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Exklusive Workshops in Cupertino

Apple startet Unterstützungsprogramm für weiblich geführte Unternehmen

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31 Kommentare 31

Mit dem neuen Angebot Apple Entrepreneur Camp will Apple Frauen unterstützen, die ein Unternehmen gegründet haben oder leiten. Voraussetzung ist, dass die Firma eine App verwendet oder gerade mit der Entwicklung einer solchen befasst ist.

Apple Foerdert Unternehmerinnen

Die Workshops starten im Januar kommenden Jahres und sollen dann einmal pro Quartal abgehalten werden. Über die zweiwöchigen Seminare vor Ort hinaus will Apple den Teilnehmerinnen auch in der Folge mit besonderer Unterstützung beiseite stehen. Zudem ist eine einjährige Mitgliedschaft im Apple Entwickler-Programm sowie die Teilnahme für zwei Personen an der gewöhnlich im Juni stattfindenden Entwicklerkonferenz WWDC enthalten.

Apple informiert auf dieser Webseite ausführlich über die Bewerbungskriterien und weitere Details.

Apple ist bestrebt, mehr Frauen dabei zu unterstützen, Führungspositionen in der Technologiebranche und darüber hinaus einzunehmen. Wir sind stolz darauf, mit dem neuen Apple Entrepreneur Camp dazu beizutragen, die Führungsrolle von Frauen in der App-Entwicklungsgemeinschaft zu kultivieren.
-TIm Cook, CEO Apple

Dienstag, 27. Nov 2018, 7:18 Uhr — Chris
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  • Diese Aktion find ich total daneben. Der Gedanken mag ja nobel sein, aber bei mir fängt Gleichheit da an, wo auch alle gleich behandelt werden und keiner ein Extrabonbon jedweder Art bekommt.

    • und was ist mit den letzten hunderten Jahren wo Frauen nicht gleich behandelt wurden? Die lässt man(n) dann einfach unter den Tisch fallen, oder wie? Ich glaub wir Männer haben (leider) immer noch mehr Vorteile im Leben als Frauen. Also keine Angst, die nimmt niemand etwas weg.

      • Sssscht. Das will doch keiner hören ;)

      • Und was haben die letzten Jahrhunderte nun mit der Gegenwart zu tun?
        Soll ich mich etwa dafür verantwortlich fühlen, was mein Ururgroßvater getan hat oder der Urmensch vor mehreren hunderttausend Jahren?

        Was hält denn deiner Meinung Frauen heutzutage davon ab Unternehmen genau so gut zu leiten wie Männer?
        In welchem Punkt werden Frauen heute benachteiligt, wenn sie ein Startup gründen im Vergleich zum männlichen Pendant?

      • bredi, weil es nicht in Ordnung war das die letzten hunderten Jahren, Frauen nicht gleich behandelt wurden. Ist es nun in Ordnung die Männer nicht mehr gleich zu behandeln oder wie?

        Ich mag dir soweit recht geben, dass Männer sicherlich oft noch Vorteile haben im Leben. Aber im Beruflichen Umfeld nicht mehr wirklich, es hat doch so gut wie jeder Berufsgruppe schon eine Gewerkschaft etc. so dass es Tarifslöhne gibt und schaut man sich diese an. Steht da nicht von Männlein/Weiblein, sondern MA. Entsprechend gelten diese Tarife für alle.

        Wenn also eine Frau in einen solchen Beruf, nicht so gut verdient wie Ihr Männlicher Kollege. Hat das nichts mit Diskriminierung zu tun, sondern die Männer sind halt eher bereit mit Ihren Chef mal über eine Gehaltserhöhung zu sprechen bzw. einzufordern.

      • Das wird aber auch immer so bleiben denn der Mann bekommt keine Kinder und ist auch nicht so schwach wie eine vergleichbare Frau von der Stärke her. Gleichheit ist eine Einbildung und von Sicht zu Sicht her fair oder unfair. Aber vereinfachen könnte man das, was unfair ist. Und..Frauen mussten auch nie zum Bund.
        Plapla, Themen deren Diskussion meist nichts bringt.

  • prettymofonamedjakob
    • Es gibt genügend anderer solcher Seminare. Bezweifle allerdings, dass sie dir was nützen würden

      • Hast nicht verstanden worauf prettymofonamedjakob hinaus will.

        Immer heißt es Gleichberechtigung, wenn es nun aber so Seminare gibt für nur Frauen. Ist das keine Gleichberechtigung, sondern eine Diskriminierung der Männer. Frauen die nun schon eine Unternehmen leiten oder einen aufbauen wollen, können nun auch schon auf solche Seminare gehen und sitzen dann halt zwischen den Männern, wo ist das Problem?

