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Joint Venture mit Industriepartnern

Apple unterstützt umweltfreundliche Aluminiumproduktion

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Apple will die Umweltbelastung bei der Aluminiumherstellung reduzieren. Ein neues, kohlenstofffreies Schmelzverfahren soll es ermöglichen, direkte Treibhausgas-Emissionen aus dem traditionellen Schmelzprozess zu eliminieren.

Im Rahmen eines Joint Venture unterstützt Apple dabei die beiden führenden Aluminiumproduzenten Alcoa Corporation und Rio Tinto Aluminum. Unter dem Namen Elysis will das Trio von 2024 an mit dem Verkauf relevanter Mengen des Metalls beginnen.

Apple Elysis Aluminium Herstellung

Wenn diese neue Methode vollständig entwickelt und implementiert wird, hat sie das Potenzial, die direkten Treibhausgas-Emissionen aus dem Schmelzprozess auf der ganzen Welt zu eliminieren und die eng verknüpfte Aluminium- und Fertigungsindustrie in Kanada und den Vereinigten Staaten weiter zu stärken.

Apple sichert sich durch die Beteiligung an diesem Projekt zugleich dauerhaften Zugriff auf eines der wichtigsten Materialien beim Blick auf die derzeitige Produktpalette des Herstellers. Die patentierte Technologie wird es ermöglichen, Aluminium auch unter strengeren Umweltauflagen in ausreichenden Mengen zu fertigen. Bei der seit 130 Jahren unveränderten traditionellen Herstellungsweise wird ein Kohlenstoffmaterial verwendet, das während des Herstellungsprozesses verbrennt und Treibhausgase in großer Menge freisetzt.

Freitag, 11. Mai 2018, 8:05 Uhr — Chris
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  • Doof sind die eben nicht bei Apple. Was macht man, wenn man zu viel Geld hat? Investieren. Zuletzt diese 100% saubere Energie, das ist natürlich perfekt wenn man ohnehin viel Strom braucht, dann baut man die eigenen Kraftwerke und bekommt noch Fördermittel und Karma-Punkte. Ähnlich jetzt mit dem Aluminium. Der Schadstoffausstoß in der Produktion wird nicht mehr tragbar, aber Apple braucht Aluminium. Also Geld in ein Joint Venture werfen, aus dem man am Schluss nicht nur günstigeres Rohmaterial sondern auch erneut Karmapunkte zieht. Auf lange Sicht muss sich das Unternehmen wirtschaftlich umorientieren, Geld wird dann nicht mehr alleine mit teurer Hardware verdient werden können. Daher auch der starke Fokus auf „Services“.

    • Nicht nur Karma. Wenn irgendwann die Produktion beschränkt wird bzw. der Ausstoß geregelt wird suchen alle nach Möglichkeiten „sauberer“ zu produzieren. Wenn man dann nicht mehr nur einen Fuß in der Tür hat sondern bereits den Raum dekoriert ist das ein riesiger wirtschaftlicher Vorteil.

    • Dein Text hat einen sehr negativen Klang. Willst du Apple‘s Engagement in dem Bereich jetzt wirklich schlechtreden?! Wir haben nur einen Planeten und Geld kann man nicht essen. Das ist vielen Unternehmen und Ländern leider noch nicht klar. Jeder denkt sich „nach mir die Sintflut“, solange die Taschen prall gefüllt sind. An die nächsten Generationen denkt niemand. Andere Unternehmen sollten sich bzgl. Umweltschutz von Apple ne Scheibe abschneiden.

      • Nein das ist absolut okay wenn die das tun so wie es auch hier wichtig ist, regenerative Energien zu unterstützen. Mich stört nur, dass einem das immer als ausschließliches Engagement für die Umwelt verkauft wird, da ist klar auch ein wirtschaftlicher Gedanke dahinter.

      • Kunde, Fan, Aktionäre, Hater…jeder holt sich die für ihn relevante Information und zieht die Schlüsse daraus…

      • Also jetzt Apple ne Medaille für Umweltbewusstsein zu verleihen weil sie endlich ein Programm gefunden haben um ihren 1 Platz im Greenpeace Ranking zu zementieren ist von dir aber auch sehr kurzsichtig…
        Er hat schon recht mit seinem kritischen Text.

        Jetzt müssten die noch ein paar, rein auf Nächstenliebe ausgerichtete, Multimilliarden Dollar Unternehmen finden die das Bauxit aus dem Boden holen ohne dabei großflächig CO2 regulierende Wälder abzuholzen um daraus Mondlandschaften zu machen und sie haben wieder was so „tolles“ für die Menschheit gemacht.

        Netter Ansatz aber für ein Unternehmen mit dieser Macht ein Witz…

      • @ El Professore
        Dann sind wir ja einer Meinung. Dass auch ein wirtschaftlicher Gedanke dahintersteckt, habe ich ja nicht abgestritten und ist ohnehin selbstverständlich. Das tut hier aber meiner Meinung nach dem positiven Aspekt zum Umweltschutz nichts ab, insbesondere weil Apple ja darüberhinaus auch die Produktion und alle Rechenzentren zu 100% mit erneuerbaren Energien betreibt. Da sollten viele Großunternehmen nachziehen.

