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Win-Software: MarkAble im Review

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Bereits im März 2004 fand sich im iFUN.de-Forum eine Anleitung, die es Windows-Usern gestattete Files so zu editieren, dass sie im Hörbuchmenu des iPod erscheinen. Die Vorgehensweise ist relativ simpel. Das MP3-File konvertiert man mit iTunes in eine AAC-Datei und benennt die Datei-Endung in *.m4b um. Nach der nächsten Synchronisation findet sich der Titel dann im Hörbuchmenu des iPod und war zugleich bookmarkfähig. Gerade bei langen Hörbüchern, ist diese, von Audible- oder iTunes-Hörbüchern bekannte Bookmarkfunktion ein riesen Vorteil. Den Tag über Musik hören und abends das Hörspiel wieder dort weiterhören, wo es die Nacht zuvor endete, ohne sich eine Track-Nummer oder Zeiten merken zu müssen, was will man mehr?

Mehr Komfort!
Denn ein wenig lästig war es schon, nach dem rippen der CDs auf Freeware-Suche zu gehen um die einzelnen Tracks einer Hörbuch CD in einen großen File zu verwandeln.

MarkAble von iPodsoft.com verspricht genau hier Abhilfe zu schaffen.

Ein All-in-One Tool möchte MarkAble sein und vom CD-Rippen, über das Zusammenführen der Dateien, bis hin zum konvertieren und integrieren in iTunes, dem User so ziemlich jeden Schritt abnehmen.
Dies – und das müssen wir neidlos anerkennen – funktioniert (bis auf ein paar kleine Patzer, aber dazu später mehr) wunderbar. Um MarkAble zu benutzen muss der Rechner neben iTunes auch mit einer aktuellen Version des .net-Frameworks ausgestattet sein.
Danach geht alles denkbar einfach. Hörbuch-CD einlegen und sich von MarkAbles CD-Wizard durch die einzelnen Schritte der Umwandlung führen lassen. Zum Rippen und Konvertieren der CD benutzt MarkAble iTunes und spricht diese auch direkt an.
Nach der üblichen Import-Dauer einer CD (ca. 10 min) braucht es ca. 6 min, bis die bookmarkfähige Datei in iTunes bereit liegt.
Der CD-Wizard in MarkAble ist jedoch kein muss. Beliebige MP3s die sich schon auf dem Rechner befinden, lassen sich in MarkAble auswählen, zusammenführen und bookmarkfähig machen. Und dass mit einer ganzen Hand voll Konfigurationsmöglichkeiten.

Der Wehrmutstropfen:
So schön MarkAble auch ist, scheint sich das Programm noch immer nicht von den üblichen Kinderkrankheiten befreit zu haben. So ist das Hinzufügen von Tracks per Drang and Drop, genau so wenig möglich wie die iTunes interne Konfiguration der Rip-Einstellungen. Auch das Auslesen der ID3 Tags gestaltet sich mitunter als schwierig und muss oft von Hand nachgeholt werden. Dies lässt sich bei nur einem Track jedoch verkraften.

Fazit:
Wer öfter mal 40€ für neue Hörbuch-CDs ausgibt sollte nicht all zu lange zögern $15 für MarkAble zu bezahlen. Dieser Preis, gerechtfertigt oder nicht, ist auf jeden Fall noch zu verkraften und macht das Hören von Hörbüchern um einiges relaxter. Keine 200+ Titel müssen mehr in iTunes eingefügt werden, Playlisten müssen nicht mehr angelegt und Pause-Zeiten nicht mehr im Kopf behalten werden. Setzt man sich einen Tag mit MarkAble auseinander, kann man sich Abends freuen, alle gerippten Hörbuch-CDs im Hörbuchmenu des iPod untergebracht, und Bookmarkfähig gemacht zu haben. Screenshot Galerie.

Mittwoch, 31. Aug 2005, 18:52 Uhr — Nicolas
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