      • Keine Angst, ich, Dir fällt da zwischen den Beinen nichts ab.

      • @George: Die Plätze für die WWDC sind arg begrenzt. Davon werden jetzt einige für Frauen reserviert. Da fällt nichts zwischen den Beinen ab, und die Frauen werden auf der WWDC auch nicht in der Überzahl sein, aber halt vom Interesse her überrepräsentiert.
        Solche Regelungen führen meiner Meinung nach nicht zu einer Akzeptanz der Gleichberechtigung. Genau wie Quotenregelungen. Das ist ein Erfolg für die Öffentlichkeitsfeministinnen, aber für die Frauen, die sich eine Stelle ehrlich erarbeitet haben, eher nicht. Das sehen viele Freundinnen ähnlich wie ich. Frauen, die eh schon an sich zweifeln, zweifeln jetzt noch mehr.
        Wir müssen nicht versuchen, die Ungerechtigkeiten der Geschichte auszugleichen. Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Frauen müssen die Möglichkeiten aber auch nutzen. Die ganzen Diskussionen führen nur weiteren Spaltung der Gesellschaft.

      • prettymofonamedjakob

        Genau auf Julias Aussage wollte ich damit hinaus. Quoten senken aus meiner Erfahrung nur die Akzeptanz der Gleichberechtigung. Probleme lösen sie nicht.

      • prettymofonamedjakob

        Die Plätze für die Seminare sind allerdings stark begrenzt. Frauen können so deutlich einfacher einen Platz erhalten. Das passt in keine Definition des Worts Gleichberechtigung. Wenn das wirklich das Ziel ist, kann das keine Lösung sein.
        In der Tat habe ich persönlich kein Interesse an diesen Seminaren. Ich bilde mich für mein persönliches Gefühl sehr gut weiter und bin sehr sehr glücklich mit meinem Gehalt und meiner Position für mein Alter.

  • In den letzten Jahren geistert immer mehr feministische Inhalte durch die Medien. Immer wird von Benachteiligung gesprochen und man bekommt das Gefühl , Frauen fühlen sich als Mensch zweiter Klasse. Ich komme wirklich viel herum und sehe das nicht . Entweder man hat die Qualifikation für einen Job oder eben nicht . Ich arbeite in einem technischen Beruf und da sehe ich alle paar Schaltjahre mal eine Kollegin . Das hier die Männer in Führungspositionen überw

    • s* überwiegen ist doch klar und gegen mehr Frauen in die

      • * Mehr Frauen in meinem beruflichen Umfeld habe ich nichts einzuwenden.

        @ ifun.de : Fügt endlich eine „Kommentar bearbeiten “ Funktion hinzu . Die App spinnt einfach hin und wieder, wie meine zersplitterten Kommentare zeigen.

    • Ist doch sogar eher anders, es wurde eine Frauenquote eingeführt. So dass nun sicherlich auch Frauen in Positionen sind, für die sie nicht Qualifiziert sind und einen Männlichen Kollege der die Qualifizierung gehabt hätte.

      Ich halte von dieser Frauenquote überhaupt nichts, es soll der den Job bekommen und machen der am besten geeignet dafür ist.

      • Es gibt keine Frauenquote. Es gibt eine Geschlechterquote die in bestimmten Gremien und Positionen eine bestimmte Anzahl an Personen des unterrepräsentierten Geschlechts fordert. Das ist nun zur Zeit leider oft noch das weibliche Geschlecht.

        Sollte ein von Frauen geleitetes / gegründetes Unternehmen zB nur Frauen im Aufsichtsrat haben wäre eben dies auch unzulässig…

      • Dann heißt es halt Geschlechterquote, ändert nichts an den restlichen Post

      • Dann lies noch einmal:

        „Ist doch sogar eher anders, es wurde eine Männerquote eingeführt. So dass nun sicherlich auch Männer in Positionen sind, für die sie nicht Qualifiziert sind und einer weiblicher Kollegin die die Qualifizierung gehabt hätte.
        Ich halte von dieser Männerquote überhaupt nichts, es soll der den Job bekommen und machen der am besten geeignet dafür ist.“

        Hättest Du deinen Satz auch so formuliert?

      • Die Medien haben den Begriff Frauenquote geprägt. Denn in der aktuellen Lage ist es eben so, dass mehr Frauen in bestimmten Positionen besetzt werden sollen, da die Männer dominiert haben.

