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Profi-Filmer mit dem iPhone 15 Pro

Behind the Scenes: Apples Oktober-Event mit dem iPhone gedreht

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28 Kommentare 28

Quasi als Nachschlag zur Präsentation der neuen Mac-Modelle hat Apple nicht ohne Stolz noch ein „Behind the scenes“- Video online gestellt. Der Grund für die Veröffentlichung steht direkt im Titel: Die 30 Minuten von Apples Oktober-Event wurden komplett mit dem iPhone gedreht.

Mit der Produktion der vorab produzierten M3-Präsentation hat Apple den Regisseur Brian Oakes beauftragt, der sich insbesondere im Dokumentarfilmbereich einen Namen gemacht hat. Als Handwerkszeug hat Oakes das iPhone 15 Pro Max und ausgewähltes Zubehör wie Kräne, Dolly, Stative und Gimbals verwendet. Zudem kam die Kamera-App Blackmagic Camera zum Einsatz.

Apple Event Iphone Kamera

Wir konnten die gleichen komplexen Aufnahmen mit dem iPhone 15 Pro Max machen“, sagt Oakes. „Es ist erstaunlich zu sehen, dass die Qualität eines so kleinen und tragbaren Geräts mit einer großen 20.000 US-Dollar Kamera konkurrieren kann.

Es wird nicht überraschen, dass der Filmer die mit dem iPhone 15 Pro verbundenen Möglichkeiten in höchsten Tönen lobt. Die leistungsfähige Kamera der iPhone-Pro-Modellen findet in der Tat schon seit geraumer Zeit regelmäßig Verwendung bei professionellen Filmproduktionen und Apple baut die damit verbundenen Möglichkeiten mit jeder Gerätegeneration aus. So sind das iPhone 15 Pro und das iPhone 15 Pro Max die ersten Smartphones weltweit, die den Farbstandard Academy Color Encoding System (ACES) unterstützen.

Apple Event Iphone Kamera 2

Das iPhone 15 Pro Max erlaubt es zudem, ProRes-Aufnahmen mit bis zu 4K Auflösung und 60 Bildern pro Sekunde auf ein externes Laufwerk zu speichern, wobei dank der Codierung im Format „Apple Log“ ein Maximum an Details für Farbkorrekturen im Rahmen der Postproduktion erhalten bleibt. Möglich ist dies aufgrund der Tatsache, dass das iPhone 15 Pro Max die Kameradaten mit bis zu 10 Gbit/s auf ein über USB-C verbundenes SSD-Laufwerk speichern kann.

Weiterführende Details rund um die Produktion des letzten Apple-Events lassen sich hier im deutschen Apple-Newsroom nachlesen.

Behind the scenes: An Apple Event shot on iPhone


31. Okt 2023 um 18:56 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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  • Elektrohuhn4711

    Bemerkenswert. Hat eigentlich jemand eine Erklärung dafür, dass Tony und Chelsea Northrup dermaßen über Apple und die Kamera des iPhone 15 Pro Max herziehen? Deren Videos stehen im krassen Gegensatz zu den anderen Reviews der großen YouTuber.

      • Verstehe ich nicht. Jeder, der die beiden länger kennt, weiß, dass sie Apple-Fanboys und girls sind, sie selber sagen das auch so. Das Video selber ging ja gar nicht so sehr darum, dass das iPhone schlecht ist, sondern dass die Marketing-Strategie, die aus 12 MP 48 macht und warum und was sich dahinter verbirgt irreführend bzw. falsch ist. Das gilt eben auch für die vermeintlich 7 Objektive, die es so gar nicht gibt, sondern die künstlich hergestellt werden. Und das sieht man, finden die beiden.

      • Sieht man. Aber ist weder falsch, noch hat Apple je gesagt es wären 7 echte Objektive verbaut. Sie haben ja progressiv gesagt, dass die interpoliert sind

    • Das Material alleine macht noch kein gutes Ergebnis. Alleine das Equipment um das iPhone drum rum kostet sicherlich ein Mehrfaches. Und wenn man gelernt hat damit umzugehen…

      • Das ist einer der wichtigen Punkte, die natürlich Apple nicht offen kommuniziert. Aber so ein Behind the scene ist schon sehr offen :) Ich mag es.

      • Für jemand der sich beruflich immer stärker mit Videoproduktionen auseinandersetzt und auch selbst dort dreht, hat das Video ein paar Fragen endlich auf- und neue ausgelöst. Immer noch frage ich mich, wie die die Mikrofonie so sauber hinbekommen und ob die wirklich alle den Text ohne Prompter so sauber aufsagen können.
        Das Equipment aus dem Video ist mindestens sechsstellige Beträge wert, also immer noch deutlich mehr als nur das iPhone. Die Lichtverhältnisse sind teilweise schwierig, aber die Lampen haben viel beigetragen das es besser ist. Und in der Nachbearbeitung wurde es wieder dunkler eingestellt (ist aber grundsätzlich üblich, auch mit den 50k€ Kameras, wo noch kein Objektiv bei ist). Insgesamt beeindruckend.

