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Amazon zieht Bestellwert für versandkostenfreie Lieferung an

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Der Online-Händler Amazon hat den Mindestbestellwert für die versandkostenfreie Lieferung in seiner US-Filiale angezogen und von bislang $35 auf $49 Dollar erhöht. Zwar wurden die für Deutschland gültigen Preisvorgaben aktuell noch nicht angepasst – hierzulande greift der versandkostenfreie Standardversand nach wie vor bei einem Bestellwert von 29 Euro – dürften mit Blick auf Amazons zurückliegende Umstellungen jedoch auch in Europa umgesetzt werden.

versand

Auch wenn sich die 40%-Erhöhung langfristig positiv auf den Anstieg der Prime-Mitgliedschaften auswirken dürfte, wird es Amazon weniger um das Wachstum der Abo-Kunden und mehr um die Reduktion der Versandkosten gehen. Diese stiegen im vergangenen Jahr um satte 25%. Allein im vierten Quartal 2015 investierte Amazon 4,55 Milliarden Dollar in die Bestellabwicklung.

Schon jetzt setzt Amazon bei Lieferungen in die Schweiz und nach Polen unter Umständen einen Mindestbestellwert von 49 Euro an. Mit den sogenannten Plus-Produkten bietet Amazon zudem schon heute ausgewählte Artikel an, die erst dann bestellt werden können, wenn der Gesamtwert der Bestellung mindestens 20 Euro beträgt.

Montag, 22. Feb 2016, 18:07 Uhr — Nicolas
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  • So kann man auch viele „Streaming-Kunden“ bekommen.

  • Tja, so kann sie aussehen, die Werbetaktik für Prime…

  • Hoffentlich geht es dabei nicht um die Konkurrenzfähigkeit des Streamingangebots, sondern um die Lohnerhöhung der Arbeiter. Ja, wie naiv ;-D

    • Was soll ein Kistenstapler denn deiner geschätzten Meinung nach verdienen? Glaubst du auch diesen Verdi-Bullshit, dass Lageristen die gleichen Aufgaben erfüllen wie ein gelernter Kaufmann mit Kundenbezug? Vielleicht meint ja hin und wieder jemand die gleiche Qualifikation zu haben, nur weil er seinen Kartons Vornamen verpasst hat?

  • Wurde doch schon erhöht auf 29€!

    • War auch mein Gedanke, von 20,- über 30,- auf 50,- Euro ist ganz schön happig.

      Aber möglicherweise stärkt es ja die lokale Wirtschaft: Da lohnt es vielleicht ja häufiger mal, auf dem Heimweg noch beim Fachhändler vorbeischauen. ;)

  • Naja, mir wurden diese Plusprodukte bisher fast ausnahmslos in einem separaten Paket zugeschickt.

  • Na super. Als absoluter Prime Verweigerer würde mich das wieder treffen. Ich verstehe schon das Amazon die Leute zu Prime locken will. Ich bin mit meinen Streaming Anbietern sehr zufrieden und will nicht wechseln. Schade das es keine vergleichbare Konkurrenz zu Amazon gibt. Vor allem im Service sind die richtig gut. Sollte die Erhöhung auch Deutschland treffen, wovon ich stark ausgehe, muss ich mich nach Alternativen umsehen. Anscheinend muss die letzte Erhöhung zu keinem Kundenschwund geführt haben sonnst würden die das nicht noch weiter treiben. Amazon wird sowieso immer unsympathischer. Denen gehört schon alleine wegen dem Ausschluss von dem Verkauf von Konkurrenzprodukten auf die Finger geklopft.

    • Musst Du Dich wegen der paar Euro ernsthaft nach einer Alternative umsehen? Wer bezahlt denn Dein iPhone?

      • Wenn jeder so denkt wie du kann Amazon sowieso machen was sie wollen. Ich möchte das nicht unterstützen deswegen werde ich mich nach Alternativen umschauen. Nur weil ich ein iPhone benutze heißt das nicht das ich mein Geld zum Fenster raus werfe. Amazon ist übrigens nicht immer günstig nur ist es bequem dort zu bestellen. Die haben den Versand am selben Tag für Prime Kunden eingeführt und wundern sich jetzt über die gestiegenen Versandkosten. Der Standart Kunde soll es jetzt bezahlen. Ohne mich aber jeder wie er will. Ich werde weiter Versandkostenfrei bestellen allerdings dann bei anderen Anbietern. EBay und co bieten das auch an. Man muss halt mehr schauen.

