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Fernsteuerung per iPhone möglich

Claude übernimmt eigenständig Aufgaben am Computer

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33 Kommentare 33

Der hinter Claude stehende Anbieter Anthropic hat eine neue Funktion vorgestellt, mit der die KI-Software eigenständig Aufgaben auf einem Computer ausführen kann.

Die Erweiterung befindet sich derzeit in einer Testphase und steht zunächst nur zahlenden Nutzern von Claude Pro und Claude Max zur Verfügung. Die Entwickler der Anwendung verfolgen eigenen Angaben zufolge damit das Ziel, Arbeitsprozesse zu vereinfachen und Aufgaben automatisiert im Hintergrund erledigen zu lassen.

Claude Computer Use

Claude kann in der Folge selbstständig mit Anwendungen auf dem Computer interagieren. Wenn keine direkte Verbindung zu einem Dienst besteht, ist das System in der Lage, den Bildschirm zu analysieren und Eingaben über Maus und Tastatur auszuführen. Auf diese Weise kann die Software Dateien öffnen, Programme starten oder Internetseiten aufrufen.

Fernsteuerung per iPhone möglich

Damit lassen sich auch die im folgenden Video gezeigten Funktionen zur Fernsteuerung nutzen. Die Eingaben können ortsunabhängig über die Mobil-App von Claude erfolgen.

Laut Anthropic nutzt Claude dabei vorhandene Schnittstellen zu bekannten Diensten stets bevorzugt. Erst wenn solche Verbindungen nicht verfügbar sind, greift das System auf die direkte Steuerung des Computers durch die Analyse des Bildschirms und die Steuerung von Maus und Tastatur zurück. In diesem Modus muss jede Aktion vorab ausdrücklich vom Nutzer bestätigt werden.

Funktion noch in der Testphase

Die Claude-Entwickler weisen darauf hin, dass die neue Funktion noch nicht vollständig ausgereift ist. So könnten insbesondere bei komplexeren Aufgaben Fehler auftreten. Zudem seien verschiedene Sicherheitsmaßnahmen integriert, um unerwünschte Eingriffe oder Missbrauch zu verhindern. Dazu zählen laut den Entwicklern automatische Prüfungen während der Ausführung von Befehlen sowie die Möglichkeit, laufende Vorgänge jederzeit zu unterbrechen.

Nutzern wird empfohlen, die Funktion zunächst nur mit vertrauten Anwendungen zu verwenden und keine sensiblen Daten zu verwenden. Einige Programme sind aus Sicherheitsgründen von vornherein ausgeschlossen. Auch soll die Funktion ausgiebig erprobt werden, bevor über eine breitere Einführung entschieden wird.

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Claude by Anthropic
Claude by Anthropic
Entwickler: Anthropic PBC
Preis: Kostenlos+
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24. März 2026 um 11:04 Uhr von Chris Fehler gefunden?


    33 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Ich wäre dankbar für realistische (und trotzdem sichere) Anwendungsbeispiele für Otto Normaluser aus der Praxis.

  • Das funktioniert mit der Browsererweiterung auch schon gut. Ich bin gespannt.

  • Hmmm, lass mich raten: was kann da schon schief gehen ?

    Alle eMails löschen ?
    Alle Dateien löschen ?
    Sich als mich ausgeben und nen Lamborghini bestellen, den ich zwar gerne hätte aber nicht bezahlen kann ?

  • D.h. der Computer muss an/aufgeklappt sein und entsperrt sein (unbeaufsichtigt) damit das ganze geht!? Was kann da schon schiefgehen? :D Jede:r Security Officer fragt sich instant, ob die zu viel Lack gesoffen haben. Haha Dazu noch Vollzugriff… WTF

    Versucht man jetzt wirklich hochgradig unsichere Funktionen zu verkaufen, weil einem nichts brauchbares einfällt und das Kartenhaus so langsam zusammenbricht!?

    • Frau Richterin, das war ich nicht, ich habe die Seite nicht aufgerufen/die Email nicht geschrieben/ ,,,,,,, das war die KI und ich weiß auch nicht, wer die KI dazu aufgefordert hat….

