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Video: RoadTrip im Review

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Samstagabend, draußen wird es kalt und drinnen ist mal wieder Zeit für ein Review. Griffins All-In-One Car-Lösung RoadTrip liegt bei uns auf dem Tisch und ist in den vergangenen zwei Wochen schon in zahlreichen Autos mitgefahren. Der in Deutschland über die Vertriebspartner von MacLAND vertriebene FM-Transmitter mit Dock und Adapter für den Zigarettenanzünder könnte die perfekte Lösung für den iPodgenuss im Auto sein. Ob dem so ist zeigen unser Test, ein Hands-On Video sowie ein paar Bilder und das obligatorische Fazit.

Was gibt’s fürs Geld
Der Lieferumfang des RoadTrip ist dem Kaufpreis in jedem Fall angemessen. Neben dem RoadTrip selbst, liegen ein Stecker für den Zigarettenanzünder, eine Verlängerung, eine USB/Audio-Kabel sowie die passenden Einsätze für den nano, die iPods der 4. und 5. Generation und den iPod mini im Paket. zusätzlich gibt es noch eine Lizenz für die ebenfalls von Griffin vertriebene Software iFill und zwei Spacer aus selbstklebendem Filz um auch für die iPod-Modelle mit geringerer Kapazität einen sicheren Sitzt im RoadTrip zu gewährleisten.

Der FM-Transmitter
In seinen technischen Spezifikationen unterscheidet sich der FM-Transmitter des RoadTrip so gut wie nicht von den am Markt befindlichen Konkurrenten. Ausgestattet mit CE-Siegel und lizenziert für den Betrieb in Deutschland, sendet der Transmitter auf einer frei wählbaren Frequenz zwischen 88,1 und 107,9 MHz. Die Bedienung erfolgt ausschließlich über die drei am Transmitter angebrachten Button. Der Quick-Key (ganz rechts) schaltet den Roadtrip ein bzw. aus und hilf bei größeren Frequenzsprüngen. Mit einem Klick, lassen sich 10MHz überspringen. Die beiden anderen Knöpfe sind zuständig für das Finetuning und durchlaufen das Frequenzband in 0,1MHz-Schritten. Ist der Transmitter nicht in das RoadTrip-Dock eingesteckt, läßt dieser sich mit dem beiliegendem USB/Audio-Kabel auch an einen Rechner anschließen.

Im Auto
Die Montage des Roadtrip geht weitestgehend problemlos von statten. 5 Minuten sollte man für das erstmalige Setup im eigenen Auto jedoch einkalkulieren. Und ob die Verlängerung für den Zigarettenadapter mit eingesteckt werden sollte, probiert man am besten aus. Alle Teile lassen sich gut paßgenau zusammenstecken und dank integrierten Feststellschrauben auch ordentlich arretieren. Bei den von uns gefahrenen Autos (Audi A6, VW Polo, Renault Scenic) fand sich immer ein guter Kompromiß, der es auf der einen Seite gestattete alle Bedienelemente des Fahrzeugs noch problemlos zu erreichen, andererseits auch komfortablen zugriff auf den iPod ermöglichte.



Sobald der iPod mit der passenden Schale versehen und in den RoadTrip gesteckt wurde, kümmert sich Griffins FM-Transmitter um das optimierte Laden des weißen Freundes. Zwei integrierte LEDs geben Auskunft über den Ladevorgang (grün = voll aufgeladen, rot= wird geladen). Die mitgelieferten Schalen passen bei allen IPods wie angegossen, kommen mit der 2. Generation des iPod nano jedoch noch nicht zurecht (es fehlte genau 1mm) – ob Griffin hier für entsprechende Ad-Ons sorgen wird bleibt abzuwarten. Praktisch ist das System der Trägerschalen aber in jedem Fall. So läßt sich der iPod nach der Fahrt zur Arbeit einfach mitsamt Schale im Handschuhfach verstauen und ist danach sofort wieder einsatzbereit. Schaltet man den RoadTrip aus, oder zieht den iPod aus dem Dock, pausiert dieser übrigens automatisch.

Die richtige Frequenz
Wie bei anderen FM-Transmittern auch, sollte die Sendefrequenz des RoadTrip möglichst so gewählt werden, dass weder Musik noch Stimmen auf dem verwendetem Kanal zu hören sind. Ein einfaches Rauschen im Radio ist die beste Wahl für das eigene iPod-Radio. Kommt man auf längeren Autofahrten dann doch mal in den Bereich eines regionalen Radiosenders, so läßt sich die Frequenz im laufenden Betrieb mit ein paar Handgriffen schnell wieder anpassen. Zudem merkt RoadTrip sich die zuletzt verwandte Frequenz.

Fazit
Mit einem Straßenpreis von 70€ (zu beziehen über die MacLAND-Partner oder bei Amazon) ist RoadTrip sicher nicht der billigste, wohl aber der komfortabelste der derzeit am Markt erhältliche FM-Transmitter. Das schnelle Wechseln der Frequenz, der immer geladene iPod, das Dock und die einfache Bedienung sprechen für sich. So fliegt der iPod bei der nächsten Vollbremsung weder durch den Wagen, noch liegt das Wechseln der Frequenzen im alleinigen Aufgabenbereich des Beifahrers (wer mal alleine mit einem der früheren iTrip-Modelle unterwegs war, weiss wovon wir sprechen). Wir zumindest können den RoadTrip uneingeschränkt empfehlen. Nicht zuletzt weil auch beim Kauf des nächsten Wagens kein neues Audio-System installiert werden muß.

Samstag, 21. Okt 2006, 20:26 Uhr — Nicolas
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