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Abokosten seit 10 Jahren unverändert

Patient Musikstreaming: Sind Preiserhöhungen unausweichlich?

105 Kommentare 105

Mit Blick auf die Differenzen zwischen Apple und Spotify wollen wir auf eine bereits zu Wochenbeginn erschienene Analyse von Mark Mulligan hinweisen. Der Blogger ist für sein Fachwissen rund um die Musikbranche bekannt und stellt nun die unbequeme These auf, dass Preiserhöhungen bei den Musikdiensten unumgänglich sind.

Der Auslöser für Mulligans Beitrag waren die Streitigkeiten zwischen Künstlern und den Musikdiensten um höhere Vergütungen. Ein Konflikt, in dem für Mulligan die Positionen beider Seiten nachvollziehbar sind. Die Künstler müssen für ihre Arbeit besser entlohnt werden, die Musikdienste haben angesichts geringer Margen dafür teils gar nicht die Mittel. Als einzigen Ausweg aus dieser Zwickmühle sieht Mulligan höhere Preise für den Endkunden.

Musikstreaming Dp

Wie der Blogger in der Folge erklärt, wären steigende Preise für die Streaming-Angebote gar nicht mal unüblich. Eher ist es umgekehrt und ungewöhnlich, dass Spotify auch nach zehn Jahren immer noch die gleichen 9,99 Dollar pro Monat nimmt wie zu Beginn. Im Videobereich hat Netflix gezeigt, dass Preisanpassungen bei zugleich wachsendem Angebot und besseren Dienstleistungen vom Kunden durchaus akzeptiert werden. Die Netflix-Preise haben sich in den USA von anfangs 7,99 Dollar auf mittlerweile 12,99 Dollar erhöht. Netflix konnte damit nicht nur die Inflation ausgleichen, sondern auch seine Marge deutlich erhöhen, während bei Spotify und anderen Anbietern im Musikbereich wenn man den Wertverlust des Geldes berücksichtigt mittlerweile ständig weniger ankommt.

Netflix macht es vor

Netflix kann in Sachen Preisgestaltung allerdings auch selbstbewusster vorgehen, als Spotify oder ein anderer Musikdienst. Das Videoportal kann seine Kunden durch hochwertige Eigenproduktionen binden. Die Musikdienste dagegen bereiten alle mehr oder weniger den selben, immerhin stetig wachsenden Pool an musikalischen Inhalten auf. Erhöht einer von ihnen die Preise, dann bekommen die Kunden die selben Inhalte bei der Konkurrenz zum alten Preis, weil die vermutlich genau aus der Hoffnung heraus, diese Überläufer für sich zu gewinnen, bei der Preiserhöhung nicht mitzieht.

Mulligan sieht hier die Künstler und deren Vertreter in der Pflicht. Diese könnten gemeinsam mit den Musikdiensten ein neues Preismodell gestalten, von dem beide Seiten profitieren. Für den Endkunden wird es auf kurz oder lang wohl in jedem Fall teurer, denn auch Firmen wie Apple und Amazon, die das Angebot über Einnahmen aus anderen Geschäftsbereichen subventionieren können, werden nicht dauerhaft Mittel zuschießen wollen.

Bilder: depositphotos.com
Freitag, 15. Mrz 2019, 20:44 Uhr — Chris
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Rede mit!
  • Solange die „Stars“ der Musikbranche weiterhin hunderte Millionen verdienen sehe ich keinen Bedarf für Preiserhöhungen

    • Das sind die Stars.
      Aber du vergisst die Millionen Musiker, die kaum von dem leben können was da rumkommt.
      Und dann noch die, die gar micht davon leben können

      • Das ist einfach eine Sache von Angebot und Nachfrage. Warum sollen Künstler alimentiert werden, wenn die Nachfrage nach ihrer Kunst nicht ausreicht, dass sie davon leben können? Das geht vielen anderen Berufen doch genauso. Was ist mit Droschkenkutschern, Schriftsetzern, Telefonhörerdesinfizierern? Keine Nachfrage – kein Geld.

      • Hallo Dirk, dann wird nur noch das gemacht, was verkauft werden kann. Irgendwann klingt alles gleich. Neues wird nur sehr selten versucht. Damit bleibt die Vielfalt auf der Strecke. Das wäre doch schade.

      • @DerDirk Sehe ich genau so!
        Jeder ist seines Glückes Schmied

      • Sehe ich auch so. Sollen wir einfach alle nur aus gemeinnützigen Zweck finanzieren? Dann bitte auch gleich mich mit reinnehmen. :-)

      • Und die Millionen die kaum davon Leben können profitieren von Streaming eh, denn so könnte der Mainstream über sie mal stolpern und so können vielleicht doch mal besser davon leben.

      • Eben, wer bezahlt für etwas, das er nicht will? Wenn nicht genug Leute für meine Musik bezahlen wollen, dass ich davon leben kann, muss ich mir einen anderen Job suchen.

