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Sieben Personen medizinisch betreut

Rauchentwicklung: Apple Store Zürich nach Akku-Tausch evakuiert

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Die laufende Akku-Austausch-Aktion Apples, in deren Rahmen sich interessierte Kunden einen neuen Geräte-Akku für 30 Euro statt der sonst üblichen 90 Euro einbauen lassen können, hat in der ersten Apple-Filiale jetzt einen Einsatz der städtischen Rettungskräfte provoziert.

Rauch

Wie das Sicherheitsdepartement der Stadt Zürich berichtet kam es am Dienstagmorgen im Apple Store an der Bahnhofstrasse wegen einem überhitzten Akku zu einer geringen Rauchentwicklung. Diese konnte aufgrund der richtigen Reaktion des Personals sofort eingedämmt werden.

Demnach sei kurz nach 10.00 Uhr eine Meldung bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei ein, dass es im Apple Store an der Bahnhofstrasse eine Rauchentwicklung gebe.

Die ersten Abklärungen der Polizei und Feuerwehr vor Ort zeigten, dass sich ein Mitarbeiter in der Werkstatt während dem Ausbau eines Akkus, der dabei überhitzte, leichte Verbrennungen an der Hand zugezogen hatte. Gleichzeitig kam es zu einer leichten Rauchentwicklung, die dazu führte, dass rund 50 Kunden und Mitarbeitende das Geschäft vorübergehend verlassen mussten.

Sieben Personen medizinisch betreut

Die Rettungskräfte unterstreichen: Das Personal reagierte gut und richtig. Es streute Quarzsand über den überhitzten Akku, so dass der Rauch eingedämmt und nach dem Einschalten der Lüftung abgesogen werden konnte.

Jetzt haben Spezialisten des Forensischen Instituts Zürich den Akku und das dazugehörende Gerät sichergestellt und wollen im Labor prüfen, was zur Überhitzung des Akkus geführt hatte. Die Einsatzkräfte waren mit einem Tanklöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr sowie mit mehreren Rettungswagen und einem Noteinsatzfahrzeug vor Ort. Nach Angaben der Polizei wurden sieben Personen medizinisch betreut, mussten aber nicht ins Krankenhaus überführt werden.

Mit Dank an Roger, Michael und Christoph

Dienstag, 09. Jan 2018, 13:36 Uhr — Nicolas
49 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Ich hoffe es gibt bald einen neuen Underdog, Apple bekommt absolut nichts mehr hin.

    • Wir brauchen vor allem Menschen mit Verstand!

    • Was kann Apple für eine falsche Handhabung des Akkus. Wenn der Mitarbeiter den Akku beim Ausbauen knickt, überhitz dieser wegen des Kurzschlusses.

    • Akkus sind schon oft in die Luft geflogen. Die sind auch nicht von Apple (sondern von Samsung), auch wenn hinten ein Apfel auf dem Case klebt =)

      • Das machts aber auch nicht besser

      • Erst liefert Samsung schlechtere Prozessoren und jetzt ihre patentierten Akkus die gerne mal explodieren. Wird zeit das Apple gänzlich auf Samsung verzichtet. Qualität haben die ja schon lange nicht mehr.

      • Erst liefert Samsung schlechtere Prozessoren an Apple und dann ihre patentierten Akkus die gerne mal explodieren. Die waren früher mal bei Hardware gut und Software mies. Jetzt ist halt beides mies.

      • Jo… Jetzt ist alles Samsung daran schuld… Ich würde mal sagen, der Apple Mitarbeiter hat einfach nur ein Fehler gemacht beim Einbau. Aber im allgemeinen sind Deine Kommentare sehr Unsympathisch.

    • Schau mal in Richtung China.
      Der Markt besteht quasi nur aus Smartphones und Tablets. Den Platz für einen PC kann sich kaum jemand leisten.
      Die Topliste wird angeführt von Oppo, Vivo, Xiaomi, Honor und Huawei.
      Die haben alle sehr schicke Top Smartphones die einem S8 oder Pixel 2 in „nichts“ nachstehen.

