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Apple-Event am Donnerstag: Software zur E-Book-Erstellung oder gar kostenlose Schulbücher?

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53 Kommentare 53

Im Vorfeld der für Donnerstag angekündigten Apple-Veranstaltung häufen sich die Gerüchte um mögliche Produktankündigungen. Die US-Webseite ArsTechnica will nun aus sicherer Quelle wissen, dass Apple eine einfache Software zur E-Book-Erstellung präsentieren wird, um diesen bislang unbefriedigenden und komplizierten Prozess zu vereinfachen.

Allerdings scheint auch eine Ankündigung von weitaus mehr Tragweite nicht unmöglich. Steve Jobs selbst hat nämlich seine Pläne für die Revolution des Schulbuchmarkts in den Vorgesprächen zu seiner Biografie bereits ausführlich dargelegt, das Ganze lässt sich in dem letzten Herbst erschienenen Buch auch im Detail nachlesen. Er bezeichnet darin den acht Milliarden Dollar schweren Lehrbuchmarkt als die nächste Branche, die er umkrempeln wolle.
Seine Idee war es, Autoren einzustellen, die digitale Versionen der Schulbücher erstellten und diese in der Standardausstattung des iPad mit auszuliefern. Die Schüler müssten dann keine schweren Rucksäcke mehr durch die Gegend schleppen und man könne zudem das korrumpierte Zulassungssystem für solche Bücher in den einzelnen US-Bundesstaaten umgehen – kostenlose Lehrbücher müssen nicht zugelassen werden.

Eine derartige Ankündigung für den US-Markt hätte wohl einiges mehr an Sprengkraft, als eine Software zum einfachen Erstellen von E-Books – wenngleich dies auch seine Reize für die zusammen mit dem E-Book-Markt immer stärker wachsende Zahl von Nachwuchs- und Hobby-Autoren wäre. Wie immer heißt es abwarten, am Ende überrascht uns Apple womöglich mit einer komplett anderen Geschichte…

Dienstag, 17. Jan 2012, 9:13 Uhr — Chris
53 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Wenn der Inhalt der Schulbücher hochwertig ist, hiervon gehe ich bei Apple aus, absolut Top.

    • Sehe ich auch so! Kann man nur hoffen, dass es auch den deutschen Markt erreicht.

      • Hier kommt der Amtsschimmel zu Tage: Zulassung der Bücher für den Unterricht auf Landesebene. Aber hoffen wir einfach mal für den Nachwuchs ;)

      • Ich denke nicht, die deutschen finden doch immer ein Haar in der Suppe…

      • das erleben wenn dann wohl nur unsere Enkel..!

      • Lennart Dütscher

        Hier liegt meiner Meinung nach die Realität und das Wunschdenken klar auseinander. Es gibt für und gegen Argumente für die Einführung von iPads in der Schule. Ich jedoch würde sagen dass dies eher Zukunftsgeschichte ist. Nun die Vorteile; Kinder können keine Schulsachen mehr vergessen und man hat ein nicht unerhebliches Einsparungspotenzial aufseiten des Gewichtes. Jedoch luegen auch die Con- Argoumente auf der Hand. Die Schüler spielen unbewacht im Unterricht, des weiterem drengt sich die Frage auf, ob jede Familie 500€ pro Kind bezahlen kann/will. Ein Eunsatz macht erst richtig Sinn, wenn jede Klasse mit Aurplay fähigen Beamern (gibt es das.?) ausgestattet ist, um z. B. die Hausaufgaben an die Wand zu projezueren.
        Aber in der Zukunft…

      • @Lennart Dütscher:
        Da gebe ich dir recht aber wüsstest du schon, dass es einen sogenannten Kiosk Modus gibt? Wenn man diese Modifikation mit in Betracht zieht kann man durchaus die iPads im Unterricht verwenden. Allerdings kostet das iPad immernoch ca. 500€ wobei es hier bestimmt seitens Apple förderaktionen für schulen gibt / geben wird wie in Amerika.
        Lg Krusti ;)

      • Wer schonmal Schulbücher gekauft hat, weiß das 500,- € auf sicht eine gute und Preiswerte Investition sind ;.-)

  • Sebastian Voigt

    Super Ding, mit den schulbüchern.
    Aber wenn die Kinder nicht einmal mehr in der Schule ein Buch in die Hand bekommen, dann stirbt die Geschichte mit den Büchern bald aus.

