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Reading List macht die Safari-Leseliste übersichtlicher
Mit der in Safari integrierten Leseliste bietet Apple seit Langem eine einfache Möglichkeit, Webseiten für einen späteren Zugriff zu speichern. Allerdings bietet macOS standardmäßig nur begrenzte Möglichkeiten, größere Sammlungen solcher Links zu durchsuchen und zu verwalten. Hier setzt die Mac-App Reading List von Marc Köhlbrugge an.
Die Anwendung greift direkt auf die vorhandene Safari-Leseliste zu und bereitet deren Inhalte in einer eigenen Oberfläche auf. Reading List versteht sich dabei nicht als Ersatz für die Safari-Funktion, sondern als ergänzende Oberfläche für Nutzer, die regelmäßig Webseiten zum späteren Lesen ablegen.
Suche, Filter und intelligente Listen
Reading List verwendet eine dreigeteilte Ansicht, in der sich gespeicherte Webseiten auswählen und direkt innerhalb der Anwendung betrachten lassen. Die Suche berücksichtigt neben Titel und Webadresse auch den jeweiligen Domainnamen und vorhandene Vorschautexte.
Für die einzelnen Einträge stehen jeweils Kontextmenüs zur Verfügung. Darüber lassen sich Links unter anderem in Safari öffnen, in die Zwischenablage kopieren oder als gelesen beziehungsweise ungelesen markieren.
Überschaubare Sammlungen
Für größere Sammlungen stehen verschiedene Möglichkeiten zur Sortierung und Filterung bereit. Links lassen sich nach Webseite gruppieren oder über sogenannte intelligente Listen filtern. Bereits vorkonfiguriert sind unter anderem Ansichten für zuletzt hinzugefügte Einträge sowie Videos und PDF-Dokumente. Darüber hinaus lässt sich zwischen ungelesenen, bereits angesehenen und allen gespeicherten Einträgen wechseln.
Änderungen an der Safari-Leseliste werden laut Entwickler automatisch erkannt. Wird beispielsweise in Safari eine neue Webseite hinzugefügt, soll Reading List seine Darstellung selbstständig aktualisieren.
Reading List setzt mindestens macOS 14 voraus und wird vom Entwickler kostenlos angeboten. Der Quellcode der App lässt sich über GitHub einsehen.

Wäre ich nicht aufgrund der fehlenden Funktionalität nicht schon länger auf GoodLinks statt Safaris Leseliste umgestiegen, wäre das sicherlich ein Test wert, wenn die Verzahnung mit der integrierten Leseliste gut funktioniert.
GoodLinks hat aber den entscheidenden Vorteil neben dem Mac auch am iPhone und iPad verfügbar zu sein