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Apple unterstützt Anti-Diskriminierungsgesetz in den USA

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27 Kommentare 27

Selten, dass Apple sich auf die politische Bühne begibt. Um so gewichtiger wirkt Tim Cooks offener Brief im Wall Street Journal zum gerade in den US-Kongress eingebrachten Anti-Diskriminierungsgesetz.

Darin fordert er die Senatoren und das Repräsentanten-Haus auf, dem gesetzlichen Verbot sexueller Diskriminierung am Arbeitsplatz heute ihre Zustimmung zu geben.

Cook begründet seinen Vorstoß mit Apples eigenen Richtlinien bezüglich der sexuellen Selbstbestimmung.

Apple’s antidiscrimination policy goes beyond the legal protections U.S. workers currently enjoy under federal law, most notably because we prohibit discrimination against Apple’s gay, lesbian, bisexual and transgender employees. A bill now before the U.S. Senate would update those employment laws, at long last, to protect workers against discrimination based on sexual orientation and gender identity.

Doch es geht Cook nicht nur um die Würde des Menschen, sondern auch um die wirtschaftliche Ausschöpfung des kreatives Potenzials, dass jede Form von Vielfalt mit sich bringt und Regenten wie Apple eine lange und glorreiche Amtszeit sichert.

As we see it, embracing people’s individuality is a matter of basic human dignity and civil rights. It also turns out to be great for the creativity that drives our business. We’ve found that when people feel valued for who they are, they have the comfort and confidence to do the best work of their lives.

Montag, 04. Nov 2013, 14:11 Uhr — Johanna
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  • Sehr gut. Seltener Einsatz aber dafür mit mehr Wumm.

    • Glaube eher das Apple seine Kunden ganz genau kennt und erkannt hat, dass der Großteil Schwul oder Lesbisch ist. Daher dieser Schritt.

      • Es werden wohl so 10% sein, wie eben der Durchschnitt der Bevölkerung ;-)

        Wobei ja DINK (Double Income no Kids) die gehobeneren Preise Apples gut bewältigen lassen ;-)

      • Blödsinn, mit einem Homosexuellen Mann an der Spitze des Konzerns darf man sich auch gern positiv zu einem Anti-Diskriminierungsgesetz äußern. Gerade er hat sich sicher so einiges anhören müssen auf dem Weg nach oben und hat nun die Macht, es für andere leichter zu machen. Und nun auch außerhalb des Konzerns Empfehlungen auszusprechen ist nur ein logischer Schritt.

      • huch, dass sollte eigentlich unter Atze’s Kommentar

  • Bin kein „Fan“ von Homosexualität, aber es sollte doch wohl selbstverständlich sein, daß niemand diskriminiert wird – egal wofür. Schlimm genug, daß es dafür ein Gesetz geben muß. Davon abgesehen finde ich, daß Apple sich auch diesmal hätte heraushalten sollen, denn es wirkt schon so wie billige PR.

  • …und was ist mit der Diskriminierung von Heterosexuellen?…Schwuler, Lesbe oder Homo darf ich nicht sagen..muss mich aber als „Hete“ titulieren lassen.

    Aber so ist es ja meistens …diejenigen, die für sich am meisten Toleranz einfordern sind meistens selbst sehr intolerant

    • Genau so isses …..
      Gesetze gegen Meinungsfreiheit könnte man es auch nennen !
      Es gibt nunmal unterschiedliche Meinungen , frei sind nur die Gedanken !
      Gruß

      • Also jetzt macht mal halblang. Hete ist ein eher augenzwinkernd gemeinter Begriff unter Homosexuellen, der Heterosexuelle bezeichnet und ist nicht abfällig gemeint. Ihr wollt Euch jetzt nicht wirklich als diskriminiert darstellen, oder!? Dagegen ist Schwuchtel nach wir vor eines der am häufigsten genutzten und abfällig gemeinten Schimpfwörter. Von den anderen zahlreichen Schimpfwörtern über Homosexuelle einmal ganz abgesehen. Ich freue mich für Euch, dass Ihr noch nie Opfer von Diskriminierung gewesen seid – jedenfalls würdet Ihr wohl sonst nicht so einen Quatsch schreiben. ‚Gesetze gegen Meinungsfreiheit‘ – unfassbar so eine Aussage…

      • Also jetzt macht mal halblang. Hete ist ein eher augenzwinkernd gemeinter Begriff unter Homosexuellen, der Heterosexuelle bezeichnet und ist nicht abfällig gemeint. Ihr wollt Euch jetzt nicht wirklich als diskriminiert darstellen, oder!? Dagegen ist Schw*chtel nach wir vor eines der am häufigsten genutzten und abfällig gemeinten Schimpfwörter. Von den anderen zahlreichen Schimpfwörtern über Homosexuelle einmal ganz abgesehen. Ich freue mich für Euch, dass Ihr noch nie Opfer von Diskriminierung gewesen seid – jedenfalls würdet Ihr wohl sonst nicht so einen Quatsch schreiben. ‚Gesetze gegen Meinungsfreiheit‘ – unfassbar so eine Aussage…

  • Hat schon jemand von der Telekom eine Versandbestätigubg erhalten?

  • @Gast
    Ist halt meine Meinung ;)
    Ich mag diese „Leute“ nicht !

    Gruß

    • @Eric75: Ich kann Dich nicht dazu bringen „diese Leute“ zu mögen und möchte das auch gar nicht. Obwohl ich es schon interessant finde, wie man so pauschal sein kann „diese Leute“, vollkommen unabhängig von allen anderen Eigenschaften die den einzelnen Menschen ausmachen, nicht zu mögen. Ersetze „diese Leute“ mal Gedanklich durch Rothaarige, Linkshänder, Rechtsträger, Dunkelhäutige, Juden, iPhone-Nutzer, große Menschen, oder sonstige oberflächliche Kategorien, vielleicht wird Dir dann klar was Du da eigentlich sagst. Egal. Ich möchte nicht den moralischen Zeigefinger schwingen, aber ich möchte doch festhalten, dass man „diese Leute“ nicht aufgrund „dieser Art“ diskriminieren oder benachteiligen darf. Nichts anderes sagen solche Gesetze. Es geht nicht um Bevorzugung, oder Meinungsunterdrückung, sondern um Abschaffung von Benachteiligung. Und da darf man in einem fortschrittlichen Land nichts gegen haben. Ist halt meine Meinung ;)

  • Moment, ist das nicht der selbe Konzern der schon bei kleinster Nacktheit auf Ebooks oder Magazinen die Rote Karte zieht ? Ist heute wieder sozialer Montag ?

  • Großkonzerne tragen eine gesellschaftliche Verantwortung. Ich finde mit dieser gesellschaftlichen Verantwortung kommt Apple bezüglich dieses Themas doch sehr gerecht. Vor allem denken viele, dass Homosexualität längst keine Diskriminierung für die Mensch mehr darstellt. Der Realität sieht allerdings anders aus, da viele auf der politischen Ebene aber auch in der gesellschaftlich aufgrund ihrer sexuellen Ausrichtung diskriminiert werden. Wenn sich ein dann ein Unternehmen wie Apple für die Gesellschaft einsetzt dann sollte man dies doch bewundern und nicht verurteilen.

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