    • Google mal nach „Amazon Buch Trick“ so lange dieser Trick weiterhin funktioniert, kann einem der Mindestbetrag egal sein. Denn Prime ist nicht ansatzweise konkurrenzfähig zu Netflix + dns, vor allem wenn man eh auf Englisch schaut, dort ist Prime einfach nur grottig.

    • Wie gut, daß es den Buchtrick gibt. ;-)

      • Buchtrick?

      • Buch für Cent-Betrag mit in den Warenkorb legen und als nicht Prime-Kunde über versandkostenfreie Lieferung freuen, auch unterhalb der Preisschwelle. ;-)

      • Fen Buchtrick kannte ich bisher auch nich nicht. Bisher hab ich meistens einfach irgendwas(!!!) mit dazu bestellt, so dass ich über den Mindestbestellwert kam. Innerhalb von 14 Tagen hab ich dann das Irgendwas wieder (versandkostenfrei) zurückgeschickt ;) Bestelle aber insgesamt seit der Erhöhung AUF 29Euro wesentlich mehr bei anderen Onlineshops…

      • Leider gibt’s keine Bücher im Cent Bereich mehr geht ab Ca 4€ los inzwischen.

      • Typisch, rücksichtslos den eigenen Vorteil suchen, Buchtrick, Rücksendung wissentlich zuviel bestellter Ware, ein Zeichen der Zeit. Genau diese Leute die so gierig auf den eigenen Vorteil aus sind, regen sich dann auf, wenn „die Reichen“ alle Steuertricks anwenden…

      • Klar, weil sich der Aufwand mit dem Zurückschicken sicherlich für die gesparten paar Euro lohnt. omg

      • Wenn du so weiter machst, wirst du aber bestimmt gesperrt

    • Ganz ehrlich: als damals dieses zwangsstreaming eingeführt wurde, habe ich Prime gekündigt und habe es nicht bereut. Wenn man sich im Netz umschaut, ist Amazon nicht immer der günstigste Anbieter. Sie mögen zwar schnell mit den Versandzeiten sein, aber mir ist es egal ob ich nen halben/ganzen Tag länger auf mein Paket warte. Ich werde das auch zukünftig nicht unterstützen. Aber scheinbar gibt es immer noch genug die das machen, sonst hätte Amazon damals schon zurück gerudert.

      • Was bitte ist Zwangsstreaming? Mußt dir jetzt immer vor dem Entgegennehmen einer PRIME-Sendung einen Film zusammen mit dem Zusteller ansehen, bevor er dich unterschreiben lässt???

  • Nur zu; damit würde A zwar immer noch eine Referenz beim Preisvergleich bleiben, sich die Wahrscheinlichkeit der Bestellung in anderen Online- bzw. herstellereigenen Shops jedoch erhöhen. Simple Arithmetik.

    • Wer versendet denn neben A kostenfrei? Die wenigen kann man von der Hand abzählen…
      Und ob 29 EUR oder 49 usd: es muss immer noch jemanden geben, der das Paket von A nach B bringt (und vorher dort in das Regal und wurde raus).
      Und ich persönlich denke, dass A auch die Prime-Mitgliedschaft bald anziehen wird.

      • Dir ist klar, dass auch bei „kostenfreiem“ Versand der Preis für selbigen kalkulativ berücksichtigt wurde? Ich habe meine letzte SSD + Versandkosten immer noch günstiger als „versandkostenfrei“ bei A gekauft. Ist ja auch egal …

  • Mit ihrer MarktMacht zocken sie auch ihre Lieferanten ab. Nicht ohne Grund gibt es einige Verleger nicht bei Amazon.
    Wenn wenigstens die Mitarbeiter und Spediteure davon profitieren würden. :-(

  • Ich finde Amazon sehr praktisch und günstig. Da ich es sehr viel nutze und auch die Mehwerte gerne mitnehme (Kindle Buch pro Monat, Video Dienst, Musik Dienst) dürfte es meiner Meinung nach sogar etwas teurer sein. Alleine durch den Versand spare ich schon mehr als es kostet.