    • Aber schau mal wie viele bücher wir in der schule lesen müssen. Ubd ausserdem würde das den ranzen weitaus leichter mache .;)

    • Nicht die Geschichte stirbt aus, nicht die Bürcher sterben aus, nur das Papier stirbt aus. Und das ist auch okey für mich

    • Also ich als Schüler kann durchaus sagen das es den Rucksack leichter machen würde…
      Wenn man z.B. nur den Atlas (also einen mit allen relevanten Karten, nicht nur Google-Maps) auf dem iPad hätte wär das schon cool. Solang man dabei noch etwas lernt, also man muss schon noch was schreiben, hätte ich nichts dagegen :P

  • Klar, ich kauf meinem 6-jährigen Rotzer ein iPad für 500€, damit er es innerhalb einer Woche kaputt macht….

    • Mein eigener Denkfehler – wir haben ja Lehrmittelfreiheit, also zahlt die Schule jedem Schüler ein iPad! ggg

      • Da blickt jemand was absolut nicht!

      • Du hast da was nicht verstanden..Nicht DU musst Deinem „Rotzer“ ein iPad kaufen. Die iPads sind Eigentum der Schule ud somit bekommen es die Kids nur in der Unterrichtszeit, können aber ohne Bücher zur Schule stapfen.

      • warum kriegen die dann jetzt nicht schon die 8 Bücher im Klassenzimmer (und lassen sie da) und müssen sie nicht mehr mitschleppen? weil das lernen ohne daheim unmöglich ist! Denkfehler?!

      • Das stimmt so nicht. In Sek 1 ist es normal mit Büchern zu lernen, ab Sek 2 ist das aber etwas anderes, dort werden in 90% der Fälle. Nur noch Arbeitsblätter ausgegeben die spezifisch auf den speziellen Unterricht angepasst sind.
        Die Vor- und Nachteile darfst du jetzt selbst herausarbeiten :)

  • Stuttgart21-Befürworter

    Wird es eine LiveStream geben, ist da schon was bekannt?
    Oder „nur“ einen LiveTicker?
    LG

  • Befürwortenswerter Ansatz, nicht zuletzt auch was die Aktualiesierbarkeit der Lernwälzer angeht. In meinem Erdkundebuch war Mitte der 90er noch die DDR verzeichnet. Guter Ansatz, auch was die Lehrmittelkosten angeht. Man darf gespannt sein…

  • Bitte auch für die Fachliteratur der Universitäten bzw. Hochschulen. Dann kann man sich die Bibliothek sparen und muss auch nicht diese dicken Bücher umherschleppen. Auch eine Suchfunktion in den Büchern wäre dann möglich, genial!

  • Wenn das in den USA den gleichen Erfolg hat wie die restlichen Apple Produkte dann wird die Bildung in den USA nur noch von einem Konzern gesteuert. Wie praktisch.

  • Mit der Software zur eBook-Erstellung könnte Apple ja auch Privatpersonen erlauben Bücher im iBook-Store zu verkaufen ohne bei einem Buchverlag zu sein, oder? So könnte jeder Author werden.

    • Aber ohne Lektor werden die so entstandenen Bücher ziemlich schwer lesbar. Wer möchte schon ständig über Fehler wie „Author“ stolpern …

      • Entschuldigung für den Fehler aber Deutsch ist eine Fremdsprache für mich (genauer 1 von 3). Da kann das schon mal vorkommen. Ich hoffe, daß Sie ihre Fremdsprache(n) besser beherrschen.

  • Klar, das iPad in der Schule. Weil jeder Schüler ausschließlich Lehrbücher verwendet und keiner nur auf den Gedanken kommt, im Unterricht zu zocken!! Als nächstes werden die Teile dann geklaut oder gar beim Toben zerstört! -Was für eine Schnapsidee!