      • Nur dass in Prä-Streaming-Zeiten auch mehr für Musik bezahlt wurde, als 10€ je Haushalt. Wenn ich heute das Album einer Künstlerin einen Monat täglich auf Apple Music höre, kommt sehr viel weniger bei ihr an, als wenn ich das Album gekauft hätte.

      • Ich habe auch einen PC, eine DAW, Gitarre/Bass und jede Menge virtuelle Instrumente. Morgen schmeiße ich meinen Job und komponiere nur noch und lade meine Kreationen über entsprechende Vermarkter in die Streamingdienste. Und da erwarte, ja fordere ich gleich das gleiche Einkommen wie in meinem jetzigen Beruf. Denn ich bin ja jetzt Künstler.

      • Ich glaube die Meisten von euch verstehen das nicht. Es geht nicht darum, dass die Künstler die eh schon viel verdienen noch reicher zu machen, sondern darum, dass alle vertretenen Künstler bei Streamingdiensten, besser an den Streams verdienen. Sicher verdienen dann auch die Top-Stars mehr, aber noch mal zum Verständnis, wie weiter unten geschrieben wurde, pro Stream eines Songs, werden nicht mal Cent-Beträge gezahlt. Es ist auch völlig egal, wer von euch was als gut oder schlecht befindet oder ein „schlechter“ Künstler oder Mega-Star von euch nicht alimentiert werden soll. Wer mehr gestreamt wird, verdient dann natürlich auch mehr, aber es geht dabei um das Prinzip der gerechten Entlohnung der Künstler im Allgemeinen für ihre Arbeit.

        Da viele Leute Musik im ganzen nicht mehr wertschöpfen bzw. Geiz geil ist, kapiert das auch keiner mehr. Musik läuft ja bei vielen nur nebenbei und wird nicht bewusst konsumiert. Ich persönlich halte dieses Model, obwohl man dadurch seinen Bekanntheitsgrad steigern kann, für nicht fair den Künstlern gegenüber.

      • Sehe ich genauso.

      • Wenn du ein Album gekauft hättest, kommt nur einmal etwas an, im Streaming kommt jedesmal wenn du etwas von dem Künstler anhörst, bei ihm an. Dürfte schon ein Unterschied sein. Nicht umsonst verdienen sie im Prinzip auch aufgrund steigender Streamingzahlen jetzt durchaus mehr.

      • Ob ein Album 100.000x gekauft oder gestreamt wird, ist finanziell ein Unterschied wie Tag und Nacht. Es ist einfach unglaublich, welche „Geiz-ist-geil-Mentalität“ vorherrscht.

    • Und die Künstler, welche keine Mega-Stars sind, was ist mit denen? Letztlich haben die vermutlich weniger, als wenn es kein Streaming gäbe und sich mehr Leute die Alben kaufen würden. Mal gänzlich davon abgesehen, dass zwar einige richtig viel verdienen mit ihrer Musik, was aber auch verdient ist. Denn, wäre die Musik schlecht oder uninteressant, würde sie keiner hören und sie würden auch nichts verdienen. Ich finde es nur fair, die Künstler adäquat zu entlohnen, da das was sie machen auch Arbeit ist.

      • Wie viel Euro wirfst Du jedem Straßenmusiker in den Hut wenn Du durch die Stadt läufst.
        Der / die macht auch seine / ihre Arbeit.

      • Wer kein Mega-Star ist, der verdient am besten über Konzerte. Streaming ist da die beste Werbung. Denn ohne eine gewisse Bekanntheit kommt keiner ins Konzert.

      • Der Unterschied ist, ich kann mir nicht aussuchen, ob ich die Musik des Straßenmusikers höre. Musik die ich gezielt höre, sollte diese nicht dafür entlohnt werden?

      • Dafür steht oder gibts die GEMA, um auch den Künstlern die nicht zu den Topstars gehören, etwas abzugeben.

    • Es geht hier sicher nicht um die 1% der Künstler die sehr gut von ihrer Arbeit leben können. Es geht vermutlich um 99% der Künstler die nur kaum bis gar nicht davon leben können. Und die auch nicht so populär sind um ständig große Arenen füllen zu können (um damit Geld zu verdienen).

      • Ich höre fast überwiegend Künstler / Platten die schon lange Tod sind. Hier bezahle ich also die Rechteinhaber (ohne eigenes Zutun). „Künstler“ zu sein, bzw, das von sich zu behaupten, rechtfertigt noch lange kein angenehmes Auskommen. Ich mache selbst Hobbymusik, sich einen PC zu kaufen, daneben eine DAW und Virtuelle Instrumente, seinen 9to5 Job zu schmeißen und die Welt mit „Tracks“ zu überschütten die es schon zu hauf gibt, ist mir nicht in den Sinn gekommen.
        Ich habe auch CDs von Musikern die bewusst nicht in Streamingportals vertreten sind und sich selbst vermarkten. Wer eine Musik über Streamingdienste anbietet weiß worauf er/sie sich einlässt. Können ja mal versuchen ihre Musik analog an die Kundschaft zu bringen. Wer weiß ob sie da gefunden werden.
        Ev. wäre ich bereit für bessere Qualität bzw. Redaktionelle KünsterInfos ewas mehr zu bezahlen. Ansonsten höre ich dann wieder Radio , da habe ich schon bezahlt. Vielleicht sollte man das mal gegenrechnen.

