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Infos für Aktionäre veröffentlicht

Apple-Gehaltsliste: Tim Cook verdient weniger als Angela Ahrendts

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Im Vorfeld der für den 1. März angekündigten Aktionärsversammlung hat Apple ein sogenanntes „Proxy Statement“ erstellt. Das Dokument lässt sich als PDF von der Webseite der amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde laden und bietet interessante Einblicke in die Finanzen des iPhone-Herstellers, unter anderem sind darin auch die Gehälter des Management-Teams gelistet. Hintergrund der Veröffentlichung ist die Maßgabe, dass die Aktionäre ausreichend informieren sein müssen, um bei den im Rahmen der Aktionärsversammlung anstehenden Entscheidungen mitzuwirken.

Apple-Chef Tim Cook konnte im vergangenen Jahr knapp 3 Millionen Dollar mehr mit nach Hause nehmen, als 2017. Das Jahresgehalt des Apple-Chefs trägt mit 3 Millionen Dollar zu seinem jährlichen Gesamteinkommen in Höhe von 15,682 Millionen Dollar aber nur untergeordnet bei, der Rest setzt sich aus sonstigen Vergütungen zusammen.

Tim Cook Keynote

Unterm Strich steht Cook damit deutlich hinter seinen Management-Kollegen zurück. Apples Finanzchef Luca Maestri und auch die für die Apple Ladengeschäfte verantwortliche Angela Ahrendts haben es im vergangenen Jahr beispielsweise auf gut 26 Millionen Dollar gebracht. Tim Cook muss sich angesichts dieser Tatsache vor Armut allerdings nicht fürchten. Im vergangenen Jahr hat der Apple-Chef Apple-Anteile im Wert von mehr als 120 Millionen Dollar erhalten und der Wert der ihm zugesprochenen, aber noch ausstehenden Aktienoptionen wird mehr als 500 Millionen Dollar beziffert.

Die Veröffentlichung enthält nicht nur Angaben zum Verdienst der Mitarbeiter in der Management-Ebene von Apple. Allerdings lesen sich die Angaben zur Entlohnung der Apple-Mitarbeiter weltweit dann deutlich weniger spektakulär. Deren Durchschnittsgehalt im Jahr 2018 wird mit 55.426 Dollar angegeben.

Mittwoch, 09. Jan 2019, 19:49 Uhr — Chris
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  • M1rfälltgradnixein

    Der Arme!!!
    Bei seinen Anteilen würde ich freiwillig auf mein Gehalt verzichten ;-D

  • Unterm Strich egal da Tim eh sein Vermögen regelmäßig spendet.

  • Ich verstehe den Satz nicht, bzw. was sind das für 15.682 Dollar?

    „Das Jahresgehalt des Apple-Chefs trägt zur Gesamtsumme von 15.682 Dollar mit exakt 3 Millionen Dollar aber nur untergeordnet bei, der Rest setzt sich aus sonstigen Vergütungen zusammen.“

  • Immer wieder faszinierend. Die einen wissen gar nicht mehr wohin mit dem Geld und die anderen können sich grad so die Familie leisten.
    Naja, der eine hat Glück und der andere halt weniger.

    • Naja gehört auf jeden Fall mehr als Glück dazu….

      • Glück ist aber der Hauptfaktor. Du kannst fachlich extrem gut aufgestellt sein, wenn du nicht einen Chef hast der dich fördert (und das ist spätestens beim nächsten Chefwechsel eher Glück) oder einen Schlechten Tag vom Chef erwischst wirst du mit ihm auch nicht schnell per du. Es gibt wohl Fachlich und Menschlich viele Leute die den Managern weltweit überlegen sind (ich gehöre da nicht zu) und doch noch irgendwo in der Produktentwicklung sitzen weil sie nicht die möglichkeit haben beim Netzwerken, aus Zufall, jemanden kennenzulernen der sie da hin begleitet.
        Ich bin da auch nicht neidisch, es verdient jeder das was er bekommt oder so in der art.
        Dafür dass die so viel Geld verdienen müssen sie auch quasi 24/7 erreichbar sein und haben keine 36 Stundenwoche. Da verzichte ich dann gerne drauf. Mir ist meine Freizeit mehr wert. Finde es halt nur immer wieder Faszinierend was da an Summen verschoben wird.

    • …weil er dafür sicher nicht einen Finger krum gemacht hat…

      • Stimmt er ist einfach eines Tages bei Apple reinspaziert und hat sich im Chef-Büro verschanzt.

