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jLAB Hands-On: miniBlaster, b-Flex und jBuds im Review

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Vor kurzem hatten wir den miniBlaster von jLAB ja schon in den News, und damit auch etliche Anfragen zur Produkt-Qualität von euch in unserem Postfach. Was liegt also näher, als ein ausführliches Hands-On der gesamten jLAB-Produktpalette. Denn neben dem miniBlaster für den iPod nano bieten die in Bremerhaven ansässigen Soundspezialisten auch einen preiswerten In-Ear Kopfhörer sowie einen USB-Speaker für den Laptop bzw. Desktop-PC. Doch kommen wir erst mal zur wichtigsten Komponente neuer Gadgets, dem Kostenpunkt. Denn was den Skeptikern wohl als erstes ins Auge stechen wird, sind die ziemlich knapp kalkulierten Preise. Einzeln sind für den miniBlaster 50€, für die jBuds 20€ und für den b-Flex 40€ auf den Tisch zu legen, alles zusammen gibt es in der jLAB-Box für 99€.

jLAB miniBlaster
Der miniBlaster, eine kleine portable Aktivbox für den iPod nano, ist wohl das Produkt mit dem offensichtlichsten iPod-Bezug und daher auch der erste Kandidat unserer Review. Betrieben mit 4 AAA-Batterien oder, wahlweise, über das mitgelieferte Netzteil, bietet der miniBlaster 1 Watt Druck und zwei 40mm Mylar-Treiber. jLAB gibt die Laufzeit bei voller Lautstärke mit bis zu 10 Stunden an und hat den Strandbegleiter zusätzlich zum Power-Switch und dem Lautstärkeregler auch noch mit einer Line-In Klinkenbuchse ausgestattet. Das passende Kabel liegt ebenfalls bei und ermöglicht es, den miniBlaster auch mit anderen iPod-Modellen, oder etwa einem Discman zu betreiben. Für den iPod nano liegt dem miniBlaster eine Silikonhülle bei, die vor Kratzern schützt und für einen besseren Halt im Speaker sorgt. Ist der nano erst einmal in den miniBlaster eingesteckt, gestaltet sich das Entfernen (siehe Video) eher schwierig. Der Klang des miniBlasters ist satt und im Verhältnis zu seiner Größe beeindruckend. Das Patchen der Lautstärkebegrenzung ist jedoch angeraten, um so auch im Park einen guten SNR-Abstand zu gewährleisten. Abschließend läßt sich der 50€ teure miniBlaster fast uneingeschränkt für den mobilen Betrieb empfehlen. Sicher gibt es lautere und wohl auch besser bedienbare Soundsysteme, doch seine geringe Größe macht den miniBlaster quasi konkurrenzlos. So lang wie der iPod nano ist der miniBlaster nur 3cm dick und 5cm breit und damit nicht viel größer als ein halbes Stück Butter. Wie beinahe alles im iPod-Bereich gibt es auch den miniBlaster in Schwarz und Weiß.



j-Buds
Weiter geht es mit den j-Buds, den 20€ teuren In-Ear Kopfhörern von jLAB. Beworben als lärmunterdrückend bieten die j-Buds nicht etwa gegenphasige Störschallunterdrückung, sondern sorgen allein durch ihren festen Sitz für die akustische Isolation von der Außenwelt. Die j-Buds sind definitiv nichts für Fahrradfahrer, wer jedoch mit der U-Bahn unterwegs ist wird sich über die Möglichkeit, sein Hörspiel relativ leise und trotzdem ungestört hören zu können, sicherlich freuen. Mit weichen Silikonaufsätzen in drei unterschiedlichen Größen ausgestattet, passen die j-Buds auch in kleine Ohren. Der große Aufsatz ist größer und der Kleine kleiner als bei den In-Ear Kopfhörern von Apple. Mit einer Bandbreite von 20Hz-20kHz decken die j-Buds den gesamten wahrnehmbaren Frequenzbereich ab. Einzige Kritikpunkte bleiben der gewinkelte Klinkenstecker sowie das nicht sehr wertige Kabelmaterial. Am Klang und der Baß-Wiedergabe gibt es dagegen nichts auszusetzen. Mit Blick auf den Preis, kann man die j-Buds wohl ohne Bedenken, einem Testlauf unterziehen.

b-Flex
Als Letztes (und eher iTunes- als iPod-Relevant) aus der jLAB-Box befreit haben wir die b-Flex USB-Speaker. Und gerade als Laptop-User, fragt man sich erst mal: Wozu ein USB-Speaker? In beiden uns zur Verfügung stehenden Notebooks, einem Acer und einem iBook, sind bereits Boxen integriert und gerade beim iBook reicht die Ton-Qualität für Musik und Videos allemal. Doch spätestens nach dem Anschluß des b-Flex (Mac und Windows erkennen ihn ohne Problem und ohne extra Software) macht sich der Unterschied zu den im Rechner verbauten Boxen bemerkbar. Bei einer gefühlten Lautstärkeverdopplung werden Bässe und Höhen sauber übertragen. Der b-Flex läßt sich dank Schwanenhals nach belieben verbiegen und das Lautsprechermodul um 360° drehen. Einzig der Sitz des USB-Steckers läßt uns den täglichen Einsatz noch mal überdenken. Etwas wackelig ist der b-Flex in allen getesteten USB-Buchsen



Unser Fazit
Mit der jLab-Box bekommt man durchweg solide Technik für relativ wenig Geld. Und auch wenn sich bei allen getesteten Produkten kleinere Schwachstellen finden lassen, macht der durchdachte Gesamteindruck fast alle Ad-Ons zu praktischen Begleitern. Boxen für den Strand, Kopfhörer für die U-Bahn und leichte Speaker für die nächste Lan-Party.

Foto-Galerie



Donnerstag, 24. Aug 2006, 18:50 Uhr — Nicolas
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  • Hallo zusammen!

    Ich würde mich freuen, wenn hier jemand eine Bezugsquelle dieser Modelle für größere Abnahmemengen posten könnte. Gibt es einen deutschen Vertriebspartner von JLab? Auf der .com-Adresse antwortet leider niemand auf diese Frage.

    Vielen Dank für eure Hilfe und viele Grüße, Thomas

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