    • Da gebe ich dir Recht. Außerdem gibt es wenig gute Musik.

    • Das sehen die nicht Stars aber anders.

    • Da scheint jemand die Pfennigfuchserische Plays-Bezahlung von spottify und co. nicht zu kennen…

      durch den Ramschpreis der Abos sehen nicht nur kleine Künstler so gut wie nix, sondern auch gorße Künstler so gut wie nix – und spotify tritt als Zuhälter auf und alle Kunden bezahlen ihn…

      ich bin vielleicht altmodisch, aber bei mir wandert das Geld direkt in des Künstlers Hut, denn Dienstleister wie spotify und co. tun nichts für die Kunst, warum die also bezahlen?

      Wer nur nen 10er in den Ring wirft, um den sich dann die Künstler quasi prügeln müssen, kann kein Gefühl für Wertigkeit und Wertschätzung von Kunst erlangen…

      Kein wunder, dass es so viel musik gibt, die genau auf die spotify Regeln hin konzeptioniert wird.

  • Mein Problem ist, dass ich keine Ahnung habe, wie der Verdienst-Median der einzelnen Künstler ist.
    Aber ich für meinen Teil hatte nie den Eindruck, als ob die Künstler nicht von ihrem Verdienst gut leben könnten. Im Gegenteil: Die erfolgreichen Künstler verdienen mehr als gut.

    Daher sehe ich die Notwendig, dass diese mehr verdienen sollen, nicht.
    Schlussendlich ist es ein normaler Beruf und nicht jeder Musiker muss Multimillionär werden.
    Daher zeigt mir, dass höhere Preise für Streaming gerechtfertigt sind.

    • Exakt meine Meinung. Und das „soll“ auch so bleiben. Warum sollte jeder „dahergelaufene“ Musiker das große Geld verdienen, wenn seine Musik für den freien Markt einfach nicht gut genug sind. Wir sagen ja auch nicht: „Hey lasst uns jede noch so schlechte Produktveröffentlichung mit einem hohen Preis würdigen, immerhin steckte da viel Arbeit drin“.

      Ich habe manchmal das Gefühl, dass hier viele kreative Arbeit höher wertschätzen als sagen wir mal normale.

      • „… dahergelaufene Musiker“…? das große Geld verdienen?
        und jeder „dahergelaufen User“ 0,00Euro für Spotify für umsonst Musil hören….?
        Hey lass uns doch einfach alles für umsonst machen…….

      • Ich hab weder Spotify noch irgendeinen anderen Streaminganbieter. Im Radio höre ich schön seit Jahren, wenn überhaupt nur Nachrichten- oder Klassiksender. Wenn ich mal als Beifahrer aktuelle Musik hören muss, wird mir übel. Alles derselbe Einheitsbrei von 2 oder 3 Produzenten. Besonders schlimm finde ich die deutsche Musiklandschaft.
        Wenn ich mal Musik kaufe, ist die von Künstlern, die entweder schon seit >30 Jahren Musik machen oder tot sind. Musik als Massen-/Wegwerfprodukt interessiert mich nicht.

    • Ist das dein Ernst?! Man soll dir das zeigen?
      1. Kann man einfach googeln. Es hat 10 Sekunden gedauert bis ich wusste, dass Spotify pro Stream 0,038 € zahlt. Damit kannst du dir das ja mal ausrechnen.
      2. Es geht nicht um die Künstler, die mit Shows Millionen verdienen, das sind nämlich die wenigsten. Sondern um die weniger Bekannten, für die eine solide Finanzierung durch angemessene Einnahmen sicher nicht verkehrt wäre.
      3. Ich weiß nicht wie alt du bist, aber ich habe früher noch CDs gekauft (ich tu‘s heute noch). Das waren monatlich so 30-40€, da kann man sich also auch denken, dass im Musikmarkt deutlich mehr Geld zusammengekommen ist.

      • Du solltest vielleicht mal versuchen seine Punkte zu beantworten.

      • Also ich weiß ja nicht, ob da jetzt wirklich weniger Geld zusammen kommt. Als Gelegenheitsnutzer zahlt man jedenfalls ordentlich drauf, wenn es immer nur eine Preiskategorie gibt.

      • In erster Linie verdienen die Labels das Geld, der Künstler hat in der Regel seine Nutzungs- und Verwertungsrechte an eben diese abgetreten. Damit die Künstler mehr verdienen, müssen sie sich von den Labels lösen, was für sie aber mehr Aufwand bedeutet. Und jetzt mal Butter bei die Fische, geht es wirklich um die Entlohnung der „kleinen“ Künstler? Ich glaube nicht.

      • Du hast früher 30-40€ pro Monat ausgegeben für CDs?

        Also entweder gehöre ich zu den wenigen die zu geizig sind, oder es war normal, dass der Großteil der Leute eher alle paar Monate mal eine CD gekauft haben. Da würde beim Streaming heute deutlich mehr zusammen kommen.

