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Der Schneeleopard geht in Rente: Offenbar keine Updates mehr für Mac OS 10.6

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32 Kommentare 32

Die US-Webseite Computerworld greift mit Blick auf die in den letzten Tagen veröffentlichten Mac-Updates einen interessanten Punkt auf. Mac-Besitzer, die noch unter Snow Leopard arbeiten, sehen seit geraumer Zeit keine Updates mehr für ihre Systeme.

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Natürlich könnte man nun damit argumentieren, dass das Snow Leopard genannte OS X 10.6 mittlerweile vier Jahre auf dem Buckel hat. Allerdings besagen aktuelle Zahlen, dass derzeit noch knapp 20 Prozent aller Macs mit Snow Leopard laufen und keine Sicherheitsupdates mehr erhalten.

Ein Update auf eine aktuelle Betriebssystem-Generation wäre hier sicherlich die beste Lösung. Doch gibt es gerade mit Blick auf Snow Leopard für etliche Nutzer nachvollziehbare Gründe, dies nicht zu tun. Snow Leopard ist die letzte Version von OS X, unter der sich noch die alten PowerPC-Programme ausführen lassen. Auch wenn der Mac selbst bereits über einen Intel-Prozessor verfügt, kann man darauf mithilfe von Apples Softwaretool Rosetta die für die zuvor bei Macs eingesetzte Prozessorarchitektur geschriebenen Programme verwenden.

Es ist verständlich, dass Apple alte Betriebssystemversionen nicht auf immer und ewig mitschleppen will und kann. Allerdings wäre eine klare Ansage diesbezüglich sicherlich kein Fehler und könnte – sofern dabei auch auf potenzielle Sicherheitsrisiken hingewiesen wird – bestimmt auch den einen oder anderen Nutzer zum Wechsel auf einen neuere OS-Version animieren. Apple hat bislang jedoch nicht klar kommuniziert, für welchen System weiterhin Updates ausgeliefert werden und wo der Support eingestellt wird.

Donnerstag, 27. Feb 2014, 15:36 Uhr — Chris
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Rede mit!
  • Das ist Mac da käufst du dir einen großen Mac, und dann so was. Ich finde das unverschämt schrottfirma….
    Werde alles was ich an Apple habe verkaufen.

  • Der SSL Bug kommt in Snow Leo nicht vor, da eine andere Bibliothek verwendet wird. Also keine Panik.

  • Ja das ist weniger nett. Ich gehöre zu den 20 Prozent und muss aus beruflichen Gründen mit SL arbeiten.
    Allerdings wurde ich auch dadurch der ganzen „Zicken“ der nachfolgenden Systeme verschont. Ich finde die 20 Prozent sind es würdig mit Updates versorgt zu werden, sind ja nicht wenige….

    • Finde ich auch. Snow Leopard war auch das letzte wirklich sinnvolle Update. Viele Verbesserungen im Detail und unter der „Haube“.
      Seit Lion habe ich das Gefühl, dass der Mac nur noch eine Nebenrolle bei Apple spielt.

      • Was perfektes, kann man halt nicht noch perfekter gestalten.

        Dass sich das Design nicht grundlegend verändert, ist super.

        Und bei mir lauft Das neue System, auf jegliche Mac, einwandfrei – egal in welcher Hinsicht.

        Des weiteren besteht für alle Snow Leopard Nutzer die Möglichkeit kostenfrei auf das neueste System zu Updaten.

        Nur weil einige der Ansicht sind, dass es einige Fehler in den neuen Systemen gibt, ist das noch lange kein Grund ein Update zu verweigern und Apple dafür verantwortlich zu machen. Irgendwann ist halt nun mal Schluss mit alten Kamellen, und das trifft auf ein fast fünf Jahre altes System wohl zu.

      • @kev
        Wenn was perfekt ist, dann kann man es nicht mehr verbessern – muss es auch nicht.
        Dann kann man es nur noch verschlimmbessern oder erweitern – perfekt erweitern.

  • Es gibt noch einen weiteren Grund für die anhaltende Attraktivität von SL:
    Es läuft noch auf 32-Bit-CPUs. Und ist somit das einzige OS, dass auf 32 Bit-Macs die Nutzung des App Stores ermöglicht.

  • Das ist Falsch,es wird noch ein Update geben!!!! Soweit ich richtig mit bekommen habe! Ab warten und Tee trinken!

  • Sollten sich ein Beispiel an MS nehmen. XP wurde 13 Jahre unterstützt :)

    • Da kam ja auch erstmal nix besseres raus. Lieber XP als Vista. Genau wie heute besser Win7 als Win8.1 !!

