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Künftig flexibler konfigurierbar

Apple-Prozessoren verhelfen Mac zu neuen Startmenü-Optionen

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Apple gewährt im Rahmen der Entwicklerkonferenz WWDC interessante Einblicke mit Blick auf das künftige Verhalten von Macs. Die kommende, mit Apple-Prozessoren ausgestattete Generation der Rechner wird über neue Startmechanismen und damit verbunden auch geänderte Nutzungsmöglichkeiten verfügen.

Statt der bislang gewohnten Tastenkombinationen zum Ansteuern der unterschiedlichen Startmodi hält man künftig nur noch die Touch-ID- bzw. Power-Taste des Rechners gedrückt, um das neue Startmenü aufzurufen. Hier kann der Nutzer nun wählen, ob er regulär booten oder den integrierten Startup-Manager aufrufen will.

Mac Sicherheits Einstellungen Arm

Mit Blick auf den Boot-Vorgang steht zudem alternativ zum Standardsystem eine Option mit eingeschränkten Schutzmaßnahmen zur Verfügung. Der Anwender kann dann alle jemals von Apple bereitgestellten Systemversionen nutzen und wenn gewünscht zudem Kernel-Erweiterungen von zertifizierten Entwicklern verwenden.

Wenn mehrere Partitionen mit Betriebssystemen auf dem Rechner installiert sind, ist es künftig zudem möglich, die Sicherheitseinstellungen für jede dieser Partitionen separat festzulegen.

Mac Mehrere System Partitionen

Apple schafft mit dem Wechsel zu Apple-Prozessoren auch den Target-Modus ab, also die Möglichkeit, einen Mac als schlichte Festplatte an einem anderen Rechner zu verwenden. Die neue Alternative nennt sich „Mac Sharing Mode“ und kann ebenfalls über das Startmenü konfiguriert werden. Der Rechner steht dann als SMB-Freigabe bereit und man kann von extern nach Anmeldung mit einem auf dem Mac existierenden Benutzerkonto darauf zugreifen.

Via MacRumors

Donnerstag, 25. Jun 2020, 17:48 Uhr — Chris
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  • Wow ! Das ist für mindestens 0.001% aller Enduser ein entscheidendes Feature.

    • Genau das ist das Problem. Dass Apple heute zu 99,009 Prozent Kunden hat, die die Produkte wegen dem Logo kaufen und nicht weil sie damit arbeiten.

      • Und die Kunden werden es auch weiter wegen dem Logo kaufen… also ist es schon sinnvoll sich an den verhältnismäßig wenig professionellen Usern mit neuen Features zu orientieren.

      • Da gehöre ich nicht dazu lieber Tim. Ich benutzte das MacBook Pro jeden Tag produktiv zum Arbeiten als Außendienstmitarbeiter und darf ich zuschauen wie die Windowskisten ihren Dienst versagen.

      • Wegen des Logos…..und nein, das ist Quatsch

      • Was für ein Blödsinn.

      • Ups…das war an Lippi gerichtet!

      • Wegen DES Logos! DES Logos!!!!

      • Yeah Conny +1

      • Du kannst nicht rechnen. Überdenke Dein Ergebnis nochmal … ;-)

      • was ist mit den restlichen 0,99%? #joke

      • Du solltest nochmal rechnen!

      • Das Word heißt Nukular.
        N-u-k-u-l-a-r!

      • Du bist also der Meinung dass 99% aller Kunden nicht mit ihren Produkten arbeiten. Wow was für eine Arroganz.

      • Die Frage ist wie man Arbeit definiert.

        Ich bin fest überzeugt, dass die Meisten Apple Produkte inklusive Macs bevorzugen, da diese deutlich einfacher nutzbar sind als Windowsmaschinen respektive Andoiden oder Linux.
        Das Logo hilft in dem Moment beim erkennen guter hochwertiger Produkte.

        Aber das verkennen viele Hardcore Apple-Power-User, dass die Hauptmotivation kein Logo oder Koolness sein kann, sondern schlicht in einfacher Nutzbarkeit liegt.

    • Für diesen kleinen Teil aber auch sehr nützlich.

    • Genau so hoch ist der Anteil derer, die deinen Kommentar für schwachsinnig halten.
      Ich finde es super. Den „neuen“ Target Disk Modus alleine schon.

      • höre heute zum ersten mal vom target modus. uups!