      • Ich für meinen Teil kenne natürlich noch CDs. Habe auch 2 in meinem Leben geschenkt bekommen. Mehr wurden und werden es auch nicht mehr.

        Ich abonniere aber seit min. 4 Jahren Musikstreamingdienste.

        Früher war eben nicht alles besser.

      • Früher… damals hattest du nicht die Möglichkeiten so viel über die Bandbreite zu streamen. Mit früher etwas zu vergleichen ist halt schwierig und hat nichts mit besser oder schlechter zu tun.

      • Vergiss nicht, dass du damals für einen Künstler 15€ ausgegeben hast. Heute gibts du 10€ im Monat für 1000000000 Künstler aus

      • Am Ende der Wertschöpfungskette koste ich meinem Arbeitgeber auch nur 4 Cent…

      • vergiss Du nicht, heute sind es 207 Millionen aktive Nutzer die jeden Monat diese 10€ bezahlen.

      • Naja…ich habe seit 20 Jahren keine CD mehr gekauft…und nun?!? Dann zieh ich Deinen pers. Schnitt schon ganz schön runter :-)

  • Höhere Preise… mehr für die Künstler… bessere Musik Qualität (höhere Datenrate) dann haben alle was davon.

    • …oder min. 50% günstiger Monatspreis = mehr als doppelt soviel neue Abos = mehr Gewinn und Einnahmen für alle ;-)
      …dagegen höhere Monatliche Abokosten = weniger Kunden = weniger Geld …ganz einfach

      • Und du glaubst wirklich, dass der Markt so funktioniert? 1. Semester BWL oder was ist das bitte für eine Aussage?!

      • Mehr Kunden = mehr kosten = kaum bis keine Mehreinnahmen! Warum? Die Musik streamt sich nicht von alleine. Da müssen Serverkapazitäten aufstockt werden um zB 1 Millionen mehr Kunden gleichzeitig bedienen zu können. Die Dinger müssen auch gewartet werden also mehr Personal. Und für das Ganze muss auch mehr Trafik bezahlt werden. Als Dienstanbieter ist das nicht unbedingt als Flat zu bekommen. Habe da mal bei heise was gelesen gehabt. Mehr Kunden alleine bringen kaum etwas.

  • Konkurrenz ist das Instrument, das den Preis ins Gleichgewicht bringt. Wenn die Kunden mehr zu zahlen bereit sind, gut. Wenn nicht, dann nicht. So einfach…

    Eine geringere Reichweite auf Grund höherer Preise kann auf jeden Fall kaum im Interesse der Künstler sein.

    • Mir persönlich sind die 10€ monatlich zu viel für Musik die ich nur nutzen kann solange ich monatlich dafür Geld hinlege.

      • +1

        Ich habe meins Musik auch lieber lokal. Spotify nur als Alternative für Playlists etc.

      • Ist dir also ein musik Album pro Monat lieber? Wird nen langweiliger Monat, oder?

      • @atikalzone: Das Problem ist, dass Musik austauschbare Ware wurde. Früher war es mitnichten langweilig, man hat Musik nur intensiver und bewusster genossen und konsumiert und Alben auch mal länger als einen Monat gehört, weil sie einfach gut war/ist. Der größte Teil von heute ist halt leicht verdaulicher Einheitsmist, den man zwei, drei mal hört und dann was Neues braucht. Mit Kunst hat das nichtmehr viel zu tun.

  • An den Streamingeinnahmen sind die Künstler selbst quasi kaum beteiligt. Wer nicht Millionen Abrufe zu bieten hat, der bekommt durch das Streaming seine Miete kaum bezahlt. Das Geld landet im wesentlichen direkt bei den Firmen, die aus dem bisherigen Schema der Einnahmen aus den Streamingdiensten kaum freiwillig aussteigen wollen.

    • Eigentlich müssten Künstler sogar zahlen. Schließlich ist Konservenmusik eher Werbung als Ware.

      Aber das scheint die gesamte Musikbranche kollektiv nicht zu checken.

  • Mal ehrlich, der technische Aufwand wird immer geringer, und die Preise sollen steigen? Teilweise kosten Alben 12-14 Euro, das ohne CD herstellen und ohne großen Handelsvertrieb..
    Da scheinen einige in der Musikindustrie den Hals nicht voll genug zu bekommen

  • Ich hab mal irgendwo gelesen, dass die großen Künstler sowieso ihr Geld durch Marketing und Konzerte machen.
    So what.

  • Statt auf Flat sollte man endlich anfangen auf Volumen zu begrenzen mit unterschiedlichen Paketen. Nicht jeder streamt täglich 5 Stunden oder so. Ich nutze das nur wenn ich spazieren gehe oder unterwegs Kommune komme eigentlich nie über die 5-10 Stunden pro Woche. Allerdings finde ich es gut dass ich alles hören kann was ich möchte. Das wäre der richtige Ansatz. Als Beispiel bis 50 Stunden pro Monat 10€ danach bis 100 Stunden 20€ usw. das ist das einzig sinnvolle und das wäre auch gerecht. Alles andere wäre absolut ungerecht.