        So natürlich wird es auch Männer geben, die einen Job nun haben, für den Sie nicht qualifiziert sind. Hier nun aber zu sagen, er hat den Job nur weil er ein Mann ist. Ist zu einfach, dazu kommt gerade in der Industrie noch die Spezlwirtschaft.

        Ändert aber auch meiner Meinung nach nichts, dass nun in diversen Postionen Frauen gesetzt wurden, obwohl es auch Männliche Bewerber gab, die besser Qualifiziert gewesen wären.

        Dazu kommt, jeder der mit Erfolgreichen Geschäftsfrauen bzgl. dieser Quote nun redet. Wird schnell erkennen, dass selbst diese Frauen nichts davon halten. Denn sie bekommen sofort das Schild aufgedrückt, hast den Job ja eh nur wegen der Quote… Gerade mit dieser Quote nun, fühlen sich viele Frauen diskriminiert und nicht bestätigt dass sie ihren Job gut machen.

        Meiner Meinung nach, alle Frauen die für diese Quotenregelung sind. Sind alles Frauen, die von alleine aus es nie in eine entsprechende Position schaffen würden und einfach alles und jeden die Schuld dann geben aber sich selber nicht an die Nase fassen. Entsprechend sich dann mal eingestehen, dass sie weder die Qualifizierungen dafür haben noch Kompetent genug sind die benötigten Qualifizierungen zu erwerben/erarbeiten.

      • @Torsten: Das geht aus meiner Erfahrung an der Realität vorbei. Ich kenne keinen Mann, der sich fragen muss, ob er die Stelle nur wegen seines Geschlechts bekommen hat. Ich hatte eine Kollegin, die hat 6 Monate nach der Beförderung zur Abteilungsleiterin gekündigt, weil Sie nicht mit der Situation klar kam. Die war für diese Arbeit nicht geeignet und wurde auch von den, überwiegend weiblichen, Mitarbeitern nicht akzeptiert. Ich weiß nicht, aus welchem Grund sie die Stelle bekommen hat. Die Akzeptanz litt aber unter der Quotenregelung.

      • prettymofonamedjakob

        @Torsten Ich hätte das exakt genauso formuliert. Wenn Gleichberechtigung das Ziel ist, sollten wir einfach keine Unterscheidungen für Geschlechter machen. Alleine, dass wir immer binär davon sprechen, hindert die Gleichberechtigung.

  • WarnwestenTaugenNichts

    Apple schämt sich bestimmt in Grund und Boden, dass es von Männern gegründet und großgemacht wurde.
    Danke (((Feminismus))).

  • Also ich persönlich finde Frauenquoten oder sonstige Begünstigungen für Frauen ehrlich gesagt doof. Ich möchte einen Job haben, weil ich gut bin, nicht, weil ich eine Frau bin. Als wäre „Frau sein“ eine Behinderung. Sorry, aber ich fühle mich weder behindert noch benachteiligt.

  • Um die Fehler der Vergangenheit zu beheben, wiederholen wir die Fehler der Vergangenheit. Clever. :D

    (Ungleiche Behandlung mit ungleicher Behandlung bekämpfen!)

    • prettymofonamedjakob

      George Santayana hat einmal gesagt: „Those who cannot remember the past are condemned to repeat it.“. Anscheinend gilt das auch für Leute, die sich erinnern.

  • Ich finde die Aktion großartig von Apple! Frauen sind in der Software-Entwicklung nun mal vor allem auch im Führungsbereich unterrepräsentiert. Da ist es doch eine gute Sache, dass Apple dem Ganzen einen Schups gibt. Wie kann das von einigen hier so vehement schlecht geredet werden? Wovor habt ihr Angst?

    • prettymofonamedjakob

      In diesem Zusammenhang muss man Gleichberechtigung und Gleichstellung unterscheiden. Das sind von der Bedeutung her zwei völlig verschiedene Begriffe. Je nachdem was das Ziel ist, ist das die richtige oder die falsche Maßnahme.

    • Die Bevorzugung auf Grund von Geschlecht, Hautfarbe, oder was auch immer ist Diskriminierend. Man muss der Sache ZEIT geben. Die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen um sie zu beheben ist der falsche Weg.

      Ich habe keine Angst vor Frauen in den Bereichen, ich möchte aber nicht dass Leute auf Grund von Quoten und Bevorzugung irgendwo landen! (Gilt für alle!) Woher sollen denn plötzlich die 50 jährigen Vorstandsfrauen kommen? Ich 20 Jahren werden genug dahin „gealtert“ sein, dann wird man eine Quote bereuen…

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