      • Tja, dass könnte man fortsetzen:
        Lieber Snow Leopard als Lion als Mountain Lion als Mavericks.
        Es ist also noch viel schlimmer.

    • In der Tat. In dererlei hinsicht kann Apple Microsoft noch lange nicht das Wasser reichen.
      Apple kann einfach sachen aufgeben, da tickt bei Windows die halbe Benutzerbasis aus, weil das ach so wichtig ist. (Was ja ebenfalls durchaus seine berechtigung hat) Bei Apple wird soetwas einfach hingenommen.
      Ich muss einfach sagen vorallem im Supportbereich habe ich großen respekt vor Microsoft. Mit was die sich alles herumschlagen müssen.
      So ein Herumgedrömmel wie Apple bei Sicherheitslücken wäre auch ne ganz harte Nummer.

      • Genau, und als Win-User macht es nichts aus, dass man manchmal zu kritischen Bugs monatelang auf das Update wartet und schwere Sicherheitslücken zum Teil als angeblich kleine Sicherheitslücke oder bugs und kleine Sicherheitslücken überhaupt nicht geschlossen werden, damit es in der Statistik bezüglich Linux besser aussieht … aha, Win ist ja soooo viel besser …

      • Das ist Jammern auf wirklich ganz hohem Niveau, wenn man Window (egal welche Version) mit OSX vergleicht.

        Wenn man dann den Entwicklungs-Stillstand seit Windows NT, auch noch als Qualitätsmerkmal des Microsoft-Supports bezeichnet, „weil man sich wenigstens drauf verlassen kann, daß eine gewohnt beschissene Systemarchitektur auch für immer so bleiben wird“ – und neue Funktionalität wie Flickwerk einfach nur um die Alte drum herum gebastelt werden muss, damit man sie weiterhin nutzen kann – entscheidet sich für eine sehr zweifelhafte „Zuverlässigkeit“, anstatt für die konsequente Weiterentwicklung eines dazu im Gegensatz und im Kern sehr fortschrittlichen Systems.

        Warum mit OSX im Zuge seiner Entwicklung immer wieder „alte Zöpfe“ abgeschnitten werden müssen, hat oft mit der Architektur des Systems zu tun. Jeder der auch nur ein bischen Ahnung von UNIXoiden Systemen wie z.B. Linux und dessen Packet-bedingten Abhängigkeiten hat, weiß das.

        Und das hat durchaus Vorteile! Denn Windows wird wegen seiner Fremdheit zu diesem enorm modularen Aufbau auch immer Windows bleiben müssen und deshalb niemals etwas Anderes sein können, als ein Betriebsystem-Flickwerk.

    • Deswegen wird der grundlegende Support für Win8 nur bis 2018 unterstützt und Win7 bereits abgekündigt :p … Win XP wurde nur zwangsweise mitgeschleppt und bildet die Ausnahme.

  • Heute geschaut…keine Updates …und gerade vor wenigen Minuten kam das Sicherheitsupdate 2014-001 für meinen Schneeleoparden!…hatte mich schon auf den Kauf einer neuen HW eingestellt…

  • Mavericks läuft spitze und ist quasi das neue Snow Leopard. Es gibt für Privatanwender echt keinen sinnvollen Grund nicht abzudaten. Darüber hinaus ist es kostenlos. Ich muss sagen, ich bin hochzufrieden.

    • Es ist nicht kostenlos, es zahlt nur ein anderer für Dich. Willkommen in der NSA-Cloud.

      • Du redest wirr. Es ist kostenlos.

      • du redest wirr… mavericks ist nicht kostenlos… zum einen hast du ja sicher für deine hardware gezahlt, oder? zum anderen verkaufst du apple deine daten. warum z.b. wurde wohl der kabelgebundene itunes-kontakte sync gestrichen?

  • Das ist Jammern auf hohem Niveau. Seit ich vor fünf Jahren von Windows auf Mac umgestiegen bin, habe ich kein einziges Mal diesen Schritt bereut, im Gegenteil! OS X ist das deutlich bessere OS. Und das, was als Macken bezeichnet wird, ist eher marginal (bei mir jedenfalls).

  • Alles recht und schön! Aber wenn man nicht Updates KANN und der Mac hochgerüstet ist und TOP funktioniert? Die Müllhalden sind schon voll genug. Ich will nix wegwerfen das 100% funktioniert! nur weil das Update nicht möglich ist. Früher war der Durchschnittsmac mindestens 7-8 Jahre alt.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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