  • Wer glaubt, daß die Künstler von den Einnahmen über Streamingdiejste gut leben können, hat, mit Verlaub, wenig Ahnung von der Musikindustirie. Leben kann davon nur ein Bruchteil, der Verdienst kommt zum Großteil von Liveauftritten.

    Musik wird immer weniger gekauft, wenn überhaubt, dann nur einzelne Songs und keine vollständigen Alben. Der Rest läuft über Flatrates, wo ein Großteil an den jeweiligen Plattformen hängenbleibt.

    Eine Preiserhöhung ist unausweichlich, auf wenn dann die „Geiz ist Geil“ – Menge sicher stöhnen wird. Allerdings muß auch gewährleitstet sein, daß das Geld bei denen ankommt, die die Musik erstellten, und nicht bei den Plattformen hängen bleibt.

  • Wer braucht Musikstredienste? Man bekommet alles for free auf vielen anderen Apps. Verstehe einfach nicht diesen Hype für Spotify, Apple Musik and so on…

  • Heutzutage verdienen die Künstler das Geld durch Auftritte und Merchandising und ähnliche Extras. Die Musikverkäufe gehen mehrheitlich in die Kassen der Labels. Und was glaubt ihr, weshalb Konzerttickets heute so unverschämt teuer sind? Weil es eben die Haupteinnahmequellen sind.

  • Witzig, wie der Typ auf dem Foto die Schallplatte hält. da sieht man, dass der nie was mit Vinyl zu tun hatte…

  • Selbst die jetzigen Preise sind noch zu hoch! Die verdienen durch Werbung mehr.

  • Die Künstler sollen keine Knebelverträge unterschreiben und am besten das ganze im kleinen Rahmen händeln. Ausserdem hat man auch früher Konzerte gegeben und nur dadurch verdient. Der heutige Musiker möchte einfach ein digitales Files hochladen und reich werden.

  • Einige haben auch immer was zu meckern. Ich finde die Preise in Ordnung und hätte auch kein Problem damit ein paar Euro mehr zu bezahlen. 15€ dafür kann die ganze Familie aus zig Millionen Songs auswählen. Und ich muss mir nicht ständig neue Musik dazu kaufen, sondern hab immer das aktuellste dabei. Wem das zu viel ist der soll es sein lassen.

  • Ich zahle für den, dessen Musik ich höre! Im Leben würde ich keine Musik mieten. Das ist genauso rausgeschmissenes Geld, wie bspw. Miete für eine Wohnung zu zahlen (was für viele natürlich unumgänglich ist).

  • Ein Grund warum der iTunes Store weiter Musik verkaufen sollte und muss.

    Gekauft ist Gekauft, und die Preise sind höher den je.

  • Bei dem, was sich da alles jede Woche in den Charts rumtummelt, sollte kein Cent mehr an solche „Musiker“ fließen. Wahnsinn auch, dass alle 2 Wochen 50 % dieser „ Künstler“ wieder sang- und klanglos (!) verschwindet. Da tauchen Namen auf, von denen man vorher nie etwas gehört hat und man nie mehr etwas hört. Am schlimmsten sind die Lieder mit „feat. …“.

  • Ich finde 13 Euro auch vollkommen okay. Wenn die Mehrkosten dann an die Künstler gehen!

  • Die Streaming Dienste könnten die Preise verdoppeln, das würde an der Situation der kleinen Künstler nichts ändern.

  • „Streitigkeiten zwischen Künstlern und den Musikdiensten“

    Lässt man sich diese Aussage ein zweites mal durch den Kopf gehen kommt man ganz von alleine darauf das der Endkunde und der kleine Musiker in den Arsch geniffen ist, egal was sich die Herrn der Musikindustrie, der Dienste u.a noch einfallen lassen werden um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.

    Daher wie gehabt:
    Musikstück kaufen, herunterladen. Fertig.

    Ich z.B habe noch keinen einzigen Streaming-Dienst gebraucht oder benutzt. Ich wüsste einfach nicht für was und wo zu. Auch kein Abo-Mist nur weil es gerade Hip ist. Meine Musik befindet sich auf dem Handy oder wer hätte das gedacht, auf einem bekackten iPod – der halt nicht 5mm dünn und nicht Hip ist..

    Vorteil, das geht auch noch im Funkloch, der Mojave-Wüste und bei Tante Erna auf dem Land :)

    Davon abgesehen, es bietet so oder so jeder Dienst das gleiche an..
    Genau wie bei Filmen. Nur die Preise sind unterschiedlich hoch.

    „Stars“ verdienen genug. Egal wie die Aussagen deren Manager lauten.
    Das ist Jammern auf höchsten Niveau weil manche den Hals nicht voll genug bekommen währe eine korrektere Ansage gewesen.

    • Jup wir merken das du noch kein Streaming genutzt hast, sonst wüsstest du das du keine 24/7 Internetverbindung benötigst. Da es eine Offline Funktion gibt.

