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Strengere Maßnahmen werden vorbereitet

Disney+: Kostenpflichtige Zusatzmitgliedschaft statt Account-Sharing

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Disney+ hat damit begonnen, die Einführung von aktiven Maßnahmen gegen das Teilen von Benutzerkonten vorzubereiten. In einer Neufassung der Nutzungsbedingungen des Videodienstes ist nun von „Zusatzmitgliedern“ die Rede. Abonnenten werden demnach in Zukunft die Möglichkeit haben, ihr Konto gegen zusätzliche Gebühren mit weiteren Nutzern zu teilen.

Als Vorbild dürfte hierbei Netflix dienen. Dort wurde bereits vor einem Jahr damit begonnen, aktiv gegen das sogenannte „Account-Sharing“ vorzugehen, in diesem Rahmen hat Netflix ebenfalls die Möglichkeit geschaffen, den geteilten Zugriff außerhalb des Haushalts gegen eine Zusatzgebühr zu legalisieren. Inhaber eines Netflix-Abonnements können seither gegen einen Aufpreis von jeweils 4,99 Euro Personen, die außerhalb des jeweiligen Haushalts leben, als Zusatzmitglied hinzuzufügen.

Disney Zusatzmitglieder

Zusatzkosten wohl ähnlich wie bei Netflix

Bei Disney+ dürften die Gebühren für Zusatzmitglieder in einem ähnlichen Bereich liegen. Grundlage für diese Regelung ist der Vertragspassus, dass Abonnements außerhalb des eigenen Haushalts nicht geteilt werden dürften. Den Begriff „Haushalt“ definiert Disney+ mit einer „Sammlung von Geräten, die zum persönlichen Hauptwohnsitz des Abonnement-Inhabers gehören und von den dort wohnenden Personen genutzt werden“.

Zu den Voraussetzungen einer Zusatzmitgliedschaft zählt allem voran, dass das Zusatzmitglied sein Konto im selben Vertragsgebiet führt, wie der Hauptabonnent. Die Zusatzmitgliedschaft ist auch fest mit dem Hauptabonnement verbunden und kann demnach nicht weitergeführt werden, wenn das Hauptabonnement gekündigt wird.

Disney+ will neue Regeln bis September durchsetzen

Disney+ hat bereits zu Jahresbeginn angekündigt, verstärkt gegen Teilen von Accounts vorzugehen, wenn dabei gegen die Nutzungsregeln verstoßen wird. Die Maßnahmen sollten in diesem Monat in den ersten Vertragsgebieten anlaufen und bis September auf alle Länder ausgedehnt werden, in denen Disney+ verfügbar ist.

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13. Jun 2024 um 14:29 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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    52 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Das ist dermaßen nervig wenn man zwei Wohnsitze hat. Netflix kommt andauernd mit Sperren und verlangt Bestätigung durch Neunanmeldung.

  • Langsam wird das Streaming gedöns aber auch unbezahlbar.

  • Wird als Nächstes gekündigt fertig !

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  • DS423+ mit 4x 22TB gekauft. Netflix und Disney weg. Mir reichts

  • Disney+ und Netflix haben vollkommen Recht wenn sie das Account Sharing unterbinden ! Ein Account – ein haushalt. Punkt. Alles andere ist einfach Betrug und frech. Da wird sich in schöner Regelmässigkeit über die Erhöhung der Abopreise beklagt – und 2 Posts weiter unten kommt dann schon „über VPN Türkei viel günstiger“, „ich share mit 3 Kumpels, viel günstiger“.
    Sorry, aber ist jemanden vielleicht mal der Gedanke gekommen das auch diese Betrügereien an der ständigen Erhöhung der Preise schuld sein könnten ?!
    Wenn einem das Angebot zusagt wird man auch Preis X dafür zahlen – wenn nicht soll man es eben lassen. Ich kann dieses ständige „dann kündige ich eben“ nicht mehr hören. Dann kündigt halt, und fertig.
    Persönlich habe ich Amazon Prime schon vor einiger Zeit rausgeschmissen, da mir Preis-/Leistung nciht mehr angemessen schienen. Alle anderen werden monatlich abgeschlossen und gekündigt.
    Kostenfrei ist halt vorbei ! Ich gehe auch nicht ohne Gehalt arbeiten !

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    • Desgeht Eichnixo.com

      Glaubst doch selber nicht die Anbieter wir bekommen einfach den Hals nicht voll….

    • Das sehe ich nicht so.
      Meine Lebensgefährtin und ich wohnen nicht zusammen, sind mal bei ihr und mal bei mir. Sollen wir jetzt dafür extra zahlen? Eine DVD darf ich doch auch zu ihr mit nehmen…. warum sind wir deiner Ansicht nach Betrüger?

      • Wenn man (es sich leisten kann)
        2 Haushalte führt, kostet halt alles doppelt.
        Bei Strom, Miete/ Hypothek plus Heizung, Wasser und andere NK, Internet,… fallen die Kosten auch 2x an.
        Ist dann so!
        „Doppelter Haushalt“ wurde halt zu viel missbraucht, sodass jetzt die Reissleine gezogen wird. Die wenigen Ehrlichen, sind die Doofen. Wie so oft im Leben, wenn zu viel besch… wird!

      • Weil Ihr eben nicht EIN Haushalt seid ! Ihr wohnt getrennt und führt 2 Haushalte. Es wäre etwas anderes wenn du z.B. unter der Woche woanders wohnst (als Zweitwohnsitz z.B. wegen Arbeit) und am Wochenende dann am Hauptwohnsitz.
        Aber ich denke Du weisst schon was ich mit meinem Post aussagen wollte…..es wird immer geisse „Konstellationen“ geben, bei denen das Accountsharing nicht als illegal oder betrügen angesehen werden kann – diese sind aber eben dann wenige Ausnahmen.

