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Toast 12: Werkzeugkiste für digitale Medien bekommt Update

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Spezielle Brennprogramme haben es auf dem Mac zunehmend schwerer. Das merkt auch Roxio, die mit Toast einst den Standard an Brennprogrammen für den Mac begründet haben. Das Betriebssystem bietet eben nahezu alles, was man zum Brennen braucht, seien es nun Audio-CDs (iTunes), Daten CD/DVD (Finder/Festplattendienstprogramm) oder die zahlreichen Zuarbeiter (iMovie/iPhoto).

Daher beschränkt sich Toast schon lange nicht mehr auf das reine Brennen, sondern bringt seit Einführung der Titanium Versionen stets eine Reihe von Zusatzprogrammen mit, die Daten vorbereiten, Formate umwandeln und spezielle Medien beschreiben, wie etwa das vom System ignorierte Blu-ray Format.

In der neuen Version Toast 12, die wiederum als Titanium und als Pro Version daher kommen, hat Roxio bei den Zusatzoptionen aufgerüstet. In der Standard-Version kann bringt Toast nun ein Werkzeug mit, mit dem ihr Screencasts anfertigen könnt. Außerdem kann Toast 12 HD-Videos auf Standard-DVDs brennen, die ihr mit Blu-ray-Player abspielen könnt.

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In der Pro Version hat Roxio das Tool FaceFilter 3 integriert. Damit könnt ihr einfache Fotoretuschen vornehmen und schnell mal ein paar Gesichter verschönern.

Ansonsten bietet die Version 12 die bekannten Werkzeuge, teilweise in etwas verbesserter Form und natürlich mit Anpassungen an die neuste Betriebssystem-Version. Toast 12 ist ab OS X 10.5 lauffähig, benötigt für einige der Funktionen jedoch eine entsprechende System-Version. Toast Titanium 12 kostet 89,99 €, Toast Titanium 12 Pro 139,99 €, Updates von der Vorversion belaufen sich auf 59,99 € bzw. 79,99 €.

Auf der Homepage findet ihr eine ausführliche Tabelle, welche die Funktionen der beiden Varianten gegenüberstellt.

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Besitzer der Vorversion Toast Titanium 11 werden in den neuen Versionen nicht unbedingt Gründe für ein Update finden. Die Software hat seit Jahren einen stabilen Stand erreicht und neue Features sind nur noch für Spezialfälle interessant. Die zusätzlich mitgelieferte Software ist nicht schlecht, wird aber sicher eher selten eingesetzt. Wer die Features der Pro Version nutzen möchte, wie etwa HDR Express oder FotoMagico, bekommt die Software zu einem günstigen Paketpreis. Wer jedoch häufiger Diashows erzeugen oder HDR Bilder kreieren will, ist wahrscheinlich bereits in Besitz dieser oder ähnlicher Software sein oder die jeweiligen Features der Vollversionen benötigen.

Natürlich bietet Mac OS X Brennoptionen für die meisten Situationen. Doch Toast Titanium bietet mehr Brennformate und eine durchaus gelungene Werkzeugsammlung. Ob diese den geforderten Preis Wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Nicht jedes Update ist sicher notwendig.

Ich werde dieses Update auslassen und die nächste Version abwarten. Nutze Toast Titanium 11 aber selber für praktisch alles, was es zu brennen gilt, von einfachen Audio-CDs einmal abgesehen, die ich fürs Auto mal schnell aus iTunes heraus brenne.

Donnerstag, 21. Aug 2014, 14:21 Uhr — Andreas
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  • Bei den Preis werden die es immer schwer haben

  • Spin Doctor lief nie in Version 11 bei mir und hat Kernel Panics verursacht…

  • Wer brennt denn noch Cd,DVD so oldschool …

  • Wäre die 11er-Version nicht mal bei irgendeinem Bundle bei gewesen, hätte ich es mir nie gekauft. Für die Funktionen viel zu teuer. Ich konnte schon bei Nero unter Windows nicht verstehen, warum da so viel „Mist“ mitgeliefert wird. Mit jedem Update musste man wieder aufpassen, dass auch bloß nur das reine Burning Rom installiert wird, damit nicht wieder irgendwelche Dateiverknüpfungen verrückt spielen.

  • Toast habe ich schon lange nicht mehr benutzt und unter Maverick erst gar nicht installiert. Weiß gar nicht mehr wann ich zuletzt eine CD/DVD gebrannt habe. Fazit: Für mich ist Toast überflüssig.

  • Hab mir vor Kurzem ein neues MBP zugelegt. Damit ist das letzte verbliebene optische Laufwerk aus dem Haushalt geflogen, weder der iMac noch das MBP haben noch eines. Als Apple seinerzeit anfing die DVD-Laufwerke zu eliminieren, hab ich das für ne falsche Entscheidung gehalten – heute halte ich sie für richtig und konsequent. Ich habe im vergangenen Jahr maximal zwei DVDs gebrannt – was soll ich also noch mit solchen Laufwerken und damit dann auch der zugehörigen Software? Zumal „Burn“ kostenfrei den für mich gleichen Job erledigt hat und nicht ein Gigabyte Platz auf der Platte belegen wollte.
    Toast hab ich vor etlichen Jahren viel benutzt, bin aber mit Version 8 ausgestiegen, nachdem ich die Politik von Roxio jedes Jahr ne neue Version für teuer Geld auf den Mart zu bringen, für komplett überzogen halte und denen dafür die Pest an den Hals wünsche. Denn wirklich was Neues konnten die Versionen ja nicht (und kommt mir jetzt bitte nicht mit „du musst nicht Updaten“ – darum geht es nicht, es geht darum, dass hier versucht wird, eine Kuh zu melken, die eigentich schon lange tot ist und es durch nichts rechtfertigbar ist, ein funktional kaum (und schon gleich gar nicht sinnvoll) erweitertes Programm jährlich neu aufzulegen).
    In diesem Sinne: Get lost, Toast!

  • hat jemand eine idee, wi man mit dem programm „screencast“ den ton aufzeichnen kann? ich habe nur „mikrofon“ gefunden,möchte aber den direkt (in stereo) aufzeichen

  • Kann man damit auch Blu-rays schauen (abgehen vom brennen)?

  • Wie kann man BluRay-Images mit Toast 12 brennen? Ich habe mehrere BR-Images incl. Menüs, die zT noch mit einem Windowsprogramm (Pinnacle Studio14) erstellt wurden. Mehrere Versuche, diese zu brennen und dann mit dem BR-Player abzuspielen schlugen fehl. Mit Nero auf dem Win-Rechner war dies allerdings ganz einfach. Hat Jemand eine Anleitung dafür wie man da vorgehen sollte?
    Besten Dank schon mal.

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