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Hands-On Review: Altec Lansing iM600

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Die Tatsache, dass wir nicht in Amerika sondern aus Deutschland über den iPod, passendes Zubehör und das ganze Drumherum berichten ist manchmal schon frustrierend. So hatten wir Altec Lansings iM600 bereits zur CeBIT im März das erste mal in der Hand, bei uns auf den Markt gekommen ist das portable Soundsystem jedoch erst in der vorangegangenen Woche. Und das Dilemma ist nicht etwa der späte Deuschland-Start, vielmehr ärgern uns die verpassten Einsatzmöglichkeiten. Für den Strand und auch die ersten Sommertage wäre das Akku-betriebene Soundsystem der perfekte Begleiter gewesen. (Flickr-Galerie)

Von vorne:

Mit dem iM600 präsentiert Altec Lansing den Nachfolger des iPod nano Speakers iM500. Dieser war, mit seiner Tiefe von nur 2 Zentimetern, nicht nur eines der kompaktesten iPod-Soundsysteme sondern brachte bereits vor gut einem Jahr, das auch jetzt wieder verwendete iPod-Dock zum ausklappen. Abgesehen von den mit 28cm x 4cm x 15cm schon sehr handlichen Maßen, macht eben dieses Dock, den iM600 zum perfekten Reisebegleiter. Eingeklappt, lässt sich der iM600 problemlos im Rucksack verstauen, schützt Kontakte und Bedienelemente und bietet zudem Stauraum für die beiliegende Infrarot-Fernbedienung.

In der Schachtel:
Für den aktuellen Verkaufspreis von $150 kommt das iM600 mit drei Dock-Einsätzen und ist kompatibel zu den iPods der 4. und 5. Generation sowie dem iPod nano 2G. Ohne Dock-Einsatz passt auch das iPhone, gibt jedoch kurz bescheid, dass es bei dem benutzen System zu Telefon-Interferenzen kommen kann. Das Netzteil ist relativ kompakt und bringt fünft Aufsätze für die internationalen Eigenheiten in Sachen Steckdosen-Norm. Neben dem iPod spielt das Altec-System über die Line-In Buchse auch alternative Soundquellen ab und bietet zudem einen digitalen FM-Radio Tuner. Dieser ist ausgestattet mit 4 Sender-Speichern (die Presets lassen sich nur über die Fernbedienung wechseln), einem automatischen und einem manuellen Suchlauf.

Zugaben & Sound:
Den Betrieb am Strand bzw. auf dem Zeltplatz übernimmt das integrierte Akku-Pack. Ist die Ladeanzeige erlöschen – der Akku lädt, sobald das iM600 am Netz hängt – verspricht Altec Lansing mehr als fünf Stunden ununterbrochener Musikwiedergabe. Optional lässt sich zudem ein SFX-Stereo Field Expander zuschalten. Der Soundverbesserer ist sicher nicht jedermanns Sache, macht im mittleren Lautstärkebereich aber einen hervorragenden Job. Im Ergebnis basslastiger, etwas sanfter und runder, sollte man bei hohen Pegel jedoch auf die SFX-Taste verzichten.

Der iM600 hat auch ohne zusätzliche Enhancement-Verfahren eine hervorragende Musikwiedergabe und bietet, gemessen an seiner Größe, erstaunlich viel Druck. Wer möchte kann sich mit dem iM600 auch über die im iPod integrierte Weckfunktion aus dem Bett bringen lassen, muss das Gerät dafür aber die Nacht über im Standby-Betrieb laufen lasen. Die automatische Einschaltung bei aktiviertem iPod-Alarm fehlt leider.


Dank dem auf der Rückseite vorhandenem USB-Port lässt sich der iM600 auch als Schreibtisch-Speaker einsetzen. Den Rechner via Klinke mit der Aux-Buchse verbunden, kann man das Altec-System so in qualitativ hochwertige Aktivboxen mit Lade- und Synchronisationsmöglichkeit für den iPod verwandeln.

Fazit:
Euch wird es im Text sicherlich schon aufgefallen sein, aber hier nochmal Schwarz auf Weiß: Der iM600 hat uns wirklich Beeindruckt. In der Klasse der portablen Soundsystem ist er zweifelsohne Konkurrenzlos. Das Radio, die Fernbedienung und die kompakte Form machen ihn zum perfekten Reisebegleiter und dank des Akkus braucht man weder im Garten, noch beim Wechsel zwischen Küche und Wohnzimmer auf das aktuelle Hörspiel zu verzichten.

Einzig die ausziehbare Antenne konnte uns nicht wirklich überzeugen. Ein wenig zu flexibel, scheint der erste Knick schon vorprogrammiert. Hier sollte man beim Aus- bzw. Einfahren wirklich aufpassen. Den iM600 gibt es bei Amazon für 143€, eine Bildergalerie haben wir wir euch auf Flickr geschoben und bei der Suche nach weiteren Background-Infos helfen die hier herunterladbaren PDF-Dateien sicher weiter.

Samstag, 21. Jul 2007, 15:00 Uhr — Nicolas
7 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • sind die bilderwo das teil mit nem iphone zu sehen ist auch von euch?

  • @Gregor: Ja, alle Bilder von uns. Heute fotografiert.

  • hört sich alles sehr gut an,… habe allerdings zweifel an der oberfläche. Schwarzes Plastik – wird dem Gerät wahrscheinlich bei häufigen Outdooreinsätzen ziemlich schnell den optischen Reiz nehmen,…
    Hatte das zwar schonmal gefragt, aber hat hier jemand Erfahrung mit dem Extrememac „Tango“ System? Würde mich sehr interessieren, da ich meine Stereoanlage, welche keine CD’s mehr mag durch ein iPOD System ersetzen möchte.
    Grüße mo.

  • ja keine frage, und auch gut das du es nochmal ansprichst. die schwarze oberfläche ist wirklich sehr kratzer- und fingerabdruck-anfällig. natürlich alles abhängig von der täglichen handhabung.

  • hallo
    kann mir jemand sagen, ob das Ding auch mit einem neuen iPod Classic betrieben werden kann?

  • Moin,

    habe es zwar selbst nicht aber Erfahrungen mit JBL Systemen – da passt de Classic sehr gut in einen der 5G Adapter.

  • hab jetzt eins mich aber nach den vielen Berichten „gegrillter“ iPhones noch nicht getraut es zu testen

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