    • Wasn Quatsch! Nehmen wir mal Netflix. Dort ist im Abo die Anzahl der möglichen parallelen Streams aufgeführt und wenn ich im Abo zwei Streams habe, kann ich keinen dritten Stream öffnen. (Getestet) Wenn ich also laut Abo zwei Streams habe, wieso ist dann wichtig, von wo aus ich diese Streams öffne? Ich allein kann eh immer nur einen Stream öffnen, egal ob ich zu Hause bin oder unterwegs. Der zweite Stream ist zwangsläufig für eine zweite Person gedacht. Warum aber muss diese zweite Person im eigenen Haushalt wohnen? Dieser Sinn erschließt sich mir nicht. Ich würde es verstehen, wenn ich einen Stream habe, aber durch das Account-Sharing zwei oder mehr Streams geöffnet werden, aber das wird eh schon unterbunden. Von Missbrauch kann also bei Account-Sharing nicht die Rede sein. Und wieso soll ich meinen Account nicht sharen dürfen? Meine Eltern als Beispiel (77 und 74) sind technisch nicht besonders fit. Wieso muss ich ihnen aufbürden, sich einen eigenen Account anzulegen, bzw., wieso wird mir aufgebürdet, mir zwei Accounts zuzulegen. Denn immerhin bedeuten zwei Accounts auch zwei E-Mail-Adressen. Im übrigen, wenn ich tatsächlich zwei Accounts anlege. In beiden Accounts die gleiche IBAN anzugeben, stört offensichtlich niemanden.

    • +1

      (Kleiner Einwand, 2 Haushalte sind allerdings wirklich inzwischen nicht mehr selten)

      • Und damit meine ich den Zweitwohnsitz wg Arbeit unter der Woche – hatte das zuvor nicht gut ausgedrückt.

    • Also erzähl nicht account sharing sei an Preiserhöhungen schuld sowas lächerliches habe ich seit langem hier nicht mehr gelesen. Ganz im Ernst wie naiv musst du sein das du so einen Mist überhaupt von dir gibst :) es ist die gier nach mehr Profit ganz einfach, ich glaube du scheinst ein Mensch zu sein der auch noch glaubt das alle Menschen nur gutes im Sinn haben. Halt Naiv!

  • Wir nutzen dafür AppleTVs. Da fällt es nicht auf, dass wir nicht im selben Haushalt sind. Vielleicht hilft dem ein oder anderen der Tipp.

    • Gute Idee! Was ist der Hintergrund? Oder bin ich gerade nur falsch abgebogen?

    • Keine Ahnung, was der technische Hintergrund dafür ist, aber das ATv wird einfach nicht detektiert. Alle anderen Geräte brauchen ständig diese dämlichen Codes.
      Ich glaube verstanden zu haben, dass wir nicht die einzigen mit diesem erfreulichen Phänomen sind.

    • Aber auch ein Apple TV hängt doch bei anderem Haushalt an völlig verschiedener IP. Das müsste mal einer erklären können

    • Es könnte auch funktionieren, wenn der WLAN-Name der verschiedenen Netze gleich ist. AppleTVs die am LAN hängen werden wohl (bisher) nicht erkannt.

    • Evtl könnte mal die Geräte auch per Tailscale verbinden, das könnte zusätzlich helfen, wenn es weiter verschärft wird.

    • Hat sich erledigt, sie haben es gemerkt
      Kündigung ist raus

      Netflix
      Achtung! Eines Ihrer Geräte wird nach dem 31.07.2024 nicht mehr unterstützt.
      Hallo,
      Sie erhalten diese E-Mail, weil Sie in der Vergangenheit Apple TV (2. Generation) und/oder Apple TV (3. Generation) für Netflix verwendet haben. Leider stellen wir die Unterstützung für diese Geräte am 31.07.2024 ein. Wir wissen, dass das frustrierend sein kann, möchten damit aber sicherstellen, dass Sie Netflix auch zukünftig optimal nutzen können.
      Sie können Netflix weiterhin mit unseren neuesten Funktionen auf einer Vielzahl von Fernsehgeräten, Handys, Tablets und Computern genießen, darunter alle neueren Apple TV-Modelle wie Apple TV 4K.

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  • Wird Zeit das Disney die Sperre durchsetzt. Ich finanziere meine Abos mit Netflix und Disney Aktien. Das funktioniert bei Netflix deutlich besser als bei Disney

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  • @ifun:

    Ihr habt hier vergessen zu erwähnen, das Disney+ ebenfalls berechtigt wird Werbung zu schalten und das Verbot von Werbeblockern ergänzt.

    „Eine Klausel, die klarstellt, dass das Blockieren von Werbung unzulässig ist und wir im Falle einer solchen Aktivität dein Abo nach vorheriger Ankündigung unter anderem sperren oder kündigen können.“

  • Bin immer wieder überrascht wie viele Streaming-Industrieversteher es hier gibt.
    Wer denen freiwillig immer mehr Geld in den Rachen wirft kann das ja gerne machen.
    Wer da nicht mehr mitmacht – findet andere Wege, denn es gilt wie immer das physikalische Gesetz: Druck erzeugt Gegendruck.

  • Nicht zu vergessen, sie behalten sich vor in JEDEM Abomodell Werbung auszustrahlen.

  • Disney und im Besonderen Netflix, können sich ihre strenge Maßnahmen sonst wohin schieben. Bei dem minderwertigen Angeboten, müssen sie die Kunden in Form einer Entschädigung bezahlen.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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