Fernsteuerung per iPhone möglich
Claude übernimmt eigenständig Aufgaben am Computer
Der hinter Claude stehende Anbieter Anthropic hat eine neue Funktion vorgestellt, mit der die KI-Software eigenständig Aufgaben auf einem Computer ausführen kann.
Die Erweiterung befindet sich derzeit in einer Testphase und steht zunächst nur zahlenden Nutzern von Claude Pro und Claude Max zur Verfügung. Die Entwickler der Anwendung verfolgen eigenen Angaben zufolge damit das Ziel, Arbeitsprozesse zu vereinfachen und Aufgaben automatisiert im Hintergrund erledigen zu lassen.
Claude kann in der Folge selbstständig mit Anwendungen auf dem Computer interagieren. Wenn keine direkte Verbindung zu einem Dienst besteht, ist das System in der Lage, den Bildschirm zu analysieren und Eingaben über Maus und Tastatur auszuführen. Auf diese Weise kann die Software Dateien öffnen, Programme starten oder Internetseiten aufrufen.
Fernsteuerung per iPhone möglich
Damit lassen sich auch die im folgenden Video gezeigten Funktionen zur Fernsteuerung nutzen. Die Eingaben können ortsunabhängig über die Mobil-App von Claude erfolgen.
Laut Anthropic nutzt Claude dabei vorhandene Schnittstellen zu bekannten Diensten stets bevorzugt. Erst wenn solche Verbindungen nicht verfügbar sind, greift das System auf die direkte Steuerung des Computers durch die Analyse des Bildschirms und die Steuerung von Maus und Tastatur zurück. In diesem Modus muss jede Aktion vorab ausdrücklich vom Nutzer bestätigt werden.
Funktion noch in der Testphase
Die Claude-Entwickler weisen darauf hin, dass die neue Funktion noch nicht vollständig ausgereift ist. So könnten insbesondere bei komplexeren Aufgaben Fehler auftreten. Zudem seien verschiedene Sicherheitsmaßnahmen integriert, um unerwünschte Eingriffe oder Missbrauch zu verhindern. Dazu zählen laut den Entwicklern automatische Prüfungen während der Ausführung von Befehlen sowie die Möglichkeit, laufende Vorgänge jederzeit zu unterbrechen.
Nutzern wird empfohlen, die Funktion zunächst nur mit vertrauten Anwendungen zu verwenden und keine sensiblen Daten zu verwenden. Einige Programme sind aus Sicherheitsgründen von vornherein ausgeschlossen. Auch soll die Funktion ausgiebig erprobt werden, bevor über eine breitere Einführung entschieden wird.

Ich wäre dankbar für realistische (und trotzdem sichere) Anwendungsbeispiele für Otto Normaluser aus der Praxis.
Für Menschen mit Behinderungen könnte das revolutionär sein. Darüber hinaus sehe ich mehr Sicherheitsprobleme als Nutzen.
Das funktioniert mit der Browsererweiterung auch schon gut. Ich bin gespannt.
Hmmm, lass mich raten: was kann da schon schief gehen ?
Alle eMails löschen ?
Alle Dateien löschen ?
Sich als mich ausgeben und nen Lamborghini bestellen, den ich zwar gerne hätte aber nicht bezahlen kann ?
Wenn du das alles jeweils bestätigst, funktioniert auch das.;)
D.h. der Computer muss an/aufgeklappt sein und entsperrt sein (unbeaufsichtigt) damit das ganze geht!? Was kann da schon schiefgehen? :D Jede:r Security Officer fragt sich instant, ob die zu viel Lack gesoffen haben. Haha Dazu noch Vollzugriff… WTF
Versucht man jetzt wirklich hochgradig unsichere Funktionen zu verkaufen, weil einem nichts brauchbares einfällt und das Kartenhaus so langsam zusammenbricht!?
Frau Richterin, das war ich nicht, ich habe die Seite nicht aufgerufen/die Email nicht geschrieben/ ,,,,,,, das war die KI und ich weiß auch nicht, wer die KI dazu aufgefordert hat….
Der Name Claude suggeriert eine Europäische KI – Ist sie jedoch nicht, also Finger weg!
Wir sehen uns alle auf dem Arbeitsamt
Das heißt Arbeitsagentur
KI aus dem Land der dementen Orange, genau das brauchen wir jetzt.
Und wie viel Befehle kann das System ausführen? Zwei Stück bevor das Kontinent aufgebraucht ist?
hoffentlich !