      • Lies dir dazu mal die Artikel von Bierwirt und Sigi Maurer durch.
        Da hat es nicht mal KI benötigt

    • Lieber Maik du scheinst ja einer von diesen sehr negativen Menschen zu sein. Lass dir gesagt sein in weniger als zwei Jahren kommst du nicht mehr drum herum. Genau wie vor zehn Jahren noch nicht. Denkbar war, dass wir jede beschissene Frage einer KI geben und diese besser beantwortet wird als von einem Professor. Was will ich sagen, skeptisch sein und das bestmögliche für die Sicherheit zu tun, ist immer richtig, aber alles schlecht zu reden und im Nachhinein selbst froh drüber zu sein, dass es so eine Technik gibt, ist Doppelmo

      • Lieber Fabstar, um was genau kommt man in 2 Jahren nicht mehr drum herum?

      • KI im produktiven Arbeitsalltag zu nutzen, denke ich meint er. Eigentlich gar nicht so schwierig zu verstehen

      • Genau. So wie man um NFTs, Blockchain und Bitcoin auch nicht mehr herumkommt :)

      • Lieber FabStar,

        du scheinst einer dieser sehr leichtgläubigen Menschen zu sein, ohne die Technologie dahinter zu verstehen. Weder wird die „KI“ in 2 Jahren alles machen noch ist das eine neue Technologie. LLM kommen aus den 80/90iger Jahren. Es geht um das Konzept dahinter. Und jeder Remote Zugriff ist ein Sicherheitsrisiko. Ob per Shell oder sonst was. Und wenn dann dein Rechner auch noch offen sein muss, na dann gute Nacht. Das Konzept ist einfach sau gefährlich. Am Arbeitsplatz darf aus Gründen niemand seinen Rechner ungesichert stehen lassen. Steht in jedem Compliance Handbuch.

        Du gibst aus Gründen jeder Software nur darauf Zugriff, wo es nötig ist. Unternehmen geben Mrd aus, um ihre Geräte zu sichern und Zugriffsrechte zu managen. Hochbezahlte Admins machen das ganze. Und dann soll eine Software Vollzugriff auf alles haben + Bildschirminhalt. Auch ohne technisches Verständnis muss man doch erkennen, dass das sicherheitstechnisch gesehen, der Supergau ist.

      • Mit nemoclaw geht das mit der Sicherheit eigentlich ganz gut. Oder gibt es hier größere Experten als mich ;)

  • Der Name Claude suggeriert eine Europäische KI – Ist sie jedoch nicht, also Finger weg!

  • KI aus dem Land der dementen Orange, genau das brauchen wir jetzt.

  • Hartmut Bachmann

    Und wie viel Befehle kann das System ausführen? Zwei Stück bevor das Kontinent aufgebraucht ist?

  • Bei den vielen sinnlosen Kommentaren vor allem von Leuten die keine Ahnung haben, die Funktionen nie gesehen und ausprobiert haben merkt man wie die Gesellschaft funktioniert.
    Wir haben gerade gemerkt das es so was wie Internet gibt wir werden und in den kommenden Jahren damit etwas befassen.
    Gute Nacht Deutschland!

    • Die Leute mit technischen Sachverstand erkennen schon am Konzept, dass das ganze Murks ist. Da ist die eingesetzte Technologie irrelevant.

    • Das war früher so und ist heute noch gültig:
      erst wenn man selbst die Funktionsweise, die Technik verstanden hat, kann man es bedienen.
      Einen Motor auseinander bauen und wieder zusammen setzen, die Grundlagen in Physik lernen, Software selbst schreiben und entwickeln.
      Das nennt man Lernen und Verstehen.
      Einfach jemanden anders machen lassen bedeutet, sich blind auf diesen zu verlassen.
      Und genau das fehlt unserer Jugend heute! Erstmal lernen und verstehen und dann umsetzen und automatisieren.
      Dafür warten wir in Deutschland berühmt, deshalb hat der Ingenieur weltweit diesen Ruf. Leider ist das vorbei und ich sehe nicht, dass wir das wieder zurück holen.

  • Die Kommentare hier beweisen, dass uns die KI schon lange überlegen ist. Wir wollen das nur nicht wahrhaben.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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