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Kompaktes Aufsteckmikrofon: Griffin iTalk Pro

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Mit dem iTalk Pro ist nach dem TuneTalk von Belkin und Xtrememacs Micromemo die dritte Aufnahmelösung für aktuelle iPod-Modelle in Deutschland erhältlich.
Das Stereomikrofon aus dem Hause Griffin ist kompakter als seine Konkurrenten und gefällt durch schlichtes Design. Optimal passt das iTalk Pro in Form und Farbe natürlich zum aktuellen 5G-iPod in schwarz, funktionieren tut es natürlich auch mit der Ausührung in weiß sowie mit jedem iPod nano der 2. Generation.

Einziges Bedienelemet am iTalk Pro ist der auffällig von einem roten Ring eingefasste, große runde Knopf auf der Vorderseite. Ist das Mikrofon am iPod angesteckt, lässt sich die Aufnahme sowohl über das Scrollwheel wie auch durch drücken des iTalk-Knopfes starten und stoppen. Der rote Ring blinkt wenn der iPod die Aufnahme vorbreitet oder abspeichert und leuchtet permanent wenn die Aufnahme läuft. Was diese kaum übersehbare Anzeige wert ist weiß man erst, wenn man sich einmal so richtig über eine verbockte Aufnahme geärgert hat. Vor allem die iPods mit Festplatte reagieren beim Aufnahmestart sehr träge und setzten dementsprechens spät ein, ein versehentlich doppelter Knopfdruck bricht die Aufnahme gar wieder ab.

Von der Aufnahmequalität waren wir zunächst sehr beeindruckt, frei und flach auf dem Tisch liegend hat die Kombi aus iPod 5G und iTalk Pro ein Gespräch im Raum klar und deutlich aufgezeichnet. Allerdings fanden sich durch eine übersteuerte Aufnahme verursachte ‚Knackser‘ auf unseren Testaufnahmen, bei hohem automatischen Aufnahmepegel konnten wir auch das Klacken der Festplatte unseres iPod 5G auf der Aufnahme hören. Diese zum Teil auftretenden Störgeäusche sollten kein großes Problem darstellen solange man die Aufnahme nicht akustisch weiterverwerten will sondern sie nur als Audionotiz benötigt, ärgerlich sind sie jedoch allemal. Abhilfe lässt sich höchstens durch Änderung des Aufnahmepegels schaffen, das iTalk Pro bietet die drei Modi ‚automatisch‘, ‚high‘ und ‚low‘ an. Das Drosseln der Empfindlichkeit hat in der Regel jedoch Aufnahmen mit flauem oder dumpfem Klang zur Folge.

Eine Änderung der Aufnahmeempfindlichkeit wirkt sich auch auf die Aufnahme über den integrierten Line-Anschluss aus, so lässt sich hier ebenfalls auf unterschiedliche Quelllautstärken reagieren. Sobald ein 3.5 mm-Kabel in der Buchse an der Unterseite des iTalk Pro steckt, werden die beiden Stereomikros deaktiviert und der iPod zeichnet das angeschlossene Line-Signal mit 16 Bit stereo und 44.1 kHz auf. Alternativ lässt sich zum Beispiel um Speicherplatz zu sparen auch nur mit 16 Bit mono bei 22 kHz aufnehmen. Während per Linke die Kanäle ja bereits getrennt geliefert werden, muss man bei einer Mikrofonaufnahme in Stereo schon sehr genau hinhören, um die Differenzen der beiden Kanäle zu hören. Zu eng liegen die beiden Mikros zusammen und unterscheiden durch ihre gleichmäßige Ausrichtung nach vorne hier kaum zwischen links und rechts.

Noch ein erklärender Hinweis zur Bedienungsanleitung: wenn Griffin schreibt, man solle im Menü für Sprachnotizen den Aufnahmemodus „Stereo“ oder „Mono“ auswählen, so heißt dies lediglich, dass man diese zwischen diesen beiden Aunfahmemodi durch Wechseln der Einstellungen für die Aufnahmequalität (‚Hoch‘ oder ‚Niedrig‘) umschalten kann. Die Einträge ‚Stereo‘ oder ‚Mono‘ sucht man in den Einstellungen vergeblich.

Fazit:
Das iTalk Pro ist das günstigste und kleinste der derzeit erhältlichen iPod-Mikros und empfehlenswert für all jene, die den iPod hin und wieder für Sprachmemos oder ähnliche Zwecke benutzen, möglichst wenig mitschleppen wollen und mit besagten Aussteuerungsproblemen leben können. Als Alternativen bieten sich für etwas mehr Geld die bereits im Oktober von uns getesteten Lösungen von Belkin und Xtrememac an.
Der Hersteller empfiehlt einen Verkaufspreis von 49.90 Euro, erhältlich ist das iTalk Pro derzeit bereits ab 39.90 Euro.

Mittwoch, 14. Mrz 2007, 14:04 Uhr — Nicolas
2 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Den letzten Test Tune Talk und Micromemo habe ich super gefunden, wegen den verschiedenen Aufnahmen, die man hören kann und sich dadurch per Gehör ein Urteil bilden kann. (Für mich klar TuneTalk) Leider fehlt bei diesem Test – den ich ansonsten interessant und aufschlussreich finde – eine solche Aufnahme. Schade.
    Gruss Markus

  • Ist das iTalk Pro tatsächlich mit dem iPod Nano 2. Generation kompatibel? Rein geometrisch jedenfalls nicht. Während beim iTalk Pro die Schnittstelle mittig ist, ist diese beim Nano seitlich. Passt das zusammen?
    Liebe Grüße, Elisabeth

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