    Wer glaubt denn bitte ernsthaft, dass sich DAS durchsetzt?

  • Ich denke das dabei nur die Hochschulen von Apple angesprochen werden, weil wie schon viele gesagt haben fehlt bis zur 8. Klasse die geistige Stärke auch wirklich nur was für den Unterricht (zumindest während dessen) zu machen.
    Und es gibt ja schon viele Klipps die Zeigen wie gut das iPad in eine Vorlesung passt. Hoffentlich wird Siri dafür vorgestellt, so könnte man Siri die Mitschrift für den Kurs erledigen lassen ;P

    • Du überschätzt die geistige Stärke unserer Studenten hofnungslos.

      Zum zweiten Punkt: Jeder, der fähig ist, Notebook, Stift und Papier einzusetzen kann über iPads in Vorlesungen nur lachen.

  • Also, ich weiss nicht. Wenn wir mit der Schule an den Computer gehen (8. Klasse) schaut da selten etwas produktives raus… Von einigen Schülern hat man das Gefühl, das sie das erste Mal an einem Cpmputer sitzen.

  • Wird es eine Aufzeichnung des Events geben?

  • Also ich fände es klasse mit den Schulbüchern :))) dann müsste ich nicht jeden Tag einen Rücken schädigen indem ich 10 Tonnen Bücher mit mir rumschleppe :D

  • Ich glaube wenn ich mit meinem iPad im Unterricht arbeiten würde, würden meine Lehrer durch die Decke gehen

    • Du musst weiter denken: wenn die ipads nicht von einzelnen schülern mitgebracht werden sondern alle damit arbeiten ist das etwas ganz anderes. Außerdem werden sie ja nicht ununterbrochen benutzt, sondern vielleicht nur in Gruppenarbeiten oder so;)

  • Bei Apple gabs noch nie was Umsonst! Warum dann diesmal ?
    Traumtänzer…

  • TobiasderGrosse

    Wie soll sich das durchsetzten? Warum sollen die Schulen/Schüler teure iPads kaufen? Einfache ebook-Reader tun es doch auch. 500€ pro Schüler sind für eine Schule nicht tragbar, auch nicht wenn Apple Mengenrabatt gewähren sollte.

    • Du hast so recht… nur wenn die Jugend von heut lange genug quengelt, wird halt ein Dispo/Kredit aufgenommen und dann halt so´n teil gekauft und eine Woche später von Nelson und seiner Gang abgezogen und verscherbelt.

      Heute werden Notebooks ab Klasse 4 vorausgesetzt, wie Mama oder Papa von Jedermann das zahlen sollen interessiert niemanden…. Echt traurig.

  • Hallo Leute.
    Habe letztens mit Bekannten das auch durchdiskutiert.
    Apple hätte die (auch finanziellen) Möglichkeiten das (Betonung) ganze anzufangen. Über kurz oder lang wird es dann auch andere Hersteller geben, welche in diesen Markt mitmischen würden.
    Desweiteren brauch man sich wahrscheinlich keine Gedanken um die Kosten machen. Staatliche Förderung, Förderung durch die Schule und eventuell ein Zuschuss den die Eltern zahlen müssen wie jetzt auch. Wenn man bedenkt wieviel ein IPad kostet – ohne Gewinnmarge, und sich mal bei Amazon umschaut (Kindle Fire zum Produktionspreis) dann kann man sich auch bei Apple vorstellen das ein kleines „Draufzahlgeschäft“ machen würden. Man hat ja danach vielleicht potentielle neue Kunden. Und je nach dem wer hier als erstes den Fuß in der Tür hat, der hat die besseren Karten.
    Weitergesponnen wie es aufgebaut wird, kamen wir auf den Weg -> Erst Hochschulen und Universitäten, dann ein ganzes Stück später eventuell Gymnasien, und noch ein ganzes Stück später „normale“ Schulen.
    Wer sagt das geht nicht, bedenke bitte was sich in den letzten „nur“ 5 bis 10 Jahren entwickelt und als „Normalitat“ eingeschlichen hat.
    Ich denke 5-10 Jahre ist locker denkbar.

