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Besser nach Update: TomTom-Sportuhren mit neuen Funktionen

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Ende August hat TomTom mit den Modellen Runner und MultiSport zwei eigene Sportuhren mit GPS-Unterstützung vorgestellt. Damit hat das bislang vorrangig als Anbieter von Navigationslösungen bekannte Unternehmen die Erfahrungen aus der bisherigen Zusammenarbeit mit Nike in diesem Bereich in ein eigenes Projekt gesteckt.

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Zum Verkaufsstart der Uhr gab es beim begleitenden Softwareangebot allerdings noch deutlich Luft nach oben. TomTom hat zugleich aber auch darauf hingewiesen, dass man nicht nur Synchronisierungsplattform MySports, sondern auch die Firmware der Uhr stetig erweitern wolle. Zudem dürften wir bald auch eine begleitende iOS-App sehen.

Mit einem aktuellen Firmware-Update fügt TomTom den Sportuhren nun ein für ambitionierte Läufer beinahe unverzichtbares Feature hinzu. Fortan erlaubt die Running-Funktion auch frei konfigurierbares Intervalltraining. Zusätzlich zu Aufwärm- und Auslaufphasen könnt ihr die Länge der aktiven Intervalle sowie der Ruhepausen frei konfigurieren und die gewünschte Anzahl dieser Sets eingeben. Hierbei könnt ihr die Intervalle nicht nur in Form einer Zeitangabe, sondern auch als Distanz festlegen oder beide Einheiten nach Belieben mischen (bspw. 500 Meter Sprint und 60 Sekunden Pause).

Ebenfalls neu ist der „Du gegen Dich“-Modus. Hier könnt ihr gegen bis zu zehn eigene, zuvor absolvierte Läufe um die Wette rennen, zusätzlich bietet die Uhr fünf vorgespeicherte Herausforderungen an (z.B. 5km in 26 Minuten). Leider ist die Lokalisierung in diesem Bereich noch nicht perfekt, so finden sich die Herausforderungen gemischt mal in Kilometern, mal in Meilen. Das nächste Update wird hier hoffentlich Besserung bringen.

Je nach Ausstattung sind die TomTom-Sportuhren in Deutschland ab 169 Euro erhältlich. Wir haben bereits eine der Uhren im Test, warten mit unserem ausführlichen Feedback allerdings noch ein oder zwei Softwareaktualisierungen ab. Positiv hervorheben lässt sich in jedem Fall schon mal der im Vergleich zu anderen Sportuhren erfreulich schlanke Design und die hervorragende Akkulaufzeit beim Einsatz als gewöhnliche Armbanduhr.

Laufdaten-Visualisierung über TomTom MySports

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Montag, 28. Okt 2013, 11:23 Uhr — Chris
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  • Verstehe nicht so ganz, warum man dafür eine Uhr für nicht mal wenig Geld braucht. Es haben doch wohl eh die meisten Leute ihr Smartphone dabei, um Musik zu hören und da gibt’s jede Menge (kostenlose) Apps, die einem dann sogar auf’s Ohr sagen, was als Nächstes ansteht! Eine Tasche am Hintern, in der Jacke oder ein Armband bringt das Ding gut unter, sodass das Mehrgewicht auch keine Rolle spielt.

    • Also nach 20 – 25 km bin ich so durchgeschwitzt, daß ich Angst habe, daß das iPhone darunter leidet. Außerdem könnte man in einen Rgenschauer geraten. Musik höre ich beim Laufen überhaupt nicht, da mir das zu stark meinen Laufrythmus verändert.

      • Darum höre ich immer Hörspiele. Klappt super mit dem Laufrythmus und lenkt einen ein bischen ab. Alternativ kann man auch Englisch lernen etc. Muss ja nicht Musik sein. beim Wettkampf geb ich natürlich recht.

    • Schon einmal mehr als 10 km am Stück gelaufen? Und das nicht nur zum Showlaufen an den einschlägigen Laufspots in deutschen Großstädten sondern Trailläufe von 10h oder mehr durch wilde Natur? Da ist jeder Smartphoneakku im nu platt und ich würde einen Teufel tun, noch mehr Technik wie Akkupacks mit mir rumzuschleppen. Da ist oft das Phone nach 50 km schon ein Störfaktor! Schon einmal ernsthaft an einem Wettkampf wie einem Marathon teilgenommen? Die Läufer mit Smartphone und Stöpseln im Ohr ziehen meist den Unmut der Leute aufsich, da sie taub durch den Wettkampf schleichen und andere in der Regel beim Überholen behindern. Bei vielen Wettkämpfen sind Smartphones ohnehin mittlerweile zum Glück verboten. Oder schon mal ein Triathlontraining absolviert? Da bin ich über meine Garmin 910 ziemlich froh. Das Phone mag Wasser mal gar nicht und ist auch nicht in der Lage, optimale Schwimmzüge aufzuzeichnen. Also, ein Hoch auf Garmin, Suunto etc.

    • „Listening to music is what separates joggers from runners“.

      • …außerdem kommt jetzt die kalte Jahreszeit bei der auch ein iPhone bei längerer sportlicher Aktivität im Freien seinen Dienst verweigert – im vergangenen Winter mehrfach passiert. Deshalb Habenichts mir heute nach langem Überlegen die TomTom Runner bestellt. Bin gespannt.

  • Haben die Uhren eine Navigationsfunktion, also die Möglichkeit, vorher am Rechner erstellte Routen „nachzulaufen“ oder eine „take-me-home“-Funktion?

  • Ich bin seit ca. 20 Jahren ein ambitionierter Langstreckenläufer und laufe heute immer mit iPhone, Runtastic und Musik. Am liebsten mit podrunner Mix oder auch anderer Musik mit viel Bass. Im Wettkampf mit dem Kopfhörer über, nicht auf, den Ohren. Ich finde, dass ist (wie meistens) persönliche Geschmackssache…
    Ein Akkupack habe ich bei richtig langen Läufen auch dabei. Die „paar“ Gramm machens dann auch nicht mehr aus. Ich bin doch nicht auf Weltrekordjagd…

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