    • Das sind mir immer die lustigen. Klar, derjenige der nicht genug Geld für eine eigene Familie hat kann auch absolut nichts dafür. Sind die anderen Schuld oder am besten noch die Ausländer die den ganzen „gelernten Ärzten und Ingenieuren“ da im Osten die ganzen Fließbandarbeiten klauen. Dan Bilzerian, der hat Glück. Tim Cook wird um CEO bei Apple werden zu können einer der besten BWL’er überhaupt sein.

    • Es wird doch keiner daran gehindert, bei Apple Karriere zu machen und sich dort hoch zu arbeiten. Höchstens von der eigenen Familie. ;)

    • Im Zeitalter des Internets stehen mehr Leute die Millionen vor der Nase als je zuvor! Das Wissen ist überwältigend, wenn man den Willen und Energie aufbringt, etwas zu erreichen, ist das so einfach wie nie zu vor. Dennoch ist Facebook, Whatsapp, Fernsehen, Couch & co. doch so toll.. nicht?

      • Das ist der größte Schwachsinn überhaupt – und wird von Jahrzehnt zu Jahrzehnt immer schwachsinniger!

        Wer heute kein Geld, oder Beziehungen, oder am Besten beides hat, der kann sich den Buckel krumm ackern – er wird nie in diese Sphären vorstoßen.

      • Es ist kein Schwachsinn, tut mir leid. Es geht um Bildung! Die ist nunmal so nah wie nie, so vollumfänglich wie nie, und für JEDEN erreichbar! Genau damit ist eben einiges zu schaffen, denn gute Leute sind wichtig. Vorraussetzung für alls das: ein gesundes Interesse… daran fehlt es nur leider Oft.

      • Ein Studium muss man sich erstmal leisten können und selbst das Abi ist für viele Eltern eine Herausforderung. Ich sage auch nicht, dass es nicht möglich, etwas zu erreichen – durch Fleiß und Ehrgeiz Millionär zu werden, halte ich aber für aussichtslos.

      • Ein Studium ist gerade in Deutschland extrem günstig.

      • CaliforniaSun86

        @iDau Völliger Schwachsinn. Heute reicht doch sogar schon „gutes Aussehen“, um Millionär werden zu können. Man muss sich einfach nur gut verkaufen können im Internet bzw. in den sozialen Medien.

      • Ein Studium ist noch lange kein Garant in die Managerebene aufzusteigen. Das ist nämlich der Teil mit dem Glück. Fachlich kann man der Beste seines Faches sein, wenn man nicht den Moment erwischt in dem man den Zugang da hin erhält wird man es auch nicht schaffen.
        Muss aber auch jeder für sich entscheiden ob ihm das Leben eines Managers gefällt oder nicht. Meins ist es zumindest nicht.
        Und man sollte da dann, wie oben, die Relation zum Unternehmen sehen und da finde ich es halt faszinierend wie beim Hotlinemitarbeiter gespart wird und beim Management noch mal etwas mehr verschoben wird. Wer das in Ordnung findet und nicht hinterfragenswert ist in meinen Augen entweder zu sehr geblendet vom „American dream“ oder eben im Management :)

  • …und das alles von unseren GEZ-Rundfunkgebühren – pfuihui!
    *ironie-off*

    • …und merkel hat es uns eingebrockt!
      womöglich ist dieser tim auch noch ausländer.

    • Danke Merkel!!!
      XD

      *ironie auch off*

      Frag mich wie das so bei denen Läuft:

      Angela Ahrendts kommt abends heim und mein zu ihrem Schatz: “ du ich hab jetzt mit Tim noch mal geredet. War in letzter Zeit einfach viel. Tim meint aber, dass ich nen super Job gemacht hab und er hat mit jetzt ne kleine Gehaltserhöhung angeboten. Nicht viel, aber liege jetzt bei 26.000.000$.
      Magst du evt. auf halbtags runter gehen, damit du die Kinder aus der Kita holen kannst?
      Alternativ kaufen wir uns für jedes Kind ne eigene Kita…“

  • Mehr als Angela?! Danke Merkel!!!!111

  • Der arme, arme Herr Cook wird wohl demnächst bei der Tafel essen.

    Mit 3 Millionen US $ wäre ich, samt Familie, Rentner – von der Wiege bis zur Bahre !!! … … …

  • Wie schon A. Einstein gesagt hat… GOTT WÜRFELT NICHT“ was soviel heißt wie es gibt kein Zufall…

  • Cool ist, dass die PDF mit Acrobat für Windows erzeugt wurde … :-)

  • Und wieviel stunden arbeitet er? Ich denke die 35Stunden ( woche ) hat er mittwochs morgens schon voll…

    • Das wird wohl stimmen. Wenn aber andererseits jeder mit einer Wochenarbeitszeit über 35 Stunden ein Millionengehalt erhalten würde, sähe die Welt sicher anders aus… Ein Vollzeit-Job als befristeter Leiharbeiter + 3 Minijobs sind auch recht zeitintensiv, bringen einen aber nicht ganz in diese Gehaltsklasse.

