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Testphase abgeschlossen: Amazon Echo kommt in den USA offiziell in den Handel

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Amazon hat die große Testphase für seinen Mix aus Bluetooth-Lautsprecher und persönlichen Assistent Echo abgeschlossen. Von nächstem Monat an lässt sich das bislang nur für ausgewählte Nutzer erhältliche Gerät in den USA regulär bestellen.

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Ihr könnt euch den Echo in etwa wie einen Bluetooth-Lautsprecher mit aufgebohrten Siri-Funktionen vorstellen. Amazons digitale Assistentin Alexa wartet darin auf eure Kommandos. Ihr könnt sie nach dem Wetter oder der Verkehrslage fragen, euch Musik wünschen, einen Wecker stellen, Sportergebnisse oder historische Ereignisse abfragen, E-Books vorlesen lassen und natürlich auch Artikel zu eurer Einkaufsliste bei Amazon hinzufügen lassen.

Darüber hinaus fungiert Echo auch als kleine Heimautomatisierungszentrale. Erste Verknüpfungen bestehen zu Philips Hue oder Belkin Wemo und ihr könnt die damit verbundenen Lampen oder Schalter ebenfalls per Sprachkommando steuern. Mithilfe einer korrespondierenden App für iOS und Android lässt sich ein Teil der Echo-Funktionen auch von unterwegs aus nutzen.

Der Echo ist mit einer Standfläche von 8 Zentimetern knapp 24 Zentimeter hoch und wiegt ein Kilogramm. Das Gerät ist per WLAN mit dem Hausnetz und per Bluetooth mit Mobilgeräten verbunden.

Vom 14. Juli an wird das zum Preis von 180 Dollar angebotene Gerät in den USA ausgeliefert. Ob und wann der Echo auch in Europa angeboten wird, ist derzeit nicht bekannt.

Dienstag, 23. Jun 2015, 16:16 Uhr — Chris
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  • Das Spionagetool könnte ja schon fast von Google stammen.

    • Wäre es von Apple, würdest du jetzt ne Party feiern…

      Das ding ist einfach mal geil!
      Und nützlicher als die letzten „Innovationen“ von Apple…

      • Das Teil hier ist genau nützlich wie dein Kommentar. Du solltest es kaufen!

      • Was ist denn daran innovativer als an Apples und an samsungs-Zeugs? Im Grunde ist es ein iPhone ohne Bildschirm und ohne Telefonfunktionen. Also erläutre mir mal ein wenig, was du daran innovativ findest? :-)
        Wenn du ein iPod der 5. Generation hast, stellst den irgendwo im Zimmer auf und hast den am Strom, sobald du Hey Siri sagst, ist es dein Alexa :-)

      • ich finde das teil auch cool. aber: hast du die auswertung gelesen, wie wichtig es manche firmen mit dem datenschutz nehmen? da fände ich eine version von apple wirklich angenehmer..

  • Und wo werden die Sprechtexte entschlüsselt? In der Amazon-Cloud? Hört Echo dann alles mit? Was initiiert die Aufnahme und Übertragung?

  • Die NSA hat einen Weg gefunden wie man sich das verwanzen der Leute sparen kann… Die Leute kaufen sich ihre Wanzen selbst :-)

    • Jap… Nennt sich Siri und lauscht, sowie sie am Stecker hängt

    • Genau so ist es!
      Allein der Name „Echo“ ist schon Witzig, wenn man drüber nachdenkt.
      Aber es zeigt mal wieder, ein kleiner billiger Lautsprecher mit blinkendem blauen Licht und schon sind die Leute bereit sich ein Mikrofon in Ihrer Privatsphäre zu platzieren.
      Ein Vorteil hat das Ding, man muss bei Amazon nicht mehr bestellen sondern man bekommt direkt zugeschickt! „Echo“ halt!

    • Stimmt. Die NSA hats gebaut, und eigentlich ist Amazon ja auch ’ne Unterabteilung des CIA, die Angestellten ahnungslose Dummies oder Agenten! *rolleyes*

      Herr, wirf Hirn vom Himmel!

  • Ich sag nur:Hey Siri. Da regt sich auch keiner auf.

    • Da hast du Recht, und bei Amazon weiß man noch nicht genau, wie sie mit den Daten umgehen. Der Unterschied ist, dass es beispielsweise bei Google klar ist, dass man von einem Google „Echo“ durchgehend abgehört werden würde, und die Daten verkauft werden würden. Auch wenn viele denken, womit man teilweise bestimmt recht hat, dass die Daten nirgendwo mehr sicher sind, vertraue ich persönlich Apple um ein Vielfaches, ach um ein tausendfaches eher als Google. Jetzt wird sich zeigen, ob Amazon eher wie Apple mit den Daten umgehen wird oder eher wie Google – ich befürchte aber wie Google.

      • @alexis: seit wann verkauft google deine Daten??????????????????????????????¿?
        Wäre ja ziemlich blöde von google, wenn sie ihre Ressourcen verballern

    • Zu dumm das hey Siri nur am Strom oder beim Arm heben zuhört und nicht wie hier pausenlos!