    • Genau man kann seine playlisten oder Alben auch offline auf dem Smartphone ablegen wenn es nötig ist. Da ich aber auch mal auf verschiedene Sachen Lust hab kann ich spontan auf mehrere Millionen Songs zugreifen (vorrausgesetzt ich hab gerade Internet) so brauch man auch nicht unmengen an Speicherplatz auf dem IPhone und hat da wieder Geld gespart. Hab mir bis jetzt immer die kleinste Speicher konfiguration bestellt und hatte noch nie Platzprobleme.

    • Als Hobbymusiker ist es zugegeben ziemlich praktisch zum hören/üben eines zb. alten Jazzklassikers besagtes Stück mal im Stream zu hören – ohne gleich die u.U. nicht mehr vorhandenen Platten zu erstehen.

      • #Ich

        Borg Kollektiv?
        Niemand ausser „wir“ (dir) hat etwas von einer nötigen 24/7 Interverbindung geschrieben.

        Aber besten Dank für die ausführliche Aufklärung. Dennoch kaufe ich lieber eine CD, oder lade kaufbares herunter, speichere wo ich will und nutze es auch so wie ich will unbd behalte es vorallem auch so lange ICH will. Abo kommt nicht in Frage, denn dann bin ich nur Mieter der Sache.

        95% aller Streaming Nutzer kennt nicht mal die Geschäftsbedingungen eines solchen Anbieters.

        #veldrijder

        Das mag ja schon so sein, in dem Fall auch sicher ganz praktisch.
        Einen besseren Nutzen noch irgend ein weiteren Mehrwehr sehe ich jedoch nicht.

        Fällt den Anbietern z.B eine härtere Gangart der personalisierte Nutzung wird wieder das Recht gebogen bis es genau darauf passt, dann zahlt eben jeder einzelne Kopf in einer Familie. Das rechnet sich dann ganz sicher nicht mehr.

        Wäre ich Betreiber hätte ich es so.

        Letzendlich bleiben die Künstler immer auf der Strecke, Egal wie es läuft oder laufen wird. So lange die ganzen Haie zwischen Künstler und Verbraucher nicht aussterben ist das einer der besten Litzenzen um den Leuten das Geld aus der Tausche zu ziehen,

  • Sorry, eine ganze Familie zahlt den gleichen Obolus wie ein Einzelkunde? Hier dürfte wohl am meisten Potential (Geld) zu generieren sein. Für mich nicht einzusehen. Wer seine Lieblings Musiker unterstützen will kauft sich ggf. auch mal ne CD Ob das Geld dann bei denen ankommt ist allerdings auch nicht gewiss.

    • Gegenrechnung: Wie viel würde bei den Künstlern landen wenn alle ihr Streaming kündigen und sich je nach Musikgeschmack bei den Internet Radiostationen berieseln lassen würden. Mehr wage ich zu bezweifeln.

  • Selbst die Künstler, die mehr als genug verdienen, um davon leben zu können, verdienen das Geld garantiert nicht durch die Leute, die Musik strömen. Sie verdienen ihr Geld durch Menschen, die ihre Konzerte besuchen, ihre CDs kaufen, Hemden mit ihren Logos tragen, usw.

  • Mag sein, daß es für den Endkunden von (Musik-) Streamingdiensten teurer wird.

    Für mich aber auf keinen Fall.

    Ich streame weder Musik, noch sonst etwas.

    Ätsch Bätsch!!

  • Solange die Chefs der grossen Plattenfirmen sich mind. 3-8 Rolls Royce, mehrere Villen weltweit, 50m Luxuskähne m. Hubschrauberlandeplatz und zig. Millionen $ auf den Bankkonten leisten können werde ich einer Preiserhöhung mit Kündigung entgegentreten. Warum kosten heute neue CD 18€??? Die ersten CD Presswerke entstanden in den 80ern! Meine ersten CDs stammen aus dieser Zeit! Was macht eine Produktion dann heute teurer als in den DM Zeiten? 18€ = DM 36! Das habe ich für ne LP bezahlt !!!! In meinem Besitz sind fast 1000 CDs nur mal so nebenher erwähnt. Ein Musikstreamingdienst kann nur unterstützen. Von meinen Lieblingsbands kaufe ich eh die CD nach ca 1-5 Jahren – zur Not auch auf Plattenbörsen oder bei ReBuy und ähnliche Anbieter. Was würde ich mich ärgern wenn ich all den Scheiss den ich bei Deezer & Co. gehört habe dafür fast 20€ bezahlt hätte! Ich müsste Amok laufen. Somit sind für mich Streamingdienste „unterstützend“! Die Musiker unterschreiben bei den grossen Labels und wissen das sie nur Cent beträge kriegen – Dummheit schützt vor Strafe nicht! Und ja es gibt no Name Labels die „gut“ Zahlen wo kleine Bands von Leben können – zwar nicht in L.A. mit Villa aber so das man keinen normalen Beruf tagsüber ausüben muss!!! Warum kritisiert niemand die Millionäre an Plattenbossen??? Warum??? 2 Rolls und 3 Ferrari weniger vor der Türe zwingt die auch nicht gleich in den Hungerstod – aber nein – da halten alle das Maul ! Für mich unerklärlich…! Es wird auf die Kleinen eingedroschen, der Künstler der nix kriegt und der Kunde soll die Zeche zahlen. Nicht mit mir! Achja: nach einer Preiserhöhung werden wieder die illegalen Downloads steigen wetten dass…???? Ich höre im Bekanntenkreis das viele Downloader „ehrlich“ geworden sind und gezahlt haben für Spotify etc. … ! Die aktivieren gerade wieder ihre Newshosting Clients via VPN…!!! Deswegen Hirn einschalten was das auslösen kann….!!! Ich wäre dann raus – aber das ist nur meine bescheidene Meinung zum nachdenken…