  • Porto zahlen müssen ist halt auch echt unverschämt… :-)

  • Ich habe vor 2 Wochen noch neue 3D Brillen und dazugehörige Batterien bestellt, Wert über 30 € für die Batterien die 6 € ausmachten waren keine Versandkosten fällig für die Brillen jedoch Versand bezahlt. Irgendwie ist da manchmal der Wurm drin.

    • Ja dann waren die Brillen und die Batterien keine Prime Artikel? Daher. Es hat nicht Amazon verschickt sondern ein Normaler Händler. Der Händler mit den Brillen hat dann halt Versandkosten haben wollen und der andere Händler mit den Batterien hat dann keine haben wollen. In dem Fall wäre es völlig egal gewesen ob Du Prime oder nicht Prime Kunde bist.

  • Stefan B. aus H

    Amazon sollte noch weiter an der Effizienz arbeiten. Habe 4 Artikel bestellt und bekomme drei Lieferungen trotz der Angabe, diese nach Möglichkeit zusammenzufassen. Alle Artikel kamen aus unterschiedlichen Lagern und waren nicht hochpreisig oder exotisch. Davon hätten sie überall welche vorrätig haben können.

  • Mich nervt es wenn die Pakete immer so groß sind obwohl der Inhalt 1/4 kleiner ist.
    Und ich bin gerne Prime Kunde. Vor allem finde ich Same Day Lieferung genial. Letze Woche Dienstag morgens ein Anker Ladeport bestellt und Dienstag Abends geliefert. Genial.
    Auch die Streaming Angebote werden häufig genutzt, für unsere kleine Familie ausreichend.

    • Nur 10 Kartongrössen / Varianten vor Ort zu haben ist Lagerhaltungstechnisch sehr viel Billiger als 100 Grössen zu haben und bis auf’s letzte Gramm zu packen. Das wieder auspacken wenn es doch nicht reicht und die Lagen Laufwege wenn 200 Verschiede Karton zu Auswahl stehen würden wären zu lang und auch zu teuer. Ausserdem ist die Industrie darauf ausgelegt Kartons teilweise wiederverwertbares Produkt zu sehen und ist am Ende so sogar Umweltfreundlicher. Da gab es schon Dokumentationen drüber. Vorher war ich auch Deiner Meinung. Aber @über Dir. Ja es wäre Wünschenswert bei 4 Bestellungen von Kleinstartikeln diese nicht in 3 Einzelne Lieferungen zu bekommen wenn es wirklich um allgemeine Artikel geht die wirklich überall hätten liegen können.

  • Ich hab mir nicht alles durch gelesen also seht mir nach falls schon jemand vor mir darauf hingewiesen hat.

    Es sind die Versandkosten die hier voraussichtlich für eine Vielzahl der Produkte neu entstehen plus das ein oder andere Produkt das vorher unbedingt Versandkostenfrei bleiben sollte und deshalb knapper kalkuliert war.

    Für Deutschland könnte das unabhängig davon was in den USA mit dem Geld gemacht wird bedeuten das Geld für die Angestellten übrig bleibt… Die Kämpfen doch noch immer für mehr Geld

  • Genau das macht den Versand preiswert. Denn Lagerhaltung überall kostet viel mehr…

  • Bezog sich auf „Stefan B aus H.“.

  • Statt die Grenze zu erhöhen sollten die mal an Ihrer Verpackungspolitik feilen… Die Verpackung ist immer um Welten größer als das eigentlich Produkt…

    Da würden sich die 25 %, wie im Artikel erwähnt, sicherlich Sparen lassen. Und es würde die Umwelt schonen…

  • Es gibt noch andere Online-Händler…

  • Leider wird Amazon preislich immer unattraktiver, der Vorteil der einmal zum örtlichen Handel bestand wird immer schmaler und somit ist mein Wahl schon seit längeren wieder der Laden um die Ecke.

  • Ist doch völlig on Ordnung. Ich möchte nicht wissen, wieviele Menschen einfach mal etwas bestellen, um es wieder zurück zu senden. Die Sensibilität dafür ist einfach verloren gegangen. Andere werden sicher folgen. Es gibt bereits so viele Versender, die bis zu einem gewissen Warenwert Versandkosten nehmen. Und bei Amazon hat derjenige, der dies umgehen möchte, eben die Möglichkeit Prime abzuschließen. Sicherlich ist das nicht immer alles nur im Sinne des Kunden, aber ich finde es völlig legitim.

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