um Erdleitungen etc. (Dauerhaft) miteinander zu koppeln

    • Ich habe IP65 Gartenstrahler gekauft, um den Schutz hier nicht gleich zu zerstören habe ich das (tatsächlich viel zu kurze) Kabel am Gehäuse gelassen und nur auf der anderen Seite den Stecker abgeschnitten. Neu verdrahtet habe ich dann in einer IP68 Verbinderbox (von SLV, bei Conrad oder Völkner erhältlich). Die Kabel liegen nun an der Terrasse entlang, in einem Leerschlauch mit zusätzlicher Kabelabdeckhaube – damit auch Spatensicher.

      Die letzten zwei Winter haben die GU10 White Ambiance gut überstanden – die 250 Lumen empfinde ich auch als ausreichend – es sind aber auch in Summe drei Spots die vom Boden aus Sandsteinstelen anstrahlen, welche dann indirekt das Licht großflächig auf die Terrasse zurückwerfen.

      Zumindest vor zwei Jahren konnte ich jedoch die Farbvariante der Hue GU10 Spots nicht verwenden – diese sind deutlich länger als die White Ambiance und passen damit in keinen handelsüblichen Spot.

  • Habe ich bei mir mit Wandstrahlern im Garten gemacht. 8 Stück in Betrieb, seit zwei Jahren noch keinen Ausfall gehabt!

  • Habe genau so eine Selbstbau – Variante seit ca. einem Jahr und es funktioniert sehr gut . Der letzte Winter war allerdings auch nicht sehr stark unter Null. Alle Strahlergehäuse sind sehr dicht.
    Es macht Spaß im Esszimmer zusitzen und den Satz „Alexa … Garten auf 30% zu sagen“ :)

  • Ich hab das Gleiche gemacht funktioniert super.
    Hinweis:
    Weil die Lampen jeweils immer auch als Repeater fungieren, kann die Reichweite durch das „zwischensetzen“ einer Lampe erreicht werden, also wie eine kleine Kette Stück für Stück vom Haus in den Garten!

  • Vielleicht ein kleiner Denkanstoß an alle Freunde intensiver Aussenbeleuchtung:
    Wenn Euch der Schutz der Umwelt am Herzen liegt, informiert euch über das Thema Lichtverschmutzung.
    Unnötige Beleuchtung schadet leider vielen Tieren und es empfiehlt sich die Beleuchtung aussen sparsam und nur mit Bewegungsmeldern einzusetzen.

  • Ich habe 12 Stück GU10 RGB ganzjährig im Garten verteilt seit 3 Jahren ohne Ausfall.
    Als Gehäuse/Fassung die Nautilus Spike in der XL-Version. (Danke für die Info, dass auch wohl das kürzere Gehäuse wohl geht)

    Wie ein anderer User schon geschrieben hat ist die Anschlussleitung leider nur 1,5m, war die Platzierung oft sehr einschränkt. Besonders wenn der Stecker abgeschnitten wird und mit Erdkabeln direkt verbunden ist. Ein Garten ist meist dynamisch und ein Standortwechsel wegen „Überwucherung“ notwendig, auch bei Gartenarbeiten…

  • Seit 5 Jahren genauso im Garten im Einsatz ohne Probleme. Auch Hue Lux funktionieren in allen Temperaturbereichen, wenn sie in einer wasserdichten Fassung stecken.

  • Die Leuchten sind schon nicht schlecht.
    Gäbe es die jetzt noch mal als Solarleuchten würde ich mir noch welche anschaffen.

  • Hab die Lampen vier Jahre im Einsatz – Sommer wie Winter – funktionieren einwandfrei!

  • Ich nutze die normalen warm/kalt weißen Hue Leuchtmittel seit 2 Jahren im Aussenbereich in geschlossen verschieden großen Kugellampen. Phillips hatte nur zwar offiziell davon abgeraten (Hitzeentwicklung), aber bisher konnte ich keine Probleme feststellen.
    Gutes Licht für den Garten.

  • Habe die XL Version als indirekte Innenbeleuchtung auf Schränken und Highboards. Habe normale Spots eingebaut, die Lampen aber an eine Osram Zigbee Steckdose angeschlossen. Funktioniert super, auch mit Alexa, aber die Lampen in das Gehäuse zu bekommen war ein Krampf.

  • Philip Embleton

    Habe ich auch gemacht. Aber mit einer Tint by Müller-Licht Glühbirne benutzt (kostest nur €7 im Angebot)

  • die Dinger sind der letzte Mist. Ich habe die bereits vor einigen Jahren günstig erworben, und sie werden nicht als gartenlampe sondern als wandlampe benutzt. Nach ca einem Jahr beginnt das Metall aufzublühen, die Lackierung blättert ab, die Lampen sehen optisch total übel aus.

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