  • Nächste Frage: warum springen mittlerweile 99% aller Musiker auf den Streamingdienst auf wenn da doch eh nix zu holen ist???? Selbst RAMMSTEIN und DIE ÄRZTE mischen dabei mit! Warum? Weil echte Fans eh die CDs kaufen inkl. Sondereditionen !!!! Also warum wenn Streaming nix bringt….???

    m(

  • Also mir sind 10€ Scho Zuviel mehr wäre es mir auf keinen Fall wert …besonders wo die Stars sich eh scho die Taschen reichlich füllen …

  • Danke – aber da kaufe ich mir dann doch lieber weiterhin gebrauchte CDs bei den diversen Portalen, importiere sie verlustfrei(!) in iTunes und kann sie dann auch problemlos auf alle Geräte syncen…

  • Es scheint dass jedem die eigene Musik unterschiedlich viel Wert ist. Dass manche allerdings nicht sehen wollen, dass Musiker zu sein genauso ein Job ist wie jeder andere auch und dass diese dann davon ihre Miete etc. zahlen müssen- es muss also schon eine Lösung her, bei der am Ende des Tages genug beim Musiker hängen bleibt.
    Ich finde es immer noch erstaunlich, dass das Modell von Spotify und co überhaupt irgendwie funktioniert- wenn ich für 10€ im Monat hmm sagen wir mal 100 verschiedene Lieder höre, bleibt für jedes Lied 0,1€ übrig. Viel ist das nicht. Jetzt soll das also die Masse an Leuten ausgleichen, im Gegensatz zu früher, wo vielleicht weniger Leute mehr bezahlt haben…
    Ich finde es eine gute Idee, den Beitrag nach Volumen auszurichten. Also- vielleicht 5€ Einstiegspreis für Gelegenheitshörer, dann 10€, 15€, 20€.
    Und natürlich geht nichts über Konzerte des geliebten Künstlers.
    Ich höre gerne Musik auf Spotify und habe so viele Songs für mich entdeckt. Künstler, deren Musik ich mag kaufe ich auch im Download und bei ein paar gehe ich auch auf Konzerte.

  • Ich bin bereit für Apple music auch ein bisschen mehr zu bezahlen.. ein Apple music premium wäre nice, mit ein paar kleinen feature aber generell wie product red wo man als User für bisschen mehr für den guten Zweck bezahlt.

  • Kritischer Konsument

    Economy of Scale – sollte es nicht im Gegenteil günstiger werden? … was für die Produktion gilt, sollte erst recht für das Digitale gelten!!!

  • Ich zahle als Student meine 5€ pro Monat fürs Streaming. Ich nutze auch Apple Music, wo nachweislich die Vergütung für die Künstler am höchsten ist.
    Sollten die Preise aber steigen, würde ich mir das Abo, auch später im Job richtig durch den Kopf gehen lassen. Ich höre größtenteils Lieder von Bands, die schon älter sind, wo ich die MP3s schon habe, bzw. über meine Familie dran käme.

    Auch habe ich (momentan) kein Abo von Netflix, weil mich die regelmäßige Preiserhöhung einfach nur nervt, und ich diese einfach unverschämt finde. Mein monatlich verfügbares Geld erhöht sich als Student nicht in dem Maße, wie die Unternehmen ihre Preise erhöhen. Ich lebe dabei von Bafög und Studentenjob, wo aber der Betrag für zusätzliche Einkommen seit Jahren/Jahrzehnten bei Max. 450€ liegt.

    Wenn ich die Erhöhung von Netflix von 8€ auf 12€ als Grundlage nehme, ist das eine Steigerung auf 150% des ursprünglichen Beträge in 10 Jahren. Das heißt, das Bafög und der Nebenjob müssten pro Jahr ca 5% mehr Geld bringen, bzw. in 10 Jahren von 450€ auf 675€ gestiegen sein.

    Und auch mein Einkommen wird sicherlich nicht in 10 Jahren um 50% erhöht werden, wenn der Job der gleiche bleibt. Da bei uns Allerdings auch die Inflation die letzten Jahre gegen 0 ging, und diese erst wieder beginnt gegen 2% zu pendeln, sehe ich auch dies einfach nur als Begründung dafür den Preis erhöhen zu können, um mehr Geld in die eigene Tasche bekommen ohne der Schuldige dafür sein zu wollen. Denn ich glaube nicht, dass sich die Vergütung der Künstler in gleichem Maße erhöhen wird, wie sich der Preis für den Verbraucher erhöht.