      • Das mit dem Planeten und dem Geldessen stimme ich dir zu.
        Was die nächsten Generationen betrifft — nunja, dann müssten wir doch den Akku selber tauschen können, Infos zu Leistungsreduzierung bei schlechtem Akku im Handbuch finden, Telefone hardwaermässig aufrüsten lassen können um Betriebssysteme so auch auf älteren Geräten zu installieren.
        Die Liste könnte noch lange fortgesetzt werden. Fakt ist, dass wir, also jeder Einzelne, per sofort auf sehr Vieles verzichten müssten, um die Zerstörung unnseres einen Planeten nur mal zu stoppen. Und dafür sind die Wenigsten bereit — Menschen, wie auch Firmen und Konzerne.
        Also ist Apples Vorgehen sicher ein vorbildlicher Tropfen auf den heissen Stein, aber letztendlich auch nur Eigeninteresse fürs Überleben, und Marketing, um als Beste dazustehen.

      • Leider ist das nur viel PR Sprech von Apple. Zum einen kann man ja nicht sagen, dass bei der Aluminium Produktuon mit diesem Verfahren (was keine neue Idee ist) kein CO2 produziert wird. Der Strom muss ja auch erzeugt werden und mit nur erneuerbaren geht das noch nicht.
        Weiterhin ist zu sagen, dass mit diesem Verfahren deutlich mehr Strom benötigt wird. Herkömmliche Produktion ca 6,3kWh/kg und bei Inerten Anoden Produktion (das hier beschriebene Verfahren) ca 9,3kWh/kg.
        Daher muss man das alles mit Vorsicht genießen. Auch eine industrielle Produktion 2024 ist zu bezweifeln. Das System gibt es in der Theorie schon länger.
        Zuletzt ist es bei den aktuellen Werkstoffen für die Kathoden auch noch ein Problem bei inerten Anoden ein Alu mit einer guten Qualität (99,7+%) herzustellen.

  • Montgomery Scott

    Wurde Transparentes Aluminium nicht auch auf einem Apple Computer entwickelt? Macht dann ja alles Sinn

  • Es ist nur eine Frage der Zeit bis der Kunde überteuerte Hardware ablehnt. Der Smartphone Markt ist gesättigt und große Zuwächse sind Vergangenheit. Service funktioniert auch nur wenn der Kunde mitspielt. Momentan versuche ich mich etwas aus dem Apple Universum zu lösen, da kommen mir Services die mich weiter binden, würden eher ungelegen. Apple Music ist nicht schlecht, aber lediglich im Apple Universum richtig sinnvoll. Der Service Zusatzspeicher ist fast schon eine Frechheit, man ist praktisch gezwungen den Cloud Speicher dazu zu nehmen, auch hier habe ich es geschafft ohne auszukommen, bei mir wird nur das nötigste in der Cloud gespeichert. Auf Apples versuche im Filmegeschäfft mit zu mischen bin ich mal gespannt.

    • Der PC Markt ist schon lange gesättigt, seit wann lehnt der Kunde teure Macs ab? ;)

      • @Dan
        Falsche Schlussfolgerung. Setzen, 6. @Blub hat nur vom Smartphone Markt gesprochen. Oder spielen hier jetzt auch schon Alternative Fakten eine Rolle?

      • @ Dick Tator
        Selber 6 und setzen. Und Lesen lernen. Er spricht auch vom Apple Universum, Services und Musik. Da gehören Macs, iPads, iPhone und andere Hardware dazu.

  • Vermute ist nur ein Showprogramm da Trump den größten Aluminiumproduzenten in Russland sanktioniert hat.
    Nun kann Apple es noch mit positiver PR verkaufen ohne auf die Sanktionen eingehen zu müssen.
    Wollen den russischen und vor allem chinesischen Konsumenten nicht verprellen.
    Gerade die chinesen Medien und Bevölkerung solidarisieren sich zur Zeit sehr mit Russland.
    Die amerikanischen Firmen haben dort den größten Absatzmarkt der mittelfristig wegen der Sanktionen starken Schaden nehmen könnte.

  • Gernhardt Reinholzen

    Wenn die wirklich was für die Umwelt tun wollten, würden sie auf Aluminium verzichten. Aluminiumherstellung kostet 10x mehr Strom, als die Herstellung von Stahl. Und das Recylcen von Aluminiummischungen mit anderen Metallen (die notwendig sind, um es hart zu machen) ist auch extrem aufwändig… Aluminium ist schon ein toller Werkstoff. Nur stellt sich die Frage, ob das Notebook nur aus Designgründen komplett daraus gefertigt sein muss…

    • Naja, hier scheinen nicht sehr viele Teilnehmer wirklich über Aluminium und Recycling Bescheid zu wissen. Nahezu alle Legierungen lassen sich mit geringsten Verlusten in einen gleichwertigen Werkstoff recyceln. Dabei spielen Legierungsbestandteile keine Rolle. Denkt mal lieber über die heutigen Kunststoffe nach. Die enden mit Glück an der Autobahn als Lärmschutzwand…

    • Das stimmt so nicht. Zum einen ist es sehr gut zu recyceln, mindestens so gut wie Stahl. Die Primär Herstellung benötigt schon viel Strom, aber das tut Primär Stahl auch.
      Aber Geräte aus Stahl bzw. eher Edelstahl sind halt fast doppelt so schwer. Daher nutzt dieser nicht wirklich als Ersatz. Und von Kunststoff brauchen wir nicht anfangen.

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