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Angetestet: App-gesteuerte Heimautomatisierung mit tapHOME

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Mit tapHOME seit kurzer Zeit eine neue Hausautomatisierungslösung am Start, die komplett auf Gerätesteuerung über iOS-Geräte setzt. Wir haben und das System näher angesehen.

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Gleich zu Beginn gilt es positiv anzumerken, dass tapHOME nicht die 101ste weitere proprietäre Lösung ist, sondern auf den Kommunikationsstandard Z-Wave setzt. Dementsprechend ist auch die Hardware von anderen Herstellern kompatibel, sofern der entsprechende Gerätetyp in die tapHOME-App eingepflegt ist.

Zum Einstieg ist der Kauf eines tapHOME Starter-Pack erforderlich. Für 199 Euro bekommt ihr hier neben der Zentrale „Easy Gate“ eine schaltbare Steckdose und einen schaltbaren Dimmer. Weitere Schaltsteckdosen lassen sich für 40 Euro zukaufen, Dosen mit Dimmfunktion gibt es für 10 Euro mehr. Darüber hinaus bietet der Hersteller zum Preis von 60 Euro auch Einbaumodule für den Betrieb mit Unterputzschaltern an, auch hier gibt es eine reine Schaltervariante sowie ein Modul mit Dimmfunktion.

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Die Inbetriebnahme des Systems ist erfreulich unkompliziert. Zunächst benötigt ihr die zugehörige tapHOME-App. Dann will die Easy-Gate-Zentrale mit Strom versorgt und mithilfe des mitgelieferten Ethernetkabels an euer Hausnetz angeschlossen werden. Anschließend startet ihr die App und die Basisstation sollte zügig erkannt und Einsatzbereit sein.

Steckdosen und Schalter verbinden sich mit der Station nun per Funk. Bei der Erstinstallation muss einmal kurz die Ein/Aus-Taste auf dem betreffenden Zubehör gedrückt werden, anschließend kann das Gerät in eure Haussteuerung aufgenommen werden. Dies funktioniert schnell und problemlos, das klare Interface der App führt hier intuitiv zum Ziel.

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Auf dem iPad bietet die als Universal-App erhältliche tapHOME-Anwendung übrigens deutlich mehr Übersicht als auf dem iPhone oder iPod touch. Mit nur wenig Aufwand könnt ihr hier einzelne Zimmer nachbauen, um darin mehrere tapHOME-Geräte zu platzieren.

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Je nach Gerät habt ihr dann unterschiedliche Optionen für die einzelnen Geräte. Ein/Aus manuell oder auch zeitgesteuert ist durch die Bank möglich, ebenso könnt ihr bei Bedarf auch die Bedienung direkt am Schalter deaktivieren. Der Dimmer erlaubt es, zusätzlich die Lichtstärke einzustellen. Per Doppeltipp auf den virtuellen Schalter in der App bekommt ihr einen Schieberegler präsentiert, mit dem sich die Stromzufuhr prozentual regeln lässt. Ebenso kann bei timergesteuerten Aktionen die Lichtstärke in Prozent angegeben werden.

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Als weiteren interessanten Menüpunkt bietet die tapHOME-App sogenannte Szenen an. Hier lassen sich mehrere Aktoren zusammenfassen und zentral Steuern. Beispielsweise beim Nachausekommen alle Lichter anmachen oder vor dem Schlafen alle Lichter auf einmal ausschalten. Ebenfalls sehr praktisch sind die umfassenden Zeitsteuerungsoptionen. Für jedes Gerät lassen sich hier für jeden Wochentag separate Einstellungen speichern.

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Innerhalb des Hausnetzes lassen sich auch mehrere iOS-Geräte mit der tapHOME-Zentrale verbinden. Diese übernehmen bereits auf einem anderen Gerät vorgenommene Einstellungen allerdings nicht automatisch. Hier steht optional eine Sync-Option als In-App-Kauf zur Verfügung, zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels war die Erweiterung kostenlos.

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Bezüglich der Reichweite profitiert tapHOME vom verwendeten Z-WAVE-Standard. Hier wird jeder Aktor automatisch auch zum Sendeverstärker. Dadurch lässt sich die Standardreichweite der Geräte deutlich erweitern und die Zuverlässigkeit steigern. Die Reaktionsgeschwindigkeit bei Bedienung über die App war ausgesprochen flott, die Geräte haben ohne wahrnehmbaren Zeitversatz reagiert. Dank bidirektionaler Kommunikation zwischen der Zentrale und den Geräten wird der aktuelle Gerätezustand auch stets in der App angezeigt.

Wir haben das System nur mit Originalzubehör des Herstellers getestet, allerdings sollten sich auch Z-Wave-Geräte anderer Hersteller problemlos integrieren lassen. Voraussetzung ist lediglich, dass der entsprechende Gerätetyp (z.B. Steckdose) bereits im tapHOME-System existiert. Momentan sind dies die eingangs erwähnten Gerätetypen, weitere Geräte wie Heizungssteuerung, Jalousienschalter sowie Licht- und Türsensoren sollen folgen.

Ebenso hat der Hersteller eine Option für die Steuerung der Heimkomponenten über das Mobilfunknetz in Planung. Momentan lässt sich die App nur im lokalen WLAN-Netz nutzen.

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01. Jul 2013 um 19:24 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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