    Auch höre ich größtenteils sehr lange die gleiche Musik und glaube, dass ich bei einem Betrag von 10€ im Monat fast schon besser käme, die Alben zu kaufen, statt Streaming zu Nutzen. Außerdem hätte ich für Notfälle ja noch Prime Music für ein paar andere Lieder.

  • Zum Glück nutze ich kein Streaming! Von mir aus kann es 50€ im Monat kosten!

  • Es müssen völlig neue Preismodelle her. Zum einen sollte der Kunde nach genutztem Volumen zahlen müssen. Zum anderen muss dabei auch beachtet werden, WAS er WIE oft hört. Wenn jemand – nur beispielhaft – ausschließlich drei Interpreten hört, warum sollten dann alle anderen Interpreten davon profitieren?
    Leute, die wenig Musik hören, werden beim bisherigen Preismodell benachteiligt gegenüber den „Powerusern“, die früher oft viele CDs teuer kaufen mussten.

  • Preiserhöhungen sind unausweichlich, das sehe ich ein. Vor allem um die kleinen Künstler besser zu entlohnen, bei denen im derzeitigen Preisgefüge so gut wie nichts ankommt – da müssen die Streaming-Anbieter zusammen ran und das Modell im Konsens in diese Richtung optimieren, ansonsten wird das nichts.
    Selbstverständlich kommt es für die Nutzer nicht in Frage, den Basispreis von ca. 10€ pro Monat zu erhöhen, da müssen schon intelligentere Lösungen her. Das sollte aber kein Problem sein, derzeit wird ja nur sehr wenig getan um Mehrwertdienste zu vermarkten, hier gibt es ordentlich Luft nach oben und viel gutes Potential. Das fängt bei den derzeit vernachlässigten Lossless oder Studio-Audioformaten an und hört bei individuellen Add-Ons wie der elektronischen Version der guten alten CD-Booklets noch lange nicht auf…also, liebe Anbieter, etwas mehr Kreativität und Engagement in diese Richtung und der Laden läuft nochmal deutlich besser, und das beste ist die Künstler haben auch was davon!

  • Interessante Diskussion mit für und wider. Ich persönlich kaufe nach wie vor meine Musik einzeln pro Song, da ich diese dann zeitlich unbegrenzt nutzen kann. Dagegen habe ich aber auch Netflix abonniert (im kleinsten Tarif). Allgemein ist der Trend zu Mietmodellen ungebrochen, aber sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss. Insbesondere, dass die Dienste immer nur Teil-Bibliotheken anbieten, stört mich im Moment sehr. Oft sind Musikstücke oder Filme weder als Stream noch als Online-Kauf erhältlich und dies über nahezu alle Anbieter. N x Abos möchte ich am Ende nicht noch zu den anderen Laufzeitverträgen, wie Versicherungen, Miete, usw. investieren. Interessant auch der Punkt, dass Inhalte bei Ablauf der Lizenzenvereinbarungen einfach aus den Angeboten und damit den „bezahlten“ Nutzungsrechten der Käufer/Mieter verschwinden.

  • Angesichts großer Konkurrenz werden Preiserhöhungen nur schwer durchsetzbar sind.
    Vielleicht ist eine Aufteilung in Sparten möglich, ähnlich wie bei den Pay-TV-Anbietern.

    • …sein

      Mir gefiele dieses Konzept. da ich ohnehin nur spezielle Genre höre. Pro Sparte zahlen und wer will, kann ein Bundle schnürren, dessen Preis sich an der Anzahl orientiert.

  • Glaube ich habe jetzt so ziemlich alle Streaming-Anbieter durch und habe dort ihre Probe-Abos getestet. Das ging mal 1 Monat, 3 Monate oder gar 6 Monate mehr oder minder gratis.
    Ich musste in dieser Zeit feststellen, das ich kaum neues entdeckt habe, hab Musik gehört die ich kannte und auch grossteils gekauft habe. Ich sehe hier den Vorteil von Streaming nicht, ausser dass am Handy nicht so viel Platz benötigt wird, was aber wiederrum in erhöhtem Download sich niederschlägt.
    Von der Qualität der Musik her, ist mir die lokale Kopie noch immer am liebsten, da kann Tidal versprechen was sie wollen, man hört einfach einen Unterschied.
    Ich bin nun zu dem Schluss gekommen, diese € 10,– pro Monat tatsächlich in CDs/Vinyl zu investieren, man findet oft Angebote mit halbwegs aktueller Musik zw € 5,– bis 10,– neue Alben kosten natürlich mehr, aber sagen wir einfach es reicht für 8 neue Alben pro Jahr, soviel habe ich in ein Jahr gratis Streaming nicht entdeckt. Die ‚Rechnung‘ ist daher für mich ganz einfach!
    Und noch eine kleine Anmerkung, Streaming saugt ziemlich stark am Akku, mit BT wahrschein sogar noch mehr.
    Es gibt Vorteile, aber auch einige Nachteile, jeder muss wissen wie Streaming in seinen Workflow passt…

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