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Betriebskosten des iTunes Store bei 1,3 Milliarden Dollar im Jahr

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22 Kommentare 22

Falls sich jemand von euch mit dem Gedanken trägt, einen eigenen Online-Store für Musik und dergleichen zu eröffnen, die Marktforscher von Asymco haben die auflaufenden Kosten am Beispiel von Apples iTunes Store einmal grob überschlagen: Rund 1,3 Milliarden Dollar soll dessen Betrieb jährlich kosten.

Asymco hat diesen Betrag auf Basis der von Apple genannten Verkaufszahlen errechnet und mutmaßt zugleich, dass Apple mit dem iTunes Store keinerlei Gewinne einfährt sondern sämtlichen Überschuss direkt wieder in den Ausbau bzw. die Verbesserung der Technik steckt.

Laut Apple wurden aus dem iTunes Store inzwischen mehr als 15 Milliarden Musiktitel, 130 Millionen E-Books und 14 Milliarden Apps geladen. Die Kundenkartei von iTunes umfasst bereits mehr als 225 Millionen Nutzer.
(via AppleInsider)

Im Bild seht eine Google Maps-Aufnahme von Apples neuestem Datencenter in North Carolina, dort werden wohl neben iTunes auch Teile der neuen iCloud-Dienste gehostet.

Dienstag, 14. Jun 2011, 9:42 Uhr — Chris
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  • Einen „eigenen“ sollte das heißen in der 2. Zeile oder?

  • Die sollten mal in schnellere Server investieren!!!

    • Wenn dann liegts an deiner Internetanbindung.

    • Der iTunes Store könnte natürlich schneller sein, ist jedoch bereits recht performant. Auch der Upstream des iTunes Store ist gut. Ich bekomme meine Einkäufe immer mit zumindest 2MB/s rein. Auch iOS Updates kann ich mit dieser Geschwindigkeit herunterladen wenn ein Update gerade herauskommt und hier simultan von manchen gemeckert wird die Server von Apple seien so langsam und bei ihnen würden nur ein paar kb tröpfeln.
      Das was defakto zurzeit eher langsam war, war mobileme. Und für einen Service dieser Art war es wirklich arg langsam. Allerdings hat Apple eine neue Serverfarm – die bisher noch nicht zum Einsatz kam – gebaut. Ein gigantischer Komplex der Milliarden frisst, vollgestopft mit neuen Servern. Übrigens ist das kein Geheimnis, der Bau ist seit Jahren bekannt, Steve Jobs hat das Teil auf der WWDC selbst gezeigt.
      Informier dich also bevor du plärrst „Die sollten mal in schnellere Server investieren“, genau das hat Apple nämlich bereits getan und genau daraus resultieren diese hohen Kosten von 1,3 Milliarden p.a.
      Aber nein, dazu hätte man ja lesen UND denken müssen…das scheint ja für dich offensichtlich unmöglich.

  • Wie kommt man denn auf die Idee, das Apple damit keine Gewinne einfährt? Die machen das doch mixt aus Spaß! Und der iTunes Store wird bei den Quartalzahlen immer als Gewinnfaktor geführt!

    • Mal wieder Gewinne mit Liquidität verwechselt: Natürlich machen die Gewinne – das ist wohl klar. Aber die nehmen die Liquidität, die die Gewinne einfährt, um Investitionen zu tätigen, die in den Folgejahren anteilig als Abschreibungen die Gewinne schmälern. Jedenfalls, wenn man dem Artikel glauben schenken kann.

  • Nennt mich unwissend, aber was an dem Betrieb des Stores ist so höllisch teuer?

    • schon mal die wohnung deiner eltern selbst bezahlt?
      dann weißt du auch wie hoch die betriebskosten für ein otto normal verbraucher im monat kostet.

      strom, wasser, kühlung, personal, wartung, …

      • Zinsen für aufgenommenes Kapital, Investitionen, Steuern und und und. Viele Kiddies begreifen einfach nicht, wie teuer so eine IT-Infrastruktur ist. Frei nach dem Motto: das Internet ist nur so teuer wie der DSL-Vertrag der Endabnehmer.

      • Aufgenommenes Kapital? Ich glaub so etwas braucht Apple nicht ;)

        Hm als Beispiel, als ich noch eine Eigene Wohnung hatte habe ich für 61 qm 270,- bezahlt. Zusammen mit den Städtischen Werken kam ich dann auf knapp 450,- im Monat. Jetzt rechne mal die Stromkosten auf für diesen gigantischen Serverpark hoch, der 24h 7Tage die Woche läuft.

        Marc hat schon recht, Kühlung ist sehr wichtig da die Server nicht unerheblich viel Hitze produzieren. Und da Technik gerne mal Probleme macht braust du entsprechendes Personal was ebenfalls durchgehend anwesend oder zumindest in Bereitschaft ist falls es zu Problemen. Kommt.

        So gesehen finde ich es gut das Apple die Gewinne des App Stores direkt in die Server investiert. Nicht das so etwas passiert wie bei Amazon ;)

    • Hier ein recht aktueller Artikel über das 1&1-Rechenzentrum. Ist zwar nicht der AppStore aber vielleicht ein kleines Beispiel, dass ein Server ‚etwas‘ mehr als ein kleiner Kasten ist, der an einem Netzwerk- und Stromkabel hängt:
      http://www.onlinekosten.de/new.....ver-Bunker

  • Lol, ich denke mal drüber nach, ob ich auch einen iTunes Store eröffne ;-)

    • Ich nach mit:D wo bekommen wir Kapital her? ;)

      • Wir melden ein Patent auf das Wort „Store“ in den USA an und verklagen, Apple, Google, Amazon, BestBuy, Wallmart, Microsoft etc. Wenn der iTunes Store 1,3 Mill. kostet sollten wir großzügig planen und 6,5 Mill. verlangen damit wir 5 Jahre im Vorraus planen können und jedesmal wenn weltweit jemand das Wort Store in den Mund nimmt oder aufschreibt sollten wir eine Gebühr dafür verlangen ;)

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