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Paketzustellung per Drohne: Amazon und DHL testen bereits

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36 Kommentare 36

Bis einmal wir Amazon-Bestellungen per Drohne vor die Haustür geliefert bekommen, ist es ohne Zweifel noch ein weiter Weg – sofern es überhaupt einmal soweit kommt. Dennoch ist es bemerkenswert, dass die amerikanische Flugaufsichtsbehörde FAA Amazon nun die Genehmigung für Tests im Freien erteilt hat.

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Die Auflagen in diesem Zusammenhang sind verständlicherweise sehr streng und von einer automatisierten Zustellung dürften auch US-Kunden des Konzerns noch Jahre entfernt sein. So dürfen die Transport-Quadrokopter nur tagsüber und bei guten Wetterverhältnissen fliegen und müssen zudem stets in Sichtweite des „Piloten“ sein. Dieser muss darüber hinaus auch im Besitz einer Pilotenzulassung sein.

DHL Paketkopter liefert Medikamente aus

Das sind wir in Deutschland wenn man so will ein ganzes Stück weiter. Im Rahmen eines Forschungsprojekts hat DHL nämlich schon mehrere Monate lang einen sogenannten Paketkopter am Start, der eilige Medikamente unabhängig von den regulären Fähr- oder Flugverbindungen auf die Nordseeinsel Juist liefert. Klar geht es hier nicht um die Standardlieferung frei Haus, DHL zielt auf den speziellen Einsatz beim Transport von Waren in weniger zugängliche Gebiete.

Freitag, 20. Mrz 2015, 11:11 Uhr — Chris
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  • Als die Meldung zum ersten Mal verbreitet wurde, hat man gelächelt. In 10 Jahren sieht man in den Großstädten den Himmel nicht mehr vor lauter Drohnen (UPS, DHL, DRK, ARD, NSA,…). Freu mich drauf ;-).

  • Nachdem der DHL-Fahrer wieder mal die Adresse nicht richtig gelesen hat und daraufhin die Benachrichtigungskarte bei meinem Nachbarn gelandet ist, dessen (noch dazu Doppel-)Name nur sehr entfernt an meinen erinnert, muss ich sagen: Ja bitte! – Aber darauf achten, dass die Drohne auch deutsche Umlaute versteht, der Fahrer kann anscheinend nur ASCII und deswegen sind schon Pakete zum Absender zurück geschickt worden.

  • Drohnen schön und gut, aber irgendwo sollten auch Grenzen gesetzt sein.

  • kann ich mir nicht vorstellen.
    1. funktioniert das nur bei Einfamilienhäusern. 2. wohin wird geliefert? Im Vorgarten? 3. wenn die Drohne die Pakete nicht abwirft muss sie landen, was wenn der erste rotor ein Kind trifft? Was ist bei Wind? Usw. usf. Also ich kann mir nicht vorstellen dass das sinnvoll funktioniert.

    • glaub ich ehrlich gesagt auch nicht. Grade in Küstennähe sind eigentlich immer starke Winde. Da wird so eine Drone doch bestimmt einfach nur weggepustet und kommt gar nicht dagegen an. Irgendwann ist einfach der Akku leer (falls keine Mini-Brennstoffzelle an Bord ist) und dann versinkt / schwimmt das Teil irgendwo..

      • huch, „Drohne“ meinte ich natürlich ;)

      • Diese armen Trottel von DHL sind dermaßen unterbelichtet, dass sie blindlings Tausende EUR für eine Idee aus dem Fenster geworfen, ohne die genannten Punkte zu berücksichtigen. Hätten Sie hier einfach mal gefragt. ;-)

    • Fest eingerichtete Landeplätze. Zugang nur für Bedienstete von DHL, UPS usw… -Ähnlich wie im Video. IN der Luft wirds wohl kein Kind treffen. Schwierig finde ich da Dinger wie Fallschirmspringer, Drachen oder Paraglider… Die haben alle kein Radar…

      Flugverbot bei schlechtem Wetter. Wobei die Drohnen selbst das irgendwann kompensieren können. Man schaue sich mal an, was Boston Dynamics schon jetzt für den Boden an autarken Maschinen baut.

  • Macht so ein Paket doch ganz schön teuer, wenn ein ausgebildeter Pilot so ein Ding fliegen muss.
    Und was Deutschland betrifft bin ich doch erstaunt, wenn nicht mal die Bundeswehr den Euro Hawk in die Luft bekommt wegen fehlender Flugerlaubnis

    • man wird schon keine Verkehrsflugzeugführer Lizenz brauchen um so ein Ding zu steuern…Paketwagen müssen auch gefahren werden.

