Kinderecke: Bilderbuch-App “Tino, das Dreieck” – sehr empfehlenswert

12 Kommentare

Viele Bilderbuch-Apps wären vielleicht besser ein Bilderbuch geworden (oder geblieben). Zu aufgesetzt wirken die Animationen, zu wenig bringen sie die Geschichte voran. Wie gut, dass es Ausnahmen gibt wie „Tino, das Dreieck“ (AppStore-Link). Die App erzählt die amüsante Geschichte des neugierigen Dreiecks Tino, welches neue Tierfreunde sucht. Szene für Szene verwandelt es sich in die verschiedensten Details; mal ist es Schnabel, mal Schwänzchen.

TinoDasDreieck2

Als was wird es wohl als nächstes erscheinen? Als Krokodilszahn? Als Katzenohr? Wer richtig hinhört, kann zumindest schon einmal das Tier erraten, noch bevor er den Bildschirm berührt – und dann staunen, was so alles in der Welt drei Ecken hat. Das macht mit kleinen und mit großen Kindern richtig Spaß.

Aber nicht nur in die Geschichte haben die Entwickler viel Kreativität gesteckt. Auch Ton und Grafik sind großartig.

Fazit: Sehr fröhlich, sehr frech. Sehr empfehlenswert.


Johanna RosenfeldJohanna Rosenfeld schreibt in ihrem Blog besonderekinderapps.de über freche, schlaue, kluge und schöne Apps für Kinder – unabhängig und ohne Werbebotschaften.

Die Buchautorin, Illustratorin und junge Mutter lebt und arbeitet in Berlin, schreibt in der Kinderecke auch für ifun.de und freut sich über einen Besuch auf ihrer Facebook-Seite.

Diskussion 12 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  1. Ist es pädagogisch wirklich in Ordnung einem Kind ein iPad in die Hand zu drücken? Ein Bilderbuch ist ja eigentlich nicht mehr für 11 Jährige.

    — Aleski
    • Pädagogisch ist relativ!!! Meine 6 jährige Tochter bereitet sich damit auf die Schule vor, rechnen schreiben und lesen 2-3 mal die Woche 30-40 Minuten !Es klappt hervorragend!! Ps natürlich geht’s danach noch auf den Spielplatz ;-)

      — Frankfaster
      • Ich frage mich einfach ob es frühzeitige Vorbereitung oder Verderb ist. Ich habe Angst dass meine Tochter klassische Bücher dann ablehnt.

        — Aleski
      • Was ist daran so schlimm? Du wechselst doch nur den Datenträger! Das Ziel/Effekt ist der gleiche bzw. sogar noch besser (Multimedia). Ich fahre übrigens auch mit dem Auto in die Firma und nicht mehr mit dem Pferd. Aber das fährt ja auch nicht. ☺

        — Flitzpiepe
  2. Wenn normale Bücher nicht zu kurz kommen zb am Abend vorlesen oder selber Tierbücher anschauen und lesen ist das doch kein Problem.Es ist nur die Menge: mal ne Stunde PlayStation zocken ist doch kein Problem aber Stunden oder Nächte sind bei Erwachsenen und bei Kindern zu viel….

    — Frankfaster
  3. Was ist nochmal an analogen Büchern so wertvoll?
    Das Gewicht? Die abgeholzten Bäume? Der Stauraum den sie in Anspruch nehmen?
    Und jetzt möchte ich bitte nicht hören: Weil das unsere Geschichte ist. Oder dass ich ein Suchtie bin.
    Wenn jemand antworten möchte, sehr gerne, aber sachlich.
    Der ideele Wert von Büchern ist ein anderes Thema.

    Davo
    • Naja, zum Beispiel der Umgang mit Seitenverzeichnissen, Inhaltsangaben usw.. Nur falls du es jetzt noch auf Kinder beziehst. Ich persönlich bin in Bezug auf Erwachsene ganz Deiner Meinung.

      — Aleski
      • Das haben eBooks auch alles. Oder sehe ich das falsch? Randnotizen usw. sind z.B. auch kein Problem.

        — Bridgeman
  4. Ich nutze seit langem die App Skoobe.
    Bin also ein eBook Leser.
    Aber ich finde es auch immer wieder schön, in Buchhandlungen zu stöbern.
    Ich finde es auf Reisen Super praktisch mit den eBook’s
    Aber Zuhause , auf dem Balkon ein schön gebundenes Buch lesen, hat auch was.Vorallem spiegelt es nicht so ;)

    — Diesel
  5. Ganz toll! Vielen Dank!

    Ich finde: Lieber 15 Minuten gemeinsam eine Kinder-App nutzen, als 15 Minuten alleine Fernsehen lassen.

    — Phileas
    • Finde deinen Kommentar wirklich wichtig, das sollte eigentlich vorausgesetzt werden, dass man sich zusammen mit dem Kind hinsetzt. Ich glaube die meisten Kritiker von Kinderapps denken, das Kind bekommt das iPad für mehrere Stunden damit es endlich ruhig ist. Sicher gibt es solche Eltern. Dafür können aber die verteufelten Kinderapps nichts.

      — Freezar1985

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