      • Was soll den das für ein Scheiß sein…der neue Target Modus…das ist halt eine SMB Freigabe (SMB = WIndows = doof und langsam)…warum eigentlich nicht AFP??….den Mac über das Netz freizugeben geht heute schon….der Target Mode war ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

      • Ich habe gestern noch versucht zwei Macs mit dem Target Disk Mode per LAN-Kabel miteinander zu verbinden, wobei ich feststellen musste, dass das bisher nicht möglich ist. Der neue Target Disk Mode stellt die Inhalte per SMB zur Verfügung, was für mich automatisch bedeutet, dass es jetzt auch endlich per Netzwerk geht. vielleicht sogar per WLAN?

    • Was genau ist jetzt Deine Kritik? Dass Apple überhaupt ein solches Feature einbaut, dass sie darüber bei einer Entwicklerkonferenz berichten oder dass ifun.de darüber berichtet?

    • Juhuu. Ich gehöre zu den 0.001%. Finde ich klasse, da ich dadurch besser Systeme testen kann, ohne dauernd die SIP ein und aus zu schalten.

    • Und? Sollen sie deshalb lieber nicht weiter kommen? Sie setzen immer neue Standards. Das braucht die branche

    • Relevantes, neu durchdachtes & gut wirkendes Qualitätsfeature für erfahrene User.
      Windbeutel fliegen bitte weitere, so wie vorher auch.

    • Warum hast du auf den Beitrag geklickt?

  • Aus welcher WWDC-Session sind die Bilder?

  • Ist es ein wirklicher Ersatz zum Target Mode? Das setzt ja voraus, dass der Rechner weitesgehend intakt ist. Mit dem Target Mode konnte man aber auch noch auf teils defekte Macs zugreifen.

    • Ich vermute mal, dass hier die ganzen Security- und Verschlüsselungsfunktionen rein spielen, und die ggfs. noch etwas schärfer sind als bisher. Und vermutlich brauchts ein laufendes System, damit die dann richtig funktionieren. Andererseits brauchts für den Target Mode auch ein minimal funktionierendes System, wo zumindest die Startoptionen noch booten.

      Andererseits dürfte man dann evtl. auch ohne Kabel auskommen, wenns mal schnell gehen soll. Und man dürfte auch von anderen OS aus rankommen. Ist ja dann scheinbar ne vollwertige SMB-Freigabe, die auch via WLAN erreichbar sein sollte.

      • Das wird man nicht nur zu vermuten brauchen.

        In erster Linie spielt wohl die Tatsache eine Rolle das Apple von Intel weg will weil deren fehlerbehafte CPUs immer wieder mit Microcode geflickt werden müssen, auch wenn Apple ein Kunde bei Intel ist der neue CPUs oft etwas früher als andere bekommt.

        Mit den eigenen ARM CPUs wird das sicher deutlich besser :)
        Die haben ja sicherlich keine internen Fehler.
        Ausserdem braucht es dann nur noch ein einziges Security System.

        Das diese „gerade zufällig passende“ Konstallation dazu genutzt wird die eigenen Security Ideen richtig scharf auf die dann auch ganz eigene Hardware anzupassen ergibt sich doch von selbst.

        Weit im Vorfeld gab es schon genügend Diskussionen dazu das dieses Ergebniss von einer neuen ARM Architektur in Verbindung mit jetzt neu Big Sur zu einen noch deutlich besser kontrollierbarem System führt. Noch mehr abgedichtet, noch mehr vernagelt. Was Apple nicht in den Kram passt installiert auch keiner.

        Wenn ich mir Vorstelle einen Mac zu besitzen der genau so flexibel und anpassbar ist wie ein iOS-Gerät, also iPhone und iPad, brauche ich keinen Mac teueren mehr. Dann kann ich mir eventuell neues iPad zulegen und mich zurückhaltend darüber freuen was alles nicht mehr geht.

        Wer sich hier von einer neuen Oberfläche mit noch weniger echten Funktionen blenden lässt hat vermutlich keinen feuchten Traum sondern später eher ein ziemlich herbes Erwachen.

  • Das einzige was Apple mit den neuen Geräten schafft weniger Kunden. Das gleich was mit dem neuen Betriebssytem passiert, die Rechner die nicht mehr unterstützt werden gehen in die hunderttausende
    So wird man die Kunden los aber Hochmut kommt vor dem Fall

    • Wovon redest du? Gerade Apple unterstützt alte Geräte doch super lange. Abgesehen davon hören die ja nicht auf zu funktionieren.