      • Straße und Luftraum sind immer noch zwei Unterschiedliche dinge.

      • klar aber erstens kann der Paketwagen ein wenig mehr Zuladungen und zweitens, hat der genügend Treibstoff um nen ganzen Tag rumzutouren…

  • Seit Wikileaks wissen wir, dass solche Drohnen gerne auch auf Zivilisten schießen.

  • Ein Bekannter von mir wurde von einem Abrissroboter überrascht, der das Gebäude abreißen wollte in dem er sich grad befand. Dabei hat er genau gesehen das der Abriss für acht Uhr morgens geplant war und nicht acht Uhr abends.

  • Bernhard Prawer

    Paketzustellung per Drohne mag zwar sehr reizvoll und verlockend sein, ist aber nicht mein Ding. Das ist eher für solche Adressen gedacht, dessen Bewohner einen eigenen Garten haben. Da kann das Paket ganz bequem abgeworfen werden. Für mich keine Alternative. Ich bleibe lieber bei der bisherigen Form der Paketzustellung.

  • Alles Drohnen
    „Die Zustellungen verzögern sich heute aufgrund des ungünstigesten Wetters bis um mehrere Stunden. Wir empfehlen die Einkäufe heute selbst zu tätigen und bitten um Geduld bei der Warenausgabe.“
    „Der Einsatz privater Transportdronen, ist heute ganztags untersagt.“
    Die Nachrichten überschlagen sich mit Dronen-Hasser facetweets.
    Die Autobahnen sind verstopft.
    Die Warenausgabe der Amazon-Poststellen überfordert. Allein die Drive-In-Auffahrten genügen dem Ansturm nicht.

    Einige setzen sich auf die Terasse oder den Balkon.
    Zwar ist es zugig, aber sie geniessen die geräuschlose und hinternissfreie Gulisse.
    Nicht selten kam es in letzter Zeit zu Dronenabstürzen. Da wird man vorsichtig.
    Einige sprechen von Sabotage, andere wissen, dass es mit dem letzten Softwareupdate zusammenhängt. Seitdem die indischen Hersteller das alles nach Deutschland off shoren kommt nur noch Schrott auf den Markt.

    Eben surren drei blaue Polizeidronen über das Viertel.
    Die sind in der Lage jeden ungenehmigten Dronenflug abzubrechen und das Fluggerät dann in die Obhut der Polizei zu beordern. Alles vollautomatisch.

    Hierzulande muss man eine Art Inhaberschein machen.
    Viele Fahrlehrer haben sich darauf verlegt. Auto fährt kaum noch wer.
    Für gut 4000 Neuro gibts die UAV-private License.
    Ohne kann man nicht mal so ein Teil kaufen.
    Immerhin gibt Taxonen. Taxidrohnen. Die kann man auch mal so buchen.

    In den USA darf die jeder kaufen und steuern.
    Man’oh.

    Just fliegt eine Sittendrohne vorbei. Kurt von nebenan trocknet sich nach dem Bad im Pool die Glatze und die Drohne ermahnt ihn über seine Airdrop-Speaker, dass er gegen das Verbot Zeigen religiöser Symbole in der Öffentlichkeit verstößt.

    Noch bevor ich mich empöre, dass Kurt auf seinem Privatgrundstück ist und durchaus religiöse Symbole tragen darf, lässt mich die schnarrende Stimme aufwachen.
    Ich schleppe mich zum Briefkasten.
    Misst. Wieder ein Wir-haben-Sie-nicht-angetroffen-DHL-Zettel.

  • Endlich mal wieder ein Feld bei dem sich Deutschland hervortraut noch bevor es andere machen. Selbst wenn es noch Jahre dauert, und vielleicht auch nur bei ganz speziellen Fällen angewendet wird. Ich find’s klasse.

  • Die Drohne muss in Sichtweite des Piloten sein das ist doch totaler Schwachsinn. Das sind dann grad mal 300 Meter dann kann der Pilot das packet direkt zu Fuß hin bringen

  • Bei Drohne muss ich immer an Willy von Biene Maya denken.

  • Netter Anwendungsfall. Und die Zusätzliche mediale Präsenz für DHL, hat wahrscheinlich schon alle Kosten amortisiert. ;-) Da die hier verwendete Technik, schon verhanden war und nur angepasst wurde.

  • Fliegt das Ding denn jetzt autark oder wirds ferngelenkt?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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