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Ab April keine Updates mehr: Microsoft schickt Windows XP in Rente

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Einen Monat noch, dann beendet Microsoft den Support für die im Jahr 2001 vorgestellte Windows-Version XP. An sich wäre ein Betriebssystem mit mehr als 12 Jahren auf dem Buckel keine große Erwähnung mehr wert, anders aber bei Windows XP: Das Microsoft-Oldie dürfte auch heute noch auf jedem vierten Windows-Computer laufen.

meldung

Wenn wir kürzlich veröffentlichten Statistiken Glauben schenken, lag der Prozentsatz der Windows-XP-Installationen zum Jahreswechsel noch bei knapp 30 Prozent, also ist rechnerisch gut jeder vierte Windows-Computer von der Entscheidung Microsofts betroffen. Der Hersteller bemüht sich daher, die verbliebenen XP-Nutzer zu einem Umstieg zu animieren und will diesen über die integrierte Update-Funktion der Software Hinweise sowie weitere Informationen zu den Umstiegsmöglichkeiten zukommen lassen. Insbesondere mit Blick auf die Sicherheit des Betriebssystems, ist die Einstellung des Supports für alle verbliebenen Nutzer relevant. Das System wird anfälliger für schädliche Software und die potentielle Gefahr durch Hacker steigt. Um Anwendern den Umstieg zu erleichtern, will Microsoft zudem in Kürze ein kostenloses Migrationstool für den Wechsel zu einer der Windows-Versionen 7, 8 und 8.1 bereitstellen.

Für den großen Prozentsatz der verbliebenen XP-Nutzer dürften sicherlich die zahlreichen noch in Unternehmen vorhandenen „Uralt-Rechner“ verantwortlich sein. Aber auch viele Privathaushalte betreiben ältere Computer noch mit dem eigentlich zuverlässigen und stabilen Microsoft-System. Weitere Informationen zum Ende der Windows-XP-Unterstützung gibt es hier bei Microsoft.

Montag, 03. Mrz 2014, 17:23 Uhr — Chris
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  • Bei uns im Geschäft wir’s jetzt auch von XP auf „gottseidank“ Win7 umgestellt.

  • Schade. Ich werde meinen XP Rechner trotzdem nicht in Rente schicken. Darauf läuft nämlich iTunes am besten. Für alkes andere wie Surfen und Mailen habe ich eh‘ einen Win7 Rechner.

  • Man kann allen Privatanwendern ein Update auf Win 7 nahelegen.
    Der Unterschied in Layout und Bedienung ist nicht allzugroß.
    Für kommerzielle Anwender, die spezielle Anwendersoftware nutzen oder Maschinen mit XP steuern, sieht die Sache etwas anders aus …

    • Ich kann allen Privatanwendern nur ein Update auf ein sicheres, schönes und stabiles OS raten:
      OSX ;)

      • Völlige Zustimmung, nur die zugehörige Hardware geht erstmal stark ins Geld. Weiß nicht wie stabil mittlerweile Hackintosh läuft. Wobei ich meinem Umstieg nie bereut hab.

      • Mit den richtigen Komponenten läuft ein Hackintosh absolut stabil. Nur beim Updaten ist etwas Vorsicht geboten. Wer mehr wissen will kann mal bei tonymacx86(Punkt)com vorbeischauen.

      • Ich würde wirklich gerne, aber zum Zocken ist das leider nichts. Ich würde sofort umsteigen, aber leider laufen so gut wie keine Spiele auf OSX.

      • ich zocke im bootcamp windows auf einem imac

      • Wer bis dato XP nutzt wird wohl Gründe haben, wie z.B. kompatible XP Software, kein Geld für neue Harrdware. Da halte ich den Ratschlag auf OS X umzusteigen für utopisch.

        Gucken wir doch nur mal beim Arzt auf dem Monitor des PC’s. Was sehen wir? Also ich meistens ein XP Betriebssystem mit einer VB Anwendung oder Access Anwendung :) Was für eine Marktlücke.