      Viele sind leider noch auf den Chinesischen Markt fokussiert aber mit steigendem Interesse an China Imports wird es nicht mehr allzu lange dauern bis hier regulär verkauft wird.
      Man muss dann natürlich zu Google wechseln aber der Umstieg ist nicht mehr so krass wie früher.

    • Du hast wahrscheinlich noch nie nen Schraubenzieher in der Hand gehabt, oder?
      Sowas kann immer mal passieren.
      Ist damals auch passiert, aber da hat es wegen fehlender sozialen Medien keiner mitbekommen.

      • @Lion_86
        Korrekt wäre Schraubendreher.

      • Richtig. Wenn dann nämlich einen Schraubendreher!

      • Ich vermute mal, er kommt aus der Schweiz. Dort sagt man in Mundart ‚Schraubenzieher‘

      • Echt jetzt? Ihr dreht eure Schrauben fest? Die meisten Schrauben werden glücklicherweise immer noch festgezogen oder angezogen. Steht so auch auf jeder Rechnung der KFZ-Werkstatt, auch wenn man für Radbolzen einen (ACHTUNG) Schlüssel! zum Nachziehen! verwendet. Es besteht keine Notwendigkeit den Begriff Schraubenzieher zu bemängeln, außer man möchte pedantisch-besserwisserisch trumpfen. In diesem Sinne…

      • Blöde Kommentare ablassen und anderen nachplappern, soviel bekommt der Nitro Daniel ja nicht hin.

      • Nicht ärgern the screw, besserwissende Dummköpfe gibt es immer.

      • Mir säged Schruubezieär. (Wir sagen Schrubenzieher)

      • Prima, schon komme die Deutschen Grammarnszis, die dir sagen wollen, dass ein Schraubenzieher nicht Schraubenzieher heisst. Schon bitter, wenn ein Schweizer den deutschen erklären muss, dass es dieses Wort Seth wohl in ihrer Muttersprache gibt…

    • 1. ist Apple schon lange, lange kein Underdog mehr, 2. waren Akkus nie unproblematisch, egal für welchen Hersteller. Von aufgeblähten iBooks seinerzeit bis Samsung-Handys war doch alles schon dabei.

    • Boah, trollst Du jetzt in jedem Beitrag Deine Anti-Apple-Parolen ab?
      Apple ist keine heilige Institution.
      Alles Unternehmen backen mit Wasser und Mehl. Hochleistungsgeräte bedarf es an Energie. Wenn man mit Energiespeichern nicht korrekt umgeht oder diese defekt sind, setzen diese die gespeicherte Energie eben anders um, als von einem Ingenieur geplant.

      Wenn Du so unglücklich mit Appleprodukten bist, hol dir bitte eine Telefonkarte für Telefonzellen. Da sind keine Akkus verbaut.

      • Um es nochmal kurz zu sagen: Ich eifere Apple keinesfalls hinterher. Aber von allgemein technologischen Schwierigkeiten von Apples Versagen zu reden, macht mich kirre.
        Ich sehe Apples Schwächen eher in anderen Bereichen, als in der Problemstellung von Lithium-enthaltenen Akkus.

    • Eines ist sicher, Du wirst es nicht!

    • Du hast ja ne Ahnung.

      Sand drauf. Gut ist.

  • Tom von der Isar

    Ich dachte ernsthaft! zuerst dass da Der Postillion schreibt.?! Oha.

  • Naja, durch zum Beispiel Beschädigung am Akku kann (sollte natürlich nicht) sowas halt mal passieren.

    Andere Frage: Weiß jemand von euch ob Apple auch den Akku von einem iPhone tauscht, wenn dieses kein originales Display mehr hat? (Wurde von Fachwerkstatt getauscht)

    Danke!

  • Lächerlich. So viel Aufwand für einen Akku.

  • Wenn man beim Akkutausch selbigen aus Versehen kurzschliesst… dann muss Apple der Schuldige sein

  • Der Titel der Meldung ist reißerisch und falsch. Räume und Gebiete werden evakuiert. Die Evakuierung von Menschen dürfte ziemlich unappetitlich sein.

  • Akku garantiert beim Ausbau kurzgeschlossen, der Depp.