  • Hallo Leute.
    Habe letztens mit Bekannten das auch durchdiskutiert.
    Apple hätte die (auch finanziellen) Möglichkeiten das (Betonung) ganze anzufangen. Über kurz oder lang wird es dann auch andere Hersteller geben, welche in diesen Markt mitmischen würden.
    Desweiteren brauch man sich wahrscheinlich keine Gedanken um die Kosten machen. Staatliche Förderung, Förderung durch die Schule und eventuell ein Zuschuss den die Eltern zahlen müssen wie jetzt auch. Wenn man bedenkt wieviel ein IPad kostet – ohne Gewinnmarge, und sich mal bei Amazon umschaut (Kindle Fire zum Produktionspreis) dann kann man sich auch bei Apple vorstellen das ein kleines „Draufzahlgeschäft“ machen würden. Man hat ja danach vielleicht potentielle neue Kunden. Und je nach dem wer hier als erstes den Fuß in der Tür hat, der hat die besseren Karten.
    Weitergesponnen wie es aufgebaut wird, kamen wir auf den Weg -> Erst Hochschulen und Universitäten, dann ein ganzes Stück später eventuell Gymnasien, und noch ein ganzes Stück später „normale“ Schulen.
    Wer sagt das geht nicht, bedenke bitte was sich in den letzten „nur“ 5 bis 10 Jahren entwickelt und als „Normalität“ eingeschlichen hat.
    Ich denke 5-10 Jahre ist locker denkbar. Schaut mal wie es Microsoft gemacht hat, und wo die jetzt immer noch sind.

    • Sorry wegen dem Doppelposting. Wollte irgendwie beim ersten Mal senden nicht.

      • Die Logik deines Kommentares hat bei dem Wort „Draufzahlgeschäft“ aufgehört.
        Damit würde Apple gegen jede Logik eines Aktienunternehmens verstoßen (Draufzahlgeschäft=Minusgeschäft=Geschäft welches sich nicht lohnt und somit die Aktionäre unglücklich macht). Du solltest nicht auf die Freundlichkeit der Menschen bauen, bei der Börse geht es nicht um soziales sondern um Geld, dadurch würde (je nach Umfang des Projektes) auch der Aktienkurs darunter leiden.

      • Nicht so gemeint wie es dasteht (deswegen auch „“). Man nehme z.B. „Grosskunden“-Rabatte oder aber auch Beispiel Apple Education oder perfekt angepasste iPad-Variante. Das Gesamtpaket für die Möglichkeit der Einführung muss halt passen. Ich würde es für meine Kinder wünschen.
        Und was Aktienunternehmen angeht – in der Automobilbranche werden neue Autos teilweise (schubweise

      • **Fortsetzung
        Schubweise zum Jahresende rausgeschmissen. Nur um Zulassungszahlen zu beschönigen und andere eventuelle NeuKunden davon zu überzeugen – „da schaut unsere Zahlen an. Wir sind gut“. Und das faszinierende daran. Es funktioniert. Ein Bekannter von mir hat schon von so einer „sonderaktion“ sehr gut profitiert.

  • Vieleicht wirds ja auch ein iPad mini für Schüler uso…

  • Ich denke ipads sind für die schule ideal. Nur müssten das auch private geräte sein. Vllt von der schule subventioniert um es für die eltern günstiger zu machen aber voll funktionsfähig. Wenn man die kosten überschlägt is das immernoch günstiger als jedes jahr bücher zu kaufen. Vorteile überwiegen da. Mathe aufgaben direkt im buch lösen und nach freigabe durch den lehrer an seinem pad den lösungsweg angezeigt bekommen, oder die aufgabe am beamer besprechen. Ipad is eig ideal wenn die inhalte stimmen. Mathe, musik, physik, bio. In den fächern wäre stift und papier schon garnicht mehr nötig. Deutsch literatur direkt am gerät lesen. Erdkunde direkt an google earth. Das ipad könnte schule optimal ergänzen. Und mit spielen kann man ja unterbinden das keine installiert werden. Aber spielen konnte ich jetzt auch schon immer im unterricht. Was zählt is das man die aufgaben fertig kriegt

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