  • für einen grossen Teil an XP-Rechnern sind wohl auch Bancomaten verantwortlich, die meisten laufen (noch) auf einer modifizierten XP-Version (zumindest hier in der CH), wie das im restlichen Europa aussieht, weiss ich allerdings nicht.

    • Ein Bankomat ist sicher weniger das Problem … die laufen eh in einem geschlossenen System. Glaub daher auch nicht, dass diese in den Statistiken auftauchen – außer vielleicht bei irgendwelchen Schätzungen. Aber wäre schon interessant, wenn der Kunde plötzlich die obige Meldung sieht ;-)

      • Das sind sogenannte Embedded Systeme. Kann man sich auch selbst zusammen stricken.

      • @Pingu: wie im Artikel steht: „Sie schnitten ein Loch in das Gehäuse, um einen USB-Stick anzubringen…“ – so etwas kann immer passieren. Für mich kein Grund zur Sorge; denn hier liegt das Problem beim Betreiber der Automaten. Und wenn ich die USB-Ports nicht deaktiviere oder zumindest nicht einzig für zertifizierte Geräte zulasse, ist der Vorsatz erst recht auf deren Seite.

  • XP genügt mir für meine „legacy“ Win Programme. Für alles andere habe ich doch OSX ;-)

  • Also ich für meinen Teil finde XP das beste Windows aller Zeiten. Hinsichtlich Stabilität und Bedienkomfort. Ich suche mir unter 7 immer einen Wolf, bzw. finde die ganzen Dinge nicht mehr, weil MS das immer wo anders versteckt. Dann immer diese doofen Sicherheitsabfragen, ob man dies oder jenes tatsächlich tun möchte. Dann hat man zwar einen Admin-Account aber trotzdem keine richtigen Admin-Rechte. Da muß man immer alles speziell als Admin starten, damit es funktioniert.

    Ich muß zugeben, ich bin direkt von XP auf OS X gewechselt. Da bin ich ziemlich verwöhnt.

    Ein Update auf 7 kommt mir auf meinem Netbook nicht in die Tüte. Zumal es mit Sicherheit was kosten wird. Eine Verschlechterung möchte ich nicht haben.

    • „Zumal es mit Sicherheit was kosten wird. Eine Verschlechterung möchte ich nicht haben.“

      Mit Sicherheit kostet es dich dieselbe, und das koste dich vielleicht soviel, dass es eine Verschlechterung deines Kontos bedeutet.

  • Die Mehrzahl der Antiviren Hersteller, wird auch noch über den Rentenbescheid hinaus, XP mit Signaturen versorgen. Es wird aber auch mit einem sprunghaftem Anstieg an Schadprogramen gerechnet. Ich bin mal gespannt, denn XP werde ich parallel zu W7 und virtualisiert unter Linux, weiter nutzen.

    • Woher hast du denn bitte die Info? Natürlich werden die Signaturen aktualisiert, aber kein Hersteller wird weiterhin offiziell Support für Windows XP bieten. Das wäre nicht nur leichtsinnig, sondern ziemlich dumm.

  • Wen Interessiert den bitte Windows ? Vor allem auf einer Mac Seite … Jedes OS X läuft besser als XP – mein Apple Cube wurde seit 14 Jahren! noch nie Neu-Installiert.

  • Ein Großteil der XP Rechner wird wohl auch noch in Schulen zu finden sein…

  • Wenn XP nach so langer Zeit nicht endlich Sicher ist, wir Win 7,8 und 8.1 nicht Sicherer sein.

  • Immer diese Falschaussagen hier…schrecklich.
    Windows XP ist schon von der Architektur unsicher, da helfen auch keine Patches. Windows 7 steht schon in vielen Aspekten auf sicherer Basis. Wird Zeit, dass es ganz verschwindet, zumindest auf allen Rechnern die einen Internetzugang haben.
    Wenn man keine Ahnung hat…
    (:

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