      Unsere Kanzlerin arbeitet sicherlich nicht weniger, hat sicherlich nicht weniger Verantwortung und leistet sicherlich nicht weniger, kommt aber ebenfalls nicht ganz in diese Richtung.

      Man muss deswegen keine Neiddebatte einstoßen. Aber die Frage ob Gehälter in dieser Größenordnung notwendig und zu rechtfertigen sind muss aber erlaubt sein.

      • Ein guter CEO ist sicherlich mehr Wert. Steve Jobs hat Apple vom angezählten Unternehmen zum wertvollsten Unternehmen der Welt gemacht.
        Ob der Verwalter seines Erbes das Wert ist, könnte man schlecht sagen. Ich glaube das hätten andere besser hinbekommen.

      • Das wiederum ist eine Frage der Sichtweise. Wenn man überzogene Forderungen (mit welchem Recht eigentlich) stellt, dann hast Du Recht.
        Wenn man sich den Weg nach SJ anschaut, hat er (zumindest für die Aktionäre) alles richtig gemacht.

      • Ich würde nicht sagen, dass er alles richtig gemacht hat. Wenn kurzfristige Gewinnmaximierung das Ziel war, hat er erstmal alles richtig gemacht. Irgendwann fliegt einem das aber um die Ohren. Der Ansatz von Steve Jobs, dass man sich auf die Produkte konzentriert, und diese dann den Gewinn erwirtschaften ist da nachhaltiger.

      • Dass die Welt nicht gerecht ist steht wohl außer Frage, von Tim Cook ist allerdings bekannt dass er nur wenige Stunden schläft und sozusagen der erste und letzte im Büro ist. Bei Steve Jobs war es wohl ähnlich und vermutlich hat er das mit seiner Gesundheit und seinem Leben bezahlt. Der Körper macht das nicht ewig mit, auch wenn man meint man braucht nicht schlafen.
        Da bin ich lieber Arm und hab am Wochenende meine Ruhe ;-)

      • Mit Verlaub, das ist „nur“ Deine Meinung. Wenn Du die Aktionäre (vor dem Kurseinbruch) gefragt hättest, wären die sicherlich zufrieden gewesen. Jetzt allerdings , da es denen ans Geld geht, sind die wohl auch nicht mehr zufrieden mit dem eingeschlagenen Kurs.
        FAZIT Jeder ist sich selbst der Nächste.

        Persönlich würde ich es auch lieber sehen, wenn mehr von Steves Geist bei Apple zu spüren wäre. Aber da hat er, quasi vom Sterbebett weg, ja dafür gesorgt, dass Tim seine eigenen Entscheidungen treffen möge: „denkt nicht darüber nach … was ich gemacht hätte…!“

    • Selbst mit einem horrenden Stundenlohn könnte er nicht so viel arbeiten, wie er verdient – sorry: bekommt!

  • Das Problem sind nicht die Gehälter, sondern die Unterschiede – wenn der durchschnittliche Mitarbeiter 40 Jahre für das Jahresgehalt eines Vorstandsmitglieds arbeiten muss, dann sollte man das schon sittenwidrig nennen!

  • Keiner der aufgeführten Personen ist das Geld wert, dass er/sie bekommt. Und keine der aufgeführten Personen kann das Geld ausgebeb, dass er/sie bekommt. Fazit: Das Ganze ist Geldverbrennen im großen Stil. Wenn all die dort aufgeführten Personen und die Herren und Damen Manager in anderen Ländern ihr Jahresgehalt nur einmal spenden würden, hätten wir keine Armut mehr auf der Welt. Und die Manager würden es nicht einmal merken. Menschen sind so dumm.

  • Für die, die meinen, dass Tim Cook ja schliesslich so lange arbeiten würde: er verdient grob gerechnet über 1700 € pro Stunde, wenn er 24 Stunden, 365 Tage durcharbeitet. Das schaffft er aber nicht. Wenn er 80 Stunden die Woche arbeitet, was sein kann aber nicht muss, verdient er 3600 € die Stunde.
    Andere verdienen noch mehr. Und das soll noch Sinn machen?

    • Nicht vergessen: Andere müssen von dem Geld noch den Wagen für die Arbeit bezahlen und das Mittagessen/Abendessen. Das wird wahrscheinlich auch oft genug auf Meetings verschoben in den Etagen :)

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