    • Neun! Mit Fake Akkus kann das durchsus ganz schnell passieren! Du hast dicherlich noch nie ein Akku im iPhone getauscht! Es reicht, wenn fu versehentlich durch die Folie stichst. Oder wenn die Klebestreifen sich nichh richtig entfernen lassen die den Akku im Geböuse halten und man abrutsch! Dazu noch Akkutsudch im Akkord, weil jeder Schmarotzer einen neuen bekommt der will. Egal ob verbraucht oder nicht.

      • Schmarotzer? Was hat man dir denn in den Tee getan? 29,- Euro für einen Akkutausch ist ein realistischer Preis, bei dem Apple garantiert nichts drauf legen muss.
        Und selbst wenn, hätten sie es wegen ihrer mangelnden Informationspolitik und dem klammheimlichen Ausbremsen der Geräte dick verdient.
        Just my 2 Cents

  • Hoffe mal, das die Kunden nicht evakuiert wurden. Schreckliche Vorstellung das!

  • Einige haben den Artikel nicht richtig verstanden. Der Akku war in Ordnung. Apple trägt keine Schuld. Nur der Mitarbeiter hat es nicht geschafft, den Akku auszubauen.

    Ist mir auch schon passiert. Aus versehen ein Loch in den Akku gebohrt und hatte ein tolles kurzes Feuerwerk auf dem Wohnzimmertisch.

  • Super, dann würde wenigstens kein alter Akku verbaut.
    Allerdings zeigt das auch das teilweise die Apple Mitarbeiter
    Auch nicht besser sind als der AliBastler an jeder Ecke.

  • Als ich vor einiger Zeit meinen iPhone 6 Akku in einer iPhone Werkstatt habe austauschen lassen, ist der auch abgeraucht. Kommt wohl öfter mal vor.

  • Apple verwendet starke Aufkleber für den Akku. Man zieht diesen hinter dem Akku heraus und löst damit den Akku. Wenn der Kleber reißt, hilft nur noch Gewalt. Ich habe für solche Fälle immer einen Fluchtweg frei. Ich bezweifle aber den hier beschrieben Umfang des Schadens. War vermutlich halb so wild…

    • Ich war heute zufällig im Appstore als es passierte. Es roch wirklich beissend nach dem Gas und die Leute haben völlig richtig reagiert. Ich war ebenfalls dort um den Akku tauschen zu lassen. Schlussendlich bot man mir für den Preis ein neues Gerät an, da sich laut Techniker der Akku bei meinem Gerät nicht entfernen liess, ohne dabei beschädigt zu werden. Die Akkus sind für mechanische Belastungen hoch empfindlich. Wenn sich der Kleber nicht gut lösen lässt steigt das Risiko eines Kurzschlusses. Die Akkus sehen sehr unschuldig aus, sind aber hoch gefährlich. Allein schon der Kontakt mit Umgebungsluft also Sauerstoff macht sie zur Brandbombe. Dafür kann Apple. nichts und Samsung nichts. Das liegt einfach in der Natur der Technik.

    • Bei einem Kollegen habe ich das Problem mit dem abgerissenen Aufkleber auch gehabt beim iPhone 5c. Da half dann nur noch (sehr vorsichtiges) Heraushebeln des Akkus, der sich dabei ordentlich verformt hat. Warm wurde glücklicherweise nichts.
      Blöd ist, wenn der Akku beim Wechseln „hochgeht“ und dabei dann auch gleich das Gerät beschädigt, aus dem er ausgebaut werden soll. Dann wird’s richtig teuer. So ein LiPo kann auch nette Stichflammen entwickeln – wie man letztes Jahr bei Samsung gesehen hat. Und der Rauch ist auch nicht besonders gesundheitsfördernd.
      Ein anderer Kollege wollte in seinem iPhone 6 den Akku tauschen lassen, aber die Jungs im Apple-Store in Sindelfingen haben ihn nicht aus dem Gehäuse lösen können. Das Ende vom Lied war dann ein Tauschgerät – zum Preis des Tausch-Akkus. Gut, wenn man seine Daten vorher gesichert hatte (was selbstverständlich sein sollte).

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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