        Und ich stimme zu, das Talent steht vor UND hinter der Kamera. Nur sieht man meist nur eine Seite der Kamera. ;)

      • Zumindest in einer Einstellung sieht man einen prompter. Ich vermute, dass alle vom prompter ablesen. Apple überlässt hier bestimmt nichts dem Zufall.

      • Seitdem die keynotes vorproduziert sind statt live kann man einen take auch problemlos wiederholen ;-)

      • Ohne prompter geht sicher Nix.
        Und der Laie bekommt das auch nicht so hin da das ganze Equipment fehlt.

      • Nur fällt halt bei dem ganzen Material die 50.000€ Kamera und die Objektive für in Summe locker nochmal 200.000€ weg.
        In der Regel wird das Equipment eh geliehen. Aber auch da kosten Kamera und Objektive mehrere Tausend € am Tag.

    • Ich habe mir gerade mal deren Review angesehen. Dazu zwei Anmerkungen von mir:
      1) Apple macht sehr viel Marketing und man soll nicht alles glauben, was einem da verkauft wird.
      2) Die oben genannten Reviewer wirken für mich leider technisch nicht sehr versiert.
      Sie sagen, dass die Hauptkamera 12 Megapixel hat und dass die von Apple simulierten 1.2x und 1.5x „Objektive“ in dieses 12 Megapixel Bild digital hineinzoomen (croppen). Das ist leider total falsch: standardmäßig haben die bearbeiteten Bilder mittlerweile 24 Megapixel und der Hauptsensor, aus dem dieses Bild heruntergerechnet wird, hat 48MP. Wenn sie ein 12MP Bild bekommen, haben sie in den Settings, von 24 auf 12 umgestellt.
      Es wird auch nicht erst auf die 24 (oder in ihrem Fall auf die 12 MP) herunter gerechnet und danach ins Bild digital rein gezoomt, sodass weitere Pixel verloren gehen. Stattdessen werden vom 48 MP Hauptsensor bei gewähltem 1.2x Objektiv die inneren 35 Megapixel verwendet und danach dann daraus eine 24 MP Bilddatei herunter gerechnet. Beim 1.5x Objektiv sind des die inneren 24 MP des 48 MP Sensors.

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  • Interessant das Apple für diese Videos DaVinci Resolve und nicht die In-House-Software nutzt…

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    • Wenn sie die Kamera-App von denen nutzen, liegt das nahe, weil sie dann direkt in DaVinci importieren können. Außerdem haben sie das Grading mit Resolve gemacht. Nach Möglichkeit bleibt man in einer Software und versucht unnötige Ex- und Importe zwischen Programmen zu vermeiden.

      • Da in Apple Log gedreht wurde, hätte sich auch Final Cut trotz Blackmagic Kamera App angeboten. Resolve ist aber tatsächlich extrem beliebt beim Grading, kenne aber Leute, die ihr Projekt weiterhin in Final Cut oder Premier Pro schneiden und nur das Grading in Resolve erledigen.

    • Welche Gradinglösung hat Apple denn?
      Wenn du Final Cut meinst, das ist nicht zum Grading auf dem Niveau geeignet. Hat aber niemand behauptet.

  • Spannendes Video. Zeigt auch, dass gute Filmemacher mit jeder Art von Kamera gute Ergebnisse erzielen können ;-))

    • So ist es. Jemand welcher Talent für gute Fotos hat, macht auch mit der günstigsten DSLR ansprechende Fotos. Das fängt schon mit dem Auge für den Bildausschnitt an.
      Einer talentfreien Person kannst Du die beste Cam in die Hand geben und es wird ziemlich sicher nix.

      Antworten moderated
  • Bringt mir als privatperson das Academy coloring encoding system?
    Fernseher nutzen doch normalerweise HDR10 oder dolby vision.

    Antworten moderated
  • Was das für ne App da oben auf dem iPhone? Vermutlich ne Eigenentwicklung, oder?

  • Es bietet sich halt an. iPhones haben ne gute Kamera und auch viele gute Apps um Videos, Shorts, Kurzfilme, Dokus oder gar Filme oder Events zu drehen.
    In der Hinsicht ist das eine schöne Angelegenheit.
    Manche Konkurrenten würden sich damit jedoch ein eigenes Bein stellen, wenn sie ihre Events oder Präsis mit den eigenen Smartphones drehen würden^^

    Danke für die Info.

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