      • Ähmmm… Dann ist das ja praktisch, dass man so nen Smartphone nie laden muss

      • Jolanda Du Hast Keine Ahnung

        Das iPhone 6 S & SE reagieren auch ohne dass sie am Strom hängen auf den Siri Befehl.

  • Man kann die Mikrofone ausschalten. Aber erst mal meckern. Es gab schon mal ein Test von den Teil und es sendet nichts, es sei en ihr fragt das Ding was dann ja. Ist wie bei Siri.
    So jetzt könnt ihr weiter meckern.

    • Zu köstlich ist auch diese absolute Apple Blindheit… ;)
      Siri gut… Alle anderen böse.
      Alle spionieren, nur Siri nicht…
      Außerdem hört Siri ja nur zu, wenn man „hey siri“ sagt… Wie sie das allerdings hört… Naja, jedenfalls sagt Apple das man das auch ausschalten kann… Ob das so stimmt… Man weiss es nicht.

      Machen das andere Firmen, dann wollen sie dich ausspionieren…
      Naja, ob allerdings Apple mit der NSA spioniert weiss man auch nicht… Apple sagt nein. Dann wird das wohl so sein.

      Leider fällt mir gerade keine Firma ein, die JA sagt… Hmmm…
      Aber Apple ist eben Apple… Die lügen nicht.

      Naja, abgesehen von genug Beispielen aus der letzten Zeit… Aber das ist was anderes…

  • Könnte man das theoretisch importieren und in DE nutzen?

  • Also Sven, wenn weltweit bekannt ist, dass Google mit den Daten der Nutzer nicht gut umgeht, und dir das nicht bewusst ist oder du die Augen davor verschliesst, musst du wohl vom Mond kommen;)
    Zum Thema, es ist ein offenes „Geheimnis“ dass Google Daten sammelt und diese weiterverkauft oder selber weitergibt um passende Werbung zu generieren.

    • @alexis: bei google sind deine Daten sicher wie in fort Knox…
      Und google hat ganz sicher noch nie Daten eines users verkauft…

      Ich brauche kein offenes Geheimnis… Ich schaue mir einfach an wie google Geld verdient.
      Und das sicher nicht mit dem Verkauf ihrer Quelle…

      Wenn du gaaaaaanz lieb fragst, erklärt dir hier sicher jemand wie das mit der gezielten Werbung funktioniert.
      Mir wird das langsam zu doof…

      • Interessiert mich herzlich wenig was du brauchst. Wenn dir das alles zu blöd hier wird, dich hält keiner auf. Verschließ nur weiter deine Augen, Google verdient nur Geld damit, dass sie Webseiten verlinken;)

      • Google verdient Geld mit extrem zielgerichteter Werbung… Dafür brauchen sie deine Daten.
        Um deine Interessen, deine Vorlieben, dein Job, deinen Familienstand jemanden anzubieten… Aber der kann nur sagen:
        Ich will mein Produkt bei jemanden anzeigen, der Ziegen lieber mag als Mädels…

        Und schwupps, bekommst du dann diese Werbung angezeigt.

        Die Firma kann sich sicher sein, dass ihr Produkt bei einem Ziegenlover angezeigt wird… Aber deine Daten, die verlassen google nicht eine Sekunde.

      • @Alexis
        Ich beschreibe dir kurz wie Google funktioniert :
        Firma x kommt zu Google und möchte Werbung schalten. Diese soll aber für die Zielgruppe weiblich, 20-30 Jahre alt, aus Deutschland, geschaltet werden. Und genau das kann Google mit seinen Daten tun. Firma x bekommt hinterher eine Rechnung, aber keine einzige Info, welche Person genau mit Werbung beglückt wurde.

  • oh what a woderful world……
    die unbedarften amis finden das natürlich awful,oh my god…..
    und die deutsche herde wird dann natürlich hinterhertraben……ich hab doch nichts zu verbergen……

  • Hey Siri kann man ausschalten und dann jederzeit unbelauscht laden.

  • Könnte man den Echo schon in Deutschland nutzen ?

  • Du wunderst dich dann aber nicht, wenn der Händler Amazon weiß, was du kaufen willst, noch bevor du es auch nur ahnst?

  • Ich nenne das Lauschautomatisierung ;)

  • Ob man’s braucht oder nicht sei mal da hingestellt. Aber es ist keine Wanze, die alles an Amazon sendet.
    Das gerät hört lokal auf sein Stichwort, dann zeichnet es den Befehl auf und schickt nur den an seinen Cloud-Server zum erkennen. Genauso macht es „Hey Siri“ und „OK Google“. Vermutlich auch Cortana, aber das weiß ich nicht.
    Beim Echo hat man das auch schon durch Überwachung des Traffic verifiziert.

    Was mit den aufgezeichneten Befehlsschnipseln passiert weiß man natürlich nie sicher. Aber bekannt ist, dass fast alle Firmen die Aufzeichnungen an externe Firmen geben, wo sich Menschen Stichproben anhören und transkribieren um das dann mit dem Ergebnis der Maschine zu vergleichen und dann die Erkennungsqualität verbessern.

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