      • MacPro 2012 kein Support mehr
        Keine Fehlerbehebung in der Software

      • Der ist 8 Jahre her. Da kann man eigentlich nicht meckern, wenn die es jetzt nicht mehr supporten.

      • Einfach linux oder Windows verwenden und gut ist. Das 12 läuft mit ssd noch wunderbar. Nur für den iOS Verschnitt muss man sich echt keinen neuen holen

      • 2012, merkst du selbst oder? Ich habe windows Notebooks in dem Alter. Windows lässt sich zwar installieren, aber es ist absolut unbrauchbar weil so langsam. Mein MacBook Air 2011 bekommt vielleicht nicht das neueste OS, aber Updates und funktioniert einwandfrei.

      • Zumal ja nicht der Support endet, sondern nur das Update auf Big Sur nicht geliefert wird. Security-Updates bekommt Catalina ja noch ;-)

      • Wie bekommt man Win auf den Mac Pro? Ohne Mac Betriebssystem

      • Catalina läuft auf dem MacPro 2012 nicht nur mit einem Patch

  • Solange es keine Windowsunterstützung gibt…bin ich (was keinen interessiert) raus.

  • Ich würde es begrüßen, wenn die Tastaturbeleuchtung der MacBooks direkt nach dem Einschalten an ist. Aktuell muss man immer erst das Kennwort ohne Beleuchtung eingeben, wenn der Rechner richtig ausgeschaltet war.

    • Ja, das wäre mal ein echt sinnvolles Feature +1

    • GENAU! Ist mir unbegreiflich, warum es solche lästigen „bugs“ gibt.
      Ebenso dieser Krampf mit den Menu Bar Icons. Wie kann jemand so etwas programmieren? Jahrelang mussten wir jetzt mit Bartender, Dozer o.ä. rumfrickeln. Ich hab nichts gegen 3rd party Utilities, aber eine gewisse funktionsfähige Basis sollte Apple schon bereitstellen.

  • Es gibt soviele Probleme in der vorhanden Software die einem so auf den Keks gehen und Apple ist das so egal. Wie unter Catalina kann man den Pfad für das Backup von iPad/iPhone nicht verändern
    Wenn man ein MacBook Pro mit 512 GB HD hat und zwei Geräte iPhone und iPad mit 256 GB hat, kann man kein normales Backup machen, nur mit Trickserei und hin her kopieren geht das. Bei Itunes konnte man den Pfad einfach ändern. Antwort vom Support geht nicht

  • Ich gehöre auch zu denen die total begeistert sind von den neuen Boot Optionen. Freue mich über die SMB Freigaben und spare mir so manches Kabel.

  • „Der Anwender kann dann alle jemals von Apple bereitgestellten Systemversionen nutzen …“ bedeutet das das man alle OS X Versionen nutzen kann die es bisher gab? Nutze immer noch high Sierra weil ich einige Apps brauche die es nicht als 64 Bit Version gibt.

    • Das dürfte nur die reinen ARM-Versionen betreffen. Alte X86-Versionen werden die sicher nicht mehr auf ARM portieren. Alles vor BigSur wird nicht auf ARM laufen.

      Und selbst dann würde es mich wundern, wenn es da keine Einschränkungen beim Support geben würde. Kein Software-Hersteller der Welt will ewig alte Versionen supporten. D.h. man wird alte Versionen zwar nutzen können, aber irgendwann keinen Support mehr dafür erhalten.

      • Klar wir machen das ja auch alles mi
        Wie Adobe Acrobat 2015 für 500 Euro gekauft Supportende 7Juli 2020
        Unter Catalina läuft das schon nicht mehr Leider brauche ich Funktionen die sonst nicht gibt als habe ich eine zweite Platte mit Mojave und boote von dieser dann Ein neues Adobe Acrobat werde ich mit Sicherheit nicht kaufen

  • Ich finde das ziemlich daneben das nur noch von Apple signierte Systeme darauf laufen dürfen. D.h. Linux oder unter Umständen ARM Windows dürfte man nur installieren, wenn Apple es erlauben würde.
    Bei Spielekonsolen mag so ein Verhalten noch gerechtfertigt sein, da sie subventioniert verkauft werden. Aber bei teuren Computern spricht nichts dagegen, dass der Käufer die alleinige Entscheidungshoheit hat, wofür sie benutzt werden.

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